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	<title>Dorfladen-Netzwerk</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>&#8220;Dorfladen-Systeme werden Standard&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 20:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sicherung der Nahversorgung und Dorfläden standen beim Deutschen Nahversorger-Forum auf dem Petersberg bei Bonn im Mittelpunkt einer Fachkonferenz, bei der Otersens Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning und Rainer Utz, Lebensmittelgroßhändler aus Ochsenhausen bei Ulm zwei der fünf Fachvorträge hielten.Der Lebensmittelpraxis-Verlag als Herausgeber mehrerer Fachmagazine für die Lebensmittelbranche hatte in das langjährige Gästehaus der Bundesregierung auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/02_Petersberg_DSC_0017web.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-2251" title="02_Petersberg_DSC_0017web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/02_Petersberg_DSC_0017web-695x1024.jpg" alt="" width="110" height="163" /></a>Die Sicherung der Nahversorgung und Dorfläden standen beim Deutschen Nahversorger-Forum auf dem Petersberg bei Bonn im Mittelpunkt einer Fachkonferenz, bei der Otersens Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning und Rainer Utz, Lebensmittelgroßhändler aus Ochsenhausen bei Ulm zwei der fünf Fachvorträge hielten.<span id="more-2250"></span>Der Lebensmittelpraxis-Verlag als Herausgeber mehrerer Fachmagazine für die Lebensmittelbranche hatte in das langjährige Gästehaus der Bundesregierung auf den Petersberg eingeladen. Im Anschluss an das Deutsche Nahversorger-Forum wurden in festlichem Rahmen die &#8220;Shops des Jahres 2011&#8243; in drei Kategorien gekürt und prämiert.</p>
<p>Neben einem Shop im Frankfurter Flughafen wurde ein Shop aus Nürnberg und <strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/1-dorfladen-shop-des-jahres/">erstmals ein Dorfladen zum &#8220;Shop des Jahres&#8221;</a></strong> gekürt. Der von der Gemeinde Lauben im Oberallgäu betriebene Dorfladen Heising gewann die begehrte Prämierung in der Kategorie &#8220;Nahversorger und Kiosk&#8221;.</p>
<p>In den letzten zehn Jahren sank die Zahl der Lebensmittelgeschäfte deutlich von knapp 60.000 auf jetzt nur noch 39.500 und gleichzeitig verdoppelten sich die Einkaufsfahrten mit dem Auto auf über 400 Millionen Kilometer täglich, so der Referent eines Marktforschungsinstitutes. Der Anteil traditioneller Lebensmittelgeschäfte bis 200 Quadratmeter Verkaufsfläche halbierte sich auf nur noch 21 Prozent. Dadurch ergeben sich für immer mehr Dörfer und Gemeinden mit 500, 1.000 oder 2.000 Einwohner erhebliche Nachteile in der Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs, so die Experten bei der Tagung auf dem Petersberg.</p>
<p>&#8220;<strong>Die Probleme der Nahversorgung werden sich durch den demografischen Wandel in den ländlichen Regionen noch verstärken</strong>&#8221; betonte Rainer Schmidt-Illguth von der BBE-Handelsberatung. &#8220;<strong>Dorfladen-Systeme werden sich in dünn besiedelten Regionen Standard werden müssen</strong>&#8220;, betonte Schmidt-Illguth.</p>
<div id="attachment_2252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Utz.jpg"><img class="size-full wp-image-2252 " title="Utz" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Utz.jpg" alt="Rainer Utz beim Vortrag (C) lpv-verlag" width="350" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Rainer Utz beim Vortrag (C) lpv-verlag</p></div>
<p><strong>Rainer Utz</strong>, Lebensmittelgroßhändler aus Baden-Württemberg und Günter Lühning aus Otersen stellten übereinstimmend fest, dass jeder Trend einen Gegen-Trend auslöst und immer mehr Gemeinden und engagierte Bürger aktiv werden, um sich mit einer zeitgemäßen Nahversorgung Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit für die Menschen auf dem Lande zu erhalten. Unter dem Titel &#8220;Kleine Flächen &#8211; großer Service: Tante Emma kommt zurück&#8221; berichtete Rainer Utz über die Sicherung der Nahversorgung in Süddeutschland.</p>
<p>Rainer Utz hat mit zwei Partner-Unternehmen aus Bayern die Vertriebskonzepte für über 200 &#8220;Um´s Eck&#8221; und &#8220;Dorfladen&#8221;-Nahversorgungsgeschäfte entwickelt und mit Erfolg realisiert. Engagierte Bürger, Ortsvorsteher oder Bürgermeister, viele Bürger als Kapital-gebende Gesellschafter und ehrenamtliches Engagement in den Führungs- und Kontrollgremien nannte Rainer Utz als Voraussetzungen für einen erfolgreichen Dorfladen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011_Utz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2255" title="Deutsches Nahversorger-Forum 2011_Utz" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011_Utz.jpg" alt="" width="378" height="263" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum_Petersberg-Bonn_Vortrag-L%C3%BChning_web.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2262" title="Deutsches Nahversorger-Forum_Petersberg Bonn_Vortrag Lühning_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum_Petersberg-Bonn_Vortrag-L%C3%BChning_web-1024x664.jpg" alt="" width="387" height="251" /></a></p>
<div id="attachment_2253" class="wp-caption alignleft" style="width: 258px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/L%C3%BChning.jpg"><img class="size-full wp-image-2253 " title="Lühning" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/L%C3%BChning.jpg" alt="Günter Lühning beim Vortrag (C) lpv-verlag" width="248" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning beim Vortrag (C) lpv-verlag</p></div>
<p><strong>Günter Lühning</strong> referierte über die <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/?s=Otersen"><strong>Entwicklung des Dorfladens Otersen seit 2001</strong></a> vom kleinen Lebensmittel-Markt zum Lebens-Mittelpunkt eines Dorfes, der Lebensmittel, Dienstleistungen, Service und mit dem neuen Dorfcafé auch einen Treffpunkt für alle Generationen unter einem Dach bietet. &#8220;Eigeninitiative statt Unterversorgung&#8221; sei seit über 10 Jahren die Leitlinie für den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;, betonte Günter Lühning.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2254" title="Deutsches Nahversorger-Forum 2011" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/12/Deutsches-Nahversorger-Forum-2011.jpg" alt="" width="461" height="346" /></a></p>
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		<title>Film und Studio-Talk über Dorfladen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/2245/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/2245/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 19:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[FAN-Television berichtete ausführlich über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen, mitten in Niedersachsen (dem Sitz des Dorfladen-Netzwerkes). FAN-Moderator Stefan Orthmann sprach im Fernsehstudio mit Günter Lühning, dem Vorsitzenden des Dorfladen-Vereins in Otersen, der sich auch für das Dorfladen-Netzwerk engagiert. Seit 2001 sichert eine Bürgergesellschaft mit dem Dorfladen in Otersen die Nahversorgung im ländlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2246" class="wp-caption alignleft" style="width: 159px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg"><img class="size-full wp-image-2246 " title="FAN-TV Dorfladen_2011_GL" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg" alt="Günter Lühning im TV-Studio" width="149" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning im TV-Studio</p></div>
<p>FAN-Television berichtete ausführlich über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen, mitten in Niedersachsen (dem Sitz des Dorfladen-Netzwerkes). FAN-Moderator Stefan Orthmann sprach im Fernsehstudio mit Günter Lühning, dem Vorsitzenden des Dorfladen-Vereins in Otersen, der sich auch für das Dorfladen-Netzwerk engagiert.<span id="more-2245"></span></p>
<p>Seit 2001 sichert eine Bürgergesellschaft mit dem Dorfladen in Otersen die Nahversorgung im ländlichen Raum. Im April 2011 wurde der neue Dorfladen mit Mehrgenerationen-Dorfcafé in Betrieb genommen. Das über 500.000 € teure Projekt wurde mit Eigenmittel und Eigenkapital der Bürger (über 200.000 €), rund 160.000 € Zuschüssen von EU, Land Niedersachsen und örtlicher Gemeinde sowie mit 218.000 € Darlehen finanziert.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QB2WwAK1M2E&amp;feature=youtu.be&amp;t=5m9s">Zum Filmbeitrag und zum Studiogespräch mit Günter Lühning schalten wir einen Link</a> (bitte anklicken)</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_11_430.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2247" title="FAN-TV Dorfladen_2011_11_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_11_430.jpg" alt="" width="430" height="279" /></a>Leider waren im Filmbeitrag drei Fehler:</p>
<ul>
<li>1. Der &#8220;Verein Otersen&#8221; heißt &#8220;Dorfladen Otersen w.V.&#8221; = wirtschaftlicher Verein</li>
<li>2. Henning Düber setzte &#8220;über 100 Mitglieder&#8221; ins Verhältnis zur Einwohnerzahl 520 und sprach von &#8220;nur 20 % sind Mitglieder&#8221;. Bei den &#8220;Mitgliedern&#8221; handelt es sich aber nicht um Einzelpersonen, sondern um &#8220;Haushalte&#8221; und wenn aktuell rund 120 Haushalte (von etwa insg. 190 Haushalten) mit Kapital am w.V. beteiligt sind, das ist das eine ganz gute Quote.</li>
<li>3. Henning Düber sprach von &#8220;über 300.000 € Schulden&#8221; – tatsächlich haben wir unser 600.000 €-Projekt mit 218.000 Euro Darlehen finanziert.</li>
</ul>
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		<title>Gemeinde betreibt &#8220;Shop des Jahres&#8221;</title>
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		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/heising-gemeinde-betreibt-shop-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Shop des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Um´s Eck]]></category>
		<category><![CDATA[Utz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Um´s Eck&#8221;-Dorfladen in Heising ist &#8220;Shop des Jahres 2011&#8243;. Der am 21.11.2011 auf dem Petersberg bei Bonn prämierte Nahversorger wird von der Gemeinde Lauben (3.365) im Landkreis Oberallgäu betrieben. Der Dorfladen Heising sichert in der gut 1.100 Einwohner zählenden Ortschaft Heising bei Kempten die Nahversorgung und die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes. Hauptlieferant des &#8220;Um´s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres-2011_Dorfladen-Heising_Utz_Luehning_web1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2236" title="Shop des Jahres 2011_Dorfladen Heising_Utz_Luehning_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres-2011_Dorfladen-Heising_Utz_Luehning_web1-700x428.jpg" alt="" width="252" height="154" /></a>Der &#8220;Um´s Eck&#8221;-Dorfladen in Heising ist &#8220;Shop des Jahres 2011&#8243;. Der am 21.11.2011 auf dem Petersberg bei Bonn prämierte Nahversorger wird von der Gemeinde Lauben (3.365) im Landkreis Oberallgäu betrieben. Der Dorfladen Heising sichert in der gut 1.100 Einwohner zählenden Ortschaft Heising bei Kempten die Nahversorgung und die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes. <span id="more-2234"></span></p>
<p>Hauptlieferant des &#8220;Um´s Eck&#8221;-Dorfladens im Allgäu ist die Firma Utz-Lebensmittel aus Ochsenhausen bei Ulm. Deren Geschäftsführer Rainer Utz beschreibt den prämierten Dorfladen Heising wie folgt:</p>
<p><em>&#8220;Ein typischer Nahversorger, der durch das Engagement der Marktleiterin lebt. Herzstück ist die Brot- und Backwarentheke sowie die Fleischtheke. Beide sollen noch vergrößert werden. Sehr gut angenommen werden die verzehrfertigen Produkte: Täglich verkauft der Dorfladen beispielsweise 40 selbsthergestellte Sandwiches, bis zu 30 Butterbrezeln. Drei 2,2 kg schwere Leberkäse und zwei Schweinebraten werden zur Brotzeit verarbeitet. Außerdem gibt es Pizza, Kaffee und Kuchen für den Sofortverzehr. Salate in der Theke stellen die Mitarbeiterinnen selbst her. Wurst gibt es in Bedienung und als SB-Ware, Fleisch wird vorverpackt verkauft. Der Dorfladen bezieht von zwei Metzgern die Ware, nimmt auch spezielle Bestellungen der Kunden auf. Dreimal wöchentlich kommt frisches Obst und Gemüse.</em></p>
<div id="attachment_2237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-12web.jpg"><img class="size-full wp-image-2237  " title="Dorfladen Heising (12)web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-12web.jpg" alt="" width="504" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Das Dorfladen-Team in Heising mit Marktleiterin Claudia Fromligt (2.v.l.) und Bürgermeister und Geschäftsführer Berthold Ziegler (3.v.l.)</p></div>
<p>In einem Vorbereitungsraum wird alles für Take-away und SB-Verkauf der frischen Ware zubereitet. Zur Verfügung stehen Einschweißgerät, Mikrowelle, Backofen etc. Mit Tiefkühl-Backwaren werden Verkaufsspitzen ausgeglichen.</p>
<p><em>Dieser Nahversorger ist zugleich Kommunikationszentrum: Die Bistro-Ecke soll noch hochwertiger ausgebaut werden, bisher behilft man sich mit zwei Stehtischen und vor der Tür mit zwei Bierzeltgarnituren. Eine Postagentur ist vorhanden. Mitarbeiter stellen Artikel verpackt zu Geschenken zusammen. Sehr schmal fällt das Tabakwaren-Sortiment aus&#8221;.</em></p>
<div id="attachment_2238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-1web.jpg"><img class="size-full wp-image-2238  " title="Dorfladen Heising (1)web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-1web.jpg" alt="Das Obst- und Gemüse-Angebot im Dorfladen Heising" width="504" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Das Obst- und Gemüse-Angebot im Dorfladen Heising</p></div>
<ul>
<li><strong>Beurteilung</strong></li>
</ul>
<p>Ein Nahversorger mit Herz. Hier wird bei der Gestaltung viel Wert aufs Detail gelegt. Vorteil: Die Marktleiterin ist vom Fach. Die Preise sind marktüblich, und es gibt wöchentlich Preisaktionen. Heimzustellung ist hier eine Selbstverständlichkeit. Ein Nahversorger von dem sich andere – auch privat betriebene &#8211; etwas abschauen können. <strong>Anschrift: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Anschrift / Kontakt</strong></li>
</ul>
<p>Dorfladen Heising GmbH, Im Wiesengrund 1a, 87493 Lauben, Tel: 08374/230714</p>
<div id="attachment_2239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heisingweb.jpg"><img class="size-full wp-image-2239  " title="Dorfladen Heisingweb" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heisingweb.jpg" alt="Der Backshop im Dorfladen Heising mit Blick in den Vorbereitungsraum" width="504" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Backshop im Dorfladen Heising mit Blick in den Vorbereitungsraum</p></div>
<ul>
<li><strong>Shop-Betreiber:</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemeinde Lauben</p>
<p>Geschäftsführer: Bürgermeister Berthold Ziegler</p>
<ul>
<li><strong>Marktleitung:</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Claudia Fromligt</p>
<div id="attachment_2240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-2web.jpg"><img class="size-full wp-image-2240  " title="Dorfladen Heising (2)web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Dorfladen-Heising-2web.jpg" alt="Der &quot;Um´s Eck&quot;-Dorfladen Heising sichert mit Waren des täglichen Bedarfs die Nahversorgung im ländlichen Raum im Oberallgäu" width="504" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;Um´s Eck&quot;-Dorfladen Heising sichert mit Waren des täglichen Bedarfs die Nahversorgung im ländlichen Raum im Oberallgäu</p></div>
<ul>
<li><strong>Auszeichnungen:</strong></li>
</ul>
<p>&#8220;<strong>Shop des Jahres 2011</strong>&#8221; in der Kategorie C-Store, Nahversorger, Kiosk</p>
<p>Die Prämierung erfolgte am 21.11.2011 im Gästehaus der Bundesregierung, dem Steigenberger Grand Hotel auf dem Petersberg in Königswinter bei Bonn</p>
<ul>
<li><strong>Jury-Urteil</strong> &#8211; am 21.11.2011 vorgetragen von Hans-Jürgen Krone, Chefredakteur Fachmagazin Convinience Shop</li>
</ul>
<p><em>&#8220;Der <strong>Dorfladen Heising</strong> ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Initiative einer ländlichen Gemeinde dafür sorgen kann, dass Nahversorgung wieder funktioniert. Gleichzeitig ist spürbar, dass hier eine Fachfrau als Marktleiterin aktiv ist, die an das Handelsgeschäft doch anders herangeht als es reine Laien tun. Auch dieses Geschäft verlangt ein Mindestmaß an Professionalität, wenn es Bestand haben soll. Ein Nahversorger, von dem sich andere etwas abschauen können&#8221;.</em></p>
<div id="attachment_2236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres-2011_Dorfladen-Heising_Utz_Luehning_web1.jpg"><img class="size-full wp-image-2236  " title="Shop des Jahres 2011_Dorfladen Heising_Utz_Luehning_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres-2011_Dorfladen-Heising_Utz_Luehning_web1.jpg" alt="" width="504" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Prämierung zum Shop des Jahres 2011: Verkaufsberater Richard Schweiger (Firma Utz), Marktleiterin Claudia Fromligt, Geschäftsführer u. Bürgermeister Berthold Ziegler, Großhändler Rainer Utz und Günter Lühning vom Dorfladen-Netzwerk</p></div>
<p style="text-align: left;"><a href="http://<iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/d8biFZKuEJE&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen></iframe>&#8220;>Zum Jahreswechsel 2011/12 präsentierte Allgäu-TV einen gut 3-minütigen Fernsehbericht über den Dorfladen Heising</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://youtu.be/d8biFZKuEJE">Tante Emmas Enkel: Das Prinzip der Dorfläden wird wieder interessant </a></p>
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		<title>Heising: 1. Dorfladen &#8220;Shop des Jahres&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 21:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Utz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dorfladen Heising im Oberallgäu wurde am 21.11.2011 im Gästehaus der Bundesrepublik auf dem Petersberg bei Bonn als &#8220;Shop des Jahres&#8221; prämiert. Betreiber des Dorfladens ist die Gemeinde Lauben bei Kempten. Bürgermeister Berthold Ziegler ist auch Geschäftsführer der Gemeinde-eigenen GmbH. Über den besonderen Preis freuten sich auf dem Petersberg neben Bürgermeister Ziegler (2.v.r.) auch Verkaufsleiterin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres_Dorfladen-Heising_1web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2223" title="Shop des Jahres_Dorfladen Heising_1web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Shop-des-Jahres_Dorfladen-Heising_1web-700x437.jpg" alt="" width="252" height="157" /></a>Der <strong>Dorfladen Heising im Oberallgäu</strong> wurde am 21.11.2011 im Gästehaus der Bundesrepublik auf dem Petersberg bei Bonn als &#8220;<strong>Shop des Jahres</strong>&#8221; prämiert. Betreiber des Dorfladens ist die Gemeinde Lauben bei Kempten. Bürgermeister Berthold Ziegler ist auch Geschäftsführer der Gemeinde-eigenen GmbH. Über den besonderen Preis freuten sich auf dem Petersberg neben Bürgermeister Ziegler (2.v.r.) auch Verkaufsleiterin Claudia Fromlig (2.v.l.) und Großhändler Rainer Utz (rechts) aus Ochsenhausen, der den erfolgreichen Dorfladen bei Kempten beliefert.<span id="more-2222"></span></p>
<p>Über 80 Shops aus ganz Deutschland hatten sich für die begehrten Preise &#8220;Shop des Jahres&#8221; beworben. In jeder Kategorie wurden 3 Nominierte vorgestellt, bevor die Sieger in den drei Kategorien gekürt wurden:</p>
<p>Kategorie 1 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">C-Store, Nahversorger, Kiosk</span>&#8221;</p>
<ul>
<li> <strong>Dorfladen Heising GmbH</strong></li>
</ul>
<p>Kategorie 2 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Flughäfen / Bahnhöfe</span>&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Quicker´s Gateshop am Flughafen Frankfurt</strong></li>
</ul>
<p>Kategorie 3 &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Tankstellen / Raststätten</span>&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Avia Haus am Ring in Nürnberg</strong></li>
</ul>
<p>Hans-Jürgen Krone, Chefredakteur des Magazins für New Channels &#8220;Convinience Shop&#8221; aus dem LPV-Verlag, Neuwied fungierte bei der Preisverleihung als Moderator und Laudator. Im Festsaal des Gästehauses Petersberg wurden die 9 Nominierten dem zahlreich anwesenden Fachpublikum in Bild-Präsentationen vorgestellt.</p>
<p>Bei Bürgermeister Berthold Ziegler und Verkaufsleiterin Claudia Fromligt war die Freude über diese Auszeichnung für den ländlichen Nahversorger aus dem Landkreis Oberallgäu besonders groß. Im festlichen Rahmen wurde der Erfolg in der Rotunde auf dem Petersberg auch mit den Mitarbeitern des Dorfladen-Lieferanten Utz Lebensmittel aus Ochsenhausen gefeiert.</p>
<p>In Kürze werden wir den Dorfladen Heising in diesem Internetportal noch detaillierter vorstellen und auch über das 1. Deutsche Nahversorger-Forum am 21. November auf dem Petersberg berichten, bei dem unter anderem Rainer Utz aus Ochsenhausen und Günter Lühning vom Dorfladen Otersen (Niedersachsen) Fachvorträge zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum hielten.</p>
<div id="attachment_2225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/14b_DSC8051web2.jpg"><img class="size-full wp-image-2225 " title="14b_DSC8051web2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/14b_DSC8051web2.jpg" alt="Berthold Ziegler, Claudia Fromlig und Hans-Jürgen Krone | Foto: lpv-verlag" width="504" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Berthold Ziegler, Claudia Fromligt und Hans-Jürgen Krone | Foto: lpv-verlag</p></div>
<p>Die &#8220;Shops des Jahres 2011&#8243; wurden von der Jury wie folgt bewertet (Quelle: Fachmagazin Convinience Shop, Chefredakteur Hans-Jürgen Krone):</p>
<p>Kategorie<strong> Nahversorger | C-Store | Kiosk</strong></p>
<p><em>Der <strong>Dorfladen Heising</strong> ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Initiative einer ländlichen Gemeinde dafür sorgen kann, dass Nahversorgung wieder funktioniert. Gleichzeitig ist spürbar, dass hier eine Fachfrau als Marktleiterin aktiv ist, die an das Handelsgeschäft doch anders herangeht als es reine Laien tun. Auch dieses Geschäft verlangt ein Mindestmaß an Professionalität, wenn es Bestand haben soll. Ein Nahversorger, von dem sich andere etwas abschauen können.</em></p>
<p>Kategorie <strong>Flughäfen | Bahnhöfe</strong></p>
<p><em>Der <strong>Quickers-Shop am Flughafen in Frankfurt</strong> steht beispielhaft für moderne Convenience-Versorgung an Verkehrsstationen. Er ist ein Vorbild in Bezug auf die Anpassung seines Sortiments an die Wünsche und Bedürfnisse seiner speziellen Kunden. Der Quickers wird mit seinem modernen Design, dem Sortiment und der offensichtlich optimalen Einstellung seiner Mitarbeiter allen Ansprüchen  gerecht.</em></p>
<p>Kategorie <strong>Tankstellen / Raststätten</strong></p>
<p><em>Die <strong>Tankstelle Aiva Haus am Ring in Nürnberg</strong> ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen vorhandenen Standort optimal weiterentwickeln kann. Die Station übernimmt Nahversorgerfunktion für diesen Stadtteil von Nürnberg. Sie  bietet aber auch alles Notwendige für die Kunden aus den nahen Büros und die Tankkunden. Besuchermagnet in der Mittagszeit ist das moderne Bistro mit Lounge-Charakter, das abends als Sportbar genutzt wird und aktuellen Konzepten moderner Fast-Casual-Gastronomie in nichts nachsteht.  </em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>20 &#8211; 22 % Rohertrag im Dorfladen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/11/20-22-rohertrag-im-dorfladen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 16:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rohertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rohertrag in einem Dorfladen, also das Ergebnis aus &#8220;Umsatz abzüglich Wareneinsatz&#8221; bestimmt als sogenannte Handelsspanne ganz wesentlich das Betriebsergebnis und damit die wirtschaftliche Existenz kleiner Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte und Bürger-Dorfläden. Von 100 Euro Umsatz verbleibt dem Lebensmittel-Einzelhandel nach Abzug von 77,20 Euro für den Wareneinkauf nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamt ein Rohertrag von 22,80 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rohertrag in einem Dorfladen, also das Ergebnis aus &#8220;Umsatz abzüglich Wareneinsatz&#8221; bestimmt als sogenannte Handelsspanne ganz wesentlich das Betriebsergebnis und damit die wirtschaftliche Existenz kleiner Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte und Bürger-Dorfläden. Von 100 Euro Umsatz verbleibt dem Lebensmittel-Einzelhandel nach Abzug von 77,20 Euro für den Wareneinkauf nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamt ein Rohertrag von 22,80 Euro &#8211; als Deckungsbeitrag für Personalaufwand, Miete, Energiekosten und sonstige Aufwendungen.<span id="more-2218"></span></p>
<p>Während das Statistische Bundesamt in Wiesbaden in diesem Jahr 22,8 % Rohertrags-Quote (Handelsspanne) ermittelt hat, veröffentlichte der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandel (BVL) eine Rohertragsquote von 20,3 %. Unser Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen (mitten in Niedersachsen) erreichte 2005 eine Rohertragsquote von 21,78 % und 2010 erreichten wir bei 100 € Umsatz durchschnittlich 22,36 € Rohertrag. Damit rangieren wir im Mittelfeld der Rohertragsquoten, die von BVL (20,3 %) und Statistischem Bundesamt (22,8 %) veröffentlicht wurden.</p>
<p>In Rheinland-Pfalz von wurden einer Erfa-Gruppe Handelsspannen zwischen 15 und 20 % ermittelt.</p>
<p>Teilweise sind von Dorfläden auch Rohertrags-Quoten von 25 oder sogar 30 % bekannt. Bei Rohertragsquoten, die deutlich oberhalb der Durchschnittswerte von 20 bis 23 % liegen, sollte jedoch nach Sonderfaktoren gefragt werden. Alleine aus dem Einkauf und Verkauf, also dem Handel mit Lebensmitteln werden Roherträge von 25 % und mehr kaum erzielbar sein. Je größer der Anteil an Handelswaren = je geringer der Anteil an regionalen Produkten im Sortiment ist, desto schwieriger dürfte es werden, die Durchschnittswerte beim Rohertrag zu erreichen bzw. sogar noch zu überbieten.</p>
<p>Überdurchschnittliche Rohertragsspannen sind eher nur möglich, wenn zusätzlich zum Lebensmittel-Handelsumsatz noch</p>
<ul>
<li>besondere Erlöse für Dienstleistungen</li>
<li>Einnahmen mit höheren Roherträgen aus z.B. einem Café</li>
<li>besondere Erlöse aus Festen und Veranstaltungen</li>
</ul>
<p>erzielt werden.</p>
<p>Kürzlich wurde bei einer Fachtagung zur Sicherung der Nahversorgung von einem Rohertrag in Höhe von 31 % und einem Betriebsergebnis von 2 % berichtet. Dies sind außergewöhnlich gute Werte, die alleine aus dem Handelsgeschäft kaum erzielbar sind. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels hat 2005 eine Betriebsergebnis von 0,7 % als Durchschnittswert ermittelt. Von 100 Euro Handelsumsatz verbleiben durchschnittlich also 0,70 Euro Gewinn in der Ladenkasse. In Otersen haben wir 2005 ein Betriebsergebnis von 1,29 % (3.905 € Gewinn) erreicht und 2010 betrug unser Verlust 0,18 % (554 € Verlust).</p>
<p>Ganz wesentliche Auswirkungen auf den Erfolg hat die Handelsspanne, also der Rohertrag.</p>
<p>Bei einem beispielhaften Jahresumsatz von 300.000 Euro ergibt sich</p>
<ul>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">&#8230;. bei 15 % Spanne ein Rohertrag von absolut 45.000 Euro</span></strong></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>&#8230;. bei 20 % Spanne ein Rohertrag von absolut 60.000 Euro</strong></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>&#8230;. bei 22 % Spanne ein Rohertrag von absolut 66.000 Euro</strong></span></li>
<li><span style="color: #000000;">&#8230;. bei 25 % Spanne ein Rohertrag von absolut</span> 75.000 Euro</li>
<li>&#8230;. bei 30 % Spanne ein Rohertrag von absolut 90.000 Euro</li>
</ul>
<p>15 % Rohertrag bei einem Dorfladen dürften nachhaltig nicht ausreichend sein, insbesondere dann nicht, wenn der Personalaufwand schon 13,5 % vom Umsatz (Quelle: Erhebung des BVL) beträgt. Wenn von 15 % (vom Jahresumsatz) Rohertrag 13,5 % (vom Jahresumsatz) für Personalaufwendungen abgezogen werden, verbleiben als Zwischenergebnis nur noch 1,5 % vom Jahresumsatz. Dieser Betrag dürfte kaum ausreichend, um davon dann noch Stromkosten, Heizungskosten, Miete, Reparaturen und andere Kosten bezahlen zu können.</p>
<p>Wer bei 300.000 Euro Jahresumsatz und z.B. 31 % Rohertrag (dank Sonderfaktoren) ein Betriebsergebnis von 2 % (= 6.000 Euro) erwirtschaftet, kommt sehr schnell in die Verlustzone, sobald (aus welchen Gründen auch immer)</p>
<p>die Sonderfaktoren (z.B. besondere Erträge) entfallen</p>
<p>und der Rohertrag nur aus dem reinen Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäft erwirtschaftet werden muss.</p>
<p>Sinkt der &#8220;besondere&#8221; Rohertrag von 31 % auf durchschnittliche 23 % ( &#8211; 8 % bei 300.000 Euro Jahresumsatz), fehlt ein Deckungsbeitrag von 24.000 € und aus 6.000 € Jahresgewinn würde schnell eine tief-rote Zahl als Jahresverlust werden.</p>
<p><strong>Bürgergesellschaften, die vor der Neugründung eines Dorfladens stehen, sollten besonders gute Zahlen kritisch hinterfragen und bei der eigenen Rentabilitätsberechnung und Ertragsvorschau &#8220;auf Nummer sicher&#8221; gehen und höchstens die eingangs genannten Rohertragsquoten ansetzen.</strong></p>
<p><em>Verfasser: Günter Lühning, 1. Vorsitzender Dorfladen Otersen w.V. &#8211; Herausgeber des Dorfladen-Handbuches</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedeutung-des-Rohertrages_der-Handelsspanne-auf-das-Betriebsergebnis_web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2219" title="Bedeutung des Rohertrages_der Handelsspanne auf das Betriebsergebnis_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Bedeutung-des-Rohertrages_der-Handelsspanne-auf-das-Betriebsergebnis_web.jpg" alt="" width="462" height="379" /></a></p>
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		<item>
		<title>Unser Lädle legt guten Start hin</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 18:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Gründungsversammlung zeichnen 22 Gräfendorfer Anteile für 9000 Euro Ein Dorfladen soll die Versorgung in Gräfendorf sichern. Die Grundlage dafür wurde am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung und am Donnerstagabend in der Gründungsversammlung mit 110 Bürgern in der Mehrzweckhalle geschaffen. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die vier Arbeitsgruppen, die in nur einem halben Jahr dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%A4fendorf_Ortsschild.jpg"><img class="size-full wp-image-2208 alignleft" title="Gräfendorf_Ortsschild" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%A4fendorf_Ortsschild.jpg" alt="" width="126" height="95" /></a>Bei der Gründungsversammlung zeichnen 22 Gräfendorfer Anteile für 9000 Euro</strong></p>
<div>
<div>
<p>Ein Dorfladen soll die Versorgung in Gräfendorf sichern. Die Grundlage dafür wurde am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung und am Donnerstagabend in der Gründungsversammlung mit 110 Bürgern in der Mehrzweckhalle geschaffen.<span id="more-2207"></span> „Ich bin wahnsinnig stolz auf die vier Arbeitsgruppen, die in nur einem halben Jahr dieses fundierte Konzept geschaffen haben“, sagte Bürgermeister Alfred Frank, in der Funktion als vorübergehender Geschäftsführer der „Mini-GmbH Dorfladen“. Der Dorfladen solle die Lebensqualität im Saaletal verbessern. Eine Fragebogenaktion im Vorfeld signalisierte über 96 Prozent Zustimmung, anonym sagten die Bürger 30 000 Euro Beteiligungskapital zu. Somit nahm man das Projekt in Angriff.</p>
<p>Weil die Firma Schlecker ihre Filiale in der Hauptstraße auflöst, stehen dort geeignete Räume für „Unser Lädle“ zur Verfügung. So heißt der neue Einkaufsladen, der außer dem Sortiment vergleichbarer Lebensmittelmärkte auch Dienstleistungen anbietet und mit einer Kommunikationsecke zum gemütlichen Einkaufen einlädt. Die Eröffnung ist in der Faschingswoche, Ende Februar 2012, vorgesehen.</p>
<p>„<strong>Jetzt liegt es an Ihnen. Wir haben die Aufgaben schon verteilt.</strong>“ (Alfred Frank zu den 110 Bürgern)Die „Idee Dorfladen“ nahm mit dem Gemeinderatsbeschluss am 1. März ihren Anfang, berichtete Johannes Wagenpfahl in einem Rückblick. Nach der Besichtigung funktionierender Dorfläden und einer überörtlichen Bürgerversammlung mit Expertenvortrag zeigten sich 17 Bürger bereit, bei den Vorbereitungen mitzuarbeiten. Es gründeten sich vier Arbeitsgruppen, die nun ihre Ergebnisse vorstellten. Für das Logo war die Gruppe um Wolfgang Schaub zuständig. Das „Markenzeichen“ zeigt den Schriftzug „Unser Lädle“ und vermittelt die Botschaft, die Frank angesprochen hatte: „Ich gehe in meinem Laden einkaufen – und das ist Lebensqualität.“</p>
<p>Bei der Suche nach einem geeigneten Standort prüften Frank Ullrich und seine Helfer mehrere Gebäude und die Möglichkeit eines Neubaus. Dabei gingen sie anhand eines Rasters vor, das unterschiedlich gewichtete Faktoren wie Einrichtungskosten, Barrierefreiheit, Parkplätze, Lage, Größe und Hochwassergefahr enthielt. Die Schleckerfiliale mit 172 Quadratmetern Fläche in der Hauptstraße, relativ hochwasserfrei gelegen, war eindeutig der Favorit. Mit der benachbarten Bäckerei Sorrentino fanden Kooperationsgespräche statt und Barrierefreiheit ist leicht zu schaffen. Außerdem sei keine Nutzungsänderung nötig.</p>
<p>Über die Suche nach der geeigneten Rechtsform berichtete Otmar Köhler. Mit der seit 2008 möglichen Unternehmensgesellschaft (UG), eine bis heute wenig bekannte „Mini-GmbH“, habe man die passende juristische Form gefunden, die ohne viel Kapitaleinsatz den beteiligten Bürgern, den stillen Teilhabern, weinig Haftungsrisiken abverlangt.</p>
<p>Gesellschafter ist die Gemeinde mit einer Einlage von 500 Euro. Alle stillen Teilhaber, die sich vertraglich mit Beiträgen ab 200 Euro Anteile sichern können, wählen in der ersten Gesellschafterversammlung aus ihrer Mitte sechs Beiräte. Diese bestimmen mit dem Vertreter des Gesellschafters (Bürgermeister oder Stellvertreter), den Geschäftsführer und beschließen, was mit der Gesellschaft, mit Gewinn oder mit Verlust geschehen soll.</p>
<p>Weit fortgeschritten sind die Verhandlungen mit den Lieferanten, berichtete Katrin Roloff, die als Vollzeitkraft mit Vertreterin Petra Thurn den Laden leitet. Ihnen werden zumindest in der Anfangszeit zwei 400-Euro-Helfer zur Seite stehen. Generell müsse man abwarten, wie sich das Geschäft entwickelt, meinte Geschäftsführer Frank. Dann könne man mit Blick auf das Sortiment oder die Öffnungszeiten reagieren.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/unser_laedle_transparent.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2210" title="unser_laedle_transparent" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/unser_laedle_transparent.png" alt="" width="172" height="125" /></a>„<strong>Ich gehe in meinem Laden einkaufen und das ist Lebensqualität</strong>.“ (Alfred Frank zur Idee des Dorfladens)Als Hauptlieferant habe man die Eibelstadter Lebensmittelhandelsgesellschaft (LHG) gewonnen, die aus ihrem 14 000 Artikel umfassenden Sortiment dreimal wöchentlich frische Ware liefert. „Die Preise sind wie bei Edeka“, erklärte Roloff. Außerdem sei die tägliche Lieferung von Wurst und Fleisch angestrebt, wozu sich schon mehrere Metzgereien aus der Region angeboten haben.</p>
<p>Zum lokalen Anbieterkreis zählen bis jetzt Fischgut Seewiese, Käserei Dittlofsroda, Dorfgemeinschaft Hohenroth sowie Eier- und Nudel-Vogler. Kaffee-Ecke, Post-Point und Hermes-Paketversand werden das jederzeit ausbaufähige Angebot abrunden. Mit der Lottogesellschaft stehe man noch in Verhandlungen, ebenso beim Aufbau eines Rezept- und Arzneimittelservices. Die geplanten Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, Dienstagnachmittag ist geschlossen, und samstags von 7 bis 13 Uhr.</p>
<p>„Jetzt liegt es an Ihnen, wir haben die Aufgaben schon verteilt“, sagte Bürgermeister und Geschäftsführer Frank zu den 110 Teilnehmern. Spontan folgten 22 dem Aufruf und zeichneten Anteile im Wert von 9000 Euro.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%BCndungsversammlung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2209" title="Gründungsversammlung" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/Gr%C3%BCndungsversammlung.jpg" alt="" width="449" height="235" /></a>Die Dorfladengründer: Geschäftsführer Alfred Frank (von links), Johannes Wagenpfahl, Sprecher der Arbeitsgruppen, Wolfgang Schaub (Layout und Logo), Katrin Roloff (künftige Marktleiterin, Sortiment), Otmar Köhler (Organisation) und Frank Ullrich (Standortsuche).</p>
<p>Quelle: www.mainpost.de | 5.11.2011 | Verfasser: Ferdinand Heilgenthal</p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>313.000 € Umsatz &#124; 520 Einwohner &#124; &#8211; 500 €</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2011/10/313-000-e-umsatz-520-einwohner-500-e-verlust/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 19:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie groß muss ein Dorf sein &#8211; wieviel Umsatz sind notwendig, damit ein Dorfladen wirtschaftlich erfolgreich sein kann? &#8220;Mehrere tausend Einwohner und möglichst 1 Mio. Euro Jahresumsatz&#8221; &#8211; behaupten oftmals Vertreter der großen Lebensmittel-Konzerne. &#8220;Von Bürger für Bürger&#8221; geführte Dorfläden beweisen jedoch, das ein erfolgreicher Betrieb schon ab 500 Einwohnern und 300.000 Euro Jahresumsatz möglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2048" class="wp-caption alignleft" style="width: 143px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/AApril_16_021_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-2048  " title="AApril_16_021_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/04/AApril_16_021_web-316x450.jpg" alt="" width="133" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Wie groß muss ein Dorf sein &#8211; wieviel Umsatz sind notwendig, damit ein Dorfladen wirtschaftlich erfolgreich sein kann? <em>&#8220;Mehrere tausend Einwohner und möglichst 1 Mio. Euro Jahresumsatz&#8221;</em> &#8211; behaupten oftmals Vertreter der großen Lebensmittel-Konzerne. &#8220;Von Bürger für Bürger&#8221; geführte Dorfläden beweisen jedoch, das ein <strong>erfolgreicher Betrieb schon ab 500 Einwohnern und 300.000 Euro Jahresumsatz möglich</strong> ist, wenn sich die Bürger entsprechend engagieren und zumindest mehrheitlich &#8220;hinter ihrem Laden stehen&#8221;.<span id="more-2183"></span></p>
<p>Im 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen (2007 Bundessieger &#8220;Unser Dorf hat Zukunft&#8221;) mitten in Niedersachsen und 80 km nördlich von Hannover, wurde am 6.12.2000 mit 103.000 DM Eigenkapital eine Dorfladen-Bürgergesellschaft gegründet und am 1.4.2001 der 140 qm große Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; eröffnet. Ende September befassten sich die Bürger jetzt mit der 10. Jahres-Bilanz.</p>
<div id="attachment_2184" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie25.jpg"><img class="size-full wp-image-2184  " title="Jahresumsatz-Grafik Dorfladen Otersen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie25.jpg" alt="Jahresumsatz-Grafik Dorfladen Otersen" width="461" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Jahresumsatz-Grafik Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Bereits <strong>2005</strong> wurde im niedersächsischen Otersen ein <strong>Jahresumsatz von 302.000 €</strong> erreicht und durchschnittlich werden Jahr für Jahr rd. 38 % der Lebensmittel-Kaufkraft im 140 qm großen Dorfladen gebunden. In den folgenden 3 Jahren sank der Jahresumsatz jedoch auf 276.000 € (2008), weil der Fachgr0ßhändler und Haupt-Lieferant nicht mehr das für den kleinen Lebensmittel-Einzelhandel erforderlich Sortiment bieten konnte. Zum Jahresende 2008 wechselte der Dorfladen Otersen deshalb den Haupt-Lieferanten und wird seitdem von Bartels-Langness (Markant) beliefert. Diese Entscheidung der Bürgergesellschaft wurde 2009 und 2010 mit wieder steigenden Jahresumsätzen belohnt. Bei der Dorfladen-Versamlung Ende September konnten sich die aktiven Bürger über ein <strong>Umsatz-Plus von 6 % auf 313.000 Euro in 2010</strong> freuen.</p>
<div id="attachment_2185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsergebnisse.jpg"><img class="size-full wp-image-2185  " title="Betriebsergebnisse" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsergebnisse.jpg" alt="Betriebsergebnisse-Grafik Dorfladen Otersen" width="445" height="387" /></a><p class="wp-caption-text">Betriebsergebnisse-Grafik Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Nach Verlusten im Rumpf-Geschäftsjahr 2001 (9 Monate) und in 2002 und 2003 konnte der Dorfladen Otersen bereits 2004 mit 2.000 Euro Gewinn &#8220;eine schwarze Null&#8221; schreiben. Nach vier erfolgreichen Jahren rutschte der Dorfladen Otersen 2008 wieder in die Verlust-Zone (4.071 € Verlust). Dafür waren zwei Ursachen verantwortlich:</p>
<ul>
<li>1. der Umsatz-Rückgang auf 276.000 Euro</li>
<li>2. die Kündigung der Lotto-Agentur im Dorfladen Otersen durch die Lotto Niedersachsen GmbH und damit verbunden der Verlust eines Frequenzbringers und von jährlich rd. 2.600 Euro Jahresprovision</li>
</ul>
<p><strong>Im 10. Geschäftsjahr 2010</strong> wurde das Ziel &#8220;Auskömmlichkeit statt Gewinn-Maximierung&#8221; mit einem <strong>Jahresverlust von 554 Euro</strong> nur noch knapp verfehlt, berichtete Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning Ende September. Jahr für Jahr zahlt die Dorfladen-Bürgergesellschaft rund 48.000 Euro Löhne und Sozialabgaben für die fünf Verkäuferinnen, davon 3 Mitarbeiterinnen auf 400 Euro-Basis. Für das 140 qm große Ladenlokal wurden jährlich 7.000 Euro Miete gezahlt und für Energiekosten wird die gleiche Summe aufgewendet.</p>
<div id="attachment_2187" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie19.jpg"><img class="size-medium wp-image-2187  " title="Folie19" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie19-600x450.jpg" alt="Neuer Dorfladen Otersen - Aussenansichten 1" width="216" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Dorfladen Otersen</p></div>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie18.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2188" title="Folie18" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie18-600x450.jpg" alt="" width="216" height="162" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitte April ist der Bürger-Dorfladen aus den bisher gemieteten Räumen ausgezogen und in das neue Dorfladen-Gebäude umgezogen, dass sich im Eigentum der Bürgergesellschaft, genauer gesagt im Eigentum des neugegründeten wirtschaftlichen Verein &#8220;Dorfladen Otersen w.V.&#8221; befindet. Am neuen Standort stehen 180 qm Verkaufsfläche für den Laden-Betrieb zur Verfügung. Am 1. Mai wurde das 70 qm große AllerCafé &#8211; auch Mehrgenerationen-Dorfcafé &#8211; gleich neben dem Dorfladen eröffnet. Im Dachgeschoß befindet sich eine 130 qm große Wohnung, die seit August an eine junge Familie vermietet ist.</p>
<p>Der Neubauwert und der Grundstückswert von Dorfladen, Café, Wohnung, 2 Terrassen und 10 Parkplätzen beträgt über 600.000 Euro.</p>
<div id="attachment_2186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie20.jpg"><img class="size-full wp-image-2186  " title="Folie20" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie20.jpg" alt="Neubau- und Grundstückswert Dorfladen Otersen" width="461" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Neubau- und Grundstückswert Dorfladen Otersen</p></div>
<p><strong>Im 2. Quartal 2011, den ersten 3 Monaten am neuen Standort</strong>, konnte der Dorfladen seinen <strong>Umsatz um 19 % steigern</strong>.</p>
<p><strong>Im 1. Halbjahr 2011</strong> wurde das <strong>Betriebsergebnis auf gut 1 % des Umsatzes verbessert</strong>. Um das ehrgeizige Zukunftsprojekt &#8220;Vom Lebensmittel-Markt zum Lebens-Mittelpunkt eines Dorfes&#8221; finanzieren zu können, hat der 112 Mitglieder (Haushalte) zählende Dorfladen Otersen w.V. im Gesamtwert von 210.000 Euro Eigenkapital, Spenden und Eigenleistungen (über 5.000 Stunden) eingebracht. 168.000 Euro öffentliche Zuwendungen der EU, des Landes Niedersachsen und der Gemeinde Kirchlinteln (nationale Kofinanzierung) trugen zu 28 % zur Finanzierung bei. Ausserdem hat der Dorfladen Otersen w.V. 28.000 Euro Darlehen für eine Photovoltaik-Eigenstromanlage und 190.000 Euro Darlehen zur Gebäude-Finanzierung aufgenommen.</p>
<div id="attachment_2189" class="wp-caption aligncenter" style="width: 476px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie21.jpg"><img class="size-full wp-image-2189   " title="Folie21" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie21.jpg" alt="Finanzierung des neuen Dorfladen Otersen" width="466" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Finanzierung des neuen Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Während sich das Darlehen in Höhe von 28.000 Euro aus den Sonnenstrom-Erträgen selbst trägt, werden die Zins- und Tilgungsleistungen für 190.000 Euro Gebäude-Finanzierung (jährlich 14.338 Euro) aus folgenden Quellen gedeckt:</p>
<ul>
<li><strong>6.750 Euro aus dem Laden-Betrieb</strong> (bisherige Laden-Miete wird jetzt als Zins u. Tilgung bezahlt)</li>
<li><strong>6.120 Euro aus der Vermietung der Wohnung</strong> im Dachgeschoß</li>
<li><strong>3.400 Euro aus neuen Provisionserlösen und sonstigen Einnahmen</strong></li>
</ul>
<div id="attachment_2190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 476px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie22.jpg"><img class="size-full wp-image-2190   " title="Folie22" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Folie22.jpg" alt="Erwirtschaftung Zins- und Tilgung Dorfladen Otersen" width="466" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Erwirtschaftung Zins- und Tilgung Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Bereits 2008 hat Günter Lühning als Initiator des Bürger-Dorfladen in Otersen das 200-seitige &#8220;Dorfladen-Handbuch &#8211; Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum&#8221; bei der Grünen Woche in Berlin präsentiert. Das Dorfladen-Handbuch beeinhaltet das Dorfladen-Konzept aus Otersen, einen umfassenden Erfahrungsbericht mit vielen wirtschaftlichen Zahlen sowie Problem-Beschreibungen und deren Lösungen. Weitere Informationen zu diesem Dorfladen-Handbuch gibt es in diesem Internetportal auf der Internetseite <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/dorfladen-handbuch/PDF-Dateien/">http://dorfladen-netzwerk.de/dorfladen-handbuch/PDF-Dateien/</a></p>
<p>Bis zur Int. Grünen Woche in Berlin im Januar 2012 soll dieses Dorfladen-Handbuch um das neue Zukunftskonzept für den Dorfladen Otersen aus dem Jahre 2010 und um aktuelle Zahlen, Erfahrungen und Erkenntnisse ergänzt und aktualisiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Landmarkt“ und „Um’s Eck“ starten in neuer Aufstellung</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 19:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nahversorger-Spezialisten LHG, Okle, Rau und Utz unterzeichnen Partnerschaftsabkommen für zwei starke nahversorgende Vertriebskonzepte Der „Landmarkt”, das neue Vertriebskonzept der Okle GmbH (Singen) und „Um’s Eck“, das erfolgreiche Konzept für kleine Nachbarschaftsmärkte der Handelsunternehmen LHG (Eibelstadt), Rau (Pfarrkirchen) und Utz (Ochsenhausen), werden in Zukunft als Vertriebskonzepte gemeinsam für die Erfolge der vier Handelsunternehmen im Süden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Landmarkt_Um%C2%B4s-Eck-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2163" title="Landmarkt_Um´s Eck Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Landmarkt_Um%C2%B4s-Eck-Kopie.jpg" alt="" width="222" height="182" /></a>Die Nahversorger-Spezialisten LHG, Okle, Rau und Utz unterzeichnen Partnerschaftsabkommen für zwei starke nahversorgende Vertriebskonzepte</strong></p>
<p>Der „<strong>Landmarkt</strong>”, das neue Vertriebskonzept der <strong>Okle</strong> GmbH (Singen) und „<strong>Um’s Eck</strong>“, das erfolgreiche Konzept für kleine Nachbarschaftsmärkte der Handelsunternehmen <strong>LHG</strong> (Eibelstadt), <strong>Rau</strong> (Pfarrkirchen) und<strong> Utz</strong> (Ochsenhausen), werden in Zukunft als Vertriebskonzepte gemeinsam für die Erfolge der vier Handelsunternehmen im Süden Deutschlands sorgen.<span id="more-2162"></span></p>
<p>Am 27. September 2011 unterzeichneten die Inhaber der vier genannten Handelshäuser, Dr. Thomas Dörfelt, Hans-Philipp Okle, Stefan Rau und Rainer Utz , in Singen in der Betriebszentrale der Okle GmbH einen Partnerschaftsvertrag zur gegenseitigen Nutzung der Vetrriebskonzepte „Um’s Eck“ und “Landmarkt”. “Gebietsübergreifende Vertriebsauftritte, Kostensenkungspotentiale und Synergien in einer konstruktiven Zusammenarbeit sind die Gründe, eine Stärkung und Absicherung der jeweiligen Marktposition ist damit das logische Ziel. „Eine Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Waren- und Konditionsbeschaffung ist dabei allerdings ausdrücklich ausgeschlossen”, so die vier Geschäftsführer in einer Interviewrunde.</p>
<p><em>Hans-Philipp Okle</em>: „Beide Markttypen entsprechen Trend und Zeitgeist und können durch ihre unterschiedlichen Größen bei übereinstimmendem Sortimentsverständnis in ihrem Einzugsgebiet bestens punkten”.</p>
<p>Die spezifischen Marktgrößen der Vertriebslinen, die als Vollsortimenter in ihrem Warenkorb den jeweiligen Einzugsgebieten angepasst werden, wurden nach den Erfolgen bisheriger Märkte entschieden. Die klassische Gestaltung von „Um’s Eck“ wird Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte bis 249 qm kennzeichnen. Ab 250 qm Fläche wird das leuchtend grüne „Landmarkt“–CI den jeweiligen Markt einladend positionieren.</p>
<p><em>Dr. Dörfelt</em> nennt Vorteile: „Für beide Vertriebstypen gilt: Heimat und Regionalität, Qualität und Vertrauen, Kompetenz und Wissen sind die Zutaten, die diese Märkte erfolgreich machen“.</p>
<p>Die Vertragspartner bleiben eigenständig. Allerdings werden wichtige Bereiche wie Ausbildung und Marketing eine gemeinsame Aufgabe sein. Denkbar ist es auch, erfolgreiche Sortimentsteile wie die größte südwestdeutsche regionale Marke Landliebe und Frischland in Demeter-Qualität in allen „Um’s Eck“- und „Landmarkt“-Märkten gemeinsam zu vermarkten, weil die Alleinstellungspotentiale dieser Sortimente sehr groß sind.</p>
<p>„Für uns war und ist die Förderung und der Ausbau des selbständigen Lebensmitteleinzelhandels oberste Zielsetzung“, betont <em>Stefan Rau</em>. Und <em>Rainer Utz</em> ergänzt: „Mit dem einfachen Verkauf von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs ist es schon lange nicht mehr getan. Um zukunftsorientiert und wettbewerbsfähig als selbständiger Einzelhändler tätig zu sein, bedarf es ausgereifter Konzepte und einer leistungsfähigen, ideenreichen Großhandlung. Mit „Um’s Eck“, „Landmarkt“ und vier starken Großhandlungen packen wir die Zukunft kraftvoll an“.</p>
<p>Unser Bild zeigt von links: Rainer Utz, Stefan Rau, Dr. Thomas Dörfelt und Hans-Phillip Okle nach der Vertragsunterzeichnung</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/landmarkt_gruppe_270911_020_web1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2165" title="landmarkt_gruppe_270911_020_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/landmarkt_gruppe_270911_020_web1.jpg" alt="" width="576" height="413" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Dorfladen braucht herzliches Personal</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wird gerade in kleinen Orten immer schwieriger oder sie ist bereits zusammengebrochen. Diese Entwicklung muss man laut einer Pressemitteilung der Schule der Dorf- und Landentwicklung (SDL) in Thierhaupten nicht so hinnehmen. Es gebe Möglichkeiten, die Nahversorgung aufrecht zuhalten, wenn man bereit sei, herkömmliche Wege zu verlassen. An der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/SDL-inform.png"><img class="alignleft size-full wp-image-610" title="SDL inform" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/SDL-inform.png" alt="" width="450" height="32" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wird gerade in kleinen Orten immer schwieriger oder sie ist bereits zusammengebrochen. Diese Entwicklung muss man laut einer Pressemitteilung der <strong>Schule der Dorf- und Landentwicklung (SDL) in Thierhaupten</strong> nicht so hinnehmen. <strong>Es gebe Möglichkeiten, die Nahversorgung aufrecht zuhalten, wenn man bereit sei, herkömmliche Wege zu verlassen</strong>. <span id="more-2168"></span>An der SDL gab es hierzu ein Seminar zur Gründung eines Dorfladens. Die 18 Teilnehmer kamen aus Schwaben, Oberbayern und Mittelfranken. Wenn ein Nachbarschaftsladen ein eigenes unverwechselbares Profil und eine gute Vermarktungsstrategie entwickelt, dann stellt sich auch Erfolg ein, hieß es von den beiden Seminarleitern, Gerlinde Augistin, die Geschäftsführerin der SDL, und Wolfgang Gröll, Berater im Einzelhandel.</p>
<p>Beeindruckend waren die Praxisberichte vom <a href="http://www.hurlach-dorf.de/Fotoserie/Dorfladen_Foto/index.htm"><strong>Dorfladen Hurlach</strong></a> (Landkreis Landsberg/Lech). Der Vorstandsvorsitzende des Dorfladens, Helmut Weihrather, zeigte auf, dass sich der <strong>Dorfladen trotz großer Konkurrenz im nahen Umfeld gut behauptet</strong>. Im Angebotssortiment werde besonders auf Qualität und Frische gesetzt.</p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist qualifiziertes und motiviertes Personal. Auch der <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/auf-86-qm-immer-positive-ergebnisse/"><strong>Dorfladen Ettenbeuren</strong></a> (Landkreis Günzburg) funktioniere gut. Als der letzte Laden im Ortskern schloss, wurde den Bewohnern der Verlust schmerzhaft bewusst. Viele wollten dies nicht so hinnehmen und wurden initiativ tätig. Längst habe der Ort wieder einen gut funktionierenden Dorfladen, der <strong>schwarze Zahlen</strong> schreibt und für etliche Frauen am Ort einen Teilzeitjob bietet.</p>
<p>Ein <strong>Nachbarschaftsladen</strong> erfülle viele wichtige Funktionen für Jung und Alt. Er<strong> gewährleiste die Grundversorgung, schaffe Arbeitsplätze</strong> und <strong>unterstütze regionale Kreisläufe</strong>. Darüber hinaus sei er oft ein wichtiger<strong> sozialer Mittelpunkt</strong>. Aber ein Nachbarschaftsladen funktioniere nur, wenn die Dorfgemeinschaft eingebunden sei und der Laden angenommen werde. Beratung und professionelle Unterstützung sei daher vor allem in der Gründungsphase dringend notwendig.</p>
<p>Regionalisierung hilft</p>
<p>Die „Psychologie des Kaufverhaltens“ sollte genutzt werden. Der „Verstand“ möchte möglichst billige Produkte. Der „Bauch“ will Geschmack und Qualität. Für die Praxis bedeutet das eine polarisierte Preisgestaltung. Bei Lebensmitten wie Zucker, Butter und Mehl sollen niedrige Preise anboten werden. Bei regionalen und hochwertigen Produkten ist die Bereitschaft größer, entsprechende Preise zu bezahlen. Dorfläden profitieren auch von der Regionalisierung, dem Wunsch nach Geschmack, Service und Qualität. Die <strong>Herzlichkeit des Personals im Umgang mit dem Kunden ist das A und O</strong>.</p>
<p>Erst wenn sich abzeichnet, dass die Bürger einen Laden möchten, soll man eine Machbarkeitsstudie erstellen und sich um die geeignete Betreiberform Gedanken machen.</p>
<div id="attachment_2169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Ettenbeuren_aus-Augsburger-Allgemeine.jpg"><img class="size-full wp-image-2169 " title="Ettenbeuren_aus Augsburger Allgemeine" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/10/Ettenbeuren_aus-Augsburger-Allgemeine.jpg" alt="Im Dorfladen Ettenbeuren werden von Beginn an schwarze Zahlen geschrieben - Foto: Augustin" width="458" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Im Dorfladen Ettenbeuren werden von Beginn an schwarze Zahlen geschrieben - Foto: Augustin</p></div>
<p>Jeder Dorfladen braucht ein eigenes Profil und soll sich im Service und Angebot von den gängigen Discountern unterscheiden. Der genossenschaftlich organisierte Dorfladen in Ettenbeuren war der erste Dorfladen im Landkreis Günzburg. Mittlerweile existieren dort drei weitere Einrichtungen nach dem Vorbild von Ettenbeuren. Der <strong>Dorfladen Ettenbeuren</strong> war von Beginn an <strong>ein echtes Erfolgsmodell</strong> und <strong>schreibt vom ersten Jahr an ununterbrochen schwarze Zahlen</strong>. Beeindruckend ist das große Engagement und das hohe Maß an Kreativität des gesamten Dorfladenteams. Dies verdeutlichen sowohl die Ladengestaltung als auch die angenehme Atmosphäre, welche zum Verweilen einlädt.</p>
<p>Die besondere Freundlichkeit und Kompetenz der heimischen Verkäuferinnen ist Konzept und schafft Kundenbindung. Neben dem Tagesgeschäft werden zahlreiche Feste veranstaltet, die Besucher aus Ettenbeuren und über die Landkreisgrenze hinaus anlocken. Ettenbeuren ist zum Modellprojekt für weitere Dorfläden „von Bürgern für Bürger“ geworden und hat sich als „Marke“ etabliert. (AL/jma)</p>
<p>Quelle: Augsburger Allgemeine &#8211; 5.10.2011</p>
</div>
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		<title>10 Jahre Dorfladen Jedesheim</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Illertissen. In Jedesheim ist so manches anders, da gibt es eine Gemeinschaft, die anderswo schon lange zerbröselt ist. Ausdruck dieses Zusammenhalts ist der Dorfladen, der am heutigen Tag seit nunmehr genau zehn Jahren besteht. Gefeiert wurde allerdings schon gestern, am Tag der Deutschen Einheit, an dem eben auch so etwas wie Jedesheimer Einheit demonstriert wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Illertissen. In Jedesheim ist so manches anders, da gibt es eine Gemeinschaft, die anderswo schon lange zerbröselt ist. Ausdruck dieses Zusammenhalts ist der Dorfladen, der am heutigen Tag seit nunmehr genau zehn Jahren besteht. Gefeiert wurde allerdings schon gestern, am Tag der Deutschen Einheit, an dem eben auch so etwas wie Jedesheimer Einheit demonstriert wurde – und das mittlerweile sprichwörtliche Wetterglück beim Feiern unter der Dorflinde.<span id="more-2205"></span></p>
<p>Weil dort eben manches anders ist, begrüßte Siegfried Schwab als Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft nicht zuerst den ranghöchsten Gast, sondern die Kinder. Denn die sind schließlich die Kunden von morgen. Im Dorfladen können die Kleinen noch mit dem Einkaufszettel von der Mutter kommen und sich helfen lassen. Und so arbeitet sich Schwab voran, indem er das Personal und die Raumpflegerinnen („Sie leisten zusammen 500 Arbeitsstunden pro Monat“), die Kunden oder die vielen Helfer – allen voran die „Rentnergang“, die beim Umbau des Gebäudes Großes geleistet hatten – vor den Politgrößen willkommen hieß. Bürgermeisterin Marita Kaiser war nicht mit leeren Händen erschienen. Sie kaufte im Namen der Stadt zehn Anteilsscheine der Laden-Genossenschaft. Bisher hatte die Kommune lediglich einen einzigen zum Preis von 130 Euro besessen. Zum Großunterstützer wird die Stadt mit dieser Geste dennoch nicht, denn von den rund 270 Anteilseignern hält der Unternehmer Josef Kränzle die meisten Scheine – etwa ein Viertel.</p>
<p>Die Bürgermeisterin lobte den Dorfladen als Beispiel für den Gemeinsinn und den Zusammenhalt von Jedesheim sowie dafür, wie man etwas erreiche, wenn man es nur wolle. Sie ist sich sicher, dass in kleinen Ortschaften, in denen noch ein Laden besteht, das Dorfleben noch ein Stück weit stimme.</p>
<p>Als stellvertretender Landrat kam Herbert Pressl ebenfalls mit einem Geschenk, das sich in Euro und Cent ausdrücken lässt. Er räumte ein, dass lange Zeit nicht nur die Kunden, sondern auch die Politik die Dorfläden verschmähten. Wo diese verschwunden seien, fehle es nicht nur an Einkaufsmöglichkeiten, denn die Läden seien auch Lebens- und Kommunikationsmittelpunkte. Um solch ein Geschäft in Eigenregie zu betreiben, gehöre schon eine riesige Portion „Wir-Gefühl“ dazu.</p>
<p>Rainer Utz, Geschäftsführer des Haupt-Lebensmittellieferanten, betonte ebenfalls die soziale Funktion eines Geschäfts für die Dorfgemeinschaft. Von den rund 450 Geschäften, die er beliefert, sind 30 mittlerweile gemeinschaftlich betriebene Läden. Wie er gegenüber unserer Zeitung sagte, sei es allerdings für jeden davon ein ständiger Kampf, um über die Runden zu kommen.</p>
<p><em>Quelle: Augsburger Allgemeine vom 3.10.2011 &#8211; Von Ronald Hinzpeter</em></p>
</div>
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