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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Nordrhein-Westfalen</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>170.000 € von 400 Bürgern</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 08:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 1.240 Einwohner zählenden Gemeinde Welbergen läuft aktuell der Umbau und die Renovierung des Dorfladens. Im Kreis Steinfurt im Münsterland (NRW) hatten die Bürger in kürzester Zeit 120.000 Euro Eigenkapital aufgebracht und die Dorfladen-Immobilie gekauft. Inzwischen zählt die Bürger-Genossenschaft 400 Mitglieder, die 170.000 Euro Eigenkapital aufgebracht haben. Die &#8220;Westfälischen Nachrichten&#8221; berichteten aktuell über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/11/Welbergen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1889" title="Renovierung des Dorfladens in Welbergen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/11/Welbergen.jpg" alt="Renovierung des Dorfladens in Welbergen" width="155" height="113" /></a>In der 1.240 Einwohner zählenden Gemeinde Welbergen läuft aktuell der Umbau und die Renovierung des Dorfladens. Im Kreis Steinfurt im Münsterland (NRW) hatten die Bürger in kürzester Zeit 120.000 Euro Eigenkapital aufgebracht und die Dorfladen-Immobilie gekauft. Inzwischen zählt die Bürger-Genossenschaft 400 Mitglieder, die 170.000 Euro Eigenkapital aufgebracht haben. Die &#8220;Westfälischen Nachrichten&#8221; berichteten aktuell über die laufenden Bauarbeiten und die für Mittwoch, 1. Dezember geplante Neueröffnung.<span id="more-1888"></span></p>
<h4>Die Genossen packen an und renovieren Welbergens Dorfladen</h4>
<p>Ochtrup &#8211; Seit das Lebensmittelgeschäft Weßels vor drei Wochen ein letztes Mal geöffnet hatte, ist viel passiert in dem Welbergener Dorfladen. „Jeden Abend sind hier etwa zehn Leute im Einsatz. Samstags sind es sogar noch etliche mehr“, erzählt Ewald Brinkschmidt. „Die groben Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Wir liegen gut in der Zeit“, bemerkt Josef Fislage.</p>
<p>Die beiden Vorstandsmitglieder der Genossenschaft „Unser Laden“ sind zufrieden mit dem Verlauf der Renovierungsarbeiten und dem ehrenamtlichen Engagement der Genossenschaftler. Unter ihnen sind Facharbeiter aller erforderlichen Handwerkssparten vertreten. Jeder Bereich hat einen Ansprechpartner, der sich die passenden Helfer aussucht. „Oft kommen auch sporadisch Leute dazu, die fragen, ob sie helfen können“, erzählt Brinkschmidt. Die Genossenschaft sei inzwischen auf 400 Mitglieder gewachsen, die zum Teil auch mehrere Anteile zu je 250 Euro gekauft haben. Auf das Treuhandkonto seien seit der Gründung 170000 Euro eingegangen, berichtet Fislage. „Weitere Mitglieder sind natürlich jederzeit willkommen“, meint er schmunzelnd.</p>
<p>Wer die Baustelle betritt, stellt schnell fest: Von dem früheren Laden ist nicht mehr viel zu erkennen. Die Räumlichkeiten wurden komplett entkernt. Ein Durchbruch zur ehemaligen Küche und dem Wohnzimmer der Familie Weßels schafft Platz und vergrößert die Ladenfläche um 35 Quadratmeter. Mittlerweile ist alles frisch verputzt, der nächste Schritt sind die Tapezierarbeiten. Auch die Bodenfliesen sind bereits verlegt, Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten weitgehend abgeschlossen.</p>
<p>„Wir sind froh, dass es nach der mühsamen Firmengründung so reibungslos mit der Renovierung klappt. Der Einsatz der Mitglieder ist enorm. Und alle arbeiten unentgeltlich“, betont Fislage. Lediglich die Materialkosten fallen an. Dabei achten die Genossenschaftler darauf, dass alles von örtlichen Firmen bezogen wird.</p>
<p>Wenn nichts Unvorhersehbares geschieht, dürfte der Eröffnung am 1. Dezember (Mittwoch) nichts mehr im Wege stehen. Der Laden wird barrierefrei angelegt, hat ein Stehcafé und bietet durchgehend ofenfrische Brötchen. Auch auf durchgehende Öffnungszeiten werktags von 6.30 bis 18.30 Uhr haben sich die Initiatoren geeinigt. Und für Radfahrer mit Elektrorädern gibt es als besonderen Service eine Ladestation für Akkus. „Während die Radler im Ladencafé einen Kaffee trinken, können sie die Akkus aufladen“, so Brinkschmidt.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/?s=Welbergen">Weitere Berichte über das Bürger-Engagement in Welbergen</a></p>
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		<title>650 Gäste: Neue Impulse für Einzelhandel</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Lebensmittelzustellgroßhandel Peter Cames GmbH &#38; Co. KG aus Neuss führte am 1. September-Wochenende 2010 im Rahmen des 90-jährigen Firmenjubiläums gemeinsam mit über 70 Partnern aus Industrie und Handel eine Lebensmittelmesse für seine Kunden durch. Mehr als 650 Gäste folgten der Einladung, informierten sich über aktuelle Marktneuheiten und profitierten von speziellen Messe-Einkaufskonditionen. Die Geschäftsführer Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/90Jahre.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1803" title="90Jahre" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/90Jahre.jpg" alt="90Jahre" width="193" height="125" /></a>Der Lebensmittelzustellgroßhandel Peter Cames GmbH &amp; Co. KG aus Neuss führte am 1. September-Wochenende 2010 im Rahmen des 90-jährigen Firmenjubiläums gemeinsam mit über 70 Partnern aus Industrie und Handel eine Lebensmittelmesse für seine Kunden durch. Mehr als 650 Gäste folgten der Einladung, informierten sich über aktuelle Marktneuheiten und profitierten von speziellen Messe-Einkaufskonditionen.<span id="more-1801"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/1-Cames-2010-Eröffnungsrede-P1010132web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1806" title="1 Cames 2010 Eröffnungsrede P1010132web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/1-Cames-2010-Eröffnungsrede-P1010132web.jpg" alt="1 Cames 2010 Eröffnungsrede P1010132web" width="504" height="380" /></a></p>
<p>Die Geschäftsführer Peter und Michael Cames zeigten sich sehr zufrieden: „Eine Teilnahme an der Cames-Messe bietet unseren Kunden echten Mehrwert. Die Besucher nutzen die Chance, sich direkt mit Industrievertretern auszutauschen und wertvolle Tipps für die eigene Verkaufsstelle mitzunehmen.“ Die Gäste waren insbesondere von der Präsentation in den Räumlichkeiten des EUROMODA-Centers begeistert: auf 1.300 m² wurden über 1.700 Produkte ausgestellt und verköstigt.</p>
<p>Weitere Informationen und Bilder finden Sie in Kürze unter <a href="http://www.cames-grosshandel.de/">www.cames-grosshandel.de</a>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kurzinfo zur Fa. Cames:</span></p>
<p>Die Peter Cames GmbH &amp; Co. KG mit Sitz in Neuss, betreibt einen Großhandel für Lebensmittel- &amp; Convenienceprodukte. Derzeit werden mehr als 1.300 Händler in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit über 10.000 Lagerartikeln und ausgewählten Sortimenten  zahlreicher Streckenpartner beliefert.</p>
<p>Cames ist ein Familienunternehmen mit über 80 Mitarbeitern. Neben der reinen Warenbelieferung zu marktgerechten Preisen bietet Cames seinen Kunden eine intensive und persönliche Beratung. Angefangen von der Standortanalyse, über Rentabilitätsprognosen und Finanzierungsberatung unterstützt der eigene Außendienst in Fragen zu Laden- und Sortimentsplanung, Preisgestaltung, Verkaufsförderung sowie Werbung durch Handzettel und Plakate.</p>
<p>Das gesamte Cames-Team, der eigene Fuhrpark und das Großhandelslager stehen den  Kunden kompetent zur Verfügung, um sich in einer ständig verändernden Handelswelt stets aktuell positionieren zu können.</p>
<p>Kontakt-Daten:</p>
<p><strong>Peter Cames GmbH &amp; Co KG</strong></p>
<p>Moselstr. 3</p>
<p>41464 Neuss</p>
<p>Tel: 02131-9447-0</p>
<p>Die nachfolgenden 3 Fotos entstanden während der Cames-Messe 2010 am 4. und 5. September 2010.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/Cames-Messe-2010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1807" title="Cames-Messe 2010" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/09/Cames-Messe-2010.jpg" alt="Cames-Messe 2010" width="491" height="959" /></a></p>
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		<title>395 Mitglieder &#8211; 175.000 € Kapital</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar sammelten die Bürger in Welbergen innerhalb einer Woche 120.000 € Eigenkapital zum Erwerb des Dorfladens &#8211; Jetzt hat die Genossenschaft bereits 395 Mitglieder und 175.000 € Eigenkapital. Den Bericht der Borkener Zeitung veröffentlichen wir nachfolgend: Ochtrup &#8211; Der Saal „Zum Kapellenhof“ platzte Montagabend aus den Nähten. Die erste Mitgliederversammlung der Bürgergenossenschaft Welbergen stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Im Februar sammelten die Bürger in Welbergen innerhalb einer Woche 120.000 € Eigenkapital zum Erwerb des Dorfladens &#8211; Jetzt hat die Genossenschaft bereits 395 Mitglieder und 175.000 € Eigenkapital. Den Bericht der Borkener Zeitung veröffentlichen wir nachfolgend:<span id="more-1678"></span></div>
<div>Ochtrup &#8211; Der Saal „Zum Kapellenhof“  platzte Montagabend aus den Nähten. Die erste Mitgliederversammlung der  Bürgergenossenschaft Welbergen stand an, und da waren die Genossen  gespannt, wie weit die Planungen „ihres“ Dorfladens im Herzen von  Welbergen gediehen sind.</div>
<p>Die Dorfbewohner hatten nicht lange gefackelt, als es im Februar 2010  hieß: „Entweder wir bringen kurzfristig 120000 Euro auf, oder wir  verlieren unser einziges Lebensmittelgeschäft.“ Innerhalb von vier Tagen  hatten sie das erforderliche Eigenkapital aufgebracht. Stammtische und  Vereine hatten ebenfalls ihren Geldbeutel gezückt. Und selbst aus den  umliegenden Ortschaften zeichneten die Leute Anteile für 250 Euro das  Stück. Bereits am 1. März stand die Gründungsversammlung der  „Bürgergenossenschaft Welbergen“ an.</p>
<p>„Eine flüssige Dividende können wir heute allerdings noch nicht  ausschütten“, bemerkte der Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Lastring und  stellte den aktuellen Stand vor: 395 Mitglieder, 588 Geschäftsanteile  und 175000 Euro Eigenkapital sowie 100 weitere Anteile, die zurzeit  vorbereitet werden &#8211; das sind stolze Zahlen für eine Genossenschaft, die  noch in den Kinderschuhen steckt. „Damit lässt sie sich wirtschaftlich  führen. Doch um die langfristige Existenz sichern zu können, muss der  Umsatz stimmen“, betonte Lastring.</p>
<p>„Anstatt beim Discounter im eigenen Dorfladen kaufen, auch wenn die  Preise etwas höher sind“, war auch das Credo von Michael Weerning,  Vertreter der Markant Nordwest-Handels GmbH, die als künftiger Lieferant  des Dorfladens vorgesehen ist. Im nördlichen Westfalen, so Weerning,  entstehe in Welbergen der erste Bürgermarkt als Genossenschaft. Dem  Engagement der Welbergener zollte er Anerkennung: „Sie haben Enormes  geleistet.“</p>
<div style="margin: 0px 0px 0px 80px; background: url(/_em_daten/wna/Werbung_Schriftzug.jpg) no-repeat scroll right top transparent; display: inline; padding: 14px 0pt 0pt; float: left;"><noscript> </noscript></div>
<div>Bis zur Neueröffnung des Ladens am 1. Dezember gibt es natürlich noch  viel zu tun. Am 30. September wird die Bürgergenossenschaft die  Immobilie Weßels käuflich erwerben. Nachdem Bernhard und Maria Weßels  ihr Geschäft dann am 31. Oktober geschlossen haben, steht der November  im Zeichen der Renovierung. Vorstand Josef Fislage stellte die Pläne  vor: Das Erdgeschoss wird zur Ladenfläche mit kleinem abgetrenntem  Büroraum. Die Fensterfront bleibt erhalten und im vorderen Ladenbereich  ist ein Stehcafé geplant. Auch der Getränkemarkt auf dem Gelände bleibt  erhalten. Des Weiteren entstehen im Obergeschoss des Hauses zwei  separate Mietwohnungen (80 und 75 Quadratmeter).</p>
<p>Zuerst wird die Ladenrenovierung in Angriff genommen, und da ist vor  allem die Eigenleistung der Genossenschaftsmitglieder gefragt. Etliche  Handwerker und Helfer haben sich am Montagabend bereits in entsprechende  Listen eingetragen. Wer jedoch nicht tatkräftig Hand anlege, könne die  Baumaßnahme mit einem Obolus, etwa für Baumaterial, unterstützen,  erklärte Vorstand Rolf Kockmann. „Steht bloß nicht mit Kisten Bier  Schlange. Das hält die Leute nur von der Arbeit ab“, sprach Kockmann  deutliche Worte. Damit Welbergens Bürgergenossenschaft blüht und  gedeiht, sind weitere Mitglieder erwünscht. Ein Anteil kostet 250 Euro.</p></div>
<div>Quelle: Borkener Zeitung &#8211; 15.7.2010 &#8211; Von Irmgard Tappe<span> </span></div>
<p><span> </span></p>
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		<title>66.000 € Bürger-Kapital in 1 Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 20:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. Juni wurde in einer von 150 Einwohnern besuchten Bürgerversammlung das Konzept präsentiert und innerhalb von 1 Woche wurden 220 Anteile á 300 € und damit 66.000 € Eigenkapital gezeichnet. Im 1.500 Einwohner zählenden Windheim (Weser) in Nordrhein-Westfalen steht damit die Ampel für einen Dorfladen auf grün! &#8220;Das Einwerben von Eigenkapital ist sehr gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. Juni wurde in einer von 150 Einwohnern besuchten Bürgerversammlung das Konzept präsentiert und innerhalb von 1 Woche wurden 220 Anteile á 300 € und damit 66.000 € Eigenkapital gezeichnet.<span id="more-1592"></span> Im 1.500 Einwohner zählenden Windheim (Weser) in Nordrhein-Westfalen steht damit die Ampel für einen Dorfladen auf grün! &#8220;Das Einwerben von Eigenkapital ist sehr gut angelaufen. Wir haben die Frist um zwei Wochen verlängert&#8221;, teilte ein zufriedener Ortsbürgermeister Hermann Humcke mit. Am 8. Mai hatten sich die Windheimer im niedersächsischen Otersen bei Günter Lühning über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; informiert. Humcke meinte in der Versammlung an 2. Juni: &#8220;Die Pläne sind keine Utopie, sie  können umgesetzt werden. Wir wollen die umliegenden Ortschaften mit  einbeziehen.&#8221; Ein von Einwohnern geführter Dorfladen in Otersen sei  besichtigt worden. Aus dem 500 Einwohner zählenden Dorf Otersen war Günter Lühning angereist. &#8220;Zum 31.  März 2001 schloss der Laden bei uns seine Türen. Der Bäcker war acht  Kilometer der Supermarkt zehn Kilometer entfernt&#8221;.</p>
<div id="attachment_1593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/06/Windheimer-NRW-besuchten-Dorfladen_430.jpg"><img class="size-full wp-image-1593" title="Windheimer (NRW) besuchten Dorfladen_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/06/Windheimer-NRW-besuchten-Dorfladen_430.jpg" alt="Der Windheimer Arbeitskreis informierte sich am 8. Mai in Otersen" width="430" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Der Windheimer Arbeitskreis informierte sich am 8. Mai in Otersen</p></div>
<p>Bereits im Jahr 2000 habe man ein Konzept erstellt und mit Unterstützung  der Einwohnerschaft und EU-Fördergeldern 153 000 Mark für den Umbau  investiert. &#8220;Wir sind 70 Gesellschafter, haben einen Beirat, drei  Geschäftsführer und in unserem Dorfladen vier Frauen beschäftigt. Es  gibt keine laufenden Zuschüsse&#8221;, so Lühning.</p>
<p>Die wichtigsten Angebote seien Lebensmittel, Getränke, Zeitschriften  sowie Back- und Wurstwaren. Lühning räumte ein, dass der  Lebensmittelmarkt eine schwierige Branche sei. Man habe mit dem  Dorfladen vier Jahre lang Gewinne gemacht, dann aber nach der Kündigung  der Lotto-Gesellschaft Probleme bekommen. &#8220;Schließlich haben wir die  Reißleine gezogen und mit einem neuen Lieferanten zusammengearbeitet.  Seitdem ist der Umsatz gestiegen&#8221;, berichtete der Gast aus Otersen.</p>
<p>Die Einwohner hätten es selbst in der Hand, dass der Laden funktioniere.  Nur einen Brühwürfel zu kaufen, den man im Supermarkt vergessen habe,  sei zu wenig. Die Dividende sei die Lebensmittelqualität im Dorf, machte  Günter Lühning deutlich. In Otersen gebe es mit einem Anbau und der Einrichtung eines Dorfcafés  neue Ziele. &#8220;Wir haben für diese Maßnahmen wieder mit Erfolg in unserem  Dorf gesammelt.&#8221;</p>
<p>Wilhelm Bischoff von der Projektgruppe erklärte, um einen  verkaufsfähigen Lebensmittelmarkt herzurichten, müssten erhebliche  Reparaturen in der Kältetechnik durchgeführt werden. Der Abriss der  Laden-Abtrennungswand sowie Fliesen-, Elektro- und Malerarbeiten stünden  an. Die Maßnahmen müssten mit einem hohen Anteil an Eigenleistung ausgeführt  werden. &#8220;Bei den Materialkosten kommen wir auf einen Betrag von 46 250  Euro&#8221;, wusste Bischoff. Hinzu kämen 72 400 Euro für die  Innenausstattung. Auch das Warensortiment sei zu finanzieren. Insgesamt  benötige man 250 000 Euro. &#8220;Nach den alten Umsatzzahlen sind für uns die  Chancen sehr gut, den Markt erfolgreich zu führen. Allerdings brauchen  wir Kapital. Es wird sich aus Eigenanteilen und Bankkrediten  zusammensetzen.&#8221;</p>
<p>Von den Einwohnern aus Windheim und Umgebung müsste zunächst eine  schriftliche Absichtserklärung für Geschäftsanteile vorliegen. Das Geld  werde später bezahlt. &#8220;Wir brauchen mindestens 400 Anteile, um einen  Dorfladen auf die Beine zu stellen. Sollte uns dies gelingen, wird ein  Geschäftskonzept erstellt. Danach geht es um Geschäftsleitung,  rechtliche Verantwortung, Gespräche mit Lieferanten, externes Gutachten  und Finanzierungsgespräche mit Geldinstituten&#8221;, machte Bischoff  deutlich.</p>
<p>&#8220;Wir machen das in Windheim&#8221;, gab ein Versammlungsteilnehmer die  Richtung der nächsten Monate vor. Auf die Frage nach dem Zeitpunkt einer  möglichen Neueröffnung antwortete Wilhelm Bischoff: &#8220;So schnell es  geht. Ich hoffe, in diesem Jahr&#8221;.</p>
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		<title>Windheimer setzen sich für Dorfmarkt ein</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 20:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausblicke und Zahlen in Bürgerversammlung vorgelegt / Bürgeranteile noch bis Sonntag zeichnen / &#8220;Große Chance&#8221; Petershagen-Windheim (Wes). Seit über zwei Monaten ist der Einkaufsmarkt in Windheim geschlossen. Mit Hochdruck wird an einem Modell gearbeitet, die Lebensmittelversorgung im Ort sicherzustellen. Eine mit Fachleuten besetzte Projektgruppe und ein Arbeitskreis haben sich zum Ziel gesetzt, einen von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Ausblicke und Zahlen in Bürgerversammlung vorgelegt /  Bürgeranteile noch bis Sonntag zeichnen / &#8220;Große Chance&#8221;</strong></div>
<div>Petershagen-Windheim (Wes). Seit über zwei Monaten ist  der Einkaufsmarkt in Windheim geschlossen. Mit Hochdruck wird an einem  Modell gearbeitet, die Lebensmittelversorgung im Ort sicherzustellen.<span id="more-1574"></span></div>
<div>
<div style="float: left; display: inline; margin-right: 12px;">
<div style="width: 200px;">
<div style="position: relative;"><img id="count_img_1861371" src="http://www.mt-online.de/lokales/petershagen/3583796_Windheimer_setzen_sich_fuer_einen_eigenen_Dorfmarkt_ein.html" border="0" alt="" width="0" height="0" /><a title="Der Windheimer Einkaufsmarkt soll wieder eröffnet werden. Vor  einer Bürgerversammlung unterzeichneten zahlreiche Einwohner eine  Absichtserklärung. | Foto: Ulrich Westermann" rel="em_lightbox" href="http://www.mt-online.de/_em_daten/_mt/2010/06/04/100604_2115_257795248_0.jpg"></a></div>
</div>
</div>
</div>
<div id="absatz1">Eine mit Fachleuten besetzte  Projektgruppe und ein Arbeitskreis haben sich zum Ziel gesetzt, einen  von den Dorfbewohnern getragenen, 300 Quadratmeter großen Einkaufsmarkt  einzurichten. Zur Bürgerversammlung hatten sich 167 Einwohner  eingefunden, um Einzelheiten über Teilfinanzierung, Angebote und Ablauf  zu erfahren.</div>
<p>Entscheidend ist die Finanzierung. Um den Einkaufsmarkt in einem  vernünftigen Rahmen betreiben zu können, ist ein Kapital von 250 000  Euro erforderlich. 50 Prozent hiervon sind von der Bevölkerung  aufzubringen.</p>
<p><a href="http://www.mt-online.de/lokales/petershagen/3583796_Windheimer_setzen_sich_fuer_einen_eigenen_Dorfmarkt_ein.html"><em>Den ausführlichen Bericht lesen Sie im Mindener Tageblatt (NRW)</em></a></p>
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		<title>Möhnesee: Ein Dorf blüht wieder auf</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/04/mohnesee-ein-dorf-bluht-wieder-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 21:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

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		<description><![CDATA[Möhnesee. Drei Jahre nach Schließung des letzten Ladens lebt das Örtchen Völlinghausen am Möhnesee wieder auf: Die Einwohner haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen &#8211; um ein Geschäft zu gründen. Seit Freitag ist es geöffnet.Kein Geschäft, kein Nichts. Ein Dorf verwaist. Mit der Schließung der Metzgerei im Herbst 2007 löst sich die Infrastruktur auf. Völlinghausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möhnesee. Drei Jahre nach Schließung des letzten Ladens lebt  das Örtchen Völlinghausen am Möhnesee wieder auf: Die Einwohner haben  sich zu einem Verein zusammengeschlossen &#8211; um ein Geschäft zu gründen.  Seit Freitag ist es geöffnet.<strong><span id="more-1513"></span></strong>Kein Geschäft, kein Nichts.  Ein Dorf verwaist. Mit der Schließung der Metzgerei im Herbst 2007 löst  sich die Infrastruktur auf. Völlinghausen schaut nicht tatenlos zu. Das  Dorf steuert dagegen. Mit Erfolg. Seit diesem Freitag hat der Ort am  Nordrand des Möhnetals wieder ein Geschäft, mehr als das: ein Zentrum  für die Dinge des täglichen Bedarfs.</p>
<p>Männer, Frauen und Kinder.  Sie stürmen den Laden. Zwischen 9 und 17 Uhr zählt Leiterin Stefani  Menke 304 Kunden. Kommentar der 28-Jährigen: „Wahnsinn.” Die Resonanz am  Eröffnungstag ist riesig. Die Leute gucken nicht nur, sie kaufen auch.  Am Vormittag, um zwei Beispiele zu nennen, tragen sie 90 Kilo Bananen,  das Kilo für 0,69 Euro, und 30 Kilo Tomaten, das Kilo für 0,79 Euro, in  Taschen und Tüten nach Hause. „Die Preise sind in Ordnung”, sagt Susanne  Eikermann. „Es gibt keinen Dorfzuschlag.”</p>
<h4>Großeinkauf &#8211; vor Ort</h4>
<p>Die  Mutter von zwei Mädchen macht Großeinkauf. Sie ist begeistert. „Endlich  muss ich für einen Becher Sahne nicht mehr in einen anderen Ort  fahren.” Körbecke und Sichtig or liegen sieben Kilometer entfernt.  Wichtig ist es der 39-Jährigen auch, ihren Töchtern den Umgang mit Geld  beizubringen. „Hier lernen sie es. Wo ist das sonst für die Kinder  möglich?”</p>
<p>Helle Begeisterung an der Kasse, an der Wursttheke, im  Café. Völlinghausen lebt auf. In stiller Freude genießt Heinz Frey aus  Jülich das Gedränge. „Hier haben sie bisher alles richtig gemacht.” Was  wenige wissen, Frey gehört zu denjenigen, die in Jülich-Barmen das erste  Projekt dieser Art in NRW ins Leben gerufen haben. Und unsere Zeitung  hat darüber berichtet. Das war im Februar 2008. Rainer Norbisrath und  Rainer Bracke lasen den Artikel und ergriffen die Initiative.</p>
<h4>Vereinsmitglieder  haben 58.000 Euro gespendet</h4>
<p>„Am Anfang sind uns die Leute mit  Skepsis begegnet”, sagt Norbisrath. Das ist längst vorbei. Dem Verein,  der als alleiniger Gesellschafter einer GmbH das DORV-Zentrum betreibt,  gehören 216 Mitglieder an. 58 000 Euro haben sie gespendet. Die  Umbauarbeiten in der früheren Gaststätte haben 90 000 Euro gekostet. Die  Finanzierung steht auf festen Füßen. Das Kürzel DORV steht für  (D)ienstleistungen und (o)rtsnahe (R)undum(V)ersorgung. Denn, das  Zentrum bietet mehr als Brötchen, Obst, Wurst und Fleisch. Es gibt einen  Hol- und Bringdienst, Postwertzeichen, Zeitungen, eine Reinigung und  einen Apotheken-Bringdienst. Kurzum: eine Versorgung mit den Dingen des  täglichen Bedarfs. Die festangestellte Leiterin Menke wird von vier  400-Euro-Kräften unterstützt. Zwischen der Waffel-Mischung und der  H-Milch in den Regalen ist die Freude über die neue Anlaufstelle im Ort  spürbar.</p>
<p>Mittendrin stehen an diesem Nachmittag der evangelische  Pfarrer Gerhard Ebmeier und sein katholischer Kollege, Dechant Gerhard  Best. Sie segnen das Haus. Ebmeier: „So ein Laden hat hier gefehlt.”  Norbert von Tolkacz nickt. Der Vorsitzende vom Heimatverein Möhnesee  kennt die Situation aus Brüllingsen: „Da existiert die Versorgung nicht  mehr.” Handelsketten haben sich nicht für das Projekt interessiert. Sein  Schreiben wurde bis heute nicht beantwortet.</p>
<h4>Verein des Jahres  2009</h4>
<p>Das stört an diesem Nachmittag niemanden mehr. Der Auftakt  ist mehr als vielversprechend. Die DORV-Gemeinschaft, die 5000 Euro als  Sieger im Wettbewerb „Verein des Jahres 2009” erhielt, zu dem die  Regionale und unsere Zeitung damals aufgerufen hatten, hat ihr  Versprechen gehalten und ihr Projekt verwirklicht. Für die  Landesregierung gratuliert Verbraucherminister Eckhard Uhlenberg: „Es  ist wichtig, dass ein Ort so einen Treffpunkt hat. Ihr Zentrum hat  Vorbildfunktion für ganz NRW.” Und das ein Minister zum Einkaufen  auffordert, passiert nicht alle Tage: „Kommen Sie und kaufen Sie ein.  Das ist Bürgergesellschaft im besten Sinne.”</p>
<p>Quelle: Der Westen &#8211; 9.4.2010</p>
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		<title>120.000 Euro Bürger-Kapital in 4 Tagen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/02/120-000-euro-burger-kapital/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 09:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger-Ges.]]></category>

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		<description><![CDATA[Dorfladen Welbergen: Genug Kapital für Genossenschaft Ochtrup &#8211; Es hat geklappt: Die Welbergener hatten bis Freitagabend genügend Kapital zusammen, um den Lebensmittelladen Weßels kaufen zu können. Das teilte Mitinitiator Hermann Lastring mit. Insgesamt mussten dafür 120 000 Euro als Einlage in eine Genossenschaft eingebracht werden; Mindestanteil für eine Mitgliedschaft waren 250 Euro. Die bisherigen Inhaber, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-left: 7px;">
<div><strong>Dorfladen Welbergen: Genug Kapital für Genossenschaft</strong></div>
</div>
<div id="absatz1">Ochtrup &#8211; Es hat geklappt: Die Welbergener hatten bis Freitagabend genügend Kapital zusammen, um den Lebensmittelladen Weßels kaufen zu können. Das teilte Mitinitiator Hermann Lastring mit. Insgesamt mussten dafür <strong>120 000 Euro als Einlage</strong> in eine Genossenschaft eingebracht werden; Mindestanteil für eine Mitgliedschaft waren 250 Euro.<span id="more-1449"></span></div>
<p>Die bisherigen Inhaber, das Ehepaar Weßels, wollen ihr Geschäft verkaufen. Acht Bürger aus dem 1.200 Einwohner zählenden Ortsteil Welbergen in der Stadt Ochtrup (Münsterland, NRW) hatten die Idee, eine Genossenschaft zu gründen. Bei einer Bürgerversammlung am Montagabend haben sie ihren Plan vorgestellt. Weil der Kauf bis zum 20. Februar 2010 besiegelt sein muss, mussten die Initiatoren aufs Gas drücken und haben um Überweisungen bis spätestens gestern gebeten. So stand bereits am Freitagabend fest, dass das Kapital reichen wird.<em> Quelle: Münsterländische Volkszeitung</em></p>
<div id="absatz1"><strong>Welbergener sammeln 120.000 Euro für ihren Lebensmittelmarkt</strong></div>
<div>Ochtrup &#8211; Über die alte Theke hat schon jeder hier im Dorf seine Lebensmittel gezogen. Wurst, Brötchen und Milch haben in den Jahren das weiße Furnier bis aufs Holz abgeschliffen. Mütter, Väter, Kinder, der Pastor und die Feuerwehr-Kameraden, alle kaufen sie bei „Weßels“ ein und bekommen zum Kassenbon auch noch das Neueste aus dem Ort.</div>
<p>„Habt Ihr es schon gehört? Es hat geklappt!“, sagen die Kunden an diesem Samstagmorgen immer wieder und meinen: Die Einwohner des Ochtruper Ortsteils Welbergen haben in vier Tagen 120 000 Euro gesammelt, um den kleinen Lebensmittelladen zu erhalten. Die Dorfgemeinschaft will das Geschäft, das zum Verkauf stand, jetzt als Genossenschaft weiter führen.</p>
<p>Welbergen: 1200 Einwohner, eine kleine Grundschule, zwei Gaststätten und seit 1928 mittendrin der „Frischmarkt Weßels“. Der ist schon lange kein richtiger Supermarkt mehr. Er ist Tante-Emma-Laden und Kommunikationsmittelpunkt. „Man trifft sich, man kennt sich“, sagt Maria Weßels über ihre Kundschaft. Seit 33 Jahren führt sie mit ihrem Mann Bernhard das Geschäft . Als die beiden im Januar erklärten, dass sie sich zur Ruhe setzen und den Markt verkaufen wollten, hatten acht Welbergener die Idee, den Laden als Genossenschaft weiterzuführen. Sie trommelten das Dorf zusammen, warben um Mitglieder und Kapital. Ihnen war klar: Schließt auch noch das letzte Geschäft, wird der Ortsteil zum reinen Wohnviertel.</p>
<p>Die Rettung für Tante Emma ist teuer: Die acht kalkulierten, dass sie für den Kauf des Gebäudes, für Umbaumaßnahmen, Steuern und Makler 197 000 Euro brauchen. Die Genossenschaft müsse 120 000 Euro aufbringen, der Rest mit einem Kredit finanziert werden. „Wir müssen schnell handeln. Wenn der Laden einmal zu ist, wird es hier keinen mehr geben“, prophezeite Mitinitiator Rolf Kockmann bei einer Bürgerversammlung.</p>
<p>Vier Tage später ist klar: Der Ort bekommt seinen ganz eigenen Dorfladen. Mehr als 300 Privatpersonen und Firmen aus Ochtrup-Welbergen und Umgebung haben bereits 120 000 Euro eingezahlt. Obendrauf gibt es noch Zusagen von Familien, die für die Mindesteinlage von 250 Euro noch sparen wollen. Und egal wie hoch die jeweilige Einlage ist, in der Genossenschaft hat jedes Mitglied eine Stimme &#8211; ein demokratisches Mitspracherecht, wie der Laden in Zukunft geführt werden soll.</p>
<p>Es ist Samstagmittag, kurz vor Ladenschluss. Die letzten Kunden stehen bei Maria Weßels vor der Theke. Draußen stoßen die acht Initiatoren auf ihren Erfolg an. Im Laufe des Jahres wird das Ehepaar an die Genossenschaft verkaufen. Vielleicht wird dann auch die alte Ladentheke durch eine moderne ersetzt. „Nein! Auf keinen Fall“, sagt Hubert Steinlage, einer der Initiatoren, lachend „bei einer modernen Scanner-Kasse könnte ich ja gar nicht mehr anschreiben lassen.“</p>
<p><em><span>VON M. Schulze Lohoff </span> &#8211; Quelle: Westfälische Nachrichten &#8211; 14.2.2010 </em></p>
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		<title>Otersen: Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung geplant</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Voller Saal: Dorfladen vor Standort-Wechsel? Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung Otersen. (gl.) Zahlreiche Bürger aus Otersen und Wittlohe wollen  in ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ Eigenleistungen und Eigenkapital investieren, Eigentum schaffen statt dauerhaft Miete zu zahlen und neben dem Dorfladen ein „Dorfcafé“ als sozialen Treffpunkt mit vielen Angeboten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Voller Saal: Dorfladen vor Standort-Wechsel?</h3>
<p><strong>Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung</strong></p>
<p>Otersen. (gl.) Zahlreiche Bürger aus Otersen und Wittlohe wollen  in ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ Eigenleistungen und Eigenkapital investieren, Eigentum schaffen statt dauerhaft Miete zu zahlen und neben dem Dorfladen ein „Dorfcafé“ als sozialen Treffpunkt mit vielen Angeboten für alle Generationen, Gäste und Radwanderer einrichten. Gleichzeitig soll ein zukunftsweisendes Energiekonzept realisiert werden. Dafür gab es eine Zustimmung von 83 Prozent. Offen ist noch der künftige Standort. Eine deutliche Mehrheit sprach sich aber für einen Umzug von Steinfeld 21 zum Grundstück Steinfeld 9 aus.<span id="more-1401"></span></p>
<div id="attachment_1402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0005_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1402 " title="DSC_0005_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0005_web.jpg" alt="DSC_0005_web" width="420" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">100 Gesellschafter und Bürger kamen zur Versammlung</p></div>
<p>Die bereitstehenden Tische und Stühle im Saal des Niedersachsenhofes reichten am Freitagabend nicht aus. 100 Gesellschafter und interessierte Bürger unterstrichen durch ihre Teilnahme die Bedeutung des „Dorfladen – von Bürgern für Bürger“ für die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit im südlichen Teil der Gemeinde.</p>
<div id="attachment_1407" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0016_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1407 " title="DSC_0016_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0016_web-420x450.jpg" alt="Birgit Zennegg" width="252" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Birgit Zennegg</p></div>
<p><strong>Birgit Zennegg</strong> berichtete aus der Arbeitsgruppe „Neue Angebote“, die aber ganz wesentlich vom künftigen Standort und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten abhängen.</p>
<p><strong>Dieter Bergstedt</strong> als Sprecher der Standort-Arbeitsgruppe berichtete von den Gesprächen mit der Familie Schlüter, die der Bürgergesellschaft seit 2001 die 167 Quadratmeter große  Ladenfläche vermietet. Leider wurden dem Dorfladen bisher keine Erweiterungsmöglichkeiten im Gebäude Steinfeld 21 eingeräumt, bei der Miethöhe gab es nur teilweise ein Entgegenkommen und die Heizkosten würden im Umlageverfahren und nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet, betonte Bergstedt.  Im Februar 2011 endet nach dann zehn Jahren der jetzige Mietvertrag.</p>
<div id="attachment_1411" class="wp-caption alignleft" style="width: 303px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0018_web2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1411 " title="DSC_0018_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0018_web2-488x450.jpg" alt="Dieter Bergstedt" width="293" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Bergstedt</p></div>
<p><strong>Günter Lühning </strong>berichtete über die Entwicklung der Energiekosten, die seit 2007 um 43 Prozent auf 7.600 € in 2010 steigen werden. Experten erwarten bis 2020 einen weiteren Anstieg um 20 bis 50 Prozent. „Wir benötigen deshalb ein Energie-technisch zeitgemäßes Gebäude, damit die Energiekosten den Dorfladen nicht wirtschaftlich gefährden, betonte Günter Lühning. Nach mehreren Sitzungen und Vergleich verschiedener Alternativen sprachen sich die Arbeitsgruppen für den Kauf der Immobilie „Steinfeld 9“ für 79.000 Euro aus. Es handelt sich dabei um ein 3.400 Quadratmeter großes Grundstück mit einem 1865 erbauten Fachwerkhaus, dass 1950 erweitert wurde. Im Jahre 2000 wurde ein Fachwerk-Anbau errichtet, das sich gut als Dorfcafé umnutzen ließe. Durch Sanierung des alten Fachwerkgebäudes und Errichtung eines Laden-Anbaus könnten  180 qm Ladenfläche, 70 qm Dorfcafé und Nebenräume sowie im Dachgeschoß 100 qm Wohnfläche zur Vermietung geschaffen werden. Nach mehreren Vorgesprächen hoffen die Arbeitsgruppen auf 152.000 Euro Fördermittel von EU und Gemeinde.</p>
<div id="attachment_1412" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0003_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1412 " title="DSC_0003_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0003_web-660x450.jpg" alt="DSC_0003_web" width="238" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning</p></div>
<p>Der Finanzierungsplan sieht 107.000 Euro Eigenleistungen und Eigenkapital der Bürger vor, die seit 2000 bereits 70.000 € in ihren Dorfladen investiert haben. Erforderlich wäre dann noch ein Darlehen in Höhe von 135.000 Euro mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Die künftigen Zins- und Tilgungszahlungen könnten durch die bisherige Mietzahlung und aus dem Mietertrag der Wohnung gedeckt werden. Geplant ist die Gründung einer neuen Dorfladen-Gesellschaft, voraussichtlich als Genossenschaft, an der die Bürger zu 70 Prozent und die Gemeinde zu 30 Prozent beteiligt würden. Bei einem Scheitern würde der Verwertungserlös für 3.400 qm Grundstück und 350 qm Nutzfläche im Verhältnis 70 – 30 aufgeteilt.</p>
<p>In der Versammlung gab es dann überraschend das Angebot von Henning Schlüter, einen Teil der Immobilie Steinfeld 21 zu verkaufen und am jetzigen Standort zu sanieren und zu erweitern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet24.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1416" title="Dorfladen-Zukunftskonzet24" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet24-600x450.jpg" alt="Dorfladen-Zukunftskonzet24" width="420" height="315" /></a></p>
<h3>83 Prozent Zustimmung</h3>
<p><strong>Umzug zu „Steinfeld 9“? – 2. Versammlung am 10. Februar</strong></p>
<p>Otersen.  (gl.) 83 Prozent Zustimmung für das vorgetragene Zukunftskonzept und umfangreiche Investitionen – das ist das Ergebnis der schriftlichen Abstimmung unter den 70 Dorfladen-Gesellschaftern, die entsprechend ihre Kapitalhöhe Stimmrechte in unterschiedlicher Höhe haben. 121 Stimmen wurden bei „JA“ gezählt, nur 3 Stimmen bei Enthaltung und 22 Nein-Stimmen von 6 Gesellschaftern.</p>
<p>96 der insgesamt 121 „Ja“-Stimmen entfielen auf den Standort Steinfeld 9 und einen Umzug.</p>
<div id="attachment_1417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet22.jpg"><img class="size-medium wp-image-1417 " title="Dorfladen-Zukunftskonzet22" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet22-600x450.jpg" alt="Otersen, Steinfeld 9" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Otersen, Steinfeld 9</p></div>
<p>25 Ja-Stimmen wollten sich noch nicht auf einen Standort festlegen oder favorisieren den alten Standort Steinfeld 21.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet52.jpg"><img class="size-medium wp-image-1422 " title="Dorfladen-Zukunftskonzet52" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet52-600x450.jpg" alt="Zwei Standort-Alternativen im Vergleich" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Standort-Alternativen im Vergleich</p></div>
<p>Aufgrund des überraschenden Angebotes der Familie Schlüter einen Teil des Gebäudes verkaufen zu wollen, wird diese Alternative jetzt geprüft werden. Zum Abschluss der Versammlung wurden an alle anwesenden Gesellschafter und Bürger Absichtserklärungen verteilt, auf denen unterschiedliche Willensbekundungen dokumentiert werden konnten. Nach Auswertung der ersten Rückantworten zeichnet sich auch hier ein positives Bild: 8 Bürger erklärten spontan, neue Gesellschafter des Dorfladens mit über 4.000 Euro Kapital werden zu wollen. Zwölf bisherige Gesellschafter wollen für 7.500 Euro weitere Kapitalanteile einbringen. 22 Bürger erklärten sich gleich zu Eigenleistungen bereit und etwa 20 Damen würden für das Dorfcafé Torten und Kuchen backen wollen.  Am Mittwoch, 10. Februar 2010 soll die nächste Bürgerversammlung stattfinden. Die eventuelle Alternative „Kauf und Erweiterung bei Schlüter“ soll bis dahin eingehend geprüft und die Ergebnisse vorgestellt werden. Weitere Entscheidungen sollen bei der zweiten Versammlung am <strong>Mittwoch, 10. Februar 2010</strong> ab 19 Uhr im Saal des Niedersachsenhofes getroffen werden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0022_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1413 " title="DSC_0022_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0022_web-636x450.jpg" alt="Bürgermeister Wolfgang Rodewald" width="445" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgermeister Wolfgang Rodewald</p></div>
<h3>Otersen: Einwohnerzahlen stabil<strong> </strong></h3>
<h3><strong>Bürgermeister Rodewald zu den Zukunftsperspektiven</strong></h3>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Einwohnerzahlen-Otersen-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1414" title="Einwohnerzahlen Otersen Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Einwohnerzahlen-Otersen-Kopie-333x450.jpg" alt="Einwohnerzahlen Otersen Kopie" width="233" height="315" /></a>Otersen. (gl.)  Im Verlauf der gut besuchten Bürger- und Gesellschafterversammlung sprach Bürgermeister Wolfgang Rodewald zu den Zukunftsperpektiven der Ortschaft Otersen. Rodewald freute sich zunächst über stabile Einwohnerzahlen in Otersen. Nachdem die Einwohnerzahl von 531 in 1967 bis 1980 rapide auf 426 gesunken sei, konnte in Otersen die Einwohnerzahl im letzten Jahrzehnt auf über 500 gesteigert werden. Der Höchststand betrug 2007: 546 Einwohner. Die Einwohnerzahl sei bei 530 Einwohnern jetzt stabil, freute sich der Bürgermeister. Rückläufig sei dagegen die Zahl der Kinder in den Ortschaften Otersen, Wittlohe und Stemmen, dem Einzugsbereich des Kindergartens Otersen. Zwischen 2003 und 2007 gab es in den drei Ortschaften nur 3 bis 4 Geburten pro Jahr, 2008 dagegen 7 Geburten und 2009 zumindest 5 Geburten. Aktuell besuchen 13 Kindergarten-Kinder und 2 Krippen-Kinder den Kindergarten Otersen im Dorfhaus „Alte Schule“. Bürgermeister Wolfgang Rodewald zeigte im weiteren Verlauf der von 100 Bürgern besuchten Versammlung weitere bauliche Entwicklungsmöglichkeiten zwischen Steinfeld und Eschweg in Otersen hauptsächlich im Bereich zwischen den Grundstücken Jerneitzik, Schlüter, Thies und Brettschneider am Steinfeld und Koopmann am Eschweg auf. Durch Aufstellung eines Bebauungsplanes könnte aus dem neuen Flächennutzungsplan heraus auch Baumöglichkeiten in „2. Reihe“ entwickelt werden. Diese Zukunftspläne sollen in einer weiteren Versammlung detaillierter besprochen werden, kündigte der Bürgermeister an.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderzahlen-Otersen-Kopie.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1418" title="Kinderzahlen Otersen Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderzahlen-Otersen-Kopie-665x450.jpg" alt="Kinderzahlen Otersen Kopie" width="399" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Für die Einwohner und Kunden des Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; stellen wir eine Kennwort-geschützte PDF-Datei mit dem Zukunftskonzept zum Herunterladen ins Internet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wer Geld gibt &#8211; kauft auch ein&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/wer-geld-gibt-kommt-auch-zum-einkaufen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

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		<description><![CDATA[Wettbewerb : Das DORV-Zentrum ist der Verein des Jahres Großer Erfolg für die Initiatoren des &#8220;DORV&#8221;-Dorfladen in Möhnesee-Völlinghausen: Unter 300 Bewerbern wurde der inzwischen 200 Mitglieder zählende &#8220;DORV&#8221;-Verein beim Südwestfalentag als &#8220;Verein des Jahres 2009&#8243; ausgezeichnet. Am 1.4.2010 soll das neue DORV-Zentrum im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen eröffnet werden. Ende Februar 2009 besuchten Rainer Norbisrath [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wettbewerb : Das DORV-Zentrum ist der Verein des Jahres</h4>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/DORV.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-1012" title="DORV" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/DORV.jpeg" alt="DORV" width="110" height="111" /></a>Großer Erfolg für die Initiatoren des &#8220;DORV&#8221;-Dorfladen in Möhnesee-Völlinghausen: Unter 300 Bewerbern wurde der inzwischen 200 Mitglieder zählende &#8220;DORV&#8221;-Verein beim Südwestfalentag als &#8220;Verein des Jahres 2009&#8243; ausgezeichnet. Am 1.4.2010 soll das neue DORV-Zentrum im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen eröffnet werden. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2009/03/mohnesee-voellinghausen/">Ende Februar 2009 besuchten Rainer Norbisrath und seine aktiven Kollegen auch den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen</a>.</p>
<p><span id="more-1006"></span></p>
<div>Quelle: Der Westen &#8211; WAZ-Mediengruppe &#8211; veröffentlicht: 14.09.2009, Joachim Karpa</div>
<p><a href="http://www.derwesten.de/static/nachrichten/9096/12529292358810/54617719_25188172_widescreen.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.derwesten.de/static/nachrichten/9096/12529292358810/54617719_25188172_widescreen.jpg" alt="" width="314" height="119" /></a>Möhnesee. <strong>Verein des Jahres 2009</strong> ist die DORV-Gemeinschaft Völlinghausen. Sie erhält 5000 Euro von Westlotto. <strong>Ihre Idee: die Sicherung der Versorgung des Dorfes am Möhnesee mit den Dingen des täglichen Bedarfs</strong> &#8211; vom Brötchen bis zur Briefmarke.</p>
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<p>Der Name schreckt ab. <strong>Dorf mit V</strong>. Das tut weh. Keine Rechtschreibschwäche. Nein. Die Abkürzung steht für <span style="text-decoration: underline;">(<strong>D</strong>)ienstleistungen und (<strong>o</strong>)rtsnahe (<strong>R</strong>)undum(<strong>V</strong>)ersorgung</span>. Ein Anliegen, dem sich <strong>200 Frauen und Männer</strong> im Ort verschrieben haben. Warum? Das ist schnell erklärt.<strong> Es gibt keinen Metzger mehr, keinen Bäcker, keine Post, keine Apotheke</strong>. Der Einkauf vor der Haustür ist nicht möglich. Die Fahrt nach Körbecke oder Sichtigvor, beide Orte liegen sieben Kilometer entfernt, notwendig. Eine Situation, die viele Menschen auf dem Land kennen.</p>
<p>Völlinghausen steuert dagegen. „<strong>Wir wollen kein Schlafdorf für Soest sein</strong>”, sagt Rainer Norbisrath (62), diplomierter Wirtschafts-Ingenieur im Ruhestand. Er gehört zu den fünf Männern, die die Initiative ergriffen haben. „Wir wären doch verrückt, wenn wir uns im Alter nach Eigentumswohnungen in Bad Sassendorf umsehen würden. <strong>Wir wollen hier leben und wohnen bleiben</strong>.” Mit aller Sorgfalt treibt das Quintett das Projekt voran.</p>
<p>Eine Machbarkeitsstudie liefert Fakten über Kaufkraft, Altersstruktur, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Einkaufsverhalten. Und eine Umfrage kommt zu einem Ergebnis: Völlinghausen, 54 Prozent der Einwohner sind über 50 Jahre alt, schreit nach einem Tante-Emma-Laden. Ganz oben auf der Liste der Wünsche stehen Fleisch und Wurst, Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, aber auch Hol- und Bringedienst für ältere Mitbürger sind gefragt.</p>
<p><strong>&#8220;Wehmut ist nicht dabei&#8221;</strong></p>
<p>Die Räume für das DORV-Zentrum sind bereits gefunden, sie liegen mitten im Dorf und gehören heute noch zu einer Gaststätte. Die Inhaber, Martha und Manfred Lüchtefeld, geben das Lokal Ende des Jahres auf. „Wenn ich ehrlich bin, Wehmut ist nicht dabei”, sagt der 62-Jährige, „ich bin froh, endlich in den Ruhestand gehen zu können.” 1963 hatte er als 16-Jähriger nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Josef das Lokal geerbt. Über die künftigen Mieter freut sich Lüchtefeld: „Für uns ist das eine gute Lösung. Wir wollten keine Gastronomie mehr.”</p>
<p>Wo heute noch frisches Veltins gezapft wird, werden nächstes Jahr im April Salami und Schweinekoteletts über die Verkaufstheke gehen. Bis dahin aber wartet auf die DORV-Macher viel Arbeit. Der Verein ist gegründet, die Finanzierung des Vorhabens gesichert. <strong>94 500 Euro sind für Umbauarbeiten, Ladeneinrichtug und der Erstausstattung der Ware veranschlagt</strong>.</p>
<p>Dem im Mai 2009 gegründeten <strong>Verein gehören 200 Mitglieder an</strong>. Sie alle wollen das Zentrum mit pesönlichen und finanziellen Beiträgen unterstützen. „Der Verein wird alleiniger Gesellschafter einer GmbH, die das DORV-Zentrum betreibt”, sagt Norbisrath, „<strong>Die Leute stehen dahinter, wir haben Einlagen von 46 000 Euro, die Beiträge reichen von 100 bis 5000 Euro</strong>.” Eine Verzinsung ihres Geldes bekommen die Einzahler nicht. „Wir sind nicht auf Gewinn aus.” Wenn es gut läuft, bildet der Verein Rücklagen für Investitionen und will die Vereine am Ort finanziell unterstützen.</p>
<p>Nach anfänglicher Skepsis im Ort ist DORV mittlerweile ein Begriff. „Ja”, sagt Georg Spieker, „wir nehmen regen Anteil daran.” Seit 30 Jahren lebt der heute 70-Jährige mit Ehefrau Walburga in der alten Försterei im Ort. „Wir genießen die Stille und die Nachbarschaft. Hoffentlich bleiben die Leute bei der Stange.” Das hofft Florens von Bockum-Dolffs auch.</p>
<p>Die Familie des 68-Jährigen, größte Grundeigentümerin am Ort, steht hinter DORV: „Hoffentlich fruchtet die Idee. <strong>Wir wollen das Dorf aktiv halten.</strong>” Voller Optimismus sehen die Organisatoren der <strong>Eröffnung des Zentrums im April 2010</strong> entgegen. Öffentliche Fördermittel gibt es dafür nicht. „Gleichwohl, der Laden wird laufen”, sagt Norbisrath. „<strong>Wer Geld gibt, kommt auch zum Einkaufen</strong>.” Er wird der künftige Geschäftsführer der DORV-GmbH sein. „Ehrenamtlich, also ohne Honorar aber mit Haftung.”</p>
<p><!--more-->Weitere Informationen zum DORV-Projekt Völlringhausen</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/DORV-InfoProjekt01.03_Voellinghausen.pdf">DORV-Projekt Voellinghausen</a></div>
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		<title>DORV-Akteure aus Möhnesee in Otersen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 08:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 1.4.2010 soll im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen (Gemeinde Möhnesee &#8211; Kreis Soest) im Sauerland ein DORV-Zentrum eröffnet werden. &#8220;DORV&#8221; steht für „Dienstleistungen und Ortsnahe RundumVersorgung“. Zu den Vorbildern zählt das erste DORV-Zentrum in Jülich-Barmen, deren Akteure sich vor vielen Jahren ebenfalls beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk im Landkreis Verden informierten. Für Völlinghausen ist ein 3-Säulen-Modell geplant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Möhnesee-Akteure-in-Otersen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-642" title="Möhnesee-Akteure in Otersen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Möhnesee-Akteure-in-Otersen.jpg" alt="Möhnesee-Akteure in Otersen" width="240" height="140" /></a>Am 1.4.2010 soll im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen (Gemeinde Möhnesee &#8211; Kreis Soest) im Sauerland ein DORV-Zentrum eröffnet werden.<span id="more-258"></span></p>
<p>&#8220;DORV&#8221; steht für „Dienstleistungen und Ortsnahe RundumVersorgung“. Zu den Vorbildern zählt das erste DORV-Zentrum in Jülich-Barmen, deren Akteure sich vor vielen Jahren ebenfalls beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk im Landkreis Verden informierten.</p>
<p>Für Völlinghausen ist ein 3-Säulen-Modell geplant mit Grundversorgung (Lebensmittel), Dienstleistungen und Sozialleistungen. Vier Akteure aus dem Sauerland besuchten am 28.2.2009 den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;, der seit dem 1.4.2001 die Nahversorgung im Bundessieger-Dorf Otersen mitten in Niedersachsen sicherstellt.Während des zweistündigen Informationsbesuches wurde das interessierte Quartett aus Möhnesee-Völlinghausen von Dorfladen-Initiator Günter Lühning umfassend informiert. &#8220;Der Besuch hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt, weil er uns noch weiter überzeugt hat, dass wir mit unserem Vorhaben richtig liegen&#8221;, hieß es nach dem Besuch in Otersen. Über das Projekt in Völlinghausen und den aktuellen Sachstand informiert eine zweiseitige Dokumentation, die uns von Herrn Rainer Norbisrath aus Völlinghausen zur Verfügung gestellt wurde.</p>
<p>Der Initiative in Völlinghausen wünscht das Dorfladen-Netzwerk viel Erfolg bei der Sicherung der Nahversorgung und der Zukunftsfähigkeit des eigenen Heimat- und Wohnortes.</p>
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