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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>„Der Nahversorgung eine Chance!“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Fachtagung des Wirtschaftsministeriums und des Einzelhandelsverbandes Baden-Württemberg in Stuttgart
08.03.2010 „Kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte haben unter bestimmten Voraussetzungen und mit engagierten Akteuren eine echte Chance, sich zu behaupten. Dies zeigen die Beispiele, die bei der Veranstaltung heute vorgestellt wurden“, erklärte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bei der Fachtagung „Der Nahversorgung eine Chance!“, die das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fachtagung des Wirtschaftsministeriums und des Einzelhandelsverbandes Baden-Württemberg in Stuttgart</strong></p>
<p><span>08.03.2010</span> „Kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte haben unter bestimmten Voraussetzungen und mit engagierten Akteuren eine echte Chance, sich zu behaupten. Dies zeigen die Beispiele, die bei der Veranstaltung heute vorgestellt wurden“, erklärte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bei der Fachtagung „Der Nahversorgung eine Chance!“, die das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg gemeinsam veranstalteten. <span id="more-1474"></span><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Faltblatt-Nahversorgung1-Kopie.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1429" title="Faltblatt-Nahversorgung1 Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Faltblatt-Nahversorgung1-Kopie-440x450.jpg" alt="Faltblatt-Nahversorgung1 Kopie" width="264" height="270" /></a>Der Minister erklärte, dass sich durch den anhaltenden Strukturwandel im Einzelhandel die Verkaufsfläche insbesondere im Lebensmittelbereich auf immer weniger Geschäfte konzentriere. Dies habe den Konkurrenzdruck gerade auf den innerstädtischen und innerörtlichen Handel in den vergangenen Jahren ständig erhöht. Durch die Reduzierung der Zahl der Geschäfte habe sich die wohnungsnahe Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs &#8211; insgesamt betrachtet – verschlechtert. „Probleme gibt es dabei nicht nur in kleinen Gemeinden auf dem flachen Land. Auch in nicht wenigen Orts- und Stadtteilen größerer Kommunen ist die Situation nicht befriedigend“, so Ernst Pfister.</p>
<p>Ernst Pfister betonte jedoch, dass es in Baden-Württemberg auch viele Gemeinden und Städte gäbe, in denen ein gutes Angebot an wohnortnahen Lebensmittelgeschäften vorhanden sei. Nach einer aktuellen Umfrage des Einzelhandelsverbandes gaben mehr als 36 Prozent der Kommunen, die sich an der Umfrage beteiligten, an, die Nahversorgungssituation vor Ort sei gut, acht Prozent hielten sie für sehr gut. „Zur Schwarzmalerei besteht daher kein Anlass“, so der Minister. Wenn allerdings 23 Prozent die Lage als gerade ausreichend bezeichneten und 18 Prozent sagten, die Einwohner seien mit Lebensmitteln und anderen Gütern unterversorgt, bestehe Handlungsbedarf.</p>
<p>Der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg (EHV) setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Stärkung nachhaltiger Nahversorgungskonzepte ein. Die Handelsexperten des EHV beraten sowohl Händler als auch Kommunen auf Möglichkeiten und Machbarkeiten, Lebensmittelgeschäfte am jeweiligen Standort zu etablieren oder zu halten. „Denn die Konzepte sind individuell &#8211; Standardlösungen gibt es nicht“, sagt EHV-Präsident Horst Lenk. „Nahversorgung funktioniert immer dort sehr gut und nachhaltig, wo viele engagierte Akteure aus den verschiedensten Bereichen an einem Strang ziehen und gemeinsam agieren. Dazu gehören neben den Bürgermeistern, die Nahversorgung zur ´Chefsache` machen, und guten Kaufleuten und deren Mitarbeitern übrigens auch die Kunden selbst, ohne deren Einkauf am Ort das beste Konzept nicht funktionieren kann“, betonte Lenk.</p>
<p>Ernst Pfister und Horst Lenk wiesen darauf hin, dass es deshalb mittlerweile verschiedene Konzepte dafür gebe, wie der klassische Lebensmittelhändler „um die Ecke“ oder der gute alte Dorfladen in modernem Gewand auch heute im Wettbewerb bestehen können. Dazu gehörten gerade moderne Kleinflächenkonzepte für selbstständige Einzelhändler, die von Großhändlern und großen Lebensmittelunternehmern entwickelt wurden.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielen aber auch Nahversorgungskonzepte, die einen sozialen Ansatz verfolgen. Läden, die nach solchen Konzepten arbeiten, beschäftigen vorwiegend Langzeitarbeitslose, benachteiligte Jugendliche oder Behinderte. Häufig werden sie an solchen Standorten eröffnet, aus denen sich andere Anbieter zurückgezogen haben und an denen sich kein privater Betreiber als Nachfolger finden lässt. Eine gewisse Renaissance erlebten in letzter Zeit zudem von bürgerschaftlichem Engagement getragene Genossenschaftsläden.</p>
<p>Konkrete Beispiele von Nahversorgungsgeschäften, die nach diesen drei sowie elf weiteren Konzepten arbeiten, sind in der vom Wirtschaftsministerium und dem Einzelhandelsverband neu herausgegebenen Broschüre „Der Nahversorgung eine Chance! Bewährte Konzepte in Baden-Württemberg“ dargestellt.</p>
<p>Der Wirtschaftsminister betonte, dass die Landesregierung im Rahmen der Mittelstandsförderung, der regionalen Wirtschaftsförderung, der Förderung des Ländlichen Raums, der Städtebauförderung und weiterer Maßnahmen direkt und indirekt dazu beiträgt, die Rahmenbedingungen für Einzelhandelsgeschäfte und insbesondere für Nahversorgungsgeschäfte zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung von Gründerinnen und Gründern mit zinsverbilligten Darlehen der L-Bank, die Beratungsförderung, die Förderung von Nahversorgungsgenossenschaften sowie von Nahversorgungsvorhaben im ländlichen Raum.</p>
<p>„Von entscheidender Bedeutung für die Sicherung einer möglichst wohnungsnahen Versorgung ist das unternehmerische Engagement von Einzelhändlern, aber auch das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger“, so Ernst Pfister. Sie sind es letztlich, die mit ihren Füßen und ihrem Geldbeutel darüber abstimmen, ob der Lebensmittelladen in ihrer Nachbarschaft wirtschaftlich überlebt.<br />
Quelle: <cite>Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg</cite></p>
<p>Anlässlich der Fachtagung am 8.3.2010 wurde eine <a href="http://www.wm.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/Leitfaden%20Nahversorgung%202010.pdf">77-seitiger Leitfaden \&#8221;Der Nahversorgung eine Chance!\&#8221;</a> veröffentlicht. Dieser Leitfaden berichtet über bewährte Konzepte aus Baden-Württemberg. Nachfolgend schalten wir einen Link, damit eine PDF-Datei des Leitfadens heruntergeladen werden kann.</p>
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		<title>Wirtschaftlicher Verein als kleine eG</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 20:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsform]]></category>

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		<description><![CDATA[Dorfladen &#8220;von Bürger für Bürger&#8221; JA &#8211; aber in welcher Rechtsform?  Der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) in Hamburg plädiert in Person seines geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes, Rechtsanwalt Dr. Burchhard Bösche, für den wirtschaftlichen Verein (w.V.) als &#8220;kleine Genossenschaft&#8221;.Vor der Frage der richtigen Rechtsform stehen immer mehr Arbeitskreise, Bürgergruppen und Gemeinderäte, um die Nahversorgung im eigenen Dorf oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1466" class="wp-caption alignright" style="width: 88px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Dr.-Burchard-Bösche.jpg"><img class="size-full wp-image-1466 " title="Dr. Burchard Bösche" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Dr.-Burchard-Bösche.jpg" alt="Dr. Burchard Bösche" width="78" height="98" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Bösche</p></div>
<p>Dorfladen &#8220;von Bürger für Bürger&#8221; JA &#8211; aber in welcher Rechtsform?  Der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) in Hamburg plädiert in Person seines geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes, Rechtsanwalt Dr. Burchhard Bösche, für den wirtschaftlichen Verein (w.V.) als &#8220;kleine Genossenschaft&#8221;.<span id="more-1464"></span>Vor der Frage der richtigen Rechtsform stehen immer mehr Arbeitskreise, Bürgergruppen und Gemeinderäte, um die Nahversorgung im eigenen Dorf oder im Gemeindeteil zu sichern.</p>
<p>Vom ZdK in Hamburg haben wir heute deren Sonder-Rundschreiben vom 23.2.2010 erhalten. Diese 8-seitige Informationsschrift zur Rechtsform wirtschaftlicher Verein veröffentlichen wir hier gerne als PDF-Datei zum Herunterladen und Lesen. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Wirtschaftlicher-Verein-als-kleine-Genossenschaft_Genossenschaft-Sonder-Nr.-1-2010.pdf">Wirtschaftlicher Verein als kleine Genossenschaft_Genossenschaft Sonder-Nr. 1-2010</a></p>
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		<title>Steinau: Für Kauf fehlt Anschubfinanzierung</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[ 
 
Kommentar: &#8220;Leben auf dem Land &#8211; Ein Dilemma&#8221;
NEZ-Interview mit Günter Lühning: Die Steinauer sind auf dem richtigen Weg
&#8220;Die Steinauer Dorfladen-Initiative ist ins Stocken geraten. Für den Immobilienkauf fehlt die Anschubfinanzierung. Der Bürgermeister hofft auf eine Hilfe aus Hannover&#8221; &#8211; mit einer ganzen Zeitungsseite stellte die Niederelbe-Zeitung (NEZ) im Landkreis Cuxhaven (Niedersachsen) die aktuelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1458" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Bürgermeister-Mangels-vor-Peters_web400.jpg"><img class="size-full wp-image-1458 " title="Bürgermeister Mangels vor Peters_web400" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Bürgermeister-Mangels-vor-Peters_web400.jpg" alt="Bürgermeister Mangels vor &quot;Peters&quot; - Foto: Leuschner, NEZ" width="240" height="160" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bürgermeister Mangels vor &quot;Peters&quot; - Foto: Leuschner, NEZ</p></div>
<p><strong>Kommentar: &#8220;Leben auf dem Land &#8211; Ein Dilemma&#8221;</strong></p>
<p><strong>NEZ-Interview mit Günter Lühning: Die Steinauer sind auf dem richtigen Weg</strong></p>
<p>&#8220;Die Steinauer Dorfladen-Initiative ist ins Stocken geraten. Für den Immobilienkauf fehlt die Anschubfinanzierung. Der Bürgermeister hofft auf eine Hilfe aus Hannover&#8221; &#8211; mit einer ganzen Zeitungsseite stellte die Niederelbe-Zeitung (NEZ) im Landkreis Cuxhaven (Niedersachsen) die aktuelle Situation in der 900 Einwohner zählenden Gemeinde dar. <span id="more-1452"></span>Redakteurin Heike Leuschner hat dazu auch einen Kommentar &#8220;Leben auf dem Land &#8211; Ein Dilemma&#8221; verfasst. Die Niederelbe-Zeitung (NEZ) hat in ihrer Ausgabe vom 12.2.2010 auch ein Interview mit &#8220;Niedersachsens Dorfladen-Experte Günter Lühning aus Otersen&#8221; geführt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1455" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Günter-Lühning_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1455 " title="Günter Lühning_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Günter-Lühning_web.jpg" alt="Günter Lühning: &quot;Die Steinauer sind auf dem richtigen Weg&quot;" width="252" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning: &quot;Die Steinauer sind auf dem richtigen Weg&quot; - Foto: Leuschner, NEZ</p></div>
<p>&#8220;Die Steinauer sind auf dem richtigen Weg&#8221;, stellt Günter Lühning darin fest. Die Zeitungsseite der Niederelbe-Zeitung wurde uns als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Diese PDF-Datei (230 kb) stellen wir nachfolgend zum Herunterladen und Lesen ins Internet. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Niederelbe-Zeitung_Steinau_12022010.pdf">Niederelbe-Zeitung_Steinau_12022010</a></p>
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		<title>120.000 Euro Bürger-Kapital in 4 Tagen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/02/120-000-euro-burger-kapital/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 09:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgergesellschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dorfladen Welbergen: Genug Kapital für Genossenschaft

Ochtrup &#8211; Es hat geklappt: Die Welbergener hatten bis Freitagabend genügend Kapital zusammen, um den Lebensmittelladen Weßels kaufen zu können. Das teilte Mitinitiator Hermann Lastring mit. Insgesamt mussten dafür 120 000 Euro als Einlage in eine Genossenschaft eingebracht werden; Mindestanteil für eine Mitgliedschaft waren 250 Euro.
Die bisherigen Inhaber, das Ehepaar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-left: 7px;">
<div><strong>Dorfladen Welbergen: Genug Kapital für Genossenschaft</strong></div>
</div>
<div id="absatz1">Ochtrup &#8211; Es hat geklappt: Die Welbergener hatten bis Freitagabend genügend Kapital zusammen, um den Lebensmittelladen Weßels kaufen zu können. Das teilte Mitinitiator Hermann Lastring mit. Insgesamt mussten dafür <strong>120 000 Euro als Einlage</strong> in eine Genossenschaft eingebracht werden; Mindestanteil für eine Mitgliedschaft waren 250 Euro.<span id="more-1449"></span></div>
<p>Die bisherigen Inhaber, das Ehepaar Weßels, wollen ihr Geschäft verkaufen. Acht Bürger aus dem 1.200 Einwohner zählenden Ortsteil Welbergen in der Stadt Ochtrup (Münsterland, NRW) hatten die Idee, eine Genossenschaft zu gründen. Bei einer Bürgerversammlung am Montagabend haben sie ihren Plan vorgestellt. Weil der Kauf bis zum 20. Februar 2010 besiegelt sein muss, mussten die Initiatoren aufs Gas drücken und haben um Überweisungen bis spätestens gestern gebeten. So stand bereits am Freitagabend fest, dass das Kapital reichen wird.<em> Quelle: Münsterländische Volkszeitung</em></p>
<div id="absatz1"><strong>Welbergener sammeln 120.000 Euro für ihren Lebensmittelmarkt</strong></div>
<div>Ochtrup &#8211; Über die alte Theke hat schon jeder hier im Dorf seine Lebensmittel gezogen. Wurst, Brötchen und Milch haben in den Jahren das weiße Furnier bis aufs Holz abgeschliffen. Mütter, Väter, Kinder, der Pastor und die Feuerwehr-Kameraden, alle kaufen sie bei „Weßels“ ein und bekommen zum Kassenbon auch noch das Neueste aus dem Ort.</div>
<p>„Habt Ihr es schon gehört? Es hat geklappt!“, sagen die Kunden an diesem Samstagmorgen immer wieder und meinen: Die Einwohner des Ochtruper Ortsteils Welbergen haben in vier Tagen 120 000 Euro gesammelt, um den kleinen Lebensmittelladen zu erhalten. Die Dorfgemeinschaft will das Geschäft, das zum Verkauf stand, jetzt als Genossenschaft weiter führen.</p>
<p>Welbergen: 1200 Einwohner, eine kleine Grundschule, zwei Gaststätten und seit 1928 mittendrin der „Frischmarkt Weßels“. Der ist schon lange kein richtiger Supermarkt mehr. Er ist Tante-Emma-Laden und Kommunikationsmittelpunkt. „Man trifft sich, man kennt sich“, sagt Maria Weßels über ihre Kundschaft. Seit 33 Jahren führt sie mit ihrem Mann Bernhard das Geschäft . Als die beiden im Januar erklärten, dass sie sich zur Ruhe setzen und den Markt verkaufen wollten, hatten acht Welbergener die Idee, den Laden als Genossenschaft weiterzuführen. Sie trommelten das Dorf zusammen, warben um Mitglieder und Kapital. Ihnen war klar: Schließt auch noch das letzte Geschäft, wird der Ortsteil zum reinen Wohnviertel.</p>
<p>Die Rettung für Tante Emma ist teuer: Die acht kalkulierten, dass sie für den Kauf des Gebäudes, für Umbaumaßnahmen, Steuern und Makler 197 000 Euro brauchen. Die Genossenschaft müsse 120 000 Euro aufbringen, der Rest mit einem Kredit finanziert werden. „Wir müssen schnell handeln. Wenn der Laden einmal zu ist, wird es hier keinen mehr geben“, prophezeite Mitinitiator Rolf Kockmann bei einer Bürgerversammlung.</p>
<p>Vier Tage später ist klar: Der Ort bekommt seinen ganz eigenen Dorfladen. Mehr als 300 Privatpersonen und Firmen aus Ochtrup-Welbergen und Umgebung haben bereits 120 000 Euro eingezahlt. Obendrauf gibt es noch Zusagen von Familien, die für die Mindesteinlage von 250 Euro noch sparen wollen. Und egal wie hoch die jeweilige Einlage ist, in der Genossenschaft hat jedes Mitglied eine Stimme &#8211; ein demokratisches Mitspracherecht, wie der Laden in Zukunft geführt werden soll.</p>
<p>Es ist Samstagmittag, kurz vor Ladenschluss. Die letzten Kunden stehen bei Maria Weßels vor der Theke. Draußen stoßen die acht Initiatoren auf ihren Erfolg an. Im Laufe des Jahres wird das Ehepaar an die Genossenschaft verkaufen. Vielleicht wird dann auch die alte Ladentheke durch eine moderne ersetzt. „Nein! Auf keinen Fall“, sagt Hubert Steinlage, einer der Initiatoren, lachend „bei einer modernen Scanner-Kasse könnte ich ja gar nicht mehr anschreiben lassen.“</p>
<p><em><span>VON M. Schulze Lohoff </span> &#8211; Quelle: Westfälische Nachrichten &#8211; 14.2.2010 </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Identitätsstiftende Keimzelle&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie kommen immer öfter &#8230;. aus dem Sauerland, aus Goslar, Wolfenbüttel, dem &#8220;Cuxland&#8221; bei Cuxhaven, Dettum bei Wolfenbüttel oder am 6. Februar 2010 aus Vollbüttel im Landkreis Gifhorn. Das Ziel von interessierten Bürgern, Ratsmitgliedern, Bürgermeistern und sogar Landräten ist das kleine, 530 Einwohner zählende Dorf Otersen bei Verden mitten in Niedersachsen. 

Immer mehr interessierte Besucher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Sie kommen immer öfter &#8230;. aus dem Sauerland, aus Goslar, Wolfenbüttel, dem &#8220;Cuxland&#8221; bei Cuxhaven, Dettum bei Wolfenbüttel oder am 6. Februar 2010 aus Vollbüttel im Landkreis Gifhorn. Das Ziel von interessierten Bürgern, Ratsmitgliedern, Bürgermeistern und sogar Landräten ist das kleine, 530 Einwohner zählende Dorf Otersen bei Verden mitten in Niedersachsen. <span id="more-1442"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Vollbüttel_06022010_007_web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1444" title="Vollbüttel_06022010_007_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Vollbüttel_06022010_007_web.jpg" alt="Vollbüttel_06022010_007_web" width="430" height="191" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Immer mehr interessierte Besucher kommen nach Otersen, das Bundes-Golddorf 2007 im Wettbewerb &#8220;Unser Dorf hat Zukunft&#8221;, um sich über das Modellprojekt &#8220;Dorfladen &#8211; von Bürgern für Bürger&#8221; zu informieren. Sie kommen, weil es immer mehr Menschen satt haben, sich von den großen Lebensmittel-Konzernen vorschreiben zu lassen, wie weit Sie bis zum Einkauf im nächsten Supermarkt fahren müssen &#8230;. 4 Kilometer, 8 Kilometer &#8211; manchmal sogar 10 oder 15 Kilometer &#8230;. und zurück.  <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2005/12/444-millionen-kilometer-fur-einkaufsfahrten/">Über 440 Millionen Kilometer werden für Einkaufsfahrten zurückgelegt &#8211; nicht jährlich, sondern täglich &#8211; hat das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) schon vor Jahren ermittelt</a>. Außerdem: Über 8 Millionen Menschen in ländlichen Räumen sind unterversorgt.</p>
<p style="text-align: left;">Über die Initiative der Bürger in Vollbüttel berichtet die Braunschweiger Zeitung unter dem Titel &#8220;Identitätsstiftende Keimzelle&#8221;.</p>
<h3 style="text-align: left;"><em>Identitätsstiftende Keimzelle</em></h3>
<h3 style="text-align: left;"><em>Geschäft im niedersächsischen Otersen könnte Modell für Vollbüttel stehen</em></h3>
<div style="text-align: left;"><em>Von Reiner Silberstein</em></div>
<p style="text-align: left;"><!-- author --> <!--  --><em><strong>VOLLBÜTTEL. </strong>Heide, ausgedehnte Wälder, die Allermarsch und ein paar Seen. All das haben die 525 Einwohner von Otersen. Und einen Laden, der für Furore sorgt – den genossenschaftlichen Dorfladen, den Günter Lühning dort initiiert hat. &#8220;Use lüttje Dörpsladen&#8221; wird seit etwa zehn Jahren von den Bürgern selbst betrieben – und genau den will sich heute Vormittag eine vierköpfige Delegation aus Vollbüttel anschauen.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Es ist die Keimzelle für das Dorfladen-Netzwerk&#8221;, sagt Heike Bartels aus Vollbüttel, &#8220;es ist ein Modellbeispiel&#8221;. Der Laden scheint gut zu funktionieren. Und: &#8220;Das Dorf hat viel weniger Einwohner als Vollbüttel.&#8221; Das gebe Hoffnung, dass sich so etwas auch zwischen Peiner Landstraße und Warmbütteler Weg aufbauen lässt.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Heute morgen um 8 Uhr geht die Reise los, zwei Stunden später wollen die Vollbütteler dort sein. &#8220;Wir sind gespannt und guter Hoffnung. Wir wollen Informationen einholen und uns das Geschäft mal aus betriebswirtschaftlicher Sicht erklären lassen&#8221;, so Bartels. Denn in Vollbüttel müsse erst einmal die Organisationsform geklärt werden.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&#8220;Die Genossenschaft in Otersen ist schon eine Idealform, das ist identitätsstiftend&#8221;, sagt Bartels, &#8220;wenn von jedem ein Hunderter drinsteckt, kann man wirklich sagen: Das ist mein Laden.&#8221; Daneben gehe es aber auch schon darum, sich Tipps und Tricks zu holen und zu sehen, wie das Sortiment des Modellladens aufgebaut ist.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Eins ist der Initiative aber jetzt schon klar: &#8220;Wir müssen originär sein, über den Laden als solchen besondere Reize schaffen&#8221;, sagt Bartels. Dazu gehöre unter anderem der gleichzeitige Ansatz, das Geschäft zu einem Café auszubauen. &#8220;Ich hatte ein Gespräch mit einer jungen Mutter. Sie sagte, so ein Laden wäre ganz toll. Sie wolle aber auch kommen, um zu snacken.&#8221; Der Laden als Treffpunkt sei ein ganz wichtiger Aspekt beim Projekt, so zu sagen ein &#8220;Auftrag der Bürger&#8221;.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Quelle: </em>http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/11671081</p>
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		<title>Nahversorgungstag Südniedersachsen</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 21:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 24.2.2010 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr im Bürgerhaus Krebeck der Nahversorgungstag Südniedersachsen statt. &#8220;Ist kein Laden im Ort, ist auch kein Leben mehr im Ort&#8221;.
– wer so argumentiert, übertreibt. Und doch gilt: Tante Emma ließ sich noch nie auf das Einkaufen reduzieren – sie war häufig Dorfmittelpunkt, vergleichbar nur mit Kirche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 24.2.2010 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr im Bürgerhaus Krebeck der Nahversorgungstag Südniedersachsen statt. &#8220;Ist kein Laden im Ort, ist auch kein Leben mehr im Ort&#8221;.<span id="more-1424"></span></p>
<p style="margin-top: 0.75em;">– wer so argumentiert, übertreibt. Und doch gilt: Tante Emma ließ sich noch nie auf das Einkaufen reduzieren – sie war häufig Dorfmittelpunkt, vergleichbar nur mit Kirche und Gemeindehaus. Hier wurden Informationen ausgetauscht, hier blühte der Tratsch. Jetzt hat Tante Emma ihren Laden zugesperrt. Er fehlt dem Dorf – ein Manko, das viele Menschen schmerzt. Weitere Informationen sind dem <a href="http://regionalverband.de/docs/Flyer_Nahversorgungstag.pdf">Veranstaltungsflyer</a> zu entnehmen.</p>
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		<title>Otersen: Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung geplant</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Voller Saal: Dorfladen vor Standort-Wechsel?
Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung
Otersen. (gl.) Zahlreiche Bürger aus Otersen und Wittlohe wollen  in ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ Eigenleistungen und Eigenkapital investieren, Eigentum schaffen statt dauerhaft Miete zu zahlen und neben dem Dorfladen ein „Dorfcafé“ als sozialen Treffpunkt mit vielen Angeboten für alle Generationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Voller Saal: Dorfladen vor Standort-Wechsel?</h3>
<p><strong>Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung</strong></p>
<p>Otersen. (gl.) Zahlreiche Bürger aus Otersen und Wittlohe wollen  in ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ Eigenleistungen und Eigenkapital investieren, Eigentum schaffen statt dauerhaft Miete zu zahlen und neben dem Dorfladen ein „Dorfcafé“ als sozialen Treffpunkt mit vielen Angeboten für alle Generationen, Gäste und Radwanderer einrichten. Gleichzeitig soll ein zukunftsweisendes Energiekonzept realisiert werden. Dafür gab es eine Zustimmung von 83 Prozent. Offen ist noch der künftige Standort. Eine deutliche Mehrheit sprach sich aber für einen Umzug von Steinfeld 21 zum Grundstück Steinfeld 9 aus.<span id="more-1401"></span></p>
<div id="attachment_1402" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0005_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1402 " title="DSC_0005_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0005_web.jpg" alt="DSC_0005_web" width="420" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">100 Gesellschafter und Bürger kamen zur Versammlung</p></div>
<p>Die bereitstehenden Tische und Stühle im Saal des Niedersachsenhofes reichten am Freitagabend nicht aus. 100 Gesellschafter und interessierte Bürger unterstrichen durch ihre Teilnahme die Bedeutung des „Dorfladen – von Bürgern für Bürger“ für die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit im südlichen Teil der Gemeinde.</p>
<div id="attachment_1407" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0016_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1407 " title="DSC_0016_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0016_web-420x450.jpg" alt="Birgit Zennegg" width="252" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Birgit Zennegg</p></div>
<p><strong>Birgit Zennegg</strong> berichtete aus der Arbeitsgruppe „Neue Angebote“, die aber ganz wesentlich vom künftigen Standort und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten abhängen.</p>
<p><strong>Dieter Bergstedt</strong> als Sprecher der Standort-Arbeitsgruppe berichtete von den Gesprächen mit der Familie Schlüter, die der Bürgergesellschaft seit 2001 die 167 Quadratmeter große  Ladenfläche vermietet. Leider wurden dem Dorfladen bisher keine Erweiterungsmöglichkeiten im Gebäude Steinfeld 21 eingeräumt, bei der Miethöhe gab es nur teilweise ein Entgegenkommen und die Heizkosten würden im Umlageverfahren und nicht nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet, betonte Bergstedt.  Im Februar 2011 endet nach dann zehn Jahren der jetzige Mietvertrag.</p>
<div id="attachment_1411" class="wp-caption alignleft" style="width: 303px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0018_web2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1411 " title="DSC_0018_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0018_web2-488x450.jpg" alt="Dieter Bergstedt" width="293" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Bergstedt</p></div>
<p><strong>Günter Lühning </strong>berichtete über die Entwicklung der Energiekosten, die seit 2007 um 43 Prozent auf 7.600 € in 2010 steigen werden. Experten erwarten bis 2020 einen weiteren Anstieg um 20 bis 50 Prozent. „Wir benötigen deshalb ein Energie-technisch zeitgemäßes Gebäude, damit die Energiekosten den Dorfladen nicht wirtschaftlich gefährden, betonte Günter Lühning. Nach mehreren Sitzungen und Vergleich verschiedener Alternativen sprachen sich die Arbeitsgruppen für den Kauf der Immobilie „Steinfeld 9“ für 79.000 Euro aus. Es handelt sich dabei um ein 3.400 Quadratmeter großes Grundstück mit einem 1865 erbauten Fachwerkhaus, dass 1950 erweitert wurde. Im Jahre 2000 wurde ein Fachwerk-Anbau errichtet, das sich gut als Dorfcafé umnutzen ließe. Durch Sanierung des alten Fachwerkgebäudes und Errichtung eines Laden-Anbaus könnten  180 qm Ladenfläche, 70 qm Dorfcafé und Nebenräume sowie im Dachgeschoß 100 qm Wohnfläche zur Vermietung geschaffen werden. Nach mehreren Vorgesprächen hoffen die Arbeitsgruppen auf 152.000 Euro Fördermittel von EU und Gemeinde.</p>
<div id="attachment_1412" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0003_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1412 " title="DSC_0003_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0003_web-660x450.jpg" alt="DSC_0003_web" width="238" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Lühning</p></div>
<p>Der Finanzierungsplan sieht 107.000 Euro Eigenleistungen und Eigenkapital der Bürger vor, die seit 2000 bereits 70.000 € in ihren Dorfladen investiert haben. Erforderlich wäre dann noch ein Darlehen in Höhe von 135.000 Euro mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Die künftigen Zins- und Tilgungszahlungen könnten durch die bisherige Mietzahlung und aus dem Mietertrag der Wohnung gedeckt werden. Geplant ist die Gründung einer neuen Dorfladen-Gesellschaft, voraussichtlich als Genossenschaft, an der die Bürger zu 70 Prozent und die Gemeinde zu 30 Prozent beteiligt würden. Bei einem Scheitern würde der Verwertungserlös für 3.400 qm Grundstück und 350 qm Nutzfläche im Verhältnis 70 – 30 aufgeteilt.</p>
<p>In der Versammlung gab es dann überraschend das Angebot von Henning Schlüter, einen Teil der Immobilie Steinfeld 21 zu verkaufen und am jetzigen Standort zu sanieren und zu erweitern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet24.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1416" title="Dorfladen-Zukunftskonzet24" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet24-600x450.jpg" alt="Dorfladen-Zukunftskonzet24" width="420" height="315" /></a></p>
<h3>83 Prozent Zustimmung</h3>
<p><strong>Umzug zu „Steinfeld 9“? – 2. Versammlung am 10. Februar</strong></p>
<p>Otersen.  (gl.) 83 Prozent Zustimmung für das vorgetragene Zukunftskonzept und umfangreiche Investitionen – das ist das Ergebnis der schriftlichen Abstimmung unter den 70 Dorfladen-Gesellschaftern, die entsprechend ihre Kapitalhöhe Stimmrechte in unterschiedlicher Höhe haben. 121 Stimmen wurden bei „JA“ gezählt, nur 3 Stimmen bei Enthaltung und 22 Nein-Stimmen von 6 Gesellschaftern.</p>
<p>96 der insgesamt 121 „Ja“-Stimmen entfielen auf den Standort Steinfeld 9 und einen Umzug.</p>
<div id="attachment_1417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet22.jpg"><img class="size-medium wp-image-1417 " title="Dorfladen-Zukunftskonzet22" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet22-600x450.jpg" alt="Otersen, Steinfeld 9" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Otersen, Steinfeld 9</p></div>
<p>25 Ja-Stimmen wollten sich noch nicht auf einen Standort festlegen oder favorisieren den alten Standort Steinfeld 21.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1422" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet52.jpg"><img class="size-medium wp-image-1422 " title="Dorfladen-Zukunftskonzet52" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Dorfladen-Zukunftskonzet52-600x450.jpg" alt="Zwei Standort-Alternativen im Vergleich" width="480" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Standort-Alternativen im Vergleich</p></div>
<p>Aufgrund des überraschenden Angebotes der Familie Schlüter einen Teil des Gebäudes verkaufen zu wollen, wird diese Alternative jetzt geprüft werden. Zum Abschluss der Versammlung wurden an alle anwesenden Gesellschafter und Bürger Absichtserklärungen verteilt, auf denen unterschiedliche Willensbekundungen dokumentiert werden konnten. Nach Auswertung der ersten Rückantworten zeichnet sich auch hier ein positives Bild: 8 Bürger erklärten spontan, neue Gesellschafter des Dorfladens mit über 4.000 Euro Kapital werden zu wollen. Zwölf bisherige Gesellschafter wollen für 7.500 Euro weitere Kapitalanteile einbringen. 22 Bürger erklärten sich gleich zu Eigenleistungen bereit und etwa 20 Damen würden für das Dorfcafé Torten und Kuchen backen wollen.  Am Mittwoch, 10. Februar 2010 soll die nächste Bürgerversammlung stattfinden. Die eventuelle Alternative „Kauf und Erweiterung bei Schlüter“ soll bis dahin eingehend geprüft und die Ergebnisse vorgestellt werden. Weitere Entscheidungen sollen bei der zweiten Versammlung am <strong>Mittwoch, 10. Februar 2010</strong> ab 19 Uhr im Saal des Niedersachsenhofes getroffen werden.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0022_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-1413 " title="DSC_0022_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0022_web-636x450.jpg" alt="Bürgermeister Wolfgang Rodewald" width="445" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgermeister Wolfgang Rodewald</p></div>
<h3>Otersen: Einwohnerzahlen stabil<strong> </strong></h3>
<h3><strong>Bürgermeister Rodewald zu den Zukunftsperspektiven</strong></h3>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Einwohnerzahlen-Otersen-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1414" title="Einwohnerzahlen Otersen Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Einwohnerzahlen-Otersen-Kopie-333x450.jpg" alt="Einwohnerzahlen Otersen Kopie" width="233" height="315" /></a>Otersen. (gl.)  Im Verlauf der gut besuchten Bürger- und Gesellschafterversammlung sprach Bürgermeister Wolfgang Rodewald zu den Zukunftsperpektiven der Ortschaft Otersen. Rodewald freute sich zunächst über stabile Einwohnerzahlen in Otersen. Nachdem die Einwohnerzahl von 531 in 1967 bis 1980 rapide auf 426 gesunken sei, konnte in Otersen die Einwohnerzahl im letzten Jahrzehnt auf über 500 gesteigert werden. Der Höchststand betrug 2007: 546 Einwohner. Die Einwohnerzahl sei bei 530 Einwohnern jetzt stabil, freute sich der Bürgermeister. Rückläufig sei dagegen die Zahl der Kinder in den Ortschaften Otersen, Wittlohe und Stemmen, dem Einzugsbereich des Kindergartens Otersen. Zwischen 2003 und 2007 gab es in den drei Ortschaften nur 3 bis 4 Geburten pro Jahr, 2008 dagegen 7 Geburten und 2009 zumindest 5 Geburten. Aktuell besuchen 13 Kindergarten-Kinder und 2 Krippen-Kinder den Kindergarten Otersen im Dorfhaus „Alte Schule“. Bürgermeister Wolfgang Rodewald zeigte im weiteren Verlauf der von 100 Bürgern besuchten Versammlung weitere bauliche Entwicklungsmöglichkeiten zwischen Steinfeld und Eschweg in Otersen hauptsächlich im Bereich zwischen den Grundstücken Jerneitzik, Schlüter, Thies und Brettschneider am Steinfeld und Koopmann am Eschweg auf. Durch Aufstellung eines Bebauungsplanes könnte aus dem neuen Flächennutzungsplan heraus auch Baumöglichkeiten in „2. Reihe“ entwickelt werden. Diese Zukunftspläne sollen in einer weiteren Versammlung detaillierter besprochen werden, kündigte der Bürgermeister an.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderzahlen-Otersen-Kopie.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1418" title="Kinderzahlen Otersen Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kinderzahlen-Otersen-Kopie-665x450.jpg" alt="Kinderzahlen Otersen Kopie" width="399" height="270" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Für die Einwohner und Kunden des Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; stellen wir eine Kennwort-geschützte PDF-Datei mit dem Zukunftskonzept zum Herunterladen ins Internet.</p>
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		<title>Welt: &#8220;Selbst ist der Kunde&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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		<description><![CDATA[In ihrem Wirtschaftsteil berichtet die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; am 24.1.2010 über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im niedersächsischen Otersen als Selbsthilfeeinrichtung. &#8220;Weil sich der Lebensmittelhandel aus der deutschen Provinz zurückzieht, greifen Dorfbewohner zur Selbsthilfe und gründen eigene Läden. Kalkulieren müssen sie dennoch wie die Großen&#8221;, schreibt Welt-Journalist Steffen Fründt unter dem Titel &#8220;Selbst ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Welt-am-Sonntag_24012010_Selbst-ist-der-Kunde_430.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1396" title="Welt am Sonntag_24012010_Selbst ist der Kunde_430" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Welt-am-Sonntag_24012010_Selbst-ist-der-Kunde_430.jpg" alt="Welt am Sonntag_24012010_Selbst ist der Kunde_430" width="258" height="141" /></a>In ihrem Wirtschaftsteil berichtet die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; am 24.1.2010 über den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im niedersächsischen Otersen als Selbsthilfeeinrichtung. &#8220;Weil sich der Lebensmittelhandel aus der deutschen Provinz zurückzieht, greifen Dorfbewohner zur Selbsthilfe und gründen eigene Läden. Kalkulieren müssen sie dennoch wie die Großen&#8221;, schreibt Welt-Journalist Steffen Fründt unter dem Titel &#8220;Selbst ist der Kunde&#8221;. <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5960025/Selbst-ist-der-Kunde.html">Der umfassende Bericht ist auch im Internet bei &#8220;Welt online&#8221; zu lesen.</a></p>
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		<title>&#8220;Nahversorgung ist mehr als Einkaufen&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/01/nahversorgung-ist-mehr-als-einkaufen/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 21:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Bei der 75. Internationalen Grünen Woche in Berlin stehen auch viele Themen der Landentwicklung im Blickfeld der Besucher. In der &#8220;Bund-Länder-Halle&#8221; ging es im Januar 2010 auch um das Thema &#8220;Nahversorgung&#8221;.Auf der Landschau-Bühne in Halle 21b, der &#8220;Bund-Länder-Halle&#8221; mit dem Motto &#8220;LebensTraum Dorf&#8221;, stellte Günter Lühning den Dorfladen Otersen (Niedersachsen) vor. Bei der Int. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial; color: #3e4125; font-size: x-small;"> </span></p>
<div id="attachment_1432" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_036_2_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1432 " title="IGW Berlin_20012010_036_2_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_036_2_web.jpg" alt="Heike Schwarz u. Günter Lühning" width="240" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Heike Schwarz u. Günter Lühning</p></div>
<p>Bei der 75. Internationalen Grünen Woche in Berlin stehen auch viele Themen der Landentwicklung im Blickfeld der Besucher. In der &#8220;Bund-Länder-Halle&#8221; ging es im Januar 2010 auch um das Thema &#8220;Nahversorgung&#8221;.<span id="more-1431"></span>Auf der Landschau-Bühne in Halle 21b, der &#8220;Bund-Länder-Halle&#8221; mit dem Motto &#8220;LebensTraum Dorf&#8221;, stellte Günter Lühning den Dorfladen Otersen (Niedersachsen) vor. Bei der Int. Grüne Woche (IGW) in Berlin vor leitete die RBB-Fernsehmoderatorin Heike Schwarz die Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Nahversorgung ist mehr als Einkaufen&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_036_web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1433" title="IGW Berlin_20012010_036_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_036_web.jpg" alt="IGW Berlin_20012010_036_web" width="480" height="179" /></a></p>
<p>Vertreter der MarktTreffs in Schleswig-Holstein stellten das Konzept für die ins. 25 MarktTreffs in unterschiedlichen Größen vor. Neu sind in Schleswig-Holstein die Kooperationen mit Ärzten, dem DRK und auch mit Kreisvolkshochschulen. Die Sicherung der Nahversorgung durch den Handel mit Lebensmitteln und das Angebot möglichst vieler Dienstleistungen ist das Erfolgsrezept der MarktTreffs und Dorfläden zwischen Flensburg und dem Allgäu. Günter Lühning berichtete über das Dorfladen-Netzwerk und das neue Internetportal &#8220;www.dorfladen-netzwerk.de&#8221;. Das besondere Engagement &#8220;von Bürgern für Bürgern&#8221; gepaart mit der Unterstützung durch Großhändler, die sich der Nahversorgung verpflichtet fühlen, seien die Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Dorfläden, betonte Lühning in Berlin. Zu den aufmerksamen Zuhörern zählte in Berlin auch Klaus Karweik vom Amt für Landentwicklung Verden, der in Niedersachsen auch zuständig ist für besondere Modellprojekte der Landentwicklung.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: Arial; color: #3e4125; font-size: x-small;"> </span></p>
<div id="attachment_1434" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><span><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_053_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1434 " title="IGW Berlin_20012010_053_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/IGW-Berlin_20012010_053_web.jpg" alt="Klaus Karweik und Günter Lühning" width="320" height="345" /></a></span><p class="wp-caption-text">Klaus Karweik und Günter Lühning</p></div>
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		<title>Forschung:Lebensqualität auf dem Lande &#8211; Grundversorgung &amp; Bürgerpartizipation</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/01/forschungsprojekt-zur-lebensqualitat-auf-dem-lande/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 22:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mecklenburg-V.]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Möglichkeit, sich mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs zu versorgen, ist ein grundlegender Bestandteil der Lebensqualität. In vielen ländlichen Gemeinden besteht jedoch seit geraumer Zeit keine Gelegenheit mehr, sich fußläufig mit Lebensmitteln, Briefmarken oder Geld zu versorgen. Damit hat sich ein Forschungsprojekt der Uni Rostock beschäftigt.In einem Forschungsprojekt, das an der Universität Rostock [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Galenbeck-Studie_Uni-Rostock03-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Galenbeck-Studie_Uni Rostock03 Kopie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Galenbeck-Studie_Uni-Rostock03-Kopie.jpg" alt="Galenbeck-Studie_Uni Rostock03 Kopie" width="210" height="127" /></a>Die Möglichkeit, sich mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs zu versorgen, ist ein grundlegender Bestandteil der Lebensqualität. In vielen ländlichen Gemeinden besteht jedoch seit geraumer Zeit keine Gelegenheit mehr, sich fußläufig mit Lebensmitteln, Briefmarken oder Geld zu versorgen. Damit hat sich ein Forschungsprojekt der Uni Rostock beschäftigt.<span id="more-1388"></span>In einem Forschungsprojekt, das an der Universität Rostock am Institut für Soziologie und Demographie unter Leitung von Prof. Dr. Peter A. Berger und Prof. Dr. Claudia Neu durchgeführt wurde, wurde am Beispiel der Gemeinde Galenbeck untersucht, inwieweit sich bestehende Nahversorgungskonzepte wie Nachbarschafts- oder Dorfläden auf eine <strong>strukturschwache Region mit wenig Kaufkraft, verstreuten räumlichen Strukturen und gering ausgeprägtem bürgerschaftlichen Engagement übertragen lassen</strong>. Die <span style="text-decoration: underline;">Ergebnisse des Projektes „Wohnortnahe Grundversorgung und Bürgerpartizipation – ein Praxisbeispiel aus Mecklenburg-Vorpommern“ sind nun in einem Forschungsbericht veröffentlicht worden</span>.</p>
<p>Im Herbst 2008 befragten dazu 14 Studierende 203 Haushalte der ungefähr 550 Haushalte zählenden Gemeinde Galenbeck. Im Zentrum der Befragung standen das aktuelle Einkaufsverhalten der Befragten und ihre Einschätzungen bezüglich eines möglichen Dorfladens in der Gemeinde. Drei Viertel der befragten Haushalte können sich demnach vorstellen, in einem Dorfladen in der Gemeinde einzukaufen. Gut die Hälfte dieser „Dorfladenbefürworter“ – ein Drittel aller Befragten – wäre nach eigenen Angaben bereit, den Aufbau des Ladens tatkräftig zu unterstützen. Dem stehen allerdings Expertenmeinungen entgegen, demnach die Raumstrukturen der Gemeinde als zu weitläufig und die einzelnen Dörfer als zu klein erweisen, um dort eine ökonomisch tragfähige Nahversorgung aufbauen zu können.</p>
<p>Diese Situation, wie wir sie hundertfach in Mecklenburg vorfinden, lässt eine Diskussion um eine nachhaltige Nahversorgung für entlegene ländliche Räume umso dringlicher werden. <strong>Sich allein auf den PKW-Besitz bis ins hohe Alter wie die intakte Nachbarschaftshilfe und das lebendige bürgerschaftliche Engagement zu verlassen, scheint – angesichts der vorgelegten Ergebnisse – als riskante Strategie</strong>. Für die zukünftige Gestaltung der wohnortnahen Grundversorgung bedeutet das, dass neue Kooperationsformen zwischen öffentlicher Hand und privaten Anbietern unter Mitwirkung der Bürger erforderlich werden, um zukünftige Versorgungsdefizite abzumildern oder gar nicht entstehen zu lassen. Zudem ist die verstärkte Diskussion um versorgungspolitische Ziele notwendig. Sowohl Groß- und Einzelhändler als auch Kunden müssen insbesondere im Hinblick auf die demografische Entwicklung für die Thematik wohnortnahe Versorgung sensibilisiert werden, nicht zuletzt um alternative Formen der Nahversorgung zu schaffen.</p>
<p>Das Forschungsprojekt wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.</p>
<p>Den Bericht sowie weitere Informationen finden Sie unter:<br />
<a href="http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/_Service/Publikationen/index.jsp?&amp;publikid=2572">http://www.wiwi.uni-rostock.de/soziologie/makrosoziologie/forschung/wohnortn<br />
ahe-grundversorgung-und-buergerpartizipation/</a></p>
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