<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dorfladen-Netzwerk</title>
	<atom:link href="http://dorfladen-netzwerk.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dorfladen-netzwerk.de</link>
	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 Apr 2012 12:43:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Dorfläden: Zwischen Insolvenz und 17 % Rendite als Ausschüttung an Bürger</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/dorfladen-zwischen-insolvenz-und-17-rendite/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/dorfladen-zwischen-insolvenz-und-17-rendite/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 12:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2319</guid>
		<description><![CDATA[Mitte April konnten die Schlagzeilen über Dorfläden in Deutschland gegensätzlicher nicht sein: Die Südwest-Presse berichtete am 14. April vom Insolvenz-Antrag des Genossenschaftsladens im knapp 4.000 Einwohner zählenden Stadtbezirks Bartenbach (Stadt Göppingen, Baden-Württemberg). Drei Tage später berichtete die Augsburger Allgemeine über den Dorfladen in Wolferstadt (1.100 Einwohner) im schwäbischen Landkreis Donau-Ries (Bayern), der den Jahresumsatz 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte April konnten die Schlagzeilen über Dorfläden in Deutschland gegensätzlicher nicht sein: Die Südwest-Presse berichtete am 14. April vom Insolvenz-Antrag des Genossenschaftsladens im knapp 4.000 Einwohner zählenden Stadtbezirks Bartenbach (Stadt Göppingen, Baden-Württemberg). Drei Tage später berichtete die Augsburger Allgemeine über den Dorfladen in Wolferstadt (1.100 Einwohner) im schwäbischen Landkreis Donau-Ries (Bayern), der den Jahresumsatz 2011 um 2 Prozent steigern konnte und seinen über 200 Anteilseigner 25 Euro Gewinnausschüttung pro Anteil auszahlt.<span id="more-2319"></span></p>
<p>&#8220;<strong>Der mit bürgerschaftlichem Engagement betriebene Genossenschaftsladen in Bartenbach hat Insolvenz angemeldet. Der Verkauf geht aber normal weiter. Der Insolvenzverwalter setzt auf einen Sanierungsplan.&#8221;, </strong>so begann der Bericht der Südwest-Presse, den wir hier in Auszügen nachfolgend veröffentlichen.<strong><br />
</strong></p>
<p>&#8220;Er ist ein einzigartiges bürgerschaftliches Projekt im Landkreis: der Genossenschaftsladen in Bartenbach. Seit sechseinhalb Jahren sichert er in dem Stadtbezirk mit <strong>knapp 4000 Einwohner</strong>n die Nahversorgung. Hunderte Bürger hatten Anteile gezeichnet und den Laden damit erst möglich gemacht.</p>
<p>Jetzt hat die <strong>500 Mitglieder</strong> zählende<strong> Verbrauchergenossenschaft &#8220;Unser Laden in Bartenbach&#8221;</strong> Insolvenz beantragt. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde eröffnet, bestätigt Tobias Sorg. Der vom Amtsgericht bestellte vorläufige Insolvenzverwalter aus Ulm setzt darauf, den Laden weiter betreiben zu können. Der Verkauf gehe normal weiter. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand habe zu einem sehr frühen Zeitpunkt das Verfahren eingeleitet und damit die Chance erhöht, schnell wieder aus der Insolvenz zu kommen, lobt der Wirtschaftsjurist. Die Verbindlichkeiten seien nicht sonderlich hoch. Er habe das Ziel, Kosten zu reduzieren und den Betrieb auch nach der vorläufigen Insolvenz weiterführen zu können. Drei Monate lang seien die Gehälter der Mitarbeiter gesichert. Die Beschäftigten wurden am Mittwoch über die Situation informiert.</p>
<p>Tobias Sorg kündigte an, es werde in zwei bis drei Wochen eine Generalversammlung der Genossenschaft einberufen. Dann könne schon ein grobes Sanierungskonzept vorgelegt werden. Dafür gebe es auch schon gute Ideen. Er werde versuchen, die Gläubiger mit ins Boot zu holen. Voraussetzung sei, dass die Anteilseigner bereit sind, noch einmal finanziell mit einem gewissen Betrag einzuspringen. &#8220;Die Genossen müssen jetzt zusammenstehen&#8221;, sagt Sorg. Er sei zuversichtlich, dass sich der Laden mit einer &#8220;schwarzen Null&#8221; betreiben lasse.</p>
<p>Knackpunkt seien jedoch die immer wieder zu geringen Umsätze in dem Geschäft. Er sei bereit, sich für den Laden einzusetzen, verspricht der Insolvenzverwalter. Schließlich gehe es dort nicht um Gewinninteressen, sondern um das soziale Anliegen, auch für ältere Menschen eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten.</p>
<p>Andreas Reik vom Vorstand der Genossenschaft bestätigt, dass es bereits Vorstellungen gebe, wie der Laden fortgeführt werden könnte. Allerdings müssten die nötigen Investitionen im überschaubaren Rahmen bleiben &#8211; schon im Interesse der beteiligten Geldgeber.</p>
<p>Auslöser für die derzeitige finanzielle Klemme des Ladens sei ein unerklärlicher Umsatzeinbruch im Herbst gewesen, meint Andreas Reik. Das Ostergeschäft sei dagegen recht vielversprechend verlaufen. Es gelte nun, sich nicht nur an die Genossenschaftler zu wenden. Auch die anderen Bartenbacher sollen aufgerufen werden, ihren Laden in Bartenbach nicht zu vergessen. &#8220;Die Umsätze müssen wieder anziehen, sonst geht es nicht weiter.&#8221;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Quelle: Südwest-Presse | www.swp.de | 14.4.2012</span></p>
<p>Vor drei Jahren sorgte der Genossenschaftsladen in Bartenbach noch für positive Schlagzeilen:</p>
<p>Rückblick 2009:<strong> &#8220;Unser Laden&#8221; läuft &#8211; Bartenbacher Genossenschaftsprojekt verbucht ein Plus</strong></p>
<p>Die Südwest-Presse berichtete 2009 wie folgt:  <strong>&#8220;Göppingen </strong> Allen Unkenrufen zum Trotz konnte das Genossenschaftsprojekt &#8220;Unser Laden&#8221; in Bartenbach bereits seine fünfte Gesellschafterversammlung veranstalten, Kritiker gaben dem Laden kaum ein Jahr Überlebenschance.</p>
<p>&#8230;.. Vorstand Christian Walter, der die Finanzen im Griff hat, präsentierte die Zahlen für das Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr: Demnach reduzierte sich der <strong>Umsatz</strong> von 736 679 Euro auf <strong>661 894 Euro</strong>, auch der <strong>Rohertrag ist gesunken</strong>. Durch die kürzeren Öffnungszeiten konnten Personaleinsparungen erreicht werden, die neben sparsamem Wirtschaften nun trotz allem <strong>erstmals zu schwarzen Zahlen im Unternehmensergebnis</strong> führten:<strong> 1060 Euro lag &#8220;Unser Laden&#8221; im Plus</strong>, da könne man &#8220;drauf aufbauen&#8221;.<br />
<span style="color: #ff0000;">Quelle: www.suedwest-aktiv.de &#8211; 19. Juni 2009</span></p>
<p><em><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="Wolferstadt" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt.jpg" alt="" width="118" height="78" /></a>Im Landkreis Donau-Ries sorgt der 1995 gegründete <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2010/08/super-dorfladen-seit-15-jahren-erfolgreich/">Dorfladen Wolferstadt</a> dagegen unverändert und Jahr für Jahr für positive Schlagzeilen und Presseberichte. Offensichtlich haben es die Einwohner der jeweiligen Dörfer und Regionen selbst in der Hand. Jeden Tag, jede Woche wird mit den Füßen über den Erfolg eines von Bürger-Vereinen, -Gesellschaften oder -Genossenschaften betriebenen Lebensmittelgeschäftes abgestimmt. Wenn die Einwohner den Wert eines Dorfladens zu schätzen weiß und vor Ort ordentlich einkauft, dann ist die Nahversorgung nachhaltig gesichert.</em></p>
<p>Hierzu veröffentlichen wir in Auszügen den Bericht der Augsburger Allgemeinen.</p>
<p><strong>Wolferstadt Der Dorfladen in Wolferstadt ist weiter auf der Erfolgsspur. Im vergangenen Jahr stiegen sowohl Umsatz als auch Gewinn.</strong></p>
<p>Fast 150 Besucher fanden sich zur Gesellschafterversammlung beim Oberen Wirt ein. Geschäftsführer Andreas Eigenmann zeigte sich erfreut, dass auch nach 16 Jahren die Wolferstädter ihrem Dorfladen die Treue halten und damit zum guten Ergebnis 2011 beigetragen haben. <strong></strong></p>
<ul>
<li>Der<strong> Umsatz</strong> stieg 2011 um zwei Prozent auf netto<strong> fast 734000 Euro</strong>.</li>
<li>Der <strong>Gewinn</strong> betrug gut <strong>17700 Euro</strong>.</li>
<li>Die <strong>Bilanzsumme</strong> belief sich auf rund <strong>186000 Euro</strong>.</li>
</ul>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1527" title="Wolferstadt2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/05/Wolferstadt2.jpg" alt="" width="118" height="78" /></a>Bei den Ausgaben stehen die Personalkosten einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge an erster Stelle, gefolgt von den Stromkosten.</p>
<p>Eigenmann zeigte auf, dass der Gewinn gegenüber 2010 nur durch verschiedene Maßnahmen gesteigert werden konnte. So seien die Öffnungszeiten und der Personaleinsatz reduziert worden. Durch das Rabattmarkensystem wurden im Laufe des Jahres bereits über 5000 Euro an die Kunden ausgezahlt.</p>
<ul>
<li><strong>Bei der Gewinnverteilung sprach sich die Versammlung für eine Ausschüttung von 25 Euro pro Geschäftsanteil aus, was einer Rendite von 17 Prozent entspricht</strong>. Dies klinge fast schon unglaublich, so Eigenmann.</li>
</ul>
<p>Spende an die Kirchenstiftung</p>
<p>Eine Sonderzuwendung von exakt 4190,96 Euro geht vom Dorfladen an die Kirchenstiftung St. Martin für die anstehende Innenrenovierung&#8230;.. Eigenmann und Bürgermeister Xaver Schnierle appellierten an die Wolferstädter, weiterhin ihr Scherflein zum Wohle des Dorfladens beizutragen, denn nur dann könne man auch in Zukunft gegen die großen Discounter bestehen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Quelle: www.augsburger-allgemeinde.de | 17.4.2012</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/dorfladen-zwischen-insolvenz-und-17-rendite/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tag der Regionen 2012: &#8220;Zukunft durch Nähe&#8221; &#8211; Der kurze Weg zum Laden</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/tag-der-regionen-2012-zukunft-durch-nahe/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/tag-der-regionen-2012-zukunft-durch-nahe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 11:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2315</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Motto &#8220;Zukunft durch Nähe &#8211; wirtschaftlich, ökologisch, sozial&#8221; möchte das Aktionsbündnis &#8220;Tag der Regionen&#8221; den Zusammenhang zwischen einer funktionierenden Nahversorgung im ländlichen Raum und der Lebensqualität einer Region betonen: Der kurze Weg zum Laden um die Ecke, zum Arzt in der Nachbarschaft, zur Schule in vertretbarer Busentferung oder zum Theaterabend ein paar Orte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/04/Tag-der-Regionen-Logo.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2316" title="Tag der Regionen-Logo" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/04/Tag-der-Regionen-Logo.jpg" alt="" width="172" height="106" /></a>Mit dem Motto &#8220;Zukunft durch Nähe &#8211; wirtschaftlich, ökologisch, sozial&#8221; möchte das Aktionsbündnis &#8220;Tag der Regionen&#8221; den Zusammenhang zwischen einer funktionierenden Nahversorgung im ländlichen Raum und der Lebensqualität einer Region betonen: Der kurze Weg zum Laden um die Ecke, zum Arzt in der Nachbarschaft, zur Schule in vertretbarer Busentferung oder zum Theaterabend ein paar Orte weiter, Nahversorgung hat viele Facetten.<span id="more-2315"></span>&#8220;Wie wichtig ein gut ausgebautes Nahversorgungsangebot ist, wird heute vielerorts deutlich. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Verlagerung von Arbeitsplätzen ist es dringend notwendig, die vorhandenen ländlichen Strukturen zu sichern, auszubauen und gegebenfalls wiederzubeleben. Eine zukunftsfähige und gleichzeitig umweltverträgliche Entwicklung von Städten und Dörfern bedeutet ein Nebeneinander von Produzieren, Arbeiten, Einkaufen, Wohnen und Leben. Die Nähe von regionalen Anbietern und Konsumenten schafft Transparenz sowie Vertrauen und fördert das &#8220;Wir-Gefühl&#8221; innerhalb eines Dorfes, einer Gemeinde oder einer Region. So lässt sich Hemat genießen und bewahren&#8221;, schreibt das Aktionsbündnis in einer aktuellen Pressemitteilung vom 19. April 2012.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite <a href="http://www.tag-der-regionen.de">www.tag-der-regionen.de</a></p>
<p>Das Dorfladen-Netzwerk empfiehlt allen Dorfläden &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;, Nachbarschaftsläden und Genossenschaftsläden eine Teilnahme am &#8220;Tag der Regionen&#8221; 2012.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/04/tag-der-regionen-2012-zukunft-durch-nahe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dorfladen wird Thema an Universität</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-wird-thema-an-universitat/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-wird-thema-an-universitat/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 12:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2308</guid>
		<description><![CDATA[Die Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum wird nun auch zum Thema bei der Leuphana Universität in Lüneburg. Der am 1. April 2001 eröffnete Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen (mitten in Niedersachsen) wurde jetzt von der Lüneburger Universität und dem dort ansässigen &#8220;Innovationsverbund nachhaltiger Mittelstand&#8221; zu einem Auftakt-Workshop im Mai eingeladen. Ziel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VAZ_2012_03_24_Dorfladen-Otersen-Thema-an-der-Universität_2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2310" title="VAZ_2012_03_24_Dorfladen Otersen Thema an der Universität_2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VAZ_2012_03_24_Dorfladen-Otersen-Thema-an-der-Universität_2-700x78.jpg" alt="" width="294" height="33" /></a>Die Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum wird nun auch zum Thema bei der Leuphana Universität in Lüneburg. Der am 1. April 2001 eröffnete Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen (mitten in Niedersachsen) wurde jetzt von der Lüneburger Universität und dem dort ansässigen &#8220;Innovationsverbund nachhaltiger Mittelstand&#8221; zu einem Auftakt-Workshop im Mai eingeladen. Ziel ist die Weiterentwicklung eines Dorfladen-Konzeptes für die Metropolregion Hamburg und den Elbe-Weser-Raum. <span id="more-2308"></span>Die sich verschlechternde Nahversorgung im ländlichen Raum wird durch die aktuelle Schlecker-Pleite und die Massen-Schließungen von Schlecker-Filialen insbesondere im ländlichen Raum zunehmend ein bedeutendes Thema. Von den in Otersen in den letzten elf Jahren bei der Sicherung der Nahversorgung gesammelten Erfahrungen will<br />
nicht nur die Uni in Lüneburg profitieren. Immer öfter wird das 2008 von der Dorfladen-Bürgergesellschaft in Otersen veröffentlichte, 200-seitige Handbuch bestellt und das Internet-Portal www.dorfladen-netzwerk.de ist längst bundesweit zu einer viel genutzten Informationsplattform geworden. Immer öfter kommen auch interessierte Kommunalpolitiker<br />
und Bürgergruppen nach Otersen, um sich vor Ort zu informieren.</p>
<p>Am 25. März berichtete die in Niedersachsen erscheinende Kreiszeitung ausführlich über das Dorfladen-Projekt an der Leuphana-Universität in Lüneburg.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VAZ_2012_03_24_Dorfladen-Otersen-Thema-an-der-Universität_1000.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-2309" title="VAZ_2012_03_24_Dorfladen Otersen Thema an der Universität_1000" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VAZ_2012_03_24_Dorfladen-Otersen-Thema-an-der-Universität_1000.jpg" alt="" width="600" height="516" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-wird-thema-an-universitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufklärung: MHD kein Wegwerfdatum</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/aufklarung-mhd-kein-wegwerfdatum/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/aufklarung-mhd-kein-wegwerfdatum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 10:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2303</guid>
		<description><![CDATA[Mit rund 4 Mio. Flyern werden die Verbraucher ab sofort über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) informiert. Die Aufklärungskampagne soll erreichen, dass weniger noch genießbare Lebensmittel im Müll landen. Viele Kunden missverstünden das MHD oder verwechselten es mit dem Verbrauchsdatum „Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Orientierungshilfe. In der Regel ist ein Produkt auch nach Ablauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VerderbVermeiden_Kampagnenmotiv1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2304" title="VerderbVermeiden_Kampagnenmotiv1" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/VerderbVermeiden_Kampagnenmotiv1.jpg" alt="" width="141" height="106" /></a>Mit rund 4 Mio. Flyern werden die Verbraucher ab sofort über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) informiert. Die Aufklärungskampagne soll erreichen, dass weniger noch genießbare Lebensmittel im Müll landen. <span id="more-2303"></span></div>
<p>Viele Kunden missverstünden das MHD oder verwechselten es mit dem Verbrauchsdatum „Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Orientierungshilfe. In der Regel ist ein Produkt auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch mehrere Tage bestens genießbar&#8221;, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am Montag zum Auftakt der Kampagne in Berlin. „Mit dieser Aktion erreichen wir über die Hälfte der Lebensmittelgeschäfte in Deutschland&#8221;, betonte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), Friedhelm Dornseifer. Auch der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde begrüßt die Kampagne.<br />
Flyer und Servicekarten des Bundesministeriums beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Kennzeichnung mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum. Bei richtiger Lagerung können Produkte in den meisten Fällen auch nach Ablauf des MHD ohne Bedenken gegessen oder getrunken werden. Aigner: „Ist das aufgedruckte MHD erreicht oder überschritten, sollten die eigenen Sinne den Gütetest übernehmen: Sehen, riechen und probieren – das gibt in den meisten Fällen schnell Aufschluss darüber, ob ein Lebensmittel noch bedenkenlos genießbar ist.&#8221; Dagegen gibt das Verbrauchsdatum den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel tatsächlich verbraucht sein sollte.</p>
<p>Das Info-Material ist ab sofort auch kostenlos im Internet abrufbar unter <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/Wert-Lebensmittel/ZuGutFuerDieTonne/Kongress_Zu-gut-fuer-die-Tonne.html;jsessionid=B70310397D86F4435AB283526152AD4D.2_cid230">www.bmelv.de</a>.</p>
<p>Quelle: Lebensmittel Praxis, 19. März 2012</p>
<p><a title="Teller oder Tonne? Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum" href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Flyer-Poster/Flyer-MHD.pdf?__blob=publicationFile">Für Verbraucher hat das Bundesministerium einen Flyer zum Herunterladen im Internet veröffentlicht.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/aufklarung-mhd-kein-wegwerfdatum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aldi &amp; Co. verlieren Marktanteile</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/preisanstieg-aldi-co-verlieren-marktanteile/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/preisanstieg-aldi-co-verlieren-marktanteile/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 10:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2300</guid>
		<description><![CDATA[Jahrelang waren Lebensmitteldiscounter im Wachstumsbereich. Jetzt scheint der Markt gesättigt und das Discounter-Paradies droht zu bröckeln. Aldi, Lidl &#38; Co. verlieren laut einem Bericht weiter an Boden. Wie die Wirtschaftswoche (Onlineausgabe) unter Berufung auf Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet soll der Marktanteil der Lebensmitteldiscounter im letzten Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 43,4 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Jahrelang waren Lebensmitteldiscounter im Wachstumsbereich. Jetzt scheint der Markt gesättigt und das Discounter-Paradies droht zu bröckeln.<span id="more-2300"></span> Aldi, Lidl &amp; Co. verlieren laut einem Bericht weiter an Boden. Wie die Wirtschaftswoche (Onlineausgabe) unter Berufung auf Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet soll der Marktanteil der Lebensmitteldiscounter im letzten Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 43,4 Prozent gesunken sein. Vor vier Jahren hätte der Marktanteil der Discounter sogar noch 44, 5 Prozent betragen.</p>
<p>Galt der Preis bislang so ziemlich als einziges Marketinginstrument des Erfolgsformats Discounter, sollen die Preise im Lebensmittel-Discount im vergangenen Jahr im Jahresmittel deutlich stärker erhöht worden sein als bei der Konkurrenz. Die Preise bei Aldi, Lidl &amp; Co seien aufgrund “teils massiv gestiegener Rohstoffkosten” um 4,5 Prozent gestiegen. In Supermärkten hätten Lebensmittel im Schnitt nur 2,1 Prozent mehr gekostet, im gesamten Lebensmittelhandel lag der Preisauftieb bei 2,8 Prozent, so die Wirtschaftszeitung.</p>
<p>Quelle: http://www.immobilien-newsticker.de/lebensmittel-discounter-verlieren-marktanteile-20125091/</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/preisanstieg-aldi-co-verlieren-marktanteile/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Setzt Schlecker auf ein Tante Emma-Konzept?</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/setzt-schlecker-auf-ein-tante-emma-konzept/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/setzt-schlecker-auf-ein-tante-emma-konzept/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 10:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2296</guid>
		<description><![CDATA[Die erste große Schließungswelle bei Schlecker-Filialen zog am 24. März durch das Land. Insgesamt werden gut 2.000 Filialen der insolventen Drogeriemarkt-Kette geschlossen. Werden die verbleibenden Schlecker-Märkte künftig um ein Lebensmittel-Sortiment ergänzt und setzt Schlecker auf ein &#8220;Tante Emma&#8221;-Konzept? Die Immobilien-Zeitung berichtet darüber ausführlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste große Schließungswelle bei Schlecker-Filialen zog am 24. März durch das Land. Insgesamt werden gut 2.000 Filialen der insolventen Drogeriemarkt-Kette geschlossen. Werden die verbleibenden Schlecker-Märkte künftig um ein Lebensmittel-Sortiment ergänzt und setzt Schlecker auf ein &#8220;Tante Emma&#8221;-Konzept? <a title="Schlecker setzt auf Tante-Emma-Konzept" href="http://www.immobilien-zeitung.de/114694/schlecker-setzt-auf-tante-emma-konzept">Die Immobilien-Zeitung berichtet darüber ausführlich.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/setzt-schlecker-auf-ein-tante-emma-konzept/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dorfladen und Kirche starten Senioren-Projekt: Gut versorgt alt werden</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-und-kirche-starten-senioren-projekt/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-und-kirche-starten-senioren-projekt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 20:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2289</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Mit dem KirchenBus bequen zum einkaufen, klönen und Kaffee trinken&#8221; heißt das neue Angebot des Dorfladens &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen bei Verden (mitten in Niedersachsen), das insbesondere für die nicht mehr so mobilen, älteren Einwohner aus Otersen, Wittlohe, Stemmen und Häuslingen ab April einmal wöchentlich an jedem Donnerstagnachmittag angeboten wird. Immer mehr Senioren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Kirchenbus-zum-Dorfladen.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2290" title="Kirchenbus zum Dorfladen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Kirchenbus-zum-Dorfladen.jpg" alt="" width="259" height="129" /></a>&#8220;<strong>Mit dem KirchenBus bequen zum einkaufen, klönen und Kaffee trinken</strong>&#8221; heißt das neue Angebot des Dorfladens &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen bei Verden (mitten in Niedersachsen), das insbesondere für die nicht mehr so mobilen, älteren Einwohner aus Otersen, Wittlohe, Stemmen und Häuslingen ab April einmal wöchentlich an jedem Donnerstagnachmittag angeboten wird.<span id="more-2289"></span></p>
<p><strong>Immer mehr Senioren</strong> möchten in den eigenen „vier Wänden“ und in der vertrauten Umgebung des Heimatdorfes den dritten Lebensabschnitt genießen und hier, so lange wie möglich,<strong> selbst bestimmt und gut versorgt alt werden</strong>.  Leider stehen für die wohnortnahe Selbstversorgung in unseren Dörfern immer weniger Angebote bereit. Vielen Dörfern fehlt es an Einkaufsmöglichkeiten. Ende März 2001 schloss das letzte von früher drei Nahversorgungs-Geschäften in Otersen. Am 1. April vor elf Jahren eröffnete die Dorfladen-Bürgergesellschaft den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;. Schon einige Jahre zuvor hatte in Wittlohe das Lebensmittelgeschäft Holste geschlossen und das Kaufhaus Dreyer in Otersens Nachbardorf Häuslingen schloss Silvester 2009 für immer seine Türen.</p>
<p>Oftmals springen Verwandte oder Nachbarn ein und bringen Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs vom Einkauf in den großen Märkten mit oder fahrende Händler bringen ein Teilsortiment an die Haustür nicht mehr so mobiler Senioren. <strong>In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Wittlohe will der Dorfladen Otersen einen neuen Weg ausprobieren</strong>.</p>
<div id="attachment_2246" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg"><img class=" wp-image-2246 " title="FAN-TV Dorfladen_2011_GL" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2011/11/FAN-TV-Dorfladen_2011_GL.jpg" alt="Günter Lühning " width="170" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning</p></div>
<p>Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning beschreibt das neue Projekt wie folgt: &#8220;Wir wollen es anders machen. Nicht nur ein Waren-Bringdienst bieten wir an, sondern die Kunden sollen zur Ware gelangen. In einem Lebensmittelgeschäft wie dem Dorfladen Otersen zu schauen, auszuwählen  und einkaufen zu können ist für die ältere Bevölkerung von besonderem Wert und ein wichtiger Beitrag, selbstbestimmt in vertrauter Umgebung gut versorgt alt werden zu können. Gleich neben dem Dorfladen können die Senioren nach dem Einkauf Kaffee und Kuchen genießen. Für einen günstigen Kostenbeitrag (3 € für Hin- und Rückfahrt und eine Tasse Kaffee) können sich interessierte Senioren aus den Dörfern Otersen, Häuslingen, Wittlohe und Stemmen einmal pro Woche am Donnerstag an der Haustür abholen lassen. Nach entsprechendem Aufenthalt im Dorfladen und im Mehrgenerationen-Café werden die Senioren im von der St.-Jakobi-Kirchengemeinde Wittlohe angemieteten Kleinbus samt der Ware bis an die Haustür gebracht. Am Donnerstag vor Ostern (5. April) besteht erstmals die Möglichkeit zur Teilnahme. Anmeldungen werden telefonisch im Dorfladen Otersen (Telefon 04238-943750) angenommen. Im Lebensmittelmarkt und im Internet bei <a href="http://www.otersen.de/" target="_blank">www.otersen.de</a> gibt es dazu weitere Informationen. Zwei ehrenamtliche Fahrer aus Otersen werden für diesen besonderen Senioren-Service sorgen.</p>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignright" style="width: 195px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Pastor-Wilhelm-Timme.jpg"><img class=" wp-image-2291   " title="Pastor Wilhelm Timme" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Pastor-Wilhelm-Timme.jpg" alt="Pastor Wilhelm Timme" width="185" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Pastor Wilhelm Timme</p></div>
<p><strong>Pastor Wilhelm Timme:</strong> &#8220;Die Kirchengemeinde unterstützt das Projekt sehr gern. Zum einen, weil es der Tendenz der Zentralisierung allen öffentlichen Lebens in den größeren Orten gegensteuert. Außerdem brauchen die Senioren vertraute Strukturen, in denen sie sich bewegen können. Da ist dies Projekt des Gefahren werdens in dem Kirchenbus mit dem Fahrer, den man auch noch gut kennt, bestens geeignet, um die Bedeutung des Dorfladens in der Region zu steigern. <strong>Die Senioren können sich so selbständig bewegen, dass ist ganz wichtig, denn immer wieder höre ich in Gesprächen, dass sie vor allem eines nicht wollen: Anderen zur Last zu werden</strong>. Deswegen fragen sie ihre Kinder oder Enkel nur ungerne, ob die sie von A nach B  fahren können&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-und-kirche-starten-senioren-projekt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dorfladen steigert Umsatz auf 338.000 €</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-steigert-umsatz-auf-338-000-e/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-steigert-umsatz-auf-338-000-e/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2282</guid>
		<description><![CDATA[Nur große Supermärkte ab 800 oder besser 1.000 qm Verkaufsfläche in Orten mit 3.000 besser 5.000 Einwohnern haben eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft? Der Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im nur 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen mitten in Niedersachsen zeigt, das es auch anders geht. Auf 180 qm Verkaufsfläche wurde 2011 der Jahresumsatz um rund 25.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2283" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_01web_430.jpg"><img class=" wp-image-2283  " title="Dorfladen_01web_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_01web_430.jpg" alt="Dorfladen Otersen in Niedersachsen" width="181" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfladen Otersen in Niedersachsen</p></div>
<p>Nur große Supermärkte ab 800 oder besser 1.000 qm Verkaufsfläche in Orten mit 3.000 besser 5.000 Einwohnern haben eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft? Der Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im nur 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen mitten in Niedersachsen zeigt, das es auch anders geht. Auf 180 qm Verkaufsfläche wurde 2011 der Jahresumsatz um rund 25.000 Euro auf 338.000 Euro gesteigert und ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt.<span id="more-2282"></span></p>
<p>Vor elf Jahren, am 1.4.2001 wurde der Dorfladen von einer 70-köpfigen Bürgergesellschaft auf 150 qm Verkaufsfläche in gemieteten Räumen eröffnet. Bis Ende 2008 wurde der Dorfladen Otersen vom Edeka-Fachgroßhändler &#8220;MIOS&#8221; aus Soltau beliefert. Weil der Jahresumsatz auf rund 270.000 € gesunken war und der Hauptlieferant Mios nicht das notwendige Lebensmittel-Sortiment liefern konnte, wurde der Dorfladen &#8220;umgeflaggt&#8221; und wechselte zum Großhändler Bartels-Langness (&#8220;Famila&#8221; / Markant). Danach ging es wieder bergauf.</p>
<div id="attachment_2284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Otersen_Umsatzanstieg-auf-338000-Euro.jpg"><img class=" wp-image-2284  " title="Otersen_Umsatzanstieg auf 338000 Euro" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Otersen_Umsatzanstieg-auf-338000-Euro.jpg" alt="" width="461" height="419" /></a><p class="wp-caption-text">Umsatzentwicklung 2002-2011 Dorfladen Otersen</p></div>
<p>Im April 2011 erfolgte der Umzug &#8211; aus den gemieteten Räumen in das schmucke Fachwerkhaus mit 180 qm Verkaufsfläche sowie 70 qm AllerCafé und 130 qm Wohnung im Dachgeschoss. Eigentümer ist eine Bürger-Genossenschaft in der Rechtsform des wirtschaftlichen Verein (w.V.) mit 120 Haushalten als Mitgliedern. Die frühere Bürgergesellschaft (GbRmbH) wurde vom w.V. übernommen.</p>
<p>Ausschließlich im Lebensmittel-Einzelhandel, also ohne die Umsätze aus dem 1. Mai 2011 eröffnete AllerCafé und ohne die Mieterträge aus der Wohnung im Dachgeschoß konnte der Jahresumsatz um 25.000 Euro auf 338.000 Euro gesteigert werden. &#8220;Die Bilanz liegt noch nicht vor, aber nach den ersten vorläufigen Zahlen können wir zumindest mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis 2011 nur aus dem Lebensmittel-Einzelhandel rechnen&#8221;, freut sich Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning.</p>
<p>&#8220;Von Bürgergesellschaften geführte Dorfläden dürfen sich im wirtschaftlich schwierigen Nahversorger-Markt aber nicht auf vermeintlichen Lorbeeren ausruhen&#8221;, warnt Günter Lühning. Seit 1. März hat der Dorfladen Otersen deshalb seine Geschäftszeiten geändert und sorgt jetzt auch am Montagnachmittag für die Nahversorgung. An jedem Donnerstag ist bis 19.00 Uhr geöffnet. Besonders lukrativ sind die Öffnungszeiten am frühen Morgen (Mo. &#8211; Fr. ab 6.30 Uhr, Sa. ab 7.00 Uhr und So. von 8 &#8211; 10 Uhr) weil dann zur Frühstücks-Zeit ordentliche Umsätze getätigt werden.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_02web_430.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2285" title="Dorfladen_02web_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen_02web_430.jpg" alt="" width="430" height="261" /></a>Sobald die Dorfladen-Bilanz 2011 fertig gestellt ist, soll das über <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/dorfladen-handbuch/PDF-Dateien/"><strong>200-seitige Dorfladen-Handbuch &#8220;Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum&#8221;</strong></a> vom Dorfladen-Vorsitzenden Günter Lühning aktualisiert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/dorfladen-steigert-umsatz-auf-338-000-e/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Machbarkeitsstudien für Dorfläden</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/machbarkeitsstudien-fur-dorfladen/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/machbarkeitsstudien-fur-dorfladen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 17:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2277</guid>
		<description><![CDATA[Machbarkeitsstudie ist nicht gleich Machbarkeitsstudie. Aktuell fällt auf, dass die Leistungen, die im Rahmen von Machbarkeitsstudien für Dorfläden angeboten werden, zwischen den Unternehmensberatungen sehr unterschiedlich sind. Eine Checkliste sorgt für Transparenz. So gibt es Anbieter, die allein für eine Bürgerbefragung 2.900 Euro und mehr verrechnen und diese Bürgerbefragung (2-Seitiger Fragebogen mit 19 Fragen, teilweise 200 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Machbarkeitsstudie ist nicht gleich Machbarkeitsstudie. Aktuell fällt auf, dass die Leistungen, die im Rahmen von Machbarkeitsstudien für Dorfläden angeboten werden, zwischen den Unternehmensberatungen sehr unterschiedlich sind. Eine Checkliste sorgt für Transparenz.<span id="more-2277"></span></p>
<p>So gibt es Anbieter, die allein für eine Bürgerbefragung 2.900 Euro und mehr verrechnen und diese Bürgerbefragung (2-Seitiger Fragebogen mit 19 Fragen, teilweise 200 ausgefüllte Bögen und ohne Kreuzauswertungen) als Machbarkeitsstudie titulieren.</p>
<p>Das <strong>Dorfladen-Netzwerk.de </strong>ist dem Thema etwas näher auf den Grund gegangen.</p>
<p>Doch was kann ein Arbeitskreis erwarten, welche Inhalte und Themen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abgearbeitet werden sollen?</p>
<p>Grundsätzlich müssen folgende Themen zwingend mit angeboten werden:</p>
<ul>
<li>Bürgerbefragung</li>
<li>Ermittlung des zu erwartenden Umsatzes</li>
<li>Erarbeitung eines Investitions- und Finanzierungsplanes</li>
<li>Erarbeitung einer Planrechnung für mindestens drei Jahre, die detailliert alle relevanten Kostenbereiche aufzeigen und das zu erwartende Betriebsergebnis incl. der Anlaufphase wiedergeben.</li>
</ul>
<p>Idealerweise begleitet der Unternehmensberater den gesamten Prozess in fachlicher Hinsicht bis zur Gründung der Dorfladengesellschaft. Hier müssen auch Orientierungen im Rahmen der Rechtsform umfassend zur Verfügung gestellt werden können.</p>
<p>Zur Orientierung wurde bereits im Dezember 2010 eine Richtlinie / <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/10/Richtlinien-Beraterauswahl-Dorfl%C3%A4den.pdf">Checkliste zu diesem Thema erarbeitet, die hier zum Herunterladen im Internet steht (bitte anklicken)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/machbarkeitsstudien-fur-dorfladen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Was kommt nach Schlecker?&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/nahversorgung-was-kommt-nach-schlecker/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/nahversorgung-was-kommt-nach-schlecker/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 17:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=2272</guid>
		<description><![CDATA[Schlecker schließt die Hälfte aller Filialen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein herber Rückschlag für die Nahversorgung. Erste Dorfläden wurden von Bürgergesellschaften in ehemaligen Schlecker-Filialen neu eröffnet (z.B. Gräfendorf in Franken). Können Kleinflächen erfolgreich sein oder ist Größe ab 800 qm Verkaufsfläche der Schlüssel zum Erfolg.Schlecker ist dafür bekannt, dass zahlreiche Standorte in kleineren Orten betrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/1.jpg"><img class="alignright  wp-image-2274" title="1" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/1-634x450.jpg" alt="" width="228" height="162" /></a>Schlecker schließt die Hälfte aller Filialen, insbesondere im ländlichen Raum. Ein herber Rückschlag für die Nahversorgung. Erste Dorfläden wurden von Bürgergesellschaften in ehemaligen Schlecker-Filialen neu eröffnet (z.B. Gräfendorf in Franken). Können Kleinflächen erfolgreich sein oder ist Größe ab 800 qm Verkaufsfläche der Schlüssel zum Erfolg.<span id="more-2272"></span>Schlecker ist dafür bekannt, dass zahlreiche Standorte in kleineren Orten betrieben werden. Doch der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens hat in den letzten Wochen sehr große Unsicherheiten verbreitet. Stimmen zahlreicher Handelsexperten werden wieder lauter die darauf hinweisen, dass der <strong>Einzelhandel auf kleinen Verkaufsflächen keine Chance</strong> hat, betriebswirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können. Schnell kommen Tipps, die große Flächen von 800 m² bis 2.500 m² als Mindestgröße als die ideale Größe für den Lebensmitteleinzelhandel sehen. <strong>Doch kann das Scheitern eines größeren Einzelhandelunternehmens mit der betriebswirtschaftlichen Betreiberfähigkeit von Kleinflächen gleichgesetzt werden?</strong> Die Praxis zeigt deutlich auf, dass diese Annahme nur als Mittel zum Zweck dient, um gezielt größere Flächen in nicht integrierten Lagen genehmigt zu bekommen. <strong>Würde es von der Lage und der Verkaufsflächengröße abhängig sein, hätte Karstadt nicht Pleite gehen dürfen</strong>.</p>
<p>In der Fachwelt noch zu wenig anerkannt, haben sich <strong>in den letzten Jahren sehr erfolgreich Kleinflächenkonzepte in schwach strukturierten Regionen entwickelt</strong>. <strong>Insbesondere in Bayern wurden und werden vielerorts Dorfläden gegründet, die auf eine erfolgreiche Vergangenheit von mehr als 10 Jahren zurückblicken können</strong> und jährlich werden es mehr. Mindestens 2 Projekte starten monatlich derzeit und <strong>weniger als 10 % müssen wieder schließen</strong>. Diese Erfolgsquote liegt damit weit über den Werten, die die KfW- Mittelstandsbank regelmäßig veröffentlicht. Laut KfW-Studie müssen ca. 1/3 der Neugründungen innerhalb der ersten drei Jahre wieder schließen. Ein Großteil der Dorfläden werden sogar ohne öffentliche Zuschüssen umgesetzt.</p>
<div id="attachment_2273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen-Bilder_Evenhausen-und-Assmannshardt.jpg"><img class=" wp-image-2273 " title="Dorfladen-Bilder_Evenhausen und Assmannshardt" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2012/03/Dorfladen-Bilder_Evenhausen-und-Assmannshardt.jpg" alt="" width="600" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfladen-Fotos aus Evenhausen und Aßmannshardt</p></div>
<p>Aktuell eröffnete kurz vor Weihnachten ein <strong>Dorfladen in Evenhausen</strong> (Kernort hat ca. 280 Einwohner). Die Entfernung zum nächsten Versorgungsstandort (Amerang) liegt bei ca. 4 km. Derzeit liegen die Umsätze nach der ersten euphorischen Phase leicht über Plan. Die Wertschöpfung liegt wie in zahlreich anderen Vergleichsprojekten hauptsächlich in der Vermarktung regionaler Produkte. So kann ein Umsatzanteil von über 60 % mit Produkten aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet erzielt werden. Die Verkaufsfläche umfasst ca. 80 m² incl. einem kleinen Tagescafé. Ein großer Glücksgriff gelang den Akteuren vor Ort bei der Auswahl der Mitarbeiterinnen. Diese haben nicht nur Spass an der Arbeit, sondern verstehen es auch, wirtschaftlich am Tagesprozess mitzugestalten.</p>
<p>Bericht und Fotos: Wolfgang Gröll</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2012/03/nahversorgung-was-kommt-nach-schlecker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

