Strompreis-Erhöhung belastet Dorfläden

Energie sparenFür viele Dorfläden “von Bürgern für Bürger”, deren Betriebsergebnis sich Jahr für Jahr oftmals “um die schwarze Null herum bewegt”, wird die Strompreis-Erhöhung zum 1.1.2010 zu einer echten Belastung. Um durchschnittlich 5 – 6 Prozent, teilweise aber sogar um 16 % steigen die Strompreise. Tipps zur Energieeinsparung speziell im Lebensmittel-Einzelhandel bietet eine Broschüre des Umweltministeriums in Bayern.Der Dorfladen Otersen in Niedersachsen hatte 2005 zwei alte Tiefkühltruhen und das Molkereiprodukte-Regal durch Energie-effiziente neue Kühlmöbel ersetzt. Die Kühlgeräte wurden außen am Dorfladen angebracht. Bei den alten steckerfertigen Kühlmöbeln befanden sich die Kühlaggregate im Laden, so dass die warme Abluft im Laden blieb. Jährlich 5.000 Kilowattstunden und damit den Jahresverbrauch eines Durchschnitts-Haushaltes konnte der Dorfladen Otersen durch diese Maßnahme einsparen. Der Jahres-Energiebedarf sank von rund 40.000 auf 35.000 kWh und beim damaligen Arbeitspreis des Energieversorgers EWE konnten ab 2005 jährlich 700 € eingespart werden. Der niedersächsisches Energieversorger EWE in Oldenburg erhöht zum 1.1.2010 die Strompreise um satte 14 % (!!). Für den Dorfladen Otersen bedeutet das Mehrkosten von 900 € jährlich und insgesamt rund 6.700 € Netto.  Auf der Suche nach Einspar-Vorschlägen stießen wir im Internet auf die 20-seitige Broschüre des Bayerischen Umweltministeriums. Zum Herunterladen dieser Broschüre klicken Sie bitte auf den folgenden Link Klima schützen – Kosten senken | Energie sparen bei Kälteanlagen im Lebensmittelhandel


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