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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Dorfläden in Deutschland</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>Petition an Bundestag: Erleichterungen für &#8220;Kleine Genossenschaften&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 18:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[e.G.]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsform]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt nach der UG als &#8220;Mini-GmbH&#8221; jetzt die &#8220;Mini-Genossenschaft&#8221;? Zumindest hatte eine Petition des früheren ZdK-Vorsitzenden Dr. Burchard Bösche (Hamburg) Erfolg. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich einstimmig für Erleichterungen für kleine Genossenschaften, z.B. eine kleine Dorfladen e.G., ausgesprochen. Kleine Genossenschaften sollten möglichst von der kostenträchtigen Prüfungspflicht durch Genossenschaftsverbände befreit werden. &#160; &#8220;Kleine Genossenschaften&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/Deutscher-Bundestag2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2327" title="Deutscher Bundestag2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/Deutscher-Bundestag2.jpg" alt="" width="77" height="88" /></a>Kommt nach der UG als &#8220;Mini-GmbH&#8221; jetzt die &#8220;Mini-Genossenschaft&#8221;? Zumindest hatte eine <strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2010/12/petition-fur-dorfladen-w-v-beim-bundestag/#more-1947">Petition des früheren ZdK-Vorsitzenden Dr. Burchard Bösche (Hamburg) </a></strong>Erfolg. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich einstimmig für Erleichterungen für kleine Genossenschaften, z.B. eine kleine Dorfladen e.G., ausgesprochen. Kleine Genossenschaften sollten möglichst von der kostenträchtigen Prüfungspflicht durch Genossenschaftsverbände befreit werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/Deutscher-Bundestag.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2326" title="Deutscher Bundestag" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/05/Deutscher-Bundestag.jpg" alt="" width="532" height="171" /></a><strong></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">&#8220;Kleine Genossenschaften&#8221; sollten von Pflichtprüfung befreit werden</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Petitionsausschuss &#8211; 09.05.2012</span></p>
<p>Berlin: (hib/HAU) Der Petitionsausschuss unterstützt Überlegungen des Bundesjustizministeriums (BMJ), sogenannte „Kleine Genossenschaften“ von der Pflichtmitgliedschaft in einem genossenschaftlichen Prüfungsverband sowie den dabei vorgesehenen Pflichtprüfungen zu befreien. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten daher einstimmig, eine dahingehende Petition dem BMJ „zur Erwägung“ zu überweisen und den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.</p>
<p>Der Petent hatte in seiner Eingabe auf die hohen Kosten der Prüfung verwiesen, die für seinen kleinen Dorfladen entstanden seien, der als Genossenschaft betrieben wurde. Diese hätten letztlich zur Schließung des Ladens und der Auflösung der Genossenschaft geführt, da die anfallenden Fixkosten nicht mehr zu erwirtschaften gewesen seien. Nach Ansicht des Petenten bringt die „teure Prüfung“ ohnehin keinen Nutzen, da der Vorstand der Genossenschaft voll für die Führung der Geschäfte verantwortlich sei.</p>
<p>Dem stimmt der Petitionsausschuss jedoch nicht zu, wie aus der Begründung zur Beschlussempfehlung hervorgeht. Die Verantwortlichkeit des Vorstandes bestehe nur gegenüber der Genossenschaft, nicht aber gegenüber den einzelnen Genossenschaftsmitgliedern oder gegenüber Gläubigern der Genossenschaft, schreiben die Abgeordneten und kommen zu dem Schluss: „Die Verantwortlichkeit des Vorstandes kann schon aus diesem Grund nicht die Pflichtprüfung entbehrlich machen.“</p>
<p>Gleichwohl könne in Fällen, in denen Umsatz und Bilanzsumme der Genossenschaft so gering sind, dass letztlich auch das wirtschaftliche Risiko für die Genossenschaftsmitglieder und die Gläubiger gering ist, das Verhältnis zwischen Nutzen und Kosten der Prüfung „kritisch hinterfragt“ werden. „Es dient schließlich nicht der Aufrechterhaltung der Rechtsform der Genossenschaft, wenn wegen der Kosten für die genossenschaftliche Pflichtprüfung diese Rechtsform von kleineren Unternehmen kaum noch gewählt wird“, urteilt der Petitionsausschuss.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund erscheine es sinnvoll, bei ganz kleinen Genossenschaften auf Pflichtmitgliedschaft und Pflichtprüfung gänzlich zu verzichten, heißt es weiter. Die Bundesregierung habe in diese Richtung bereits Überlegungen angestellt. Danach soll eine „Kleine Genossenschaft“ nach dem Vorbild der „Unternehmergesellschaft“ eingeführt werden. Diese „Kleine Genossenschaft“, die durch bestimmte – geringe – Größenmerkmale definiert werde, soll nach den Vorstellungen des BMJ von Pflichtmitgliedschaft und Pflichtprüfung befreit werden.</p>
<p>Mit der „Kleinen Genossenschaft“ wird nach Ansicht des Ausschusses die Forderung des Petenten aufgegriffen, eine gerade für Selbsthilfegruppen bezahlbare und machbare Organisationsform zu schaffen. Die Petition erscheine daher als geeignet, in die laufenden Überlegungen einbezogen zu werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_227/01.html">http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_227/01.html</a></p>
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		<title>Dorfläden: Zwischen Insolvenz und 17 % Rendite als Ausschüttung an Bürger</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/dorfladen-zwischen-insolvenz-und-17-rendite/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 12:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte April konnten die Schlagzeilen über Dorfläden in Deutschland gegensätzlicher nicht sein: Die Südwest-Presse berichtete am 14. April vom Insolvenz-Antrag des Genossenschaftsladens im knapp 4.000 Einwohner zählenden Stadtbezirks Bartenbach (Stadt Göppingen, Baden-Württemberg). Drei Tage später berichtete die Augsburger Allgemeine über den Dorfladen in Wolferstadt (1.100 Einwohner) im schwäbischen Landkreis Donau-Ries (Bayern), der den Jahresumsatz 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte April konnten die Schlagzeilen über Dorfläden in Deutschland gegensätzlicher nicht sein: Die Südwest-Presse berichtete am 14. April vom Insolvenz-Antrag des Genossenschaftsladens im knapp 4.000 Einwohner zählenden Stadtbezirks Bartenbach (Stadt Göppingen, Baden-Württemberg). Drei Tage später berichtete die Augsburger Allgemeine über den Dorfladen in Wolferstadt (1.100 Einwohner) im schwäbischen Landkreis Donau-Ries (Bayern), der den Jahresumsatz 2011 um 2 Prozent steigern konnte und seinen über 200 Anteilseigner 25 Euro Gewinnausschüttung pro Anteil auszahlt.<span id="more-2319"></span></p>
<p>&#8220;<strong>Der mit bürgerschaftlichem Engagement betriebene Genossenschaftsladen in Bartenbach hat Insolvenz angemeldet. Der Verkauf geht aber normal weiter. Der Insolvenzverwalter setzt auf einen Sanierungsplan.&#8221;, </strong>so begann der Bericht der Südwest-Presse, den wir hier in Auszügen nachfolgend veröffentlichen.<strong><br />
</strong></p>
<p>&#8220;Er ist ein einzigartiges bürgerschaftliches Projekt im Landkreis: der Genossenschaftsladen in Bartenbach. Seit sechseinhalb Jahren sichert er in dem Stadtbezirk mit <strong>knapp 4000 Einwohner</strong>n die Nahversorgung. Hunderte Bürger hatten Anteile gezeichnet und den Laden damit erst möglich gemacht.</p>
<p>Jetzt hat die <strong>500 Mitglieder</strong> zählende<strong> Verbrauchergenossenschaft &#8220;Unser Laden in Bartenbach&#8221;</strong> Insolvenz beantragt. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde eröffnet, bestätigt Tobias Sorg. Der vom Amtsgericht bestellte vorläufige Insolvenzverwalter aus Ulm setzt darauf, den Laden weiter betreiben zu können. Der Verkauf gehe normal weiter. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand habe zu einem sehr frühen Zeitpunkt das Verfahren eingeleitet und damit die Chance erhöht, schnell wieder aus der Insolvenz zu kommen, lobt der Wirtschaftsjurist. Die Verbindlichkeiten seien nicht sonderlich hoch. Er habe das Ziel, Kosten zu reduzieren und den Betrieb auch nach der vorläufigen Insolvenz weiterführen zu können. Drei Monate lang seien die Gehälter der Mitarbeiter gesichert. Die Beschäftigten wurden am Mittwoch über die Situation informiert.</p>
<p>Tobias Sorg kündigte an, es werde in zwei bis drei Wochen eine Generalversammlung der Genossenschaft einberufen. Dann könne schon ein grobes Sanierungskonzept vorgelegt werden. Dafür gebe es auch schon gute Ideen. Er werde versuchen, die Gläubiger mit ins Boot zu holen. Voraussetzung sei, dass die Anteilseigner bereit sind, noch einmal finanziell mit einem gewissen Betrag einzuspringen. &#8220;Die Genossen müssen jetzt zusammenstehen&#8221;, sagt Sorg. Er sei zuversichtlich, dass sich der Laden mit einer &#8220;schwarzen Null&#8221; betreiben lasse.</p>
<p>Knackpunkt seien jedoch die immer wieder zu geringen Umsätze in dem Geschäft. Er sei bereit, sich für den Laden einzusetzen, verspricht der Insolvenzverwalter. Schließlich gehe es dort nicht um Gewinninteressen, sondern um das soziale Anliegen, auch für ältere Menschen eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten.</p>
<p>Andreas Reik vom Vorstand der Genossenschaft bestätigt, dass es bereits Vorstellungen gebe, wie der Laden fortgeführt werden könnte. Allerdings müssten die nötigen Investitionen im überschaubaren Rahmen bleiben &#8211; schon im Interesse der beteiligten Geldgeber.</p>
<p>Auslöser für die derzeitige finanzielle Klemme des Ladens sei ein unerklärlicher Umsatzeinbruch im Herbst gewesen, meint Andreas Reik. Das Ostergeschäft sei dagegen recht vielversprechend verlaufen. Es gelte nun, sich nicht nur an die Genossenschaftler zu wenden. Auch die anderen Bartenbacher sollen aufgerufen werden, ihren Laden in Bartenbach nicht zu vergessen. &#8220;Die Umsätze müssen wieder anziehen, sonst geht es nicht weiter.&#8221;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Quelle: Südwest-Presse | www.swp.de | 14.4.2012</span></p>
<p>Vor drei Jahren sorgte der Genossenschaftsladen in Bartenbach noch für positive Schlagzeilen:</p>
<p>Rückblick 2009:<strong> &#8220;Unser Laden&#8221; läuft &#8211; Bartenbacher Genossenschaftsprojekt verbucht ein Plus</strong></p>
<p>Die Südwest-Presse berichtete 2009 wie folgt:  <strong>&#8220;Göppingen </strong> Allen Unkenrufen zum Trotz konnte das Genossenschaftsprojekt &#8220;Unser Laden&#8221; in Bartenbach bereits seine fünfte Gesellschafterversammlung veranstalten, Kritiker gaben dem Laden kaum ein Jahr Überlebenschance.</p>
<p>&#8230;.. Vorstand Christian Walter, der die Finanzen im Griff hat, präsentierte die Zahlen für das Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr: Demnach reduzierte sich der <strong>Umsatz</strong> von 736 679 Euro auf <strong>661 894 Euro</strong>, auch der <strong>Rohertrag ist gesunken</strong>. Durch die kürzeren Öffnungszeiten konnten Personaleinsparungen erreicht werden, die neben sparsamem Wirtschaften nun trotz allem <strong>erstmals zu schwarzen Zahlen im Unternehmensergebnis</strong> führten:<strong> 1060 Euro lag &#8220;Unser Laden&#8221; im Plus</strong>, da könne man &#8220;drauf aufbauen&#8221;.<br />
<span style="color: #ff0000;">Quelle: www.suedwest-aktiv.de &#8211; 19. Juni 2009</span></p>
<p><em><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="Wolferstadt" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt.jpg" alt="" width="118" height="78" /></a>Im Landkreis Donau-Ries sorgt der 1995 gegründete <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2010/08/super-dorfladen-seit-15-jahren-erfolgreich/">Dorfladen Wolferstadt</a> dagegen unverändert und Jahr für Jahr für positive Schlagzeilen und Presseberichte. Offensichtlich haben es die Einwohner der jeweiligen Dörfer und Regionen selbst in der Hand. Jeden Tag, jede Woche wird mit den Füßen über den Erfolg eines von Bürger-Vereinen, -Gesellschaften oder -Genossenschaften betriebenen Lebensmittelgeschäftes abgestimmt. Wenn die Einwohner den Wert eines Dorfladens zu schätzen weiß und vor Ort ordentlich einkauft, dann ist die Nahversorgung nachhaltig gesichert.</em></p>
<p>Hierzu veröffentlichen wir in Auszügen den Bericht der Augsburger Allgemeinen.</p>
<p><strong>Wolferstadt Der Dorfladen in Wolferstadt ist weiter auf der Erfolgsspur. Im vergangenen Jahr stiegen sowohl Umsatz als auch Gewinn.</strong></p>
<p>Fast 150 Besucher fanden sich zur Gesellschafterversammlung beim Oberen Wirt ein. Geschäftsführer Andreas Eigenmann zeigte sich erfreut, dass auch nach 16 Jahren die Wolferstädter ihrem Dorfladen die Treue halten und damit zum guten Ergebnis 2011 beigetragen haben. <strong></strong></p>
<ul>
<li>Der<strong> Umsatz</strong> stieg 2011 um zwei Prozent auf netto<strong> fast 734000 Euro</strong>.</li>
<li>Der <strong>Gewinn</strong> betrug gut <strong>17700 Euro</strong>.</li>
<li>Die <strong>Bilanzsumme</strong> belief sich auf rund <strong>186000 Euro</strong>.</li>
</ul>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1527" title="Wolferstadt2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt2.jpg" alt="" width="118" height="78" /></a>Bei den Ausgaben stehen die Personalkosten einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge an erster Stelle, gefolgt von den Stromkosten.</p>
<p>Eigenmann zeigte auf, dass der Gewinn gegenüber 2010 nur durch verschiedene Maßnahmen gesteigert werden konnte. So seien die Öffnungszeiten und der Personaleinsatz reduziert worden. Durch das Rabattmarkensystem wurden im Laufe des Jahres bereits über 5000 Euro an die Kunden ausgezahlt.</p>
<ul>
<li><strong>Bei der Gewinnverteilung sprach sich die Versammlung für eine Ausschüttung von 25 Euro pro Geschäftsanteil aus, was einer Rendite von 17 Prozent entspricht</strong>. Dies klinge fast schon unglaublich, so Eigenmann.</li>
</ul>
<p>Spende an die Kirchenstiftung</p>
<p>Eine Sonderzuwendung von exakt 4190,96 Euro geht vom Dorfladen an die Kirchenstiftung St. Martin für die anstehende Innenrenovierung&#8230;.. Eigenmann und Bürgermeister Xaver Schnierle appellierten an die Wolferstädter, weiterhin ihr Scherflein zum Wohle des Dorfladens beizutragen, denn nur dann könne man auch in Zukunft gegen die großen Discounter bestehen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Quelle: www.augsburger-allgemeinde.de | 17.4.2012</span></p>
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		</item>
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		<title>Dorfladen und Kirche starten Senioren-Projekt: Gut versorgt alt werden</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-und-kirche-starten-senioren-projekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 20:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mit dem KirchenBus bequen zum einkaufen, klönen und Kaffee trinken&#8221; heißt das neue Angebot des Dorfladens &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen bei Verden (mitten in Niedersachsen), das insbesondere für die nicht mehr so mobilen, älteren Einwohner aus Otersen, Wittlohe, Stemmen und Häuslingen ab April einmal wöchentlich an jedem Donnerstagnachmittag angeboten wird. Immer mehr Senioren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Kirchenbus-zum-Dorfladen.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2290" title="Kirchenbus zum Dorfladen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Kirchenbus-zum-Dorfladen.jpg" alt="" width="259" height="129" /></a>&#8220;<strong>Mit dem KirchenBus bequen zum einkaufen, klönen und Kaffee trinken</strong>&#8221; heißt das neue Angebot des Dorfladens &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen bei Verden (mitten in Niedersachsen), das insbesondere für die nicht mehr so mobilen, älteren Einwohner aus Otersen, Wittlohe, Stemmen und Häuslingen ab April einmal wöchentlich an jedem Donnerstagnachmittag angeboten wird.<span id="more-2289"></span></p>
<p><strong>Immer mehr Senioren</strong> möchten in den eigenen „vier Wänden“ und in der vertrauten Umgebung des Heimatdorfes den dritten Lebensabschnitt genießen und hier, so lange wie möglich,<strong> selbst bestimmt und gut versorgt alt werden</strong>.  Leider stehen für die wohnortnahe Selbstversorgung in unseren Dörfern immer weniger Angebote bereit. Vielen Dörfern fehlt es an Einkaufsmöglichkeiten. Ende März 2001 schloss das letzte von früher drei Nahversorgungs-Geschäften in Otersen. Am 1. April vor elf Jahren eröffnete die Dorfladen-Bürgergesellschaft den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;. Schon einige Jahre zuvor hatte in Wittlohe das Lebensmittelgeschäft Holste geschlossen und das Kaufhaus Dreyer in Otersens Nachbardorf Häuslingen schloss Silvester 2009 für immer seine Türen.</p>
<p>Oftmals springen Verwandte oder Nachbarn ein und bringen Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs vom Einkauf in den großen Märkten mit oder fahrende Händler bringen ein Teilsortiment an die Haustür nicht mehr so mobiler Senioren. <strong>In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Wittlohe will der Dorfladen Otersen einen neuen Weg ausprobieren</strong>.</p>
<div id="attachment_2246" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg"><img class=" wp-image-2246 " title="FAN-TV Dorfladen_2011_GL" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg" alt="Günter Lühning " width="170" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning</p></div>
<p>Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning beschreibt das neue Projekt wie folgt: &#8220;Wir wollen es anders machen. Nicht nur ein Waren-Bringdienst bieten wir an, sondern die Kunden sollen zur Ware gelangen. In einem Lebensmittelgeschäft wie dem Dorfladen Otersen zu schauen, auszuwählen  und einkaufen zu können ist für die ältere Bevölkerung von besonderem Wert und ein wichtiger Beitrag, selbstbestimmt in vertrauter Umgebung gut versorgt alt werden zu können. Gleich neben dem Dorfladen können die Senioren nach dem Einkauf Kaffee und Kuchen genießen. Für einen günstigen Kostenbeitrag (3 € für Hin- und Rückfahrt und eine Tasse Kaffee) können sich interessierte Senioren aus den Dörfern Otersen, Häuslingen, Wittlohe und Stemmen einmal pro Woche am Donnerstag an der Haustür abholen lassen. Nach entsprechendem Aufenthalt im Dorfladen und im Mehrgenerationen-Café werden die Senioren im von der St.-Jakobi-Kirchengemeinde Wittlohe angemieteten Kleinbus samt der Ware bis an die Haustür gebracht. Am Donnerstag vor Ostern (5. April) besteht erstmals die Möglichkeit zur Teilnahme. Anmeldungen werden telefonisch im Dorfladen Otersen (Telefon 04238-943750) angenommen. Im Lebensmittelmarkt und im Internet bei <a href="http://www.otersen.de/" target="_blank">www.otersen.de</a> gibt es dazu weitere Informationen. Zwei ehrenamtliche Fahrer aus Otersen werden für diesen besonderen Senioren-Service sorgen.</p>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignright" style="width: 195px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Pastor-Wilhelm-Timme.jpg"><img class=" wp-image-2291   " title="Pastor Wilhelm Timme" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Pastor-Wilhelm-Timme.jpg" alt="Pastor Wilhelm Timme" width="185" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Pastor Wilhelm Timme</p></div>
<p><strong>Pastor Wilhelm Timme:</strong> &#8220;Die Kirchengemeinde unterstützt das Projekt sehr gern. Zum einen, weil es der Tendenz der Zentralisierung allen öffentlichen Lebens in den größeren Orten gegensteuert. Außerdem brauchen die Senioren vertraute Strukturen, in denen sie sich bewegen können. Da ist dies Projekt des Gefahren werdens in dem Kirchenbus mit dem Fahrer, den man auch noch gut kennt, bestens geeignet, um die Bedeutung des Dorfladens in der Region zu steigern. <strong>Die Senioren können sich so selbständig bewegen, dass ist ganz wichtig, denn immer wieder höre ich in Gesprächen, dass sie vor allem eines nicht wollen: Anderen zur Last zu werden</strong>. Deswegen fragen sie ihre Kinder oder Enkel nur ungerne, ob die sie von A nach B  fahren können&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dorfladen steigert Umsatz auf 338.000 €</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur große Supermärkte ab 800 oder besser 1.000 qm Verkaufsfläche in Orten mit 3.000 besser 5.000 Einwohnern haben eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft? Der Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im nur 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen mitten in Niedersachsen zeigt, das es auch anders geht. Auf 180 qm Verkaufsfläche wurde 2011 der Jahresumsatz um rund 25.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2283" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_01web_430.jpg"><img class=" wp-image-2283  " title="Dorfladen_01web_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_01web_430.jpg" alt="Dorfladen Otersen in Niedersachsen" width="181" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfladen Otersen in Niedersachsen</p></div>
<p>Nur große Supermärkte ab 800 oder besser 1.000 qm Verkaufsfläche in Orten mit 3.000 besser 5.000 Einwohnern haben eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft? Der Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im nur 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen mitten in Niedersachsen zeigt, das es auch anders geht. Auf 180 qm Verkaufsfläche wurde 2011 der Jahresumsatz um rund 25.000 Euro auf 338.000 Euro gesteigert und ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt.<span id="more-2282"></span></p>
<p>Vor elf Jahren, am 1.4.2001 wurde der Dorfladen von einer 70-köpfigen Bürgergesellschaft auf 150 qm Verkaufsfläche in gemieteten Räumen eröffnet. Bis Ende 2008 wurde der Dorfladen Otersen vom Edeka-Fachgroßhändler &#8220;MIOS&#8221; aus Soltau beliefert. Weil der Jahresumsatz auf rund 270.000 € gesunken war und der Hauptlieferant Mios nicht das notwendige Lebensmittel-Sortiment liefern konnte, wurde der Dorfladen &#8220;umgeflaggt&#8221; und wechselte zum Großhändler Bartels-Langness (&#8220;Famila&#8221; / Markant). Danach ging es wieder bergauf.</p>
<div id="attachment_2284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Otersen_Umsatzanstieg-auf-338000-Euro.jpg"><img class=" wp-image-2284  " title="Otersen_Umsatzanstieg auf 338000 Euro" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Otersen_Umsatzanstieg-auf-338000-Euro.jpg" alt="" width="461" height="419" /></a><p class="wp-caption-text">Umsatzentwicklung 2002-2011 Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Im April 2011 erfolgte der Umzug &#8211; aus den gemieteten Räumen in das schmucke Fachwerkhaus mit 180 qm Verkaufsfläche sowie 70 qm AllerCafé und 130 qm Wohnung im Dachgeschoss. Eigentümer ist eine Bürger-Genossenschaft in der Rechtsform des wirtschaftlichen Verein (w.V.) mit 120 Haushalten als Mitgliedern. Die frühere Bürgergesellschaft (GbRmbH) wurde vom w.V. übernommen.</p>
<p>Ausschließlich im Lebensmittel-Einzelhandel, also ohne die Umsätze aus dem 1. Mai 2011 eröffnete AllerCafé und ohne die Mieterträge aus der Wohnung im Dachgeschoß konnte der Jahresumsatz um 25.000 Euro auf 338.000 Euro gesteigert werden. &#8220;Die Bilanz liegt noch nicht vor, aber nach den ersten vorläufigen Zahlen können wir zumindest mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis 2011 nur aus dem Lebensmittel-Einzelhandel rechnen&#8221;, freut sich Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning.</p>
<p>&#8220;Von Bürgergesellschaften geführte Dorfläden dürfen sich im wirtschaftlich schwierigen Nahversorger-Markt aber nicht auf vermeintlichen Lorbeeren ausruhen&#8221;, warnt Günter Lühning. Seit 1. März hat der Dorfladen Otersen deshalb seine Geschäftszeiten geändert und sorgt jetzt auch am Montagnachmittag für die Nahversorgung. An jedem Donnerstag ist bis 19.00 Uhr geöffnet. Besonders lukrativ sind die Öffnungszeiten am frühen Morgen (Mo. &#8211; Fr. ab 6.30 Uhr, Sa. ab 7.00 Uhr und So. von 8 &#8211; 10 Uhr) weil dann zur Frühstücks-Zeit ordentliche Umsätze getätigt werden.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_02web_430.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2285" title="Dorfladen_02web_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_02web_430.jpg" alt="" width="430" height="261" /></a>Sobald die Dorfladen-Bilanz 2011 fertig gestellt ist, soll das über <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/dorfladen-handbuch/PDF-Dateien/"><strong>200-seitige Dorfladen-Handbuch &#8220;Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum&#8221;</strong></a> vom Dorfladen-Vorsitzenden Günter Lühning aktualisiert werden.</p>
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		<title>&#8220;Was kommt nach Schlecker?&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 17:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlecker schließt die Hälfte aller Filialen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein herber Rückschlag für die Nahversorgung. Erste Dorfläden wurden von Bürgergesellschaften in ehemaligen Schlecker-Filialen neu eröffnet (z.B. Gräfendorf in Franken). Können Kleinflächen erfolgreich sein oder ist Größe ab 800 qm Verkaufsfläche der Schlüssel zum Erfolg.Schlecker ist dafür bekannt, dass zahlreiche Standorte in kleineren Orten betrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2274" title="1" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/1-634x450.jpg" alt="" width="228" height="162" /></a>Schlecker schließt die Hälfte aller Filialen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein herber Rückschlag für die Nahversorgung. Erste Dorfläden wurden von Bürgergesellschaften in ehemaligen Schlecker-Filialen neu eröffnet (z.B. Gräfendorf in Franken). Können Kleinflächen erfolgreich sein oder ist Größe ab 800 qm Verkaufsfläche der Schlüssel zum Erfolg.<span id="more-2272"></span>Schlecker ist dafür bekannt, dass zahlreiche Standorte in kleineren Orten betrieben werden. Doch der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens hat in den letzten Wochen sehr große Unsicherheiten verbreitet. Stimmen zahlreicher Handelsexperten werden wieder lauter die darauf hinweisen, dass der <strong>Einzelhandel auf kleinen Verkaufsflächen keine Chance</strong> hat, betriebswirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können. Schnell kommen Tipps, die große Flächen von 800 m² bis 2.500 m² als Mindestgröße als die ideale Größe für den Lebensmitteleinzelhandel sehen. <strong>Doch kann das Scheitern eines größeren Einzelhandelunternehmens mit der betriebswirtschaftlichen Betreiberfähigkeit von Kleinflächen gleichgesetzt werden?</strong> Die Praxis zeigt deutlich auf, dass diese Annahme nur als Mittel zum Zweck dient, um gezielt größere Flächen in nicht integrierten Lagen genehmigt zu bekommen. <strong>Würde es von der Lage und der Verkaufsflächengröße abhängig sein, hätte Karstadt nicht Pleite gehen dürfen</strong>.</p>
<p>In der Fachwelt noch zu wenig anerkannt, haben sich <strong>in den letzten Jahren sehr erfolgreich Kleinflächenkonzepte in schwach strukturierten Regionen entwickelt</strong>. <strong>Insbesondere in Bayern wurden und werden vielerorts Dorfläden gegründet, die auf eine erfolgreiche Vergangenheit von mehr als 10 Jahren zurückblicken können</strong> und jährlich werden es mehr. Mindestens 2 Projekte starten monatlich derzeit und <strong>weniger als 10 % müssen wieder schließen</strong>. Diese Erfolgsquote liegt damit weit über den Werten, die die KfW- Mittelstandsbank regelmäßig veröffentlicht. Laut KfW-Studie müssen ca. 1/3 der Neugründungen innerhalb der ersten drei Jahre wieder schließen. Ein Großteil der Dorfläden werden sogar ohne öffentliche Zuschüssen umgesetzt.</p>
<div id="attachment_2273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen-Bilder_Evenhausen-und-Assmannshardt.jpg"><img class=" wp-image-2273 " title="Dorfladen-Bilder_Evenhausen und Assmannshardt" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen-Bilder_Evenhausen-und-Assmannshardt.jpg" alt="" width="600" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfladen-Fotos aus Evenhausen und Aßmannshardt</p></div>
<p>Aktuell eröffnete kurz vor Weihnachten ein <strong>Dorfladen in Evenhausen</strong> (Kernort hat ca. 280 Einwohner). Die Entfernung zum nächsten Versorgungsstandort (Amerang) liegt bei ca. 4 km. Derzeit liegen die Umsätze nach der ersten euphorischen Phase leicht über Plan. Die Wertschöpfung liegt wie in zahlreich anderen Vergleichsprojekten hauptsächlich in der Vermarktung regionaler Produkte. So kann ein Umsatzanteil von über 60 % mit Produkten aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet erzielt werden. Die Verkaufsfläche umfasst ca. 80 m² incl. einem kleinen Tagescafé. Ein großer Glücksgriff gelang den Akteuren vor Ort bei der Auswahl der Mitarbeiterinnen. Diese haben nicht nur Spass an der Arbeit, sondern verstehen es auch, wirtschaftlich am Tagesprozess mitzugestalten.</p>
<p>Bericht und Fotos: Wolfgang Gröll</p>
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		<title>&#8220;Dorfladen-Systeme werden Standard&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 20:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sicherung der Nahversorgung und Dorfläden standen beim Deutschen Nahversorger-Forum auf dem Petersberg bei Bonn im Mittelpunkt einer Fachkonferenz, bei der Otersens Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning und Rainer Utz, Lebensmittelgroßhändler aus Ochsenhausen bei Ulm zwei der fünf Fachvorträge hielten.Der Lebensmittelpraxis-Verlag als Herausgeber mehrerer Fachmagazine für die Lebensmittelbranche hatte in das langjährige Gästehaus der Bundesregierung auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/02_Petersberg_DSC_0017web.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-2251" title="02_Petersberg_DSC_0017web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/02_Petersberg_DSC_0017web-695x1024.jpg" alt="" width="110" height="163" /></a>Die Sicherung der Nahversorgung und Dorfläden standen beim Deutschen Nahversorger-Forum auf dem Petersberg bei Bonn im Mittelpunkt einer Fachkonferenz, bei der Otersens Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning und Rainer Utz, Lebensmittelgroßhändler aus Ochsenhausen bei Ulm zwei der fünf Fachvorträge hielten.<span id="more-2250"></span>Der Lebensmittelpraxis-Verlag als Herausgeber mehrerer Fachmagazine für die Lebensmittelbranche hatte in das langjährige Gästehaus der Bundesregierung auf den Petersberg eingeladen. Im Anschluss an das Deutsche Nahversorger-Forum wurden in festlichem Rahmen die &#8220;Shops des Jahres 2011&#8243; in drei Kategorien gekürt und prämiert.</p>
<p>Neben einem Shop im Frankfurter Flughafen wurde ein Shop aus Nürnberg und <strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/1-dorfladen-shop-des-jahres/">erstmals ein Dorfladen zum &#8220;Shop des Jahres&#8221;</a></strong> gekürt. Der von der Gemeinde Lauben im Oberallgäu betriebene Dorfladen Heising gewann die begehrte Prämierung in der Kategorie &#8220;Nahversorger und Kiosk&#8221;.</p>
<p>In den letzten zehn Jahren sank die Zahl der Lebensmittelgeschäfte deutlich von knapp 60.000 auf jetzt nur noch 39.500 und gleichzeitig verdoppelten sich die Einkaufsfahrten mit dem Auto auf über 400 Millionen Kilometer täglich, so der Referent eines Marktforschungsinstitutes. Der Anteil traditioneller Lebensmittelgeschäfte bis 200 Quadratmeter Verkaufsfläche halbierte sich auf nur noch 21 Prozent. Dadurch ergeben sich für immer mehr Dörfer und Gemeinden mit 500, 1.000 oder 2.000 Einwohner erhebliche Nachteile in der Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs, so die Experten bei der Tagung auf dem Petersberg.</p>
<p>&#8220;<strong>Die Probleme der Nahversorgung werden sich durch den demografischen Wandel in den ländlichen Regionen noch verstärken</strong>&#8221; betonte Rainer Schmidt-Illguth von der BBE-Handelsberatung. &#8220;<strong>Dorfladen-Systeme werden sich in dünn besiedelten Regionen Standard werden müssen</strong>&#8220;, betonte Schmidt-Illguth.</p>
<div id="attachment_2252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Utz.jpg"><img class="size-full wp-image-2252 " title="Utz" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Utz.jpg" alt="Rainer Utz beim Vortrag (C) lpv-verlag" width="350" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Rainer Utz beim Vortrag (C) lpv-verlag</p></div>
<p><strong>Rainer Utz</strong>, Lebensmittelgroßhändler aus Baden-Württemberg und Günter Lühning aus Otersen stellten übereinstimmend fest, dass jeder Trend einen Gegen-Trend auslöst und immer mehr Gemeinden und engagierte Bürger aktiv werden, um sich mit einer zeitgemäßen Nahversorgung Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit für die Menschen auf dem Lande zu erhalten. Unter dem Titel &#8220;Kleine Flächen &#8211; großer Service: Tante Emma kommt zurück&#8221; berichtete Rainer Utz über die Sicherung der Nahversorgung in Süddeutschland.</p>
<p>Rainer Utz hat mit zwei Partner-Unternehmen aus Bayern die Vertriebskonzepte für über 200 &#8220;Um´s Eck&#8221; und &#8220;Dorfladen&#8221;-Nahversorgungsgeschäfte entwickelt und mit Erfolg realisiert. Engagierte Bürger, Ortsvorsteher oder Bürgermeister, viele Bürger als Kapital-gebende Gesellschafter und ehrenamtliches Engagement in den Führungs- und Kontrollgremien nannte Rainer Utz als Voraussetzungen für einen erfolgreichen Dorfladen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011_Utz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2255" title="Deutsches Nahversorger-Forum 2011_Utz" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011_Utz.jpg" alt="" width="378" height="263" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum_Petersberg-Bonn_Vortrag-L%C3%BChning_web.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2262" title="Deutsches Nahversorger-Forum_Petersberg Bonn_Vortrag Lühning_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum_Petersberg-Bonn_Vortrag-L%C3%BChning_web-1024x664.jpg" alt="" width="387" height="251" /></a></p>
<div id="attachment_2253" class="wp-caption alignleft" style="width: 258px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/L%C3%BChning.jpg"><img class="size-full wp-image-2253 " title="Lühning" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/L%C3%BChning.jpg" alt="Günter Lühning beim Vortrag (C) lpv-verlag" width="248" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning beim Vortrag (C) lpv-verlag</p></div>
<p><strong>Günter Lühning</strong> referierte über die <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/?s=Otersen"><strong>Entwicklung des Dorfladens Otersen seit 2001</strong></a> vom kleinen Lebensmittel-Markt zum Lebens-Mittelpunkt eines Dorfes, der Lebensmittel, Dienstleistungen, Service und mit dem neuen Dorfcafé auch einen Treffpunkt für alle Generationen unter einem Dach bietet. &#8220;Eigeninitiative statt Unterversorgung&#8221; sei seit über 10 Jahren die Leitlinie für den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;, betonte Günter Lühning.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2254" title="Deutsches Nahversorger-Forum 2011" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011.jpg" alt="" width="461" height="346" /></a></p>
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		<title>Film und Studio-Talk über Dorfladen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/2245/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 19:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[FAN-Television berichtete ausführlich über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen, mitten in Niedersachsen (dem Sitz des Dorfladen-Netzwerkes). FAN-Moderator Stefan Orthmann sprach im Fernsehstudio mit Günter Lühning, dem Vorsitzenden des Dorfladen-Vereins in Otersen, der sich auch für das Dorfladen-Netzwerk engagiert. Seit 2001 sichert eine Bürgergesellschaft mit dem Dorfladen in Otersen die Nahversorgung im ländlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2246" class="wp-caption alignleft" style="width: 159px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg"><img class="size-full wp-image-2246 " title="FAN-TV Dorfladen_2011_GL" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg" alt="Günter Lühning im TV-Studio" width="149" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning im TV-Studio</p></div>
<p>FAN-Television berichtete ausführlich über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen, mitten in Niedersachsen (dem Sitz des Dorfladen-Netzwerkes). FAN-Moderator Stefan Orthmann sprach im Fernsehstudio mit Günter Lühning, dem Vorsitzenden des Dorfladen-Vereins in Otersen, der sich auch für das Dorfladen-Netzwerk engagiert.<span id="more-2245"></span></p>
<p>Seit 2001 sichert eine Bürgergesellschaft mit dem Dorfladen in Otersen die Nahversorgung im ländlichen Raum. Im April 2011 wurde der neue Dorfladen mit Mehrgenerationen-Dorfcafé in Betrieb genommen. Das über 500.000 € teure Projekt wurde mit Eigenmittel und Eigenkapital der Bürger (über 200.000 €), rund 160.000 € Zuschüssen von EU, Land Niedersachsen und örtlicher Gemeinde sowie mit 218.000 € Darlehen finanziert.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QB2WwAK1M2E&amp;feature=youtu.be&amp;t=5m9s">Zum Filmbeitrag und zum Studiogespräch mit Günter Lühning schalten wir einen Link</a> (bitte anklicken)</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_11_430.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="FAN-TV Dorfladen_2011_11_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_11_430.jpg" alt="" width="430" height="279" /></a>Leider waren im Filmbeitrag drei Fehler:</p>
<ul>
<li>1. Der &#8220;Verein Otersen&#8221; heißt &#8220;Dorfladen Otersen w.V.&#8221; = wirtschaftlicher Verein</li>
<li>2. Henning Düber setzte &#8220;über 100 Mitglieder&#8221; ins Verhältnis zur Einwohnerzahl 520 und sprach von &#8220;nur 20 % sind Mitglieder&#8221;. Bei den &#8220;Mitgliedern&#8221; handelt es sich aber nicht um Einzelpersonen, sondern um &#8220;Haushalte&#8221; und wenn aktuell rund 120 Haushalte (von etwa insg. 190 Haushalten) mit Kapital am w.V. beteiligt sind, das ist das eine ganz gute Quote.</li>
<li>3. Henning Düber sprach von &#8220;über 300.000 € Schulden&#8221; – tatsächlich haben wir unser 600.000 €-Projekt mit 218.000 Euro Darlehen finanziert.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Heising: 1. Dorfladen &#8220;Shop des Jahres&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/1-dorfladen-shop-des-jahres/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 21:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Shop des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Um´s Eck]]></category>
		<category><![CDATA[Utz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dorfladen Heising im Oberallgäu wurde am 21.11.2011 im Gästehaus der Bundesrepublik auf dem Petersberg bei Bonn als &#8220;Shop des Jahres&#8221; prämiert. Betreiber des Dorfladens ist die Gemeinde Lauben bei Kempten. Bürgermeister Berthold Ziegler ist auch Geschäftsführer der Gemeinde-eigenen GmbH. Über den besonderen Preis freuten sich auf dem Petersberg neben Bürgermeister Ziegler (2.v.r.) auch Verkaufsleiterin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres_Dorfladen-Heising_1web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2223" title="Shop des Jahres_Dorfladen Heising_1web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres_Dorfladen-Heising_1web-700x437.jpg" alt="" width="252" height="157" /></a>Der <strong>Dorfladen Heising im Oberallgäu</strong> wurde am 21.11.2011 im Gästehaus der Bundesrepublik auf dem Petersberg bei Bonn als &#8220;<strong>Shop des Jahres</strong>&#8221; prämiert. Betreiber des Dorfladens ist die Gemeinde Lauben bei Kempten. Bürgermeister Berthold Ziegler ist auch Geschäftsführer der Gemeinde-eigenen GmbH. Über den besonderen Preis freuten sich auf dem Petersberg neben Bürgermeister Ziegler (2.v.r.) auch Verkaufsleiterin Claudia Fromlig (2.v.l.) und Großhändler Rainer Utz (rechts) aus Ochsenhausen, der den erfolgreichen Dorfladen bei Kempten beliefert.<span id="more-2222"></span></p>
<p>Über 80 Shops aus ganz Deutschland hatten sich für die begehrten Preise &#8220;Shop des Jahres&#8221; beworben. In jeder Kategorie wurden 3 Nominierte vorgestellt, bevor die Sieger in den drei Kategorien gekürt wurden:</p>
<p>Kategorie 1 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">C-Store, Nahversorger, Kiosk</span>&#8221;</p>
<ul>
<li> <strong>Dorfladen Heising GmbH</strong></li>
</ul>
<p>Kategorie 2 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Flughäfen / Bahnhöfe</span>&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Quicker´s Gateshop am Flughafen Frankfurt</strong></li>
</ul>
<p>Kategorie 3 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Tankstellen / Raststätten</span>&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Avia Haus am Ring in Nürnberg</strong></li>
</ul>
<p>Hans-Jürgen Krone, Chefredakteur des Magazins für New Channels &#8220;Convinience Shop&#8221; aus dem LPV-Verlag, Neuwied fungierte bei der Preisverleihung als Moderator und Laudator. Im Festsaal des Gästehauses Petersberg wurden die 9 Nominierten dem zahlreich anwesenden Fachpublikum in Bild-Präsentationen vorgestellt.</p>
<p>Bei Bürgermeister Berthold Ziegler und Verkaufsleiterin Claudia Fromligt war die Freude über diese Auszeichnung für den ländlichen Nahversorger aus dem Landkreis Oberallgäu besonders groß. Im festlichen Rahmen wurde der Erfolg in der Rotunde auf dem Petersberg auch mit den Mitarbeitern des Dorfladen-Lieferanten Utz Lebensmittel aus Ochsenhausen gefeiert.</p>
<p>In Kürze werden wir den Dorfladen Heising in diesem Internetportal noch detaillierter vorstellen und auch über das 1. Deutsche Nahversorger-Forum am 21. November auf dem Petersberg berichten, bei dem unter anderem Rainer Utz aus Ochsenhausen und Günter Lühning vom Dorfladen Otersen (Niedersachsen) Fachvorträge zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum hielten.</p>
<div id="attachment_2225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/14b_DSC8051web2.jpg"><img class="size-full wp-image-2225 " title="14b_DSC8051web2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/14b_DSC8051web2.jpg" alt="Berthold Ziegler, Claudia Fromlig und Hans-Jürgen Krone | Foto: lpv-verlag" width="504" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Berthold Ziegler, Claudia Fromligt und Hans-Jürgen Krone | Foto: lpv-verlag</p></div>
<p>Die &#8220;Shops des Jahres 2011&#8243; wurden von der Jury wie folgt bewertet (Quelle: Fachmagazin Convinience Shop, Chefredakteur Hans-Jürgen Krone):</p>
<p>Kategorie<strong> Nahversorger | C-Store | Kiosk</strong></p>
<p><em>Der <strong>Dorfladen Heising</strong> ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Initiative einer ländlichen Gemeinde dafür sorgen kann, dass Nahversorgung wieder funktioniert. Gleichzeitig ist spürbar, dass hier eine Fachfrau als Marktleiterin aktiv ist, die an das Handelsgeschäft doch anders herangeht als es reine Laien tun. Auch dieses Geschäft verlangt ein Mindestmaß an Professionalität, wenn es Bestand haben soll. Ein Nahversorger, von dem sich andere etwas abschauen können.</em></p>
<p>Kategorie <strong>Flughäfen | Bahnhöfe</strong></p>
<p><em>Der <strong>Quickers-Shop am Flughafen in Frankfurt</strong> steht beispielhaft für moderne Convenience-Versorgung an Verkehrsstationen. Er ist ein Vorbild in Bezug auf die Anpassung seines Sortiments an die Wünsche und Bedürfnisse seiner speziellen Kunden. Der Quickers wird mit seinem modernen Design, dem Sortiment und der offensichtlich optimalen Einstellung seiner Mitarbeiter allen Ansprüchen  gerecht.</em></p>
<p>Kategorie <strong>Tankstellen / Raststätten</strong></p>
<p><em>Die <strong>Tankstelle Aiva Haus am Ring in Nürnberg</strong> ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen vorhandenen Standort optimal weiterentwickeln kann. Die Station übernimmt Nahversorgerfunktion für diesen Stadtteil von Nürnberg. Sie  bietet aber auch alles Notwendige für die Kunden aus den nahen Büros und die Tankkunden. Besuchermagnet in der Mittagszeit ist das moderne Bistro mit Lounge-Charakter, das abends als Sportbar genutzt wird und aktuellen Konzepten moderner Fast-Casual-Gastronomie in nichts nachsteht.  </em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>20 &#8211; 22 % Rohertrag im Dorfladen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 16:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rohertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rohertrag in einem Dorfladen, also das Ergebnis aus &#8220;Umsatz abzüglich Wareneinsatz&#8221; bestimmt als sogenannte Handelsspanne ganz wesentlich das Betriebsergebnis und damit die wirtschaftliche Existenz kleiner Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte und Bürger-Dorfläden. Von 100 Euro Umsatz verbleibt dem Lebensmittel-Einzelhandel nach Abzug von 77,20 Euro für den Wareneinkauf nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamt ein Rohertrag von 22,80 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rohertrag in einem Dorfladen, also das Ergebnis aus &#8220;Umsatz abzüglich Wareneinsatz&#8221; bestimmt als sogenannte Handelsspanne ganz wesentlich das Betriebsergebnis und damit die wirtschaftliche Existenz kleiner Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte und Bürger-Dorfläden. Von 100 Euro Umsatz verbleibt dem Lebensmittel-Einzelhandel nach Abzug von 77,20 Euro für den Wareneinkauf nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamt ein Rohertrag von 22,80 Euro &#8211; als Deckungsbeitrag für Personalaufwand, Miete, Energiekosten und sonstige Aufwendungen.<span id="more-2218"></span></p>
<p>Während das Statistische Bundesamt in Wiesbaden in diesem Jahr 22,8 % Rohertrags-Quote (Handelsspanne) ermittelt hat, veröffentlichte der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandel (BVL) eine Rohertragsquote von 20,3 %. Unser Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen (mitten in Niedersachsen) erreichte 2005 eine Rohertragsquote von 21,78 % und 2010 erreichten wir bei 100 € Umsatz durchschnittlich 22,36 € Rohertrag. Damit rangieren wir im Mittelfeld der Rohertragsquoten, die von BVL (20,3 %) und Statistischem Bundesamt (22,8 %) veröffentlicht wurden.</p>
<p>In Rheinland-Pfalz von wurden einer Erfa-Gruppe Handelsspannen zwischen 15 und 20 % ermittelt.</p>
<p>Teilweise sind von Dorfläden auch Rohertrags-Quoten von 25 oder sogar 30 % bekannt. Bei Rohertragsquoten, die deutlich oberhalb der Durchschnittswerte von 20 bis 23 % liegen, sollte jedoch nach Sonderfaktoren gefragt werden. Alleine aus dem Einkauf und Verkauf, also dem Handel mit Lebensmitteln werden Roherträge von 25 % und mehr kaum erzielbar sein. Je größer der Anteil an Handelswaren = je geringer der Anteil an regionalen Produkten im Sortiment ist, desto schwieriger dürfte es werden, die Durchschnittswerte beim Rohertrag zu erreichen bzw. sogar noch zu überbieten.</p>
<p>Überdurchschnittliche Rohertragsspannen sind eher nur möglich, wenn zusätzlich zum Lebensmittel-Handelsumsatz noch</p>
<ul>
<li>besondere Erlöse für Dienstleistungen</li>
<li>Einnahmen mit höheren Roherträgen aus z.B. einem Café</li>
<li>besondere Erlöse aus Festen und Veranstaltungen</li>
</ul>
<p>erzielt werden.</p>
<p>Kürzlich wurde bei einer Fachtagung zur Sicherung der Nahversorgung von einem Rohertrag in Höhe von 31 % und einem Betriebsergebnis von 2 % berichtet. Dies sind außergewöhnlich gute Werte, die alleine aus dem Handelsgeschäft kaum erzielbar sind. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels hat 2005 eine Betriebsergebnis von 0,7 % als Durchschnittswert ermittelt. Von 100 Euro Handelsumsatz verbleiben durchschnittlich also 0,70 Euro Gewinn in der Ladenkasse. In Otersen haben wir 2005 ein Betriebsergebnis von 1,29 % (3.905 € Gewinn) erreicht und 2010 betrug unser Verlust 0,18 % (554 € Verlust).</p>
<p>Ganz wesentliche Auswirkungen auf den Erfolg hat die Handelsspanne, also der Rohertrag.</p>
<p>Bei einem beispielhaften Jahresumsatz von 300.000 Euro ergibt sich</p>
<ul>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">&#8230;. bei 15 % Spanne ein Rohertrag von absolut 45.000 Euro</span></strong></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>&#8230;. bei 20 % Spanne ein Rohertrag von absolut 60.000 Euro</strong></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>&#8230;. bei 22 % Spanne ein Rohertrag von absolut 66.000 Euro</strong></span></li>
<li><span style="color: #000000;">&#8230;. bei 25 % Spanne ein Rohertrag von absolut</span> 75.000 Euro</li>
<li>&#8230;. bei 30 % Spanne ein Rohertrag von absolut 90.000 Euro</li>
</ul>
<p>15 % Rohertrag bei einem Dorfladen dürften nachhaltig nicht ausreichend sein, insbesondere dann nicht, wenn der Personalaufwand schon 13,5 % vom Umsatz (Quelle: Erhebung des BVL) beträgt. Wenn von 15 % (vom Jahresumsatz) Rohertrag 13,5 % (vom Jahresumsatz) für Personalaufwendungen abgezogen werden, verbleiben als Zwischenergebnis nur noch 1,5 % vom Jahresumsatz. Dieser Betrag dürfte kaum ausreichend, um davon dann noch Stromkosten, Heizungskosten, Miete, Reparaturen und andere Kosten bezahlen zu können.</p>
<p>Wer bei 300.000 Euro Jahresumsatz und z.B. 31 % Rohertrag (dank Sonderfaktoren) ein Betriebsergebnis von 2 % (= 6.000 Euro) erwirtschaftet, kommt sehr schnell in die Verlustzone, sobald (aus welchen Gründen auch immer)</p>
<p>die Sonderfaktoren (z.B. besondere Erträge) entfallen</p>
<p>und der Rohertrag nur aus dem reinen Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäft erwirtschaftet werden muss.</p>
<p>Sinkt der &#8220;besondere&#8221; Rohertrag von 31 % auf durchschnittliche 23 % ( &#8211; 8 % bei 300.000 Euro Jahresumsatz), fehlt ein Deckungsbeitrag von 24.000 € und aus 6.000 € Jahresgewinn würde schnell eine tief-rote Zahl als Jahresverlust werden.</p>
<p><strong>Bürgergesellschaften, die vor der Neugründung eines Dorfladens stehen, sollten besonders gute Zahlen kritisch hinterfragen und bei der eigenen Rentabilitätsberechnung und Ertragsvorschau &#8220;auf Nummer sicher&#8221; gehen und höchstens die eingangs genannten Rohertragsquoten ansetzen.</strong></p>
<p><em>Verfasser: Günter Lühning, 1. Vorsitzender Dorfladen Otersen w.V. &#8211; Herausgeber des Dorfladen-Handbuches</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedeutung-des-Rohertrages_der-Handelsspanne-auf-das-Betriebsergebnis_web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2219" title="Bedeutung des Rohertrages_der Handelsspanne auf das Betriebsergebnis_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedeutung-des-Rohertrages_der-Handelsspanne-auf-das-Betriebsergebnis_web.jpg" alt="" width="462" height="379" /></a></p>
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		<title>Unser Lädle legt guten Start hin</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 18:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Gründungsversammlung zeichnen 22 Gräfendorfer Anteile für 9000 Euro Ein Dorfladen soll die Versorgung in Gräfendorf sichern. Die Grundlage dafür wurde am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung und am Donnerstagabend in der Gründungsversammlung mit 110 Bürgern in der Mehrzweckhalle geschaffen. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die vier Arbeitsgruppen, die in nur einem halben Jahr dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%A4fendorf_Ortsschild.jpg"><img class="size-full wp-image-2208 alignleft" title="Gräfendorf_Ortsschild" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%A4fendorf_Ortsschild.jpg" alt="" width="126" height="95" /></a>Bei der Gründungsversammlung zeichnen 22 Gräfendorfer Anteile für 9000 Euro</strong></p>
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<p>Ein Dorfladen soll die Versorgung in Gräfendorf sichern. Die Grundlage dafür wurde am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung und am Donnerstagabend in der Gründungsversammlung mit 110 Bürgern in der Mehrzweckhalle geschaffen.<span id="more-2207"></span> „Ich bin wahnsinnig stolz auf die vier Arbeitsgruppen, die in nur einem halben Jahr dieses fundierte Konzept geschaffen haben“, sagte Bürgermeister Alfred Frank, in der Funktion als vorübergehender Geschäftsführer der „Mini-GmbH Dorfladen“. Der Dorfladen solle die Lebensqualität im Saaletal verbessern. Eine Fragebogenaktion im Vorfeld signalisierte über 96 Prozent Zustimmung, anonym sagten die Bürger 30 000 Euro Beteiligungskapital zu. Somit nahm man das Projekt in Angriff.</p>
<p>Weil die Firma Schlecker ihre Filiale in der Hauptstraße auflöst, stehen dort geeignete Räume für „Unser Lädle“ zur Verfügung. So heißt der neue Einkaufsladen, der außer dem Sortiment vergleichbarer Lebensmittelmärkte auch Dienstleistungen anbietet und mit einer Kommunikationsecke zum gemütlichen Einkaufen einlädt. Die Eröffnung ist in der Faschingswoche, Ende Februar 2012, vorgesehen.</p>
<p>„<strong>Jetzt liegt es an Ihnen. Wir haben die Aufgaben schon verteilt.</strong>“ (Alfred Frank zu den 110 Bürgern)Die „Idee Dorfladen“ nahm mit dem Gemeinderatsbeschluss am 1. März ihren Anfang, berichtete Johannes Wagenpfahl in einem Rückblick. Nach der Besichtigung funktionierender Dorfläden und einer überörtlichen Bürgerversammlung mit Expertenvortrag zeigten sich 17 Bürger bereit, bei den Vorbereitungen mitzuarbeiten. Es gründeten sich vier Arbeitsgruppen, die nun ihre Ergebnisse vorstellten. Für das Logo war die Gruppe um Wolfgang Schaub zuständig. Das „Markenzeichen“ zeigt den Schriftzug „Unser Lädle“ und vermittelt die Botschaft, die Frank angesprochen hatte: „Ich gehe in meinem Laden einkaufen – und das ist Lebensqualität.“</p>
<p>Bei der Suche nach einem geeigneten Standort prüften Frank Ullrich und seine Helfer mehrere Gebäude und die Möglichkeit eines Neubaus. Dabei gingen sie anhand eines Rasters vor, das unterschiedlich gewichtete Faktoren wie Einrichtungskosten, Barrierefreiheit, Parkplätze, Lage, Größe und Hochwassergefahr enthielt. Die Schleckerfiliale mit 172 Quadratmetern Fläche in der Hauptstraße, relativ hochwasserfrei gelegen, war eindeutig der Favorit. Mit der benachbarten Bäckerei Sorrentino fanden Kooperationsgespräche statt und Barrierefreiheit ist leicht zu schaffen. Außerdem sei keine Nutzungsänderung nötig.</p>
<p>Über die Suche nach der geeigneten Rechtsform berichtete Otmar Köhler. Mit der seit 2008 möglichen Unternehmensgesellschaft (UG), eine bis heute wenig bekannte „Mini-GmbH“, habe man die passende juristische Form gefunden, die ohne viel Kapitaleinsatz den beteiligten Bürgern, den stillen Teilhabern, weinig Haftungsrisiken abverlangt.</p>
<p>Gesellschafter ist die Gemeinde mit einer Einlage von 500 Euro. Alle stillen Teilhaber, die sich vertraglich mit Beiträgen ab 200 Euro Anteile sichern können, wählen in der ersten Gesellschafterversammlung aus ihrer Mitte sechs Beiräte. Diese bestimmen mit dem Vertreter des Gesellschafters (Bürgermeister oder Stellvertreter), den Geschäftsführer und beschließen, was mit der Gesellschaft, mit Gewinn oder mit Verlust geschehen soll.</p>
<p>Weit fortgeschritten sind die Verhandlungen mit den Lieferanten, berichtete Katrin Roloff, die als Vollzeitkraft mit Vertreterin Petra Thurn den Laden leitet. Ihnen werden zumindest in der Anfangszeit zwei 400-Euro-Helfer zur Seite stehen. Generell müsse man abwarten, wie sich das Geschäft entwickelt, meinte Geschäftsführer Frank. Dann könne man mit Blick auf das Sortiment oder die Öffnungszeiten reagieren.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/unser_laedle_transparent.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2210" title="unser_laedle_transparent" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/unser_laedle_transparent.png" alt="" width="172" height="125" /></a>„<strong>Ich gehe in meinem Laden einkaufen und das ist Lebensqualität</strong>.“ (Alfred Frank zur Idee des Dorfladens)Als Hauptlieferant habe man die Eibelstadter Lebensmittelhandelsgesellschaft (LHG) gewonnen, die aus ihrem 14 000 Artikel umfassenden Sortiment dreimal wöchentlich frische Ware liefert. „Die Preise sind wie bei Edeka“, erklärte Roloff. Außerdem sei die tägliche Lieferung von Wurst und Fleisch angestrebt, wozu sich schon mehrere Metzgereien aus der Region angeboten haben.</p>
<p>Zum lokalen Anbieterkreis zählen bis jetzt Fischgut Seewiese, Käserei Dittlofsroda, Dorfgemeinschaft Hohenroth sowie Eier- und Nudel-Vogler. Kaffee-Ecke, Post-Point und Hermes-Paketversand werden das jederzeit ausbaufähige Angebot abrunden. Mit der Lottogesellschaft stehe man noch in Verhandlungen, ebenso beim Aufbau eines Rezept- und Arzneimittelservices. Die geplanten Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, Dienstagnachmittag ist geschlossen, und samstags von 7 bis 13 Uhr.</p>
<p>„Jetzt liegt es an Ihnen, wir haben die Aufgaben schon verteilt“, sagte Bürgermeister und Geschäftsführer Frank zu den 110 Teilnehmern. Spontan folgten 22 dem Aufruf und zeichneten Anteile im Wert von 9000 Euro.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%BCndungsversammlung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2209" title="Gründungsversammlung" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%BCndungsversammlung.jpg" alt="" width="449" height="235" /></a>Die Dorfladengründer: Geschäftsführer Alfred Frank (von links), Johannes Wagenpfahl, Sprecher der Arbeitsgruppen, Wolfgang Schaub (Layout und Logo), Katrin Roloff (künftige Marktleiterin, Sortiment), Otmar Köhler (Organisation) und Frank Ullrich (Standortsuche).</p>
<p>Quelle: www.mainpost.de | 5.11.2011 | Verfasser: Ferdinand Heilgenthal</p>
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