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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Dorf</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>Neuer Dorfladen für Cornberg</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewilligungsbescheid über 166.000 € &#8211; Ortsbildprägendes Gebäude wird zum Dorfladen
Cornberg. In Cornberg soll mit Hilfe des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen und der Unterstützung der Dorf- und Regionalentwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Dorfladen entstehen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überreichte jetzt einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 166.603 Euro. Damit soll die Immobilie „Am Markt 2“ im Kernort erworben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Bewilligungsbescheid über 166.000 € &#8211; Ortsbildprägendes Gebäude wird zum Dorfladen</h4>
<p>Cornberg. In Cornberg soll mit Hilfe des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen und der Unterstützung der Dorf- und Regionalentwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Dorfladen entstehen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überreichte jetzt einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 166.603 Euro. Damit soll die Immobilie „Am Markt 2“ im Kernort erworben und umgebaut zum Dorfladen werden.<span id="more-1383"></span></p>
<p>Ende 2007 hatte der Supermarkt am Marktplatz in Cornberg seine Tore geschlossen. Seitdem gingen die Überlegungen, wie ein neuer Kaufladen im Dorf angesiedelt werden könnte. Im selben Jahr wurde Cornberg mit seinen rund 900 Einwohnern als Förderschwerpunkt der gleichnamigen Großgemeinde in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen mit Laufzeit bis 2015. Noch im gleichen Jahr begannen die Arbeiten an einer Dorfentwicklungskonzeption, deren Gesamtinvestitionsrahmen für öffentliche Maßnahmen auf 740.000,- Euro festgelegt wurde. Im Jahr darauf gab es die Bewilligung der „Machbarkeitsstudie für ein ländliches Dienstleistungszentrum in Cornberg“ mit der Empfehlung, ein Dienstleistungszentrum einzurichten als „Cornberg-Treff“ mit Warenangebot für den täglichen Bedarf sowie zusätzliche Dienstleistungen mit Bistrobereich als kommunikativer Treffpunkt.</p>
<p>Als Standort hierfür schlug die Gemeinde Cornberg vor, das ortsbildprägende Objekt „Am Markt 2“ mit leerstehendem Einkaufsladen innerhalb der denkmalpflegerischen Gesamtanlage in der Ortsmitte von Cornberg zu erwerben, das seit Errichtung in den 30-er Jahren als Ladengeschäft genutzt worden war.</p>
<p>Ziel der Gemeinde ist es, durch Umbau und Fassaden-Rekonstruktion wieder einen in die Gesamtanlage passenden SCornberg. In Cornberg soll mit Hilfe des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen und der Unterstützung der Dorf- und Regionalentwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Dorfladen entstehen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt besuchte jetzt die Gemeinde und überreichte Bürgermeister Achim Großkurth im Beisein der Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung sowie kommunalpolitischen Verantwortungsträgern einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 166.603 Euro. Damit soll die Immobilie „Am Markt 2“ im Kernort erworben und umgebaut zum Dorfladen werden.</p>
<p>Ende 2007 hatte der Supermarkt am Marktplatz in Cornberg seine Tore geschlossen. Seitdem gingen die Überlegungen, wie ein neuer Kaufladen im Dorf angesiedelt werden könnte. Im selben Jahr wurde Cornberg mit seinen rund 900 Einwohnern als Förderschwerpunkt der gleichnamigen Großgemeinde in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen mit Laufzeit bis 2015. Noch im gleichen Jahr begannen die Arbeiten an einer Dorfentwicklungskonzeption, deren Gesamtinvestitionsrahmen für öffentliche Maßnahmen auf 740.000,- Euro festgelegt wurde. Im Jahr darauf gab es die Bewilligung der „Machbarkeitsstudie für ein ländliches Dienstleistungszentrum in Cornberg“ mit der Empfehlung, ein Dienstleistungszentrum einzurichten als „Cornberg-Treff“ mit Warenangebot für den täglichen Bedarf sowie zusätzliche Dienstleistungen mit Bistrobereich als kommunikativer Treffpunkt.</p>
<p>Als Standort hierfür schlug die Gemeinde Cornberg vor, das ortsbildprägende Objekt „Am Markt 2“ mit leerstehendem Einkaufsladen innerhalb der denkmalpflegerischen Gesamtanlage in der Ortsmitte von Cornberg zu erwerben, das seit Errichtung in den 30-er Jahren als Ladengeschäft genutzt worden war.</p>
<p>Ziel der Gemeinde ist es, durch Umbau und Fassaden-Rekonstruktion wieder einen in die Gesamtanlage passenden Supermarkt zu bekommen und damit die Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs maßgeblich zu fördern. Bürgermeister Großkurth betonte, dass die Schaffung eines Dienstleistungszentrums in der Ortsmitte von Cornberg höchste Priorität hat. Auf Grund der derzeitigen Diskussion und der im Landkreis Hersfeld-Rotenburg laufenden Projekte zum demografischen Wandel ist diese Schwerpunktsetzung nachvollziehbar und wird aus fachtechnischer Sicht in vollem Umfang unterstützt.</p>
<p>Nach Aussage von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt stellt dieses Projekt eine zentrale Zukunftsaufgabe für die städtebauliche Entwicklung Cornbergs dar und trägt wegweisend dazu bei, die Versorgung der Cornberger Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in der Cornberger Ortsmitte sicherzustellen.upermarkt zu bekommen und damit die Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs maßgeblich zu fördern. Bürgermeister Großkurth betonte, dass die Schaffung eines Dienstleistungszentrums in der Ortsmitte von Cornberg höchste Priorität hat. Auf Grund der derzeitigen Diskussion und der im Landkreis Hersfeld-Rotenburg laufenden Projekte zum demografischen Wandel ist diese Schwerpunktsetzung nachvollziehbar und wird aus fachtechnischer Sicht in vollem Umfang unterstützt.</p>
<p>Nach Aussage von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt stellt dieses Projekt eine zentrale Zukunftsaufgabe für die städtebauliche Entwicklung Cornbergs dar und trägt wegweisend dazu bei, die Versorgung der Cornberger Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in der Cornberger Ortsmitte sicherzustellen.</p>
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		<title>Dörfer ohne Menschen!?</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 08:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aufgegebene landwirtschaftliche Betriebe, leer stehende Häuser, für immer geschlossene Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, Überalterung sowie ein teilweise sehr großer Bevölkerungsrückgang &#8211; das sich immer öfter Realitäten in den Dörfern Deutschlands, auf die es zu reagieren gilt. Die 30. Bundestagung der DLKG findet deshalb vom 14. bis 16. Oktober 2009 in Würzburg zum Thema &#8220;Dörfer ohne Menschen!? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/sonderheft2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-905" title="Sonderheft Dörfer ohne Menschen?!" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/sonderheft2.jpg" alt="Sonderheft Dörfer ohne Menschen?!" width="140" height="201" /></a></p>
<p>Aufgegebene landwirtschaftliche Betriebe, leer stehende Häuser, für immer geschlossene Nahversorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, Überalterung sowie ein teilweise sehr großer Bevölkerungsrückgang &#8211; das sich immer öfter Realitäten in den Dörfern Deutschlands, auf die es zu reagieren gilt. Die 30. Bundestagung der DLKG findet deshalb vom 14. bis 16. Oktober 2009 in Würzburg zum Thema &#8220;Dörfer ohne Menschen!? &#8211; zwischen Abriss, Umnutzung und Vitalisierung&#8221; statt. Die Einladung mit dem umfassenden Programm veröffentlichen wir hier als PDF-Datei zum Herunterladen und Lesen.<a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/08/Einladung-DLKG_Dörfer-ohne-Menschen_14.-16.10.2009.pdf">Einladung DLKG_Dörfer ohne Menschen_14.-16.10.2009</a><span id="more-900"></span>Mit gleichem Titel hat die DLKG auch eine 64-seitige Sonderheft 02 (siehe Abbildung) veröffentlicht, dass zum Preis von 14 € bestellt werden kann. Weitere Informationen im Internet bei www.dlkg.org.</p>
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		<title>&#8220;Bei Tante Emma schlägt das Herz des Dorfes&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 22:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfladen]]></category>

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		<description><![CDATA[  Liebevoll geführte Tante-Emma-Läden sind für viele kleine Orte nicht nur Einkaufsgelegenheit, sondern auch sozialer Mittelpunkt. Damit das auch so bleibt, soll ein Projekt den Inhabern nun den Rücken stärken und sie miteinander vernetzen.
 Liebevoll geführte Tante-Emma-Läden sind für viele kleine Orte nicht nur Einkaufsgelegenheit, sondern auch sozialer Mittelpunkt. Damit das auch so bleibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="type_art" style="font-weight: bold; display: block;"><span> </span> Liebevoll geführte Tante-Emma-Läden sind für viele kleine Orte nicht nur Einkaufsgelegenheit, sondern auch sozialer Mittelpunkt. Damit das auch so bleibt, soll ein Projekt den Inhabern nun den Rücken stärken und sie miteinander vernetzen.<span id="more-1073"></span></div>
<div id="type_frm" style="font-weight: bold; display: none;"><span> </span>Liebevoll geführte Tante-Emma-Läden sind für viele kleine Orte nicht nur Einkaufsgelegenheit, sondern auch sozialer Mittelpunkt. Damit das auch so bleibt, soll ein Projekt den Inhabern nun den Rücken stärken und sie miteinander vernetzen.</div>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
if('ART' == 'ART') { document.getElementById('type_art').style.display = 'block'; } if('ART' == 'GAME') { document.getElementById('type_frm').style.display = 'block'; }
// ]]&gt;</script></p>
<div><!-- spacer --></div>
<p><!--  --></p>
<div><!-- spacer --></div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="1%" align="right">
<tbody>
<tr>
<td style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 11px;" align="center"><a onclick="window.open('/_/tools/picview.html?_CMELEM=1524855','PIC1524855','width=480,height=296,scrollbars=no');return(false);" href="http://www.volksfreund.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1524855" target="PIC1524855" onfocus="if(this.blur)this.blur();"><img style="width: 200px;" src="http://www.volksfreund.de/storage/pic/totallokal/pruem/aktuell/1524855_3_Dorflaeden1.JPG-GQO2EHPNA.1.jpg" border="0" alt="" /><br />
</a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 11px;">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="100%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 11px;">Götz Feige und Katharina Schäfer von der Volker Bulitta Unternehmensberatung im Gespräch mit Josef Lenz, dem Besitzer des Heckhuscheider Dorfladens. TV-Fotos (2): Ursula Quickert</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span>Von unserem Redaktionsmitglied Ursula Quickert</span></p>
<p><span id="DetailTextContent">Heckhuscheid. Am Samstagmorgen droht Josef Lenz&#8217; kleiner Dorfladen in Heckhuscheid aus allen Nähten zu platzen. Es sind nicht nur die frischen Brötchen, die die Menschen zu dieser Zeit zu &#8220;ihrer Tante Emma&#8221; locken, es ist auch die Gelegenheit zu netten Plaudereien, die Geselligkeit. Die Eifelgemeinde zeigt, dass <strong>Dorfläden</strong> als<strong> Zentren der Kommunikation in kleineren Orten immer wichtiger</strong> und zudem als vielseitiger Dienstleister nachgefragt werden. Ein Projekt, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministeriums gefördert wird, soll die Geschäfte nun vernetzen und ihren Erhalt sichern.</span></p>
<p>Einer der aktuellen Trends lautet: &#8220;Nur Lebensmittel zu verkaufen reicht nicht&#8221;, erklärt Katharina Schäfer von der Volker-Bulitta-Unternehmensberatung in Trier, die das Projekt entwickelt hat und betreut. Josef Lenz war zum Beispiel lange Zeit Tante-Emma-Laden, Textilgeschäft, Schreib- und Eisenwarenladen sowie Postfiliale in einem. Nun können die Heckhuscheider keine Pakete und Briefe mehr bei ihm abgeben: Weil der Laden damit nicht genug Umsatz machte, kehrte die Deutsche Post ihm den Rücken. Das kostet Lenz nun Kunden. Denn wer ein Einschreiben bei ihm aufgeben wollte, der hat häufig gleich noch die Marmelade fürs Frühstück eingekauft.</p>
<p>Sich breit aufzustellen, für die Einwohner eine vielseitige Anlaufstelle zu sein, das zahlt sich für beide Seiten aus. Das <strong>Projekt &#8220;Dorfladenagentur Rheinland-Pfalz&#8221;</strong>, das <span style="text-decoration: underline;">nach eigenen Angaben deutschlandweit eine Vorreiterrolle</span> innehat, möchte die <strong>Geschäfte in Dorfzentren verwandeln</strong>, in denen sich das soziale und kulturelle Leben bündelt. &#8220;<strong>Die Leute brauchen die Kommunikation. Und wir müssen Service bieten, den die Großen nicht bieten können</strong>&#8220;, sagt Lenz, der mittlerweile seit 65 Jahren hinter der Theke steht. Zu den Dienstleistungen könnte auch zählen, dass die Läden Formulare an Behörden entgegennehmen und zum Beispiel Führerscheine ausgeben &#8211; was vor allem in Hinblick auf die Kommunalreform interessant werden könnte.</p>
<p>Auch das Problem, dass es mittlerweile kaum noch Lieferanten für die kleinen Dorfläden gibt und die Belieferung an hohe Abnahmemengen geknüpft ist, hat das Projekt im Blick. <strong>Am Ende des Prozesses soll die Gründung einer Dorfladenagentur stehen</strong>, die Dorfläden in Rheinland-Pfalz vernetzt und so deren Stimme gegenüber den Partnern stärkt und ihre Marktposition steigert. Außerdem soll es Schulungen und Informationsabende geben, bei denen die Ladenbetreiber ihre Erfahrungen austauschen und Probleme beraten können. Damit Tante Emmas Herz weiter schlagen kann. <strong> </strong></p>
<p><strong>Extra </strong><strong>Dorfläden:</strong> Insgesamt können in der Region Trier <strong>39 Geschäfte</strong> von dem Projekt zur Gründung einer Dorfladenagentur Rheinland-Pfalz profitieren: 21 Läden im Landkreis Bitburg-Prüm, fünf im Vulkaneifelkreis und 13 im Kreis Bernkastel-Wittlich. Sie erfüllen die nötigen <strong>Kriterien</strong> &#8211; führen also ein <span style="text-decoration: underline;">Vollsortiment</span>, sind <span style="text-decoration: underline;">kleiner als 200 Quadratmeter</span> und <span style="text-decoration: underline;">befinden sich in einem Ort mit weniger als 2000 Einwohnern ohne Supermarkt</span>. Die restlichen Landkreise in der Region Trier zählen nicht zu den sechs rheinland-pfälzischen Aktionsräumen, in denen das Projekt getestet wird. <em> (uq) </em></p>
<p><span><em>Quelle: Volksfreund.de<br />
</em></span></p>
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		<title>Ohne Laden fehlt was &#8211; Dorfladen als Ortsmitte</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2006/08/ohne-laden-fehlt-was-dorfladen-als-ortsmitte/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Aug 2006 10:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Internet-Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers entdeckten wir eine Presse-Interview vom 24.4.2006 zum Thema Nahversorgung im ländlichen Raum und in Stadtteilen. Rhein-Berg &#8211; Ursula Mölders und Bettina Gringel vom Büro „Stadtplanung Dr. Jansen“ haben ein Konzept für regionale Nahversorgung entwickelt. Ingrid Bäumer sprach mit ihnen.
KÖLNER STADT-ANZEIGER: Vor ein paar Wochen hat in Solingen der erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Internet-Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers entdeckten wir eine Presse-Interview vom 24.4.2006 zum Thema Nahversorgung im ländlichen Raum und in Stadtteilen. Rhein-Berg &#8211; Ursula Mölders und Bettina Gringel vom Büro „Stadtplanung Dr. Jansen“ haben ein Konzept für regionale Nahversorgung entwickelt. Ingrid Bäumer sprach mit ihnen.<span id="more-421"></span></p>
<p>KÖLNER STADT-ANZEIGER: Vor ein paar Wochen hat in Solingen der erste „beroma“-Laden eröffnet. War das eine leichte Geburt?</p>
<p>URSULA MÖLDERS: Nein, es war ein Kraftakt. Immer wieder rieten uns Leute davon ab, weiterzumachen. So ein Laden würde sich nicht tragen. Für den Träger „Ittertal gGmbH“ wurde es kurz vor der Eröffnung richtig anstrengend. Aber jetzt ist es geschafft.</p>
<p>Haben Sie schon Rückmeldungen, welche Produkte besonders gefragt sind?</p>
<p>BETTINA GRINGEL: Die frischen, hochwertigen „Bergisch Pur“-Produkte wie Käse und Fleisch gehen gut weg. Ich finde das erstaunlich, denn im Stadtteil Hasseldelle wohnen viele einkommensschwache Familien. Auf Wunsch türkischer Kunden wurde das Sortiment bereits um türkisches Brot erweitert.</p>
<p>Wann haben Sie den Auftrag für das Konzept bekommen?</p>
<p>MÖLDERS: Unser Büro hat die Koordination der „Regionale 2006 &#8211; Soziale Stadt“ im Jahr 2001 übernommen. Über Nahversorgung diskutieren wir seit 2003. Normal sind bei solchen Projekten bis zu fünf Jahre Vorlaufzeit.</p>
<p>Was war die Grundidee?</p>
<p>GRINGEL: Die Menschen in Stadtteilen ohne eigenes Geschäft sollten wieder eine neue „Ortsmitte“ bekommen, eine Art Dorfladen, wo Grundversorgung mit Service und Kommunikationsmöglichkeiten verbunden wird. Wir haben ein modulares Konzept entwickelt. Damit kann man das Angebot des Ladens mit der verfügbaren Fläche und den Bedürfnisse im Stadtteil abstimmen. Denkbar sind beispielsweise Dienstleistungen wie Kopieren, Paketannahme oder ein Café. In der Hasseldelle ist das Stehcafé im Laden schon sehr beliebt!</p>
<p>Trägt sich so ein Geschäft denn?</p>
<p>MÖLDERS: Eigentlich nicht. Große Vollsortimenter brauchen mindestens 1200 Quadratmeter Platz, sonst lohnt sich ein Standort nicht. Aus gutem Grund gibt es ja mittlerweile nicht einmal mehr die kleinen Spar- und Edeka-Märkte: Sie sind unrentabel geworden.</p>
<p>Dennoch haben Sie dieses Konzept entwickelt &#8211; und man darf vermuten, dass Sie es für tragfähig halten.</p>
<p>GRINGEL: Ohne öffentliche Förderung und Anschubfinanzierung wäre ein kleiner Laden wie in Hasseldelle völlig utopisch. Die Beschäftigungsförderung ist ein wichtiger Pfeiler des Konzepts: Hier bekommen ältere Verkäuferinnen eine neue Chance. Langfristig soll der Laden aber ohne öffentliche Förderung auskommen.</p>
<p>Kann man Ihr Konzept auch auf eine ländliche Region wie den Rheinisch-Bergischen Kreis übertragen?</p>
<p>MÖLDERS: Nur unter bestimmten Bedingungen. Die wichtigste ist, dass ein Laden von den Anwohnern akzeptiert wird. Die Leute müssen wirklich das Gefühl haben: Das hier ist unser Laden, hier lebt unser Dorf.</p>
<p>GRINGEL: Wir haben während der Projektentwicklung viele Beispiele recherchiert. In Orten mit einer geringen Einwohnerzahl gibt es Dorfläden in genossenschaftlicher Trägerschaft. Jeder Bewohner kann Mitglied der Genossenschaft werden. Aber ohne überdurchschnittlich hohes Engagement geht es nicht: Ein Rentner kann ein paar Stunden für den Verkaufsdienst opfern. Oder ein Steuerberater prüft die Bücher kostenlos.</p>
<p>Wie findet man heraus, ob ein Laden akzeptiert wird?</p>
<p>MÖLDERS: Das Thema kann auf einer Dorfversammlung mit Bürgern diskutiert werden. Oder die Gemeinde macht eine Befragung. Wichtige Fragen sind: Wo gehen Sie jetzt einkaufen? Wie attraktiv finden Sie das Angebot? Was würden Sie hier vor Ort kaufen?</p>
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		<item>
		<title>Entwicklung zum Schlafdorf verhindern</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/12/entwicklung-zum-schlafdorf-verhindern/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2005 12:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November 2005 stellte Günter Lühning vom Dorfladen-Netzwerk auf Einladung der Gemeinde Sande in Cäciliengroden im Kreis Friesland das Dorfladen-Konzept vor. 100 interessierte Einwohner nahmen an der Bürgerversammlung teil. Drei Zeitungen berichteten über die Bürgerversammlung und den Vortrag über Dorfläden &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;.
Einen Pressebericht veröffentlichen wir hier beispielhaft:
ENTWICKLUNG ZUM SCHLAFDORF VERHINDERN Günter Lühning stellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2005 stellte Günter Lühning vom Dorfladen-Netzwerk auf Einladung der Gemeinde Sande in Cäciliengroden im Kreis Friesland das Dorfladen-Konzept vor. 100 interessierte Einwohner nahmen an der Bürgerversammlung teil. Drei Zeitungen berichteten über die Bürgerversammlung und den Vortrag über Dorfläden &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;.<span id="more-453"></span></p>
<p>Einen Pressebericht veröffentlichen wir hier beispielhaft:</p>
<p>ENTWICKLUNG ZUM SCHLAFDORF VERHINDERN Günter Lühning stellte das Modell &#8220;Dorfladen&#8221; in Cäciliengroden vor / Bildung eines Arbeitskreises</p>
<p>Das letzte Lebensmittelgeschäft hat zum Jahresanfang seine Pforten geschlossen. Wie kann die Situation verbessert werden?</p>
<p>CÄCILIENGROOEN/DW &#8211; Im Februar schloss Cäciliengrodens letztes Lehensmittelgeschäft seine Türen. Ein herber Schlag für das 1400 Einwohner zählende Dorf: Insbesondere für ältere Menschen und Einwohner ohne eigenen Pkw ist der Einkauf für den täglichen Bedarf nun mit Schwierigkeiten oder hohem Aufwand verbunden. Auf Anregung der SPD-Fraktion überlegt man nun, ob sich nicht ein so genannter „Dorfladen&#8221; einrichten ließe – unter dem Motto &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;. Die Gemeindeverwaltung hatte deshalb zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Als Referenten konnte sie Günter Lühning aus Otersen gewinnen, der das Modell „Dorfladen&#8221; vorstellte. Ein Dorfladen wird in seinem Heimatort bereits seit fünf Jahren erfolgreich betrieben. „Erfolgreich“ bedeutet bei diesem Modell bereits &#8220;dicht an der schwarzen Null&#8221;. Für Cäciliengroden steht mehr auf dem Spiel als &#8220;nur&#8221; die fehlende Grundversorgung: Es besteht die Gefahr, dass sich Cäciliengroden zum Schlafdorf entwickelt, stellte Bürgermeister Josef Wesselmann bereits in seiner Begrüßung fest. Günter Lühning bestätigte diese Aussage: in Niedersachsen haben sich in den zurückliegenden Jahren mehrfach Dörfer mit einer eigentlich guten Infrastruktur durch den Wegfall des letzlen Geschäftes oder Supermarktes zu Schlafdörfern entwickelt. &#8220;Das wirkt sich letztendlich auch auf die Immobilienpreise aus. Ein Ort ohne Einkaufsmöglichkeit verliert an Attraktivität&#8221;, so Lühning. Immerhin hat Cäciliengroden seit Oktober seinen eigenen Wochenmarkt, der laut Wesselmann von den Bürgern sehr gut angenommen wird und mit dem auch die Marktbeschicker sehr zufrieden sind. Der Sparkassenleiter Günter Lühning hatte in Otersen den Dorfladen mit errichtet und stellte das Gesamtkonzept, auch mit Blick auf Cäciliengroden, vor. Anders als in Otersen, wo von den Bürgern ein bestehender kleiner Supermarkt direkt nach dessen Schließung wieder eröffnet worden war, stellt sich in Cäciliengroden zuerst einmal das Problem, passende Räume zu finden. Auch gilt es im Vorfeld, die Finanzierung zu taxieren: bei dem von Lühning vorgestellten Modell kann jeder Bürger sich mit gezeichneten Anteilen beteiligen. &#8220;Wichtig ist es, das darüber hinaus benötigte Kreditvolumen so niedrig wie möglich zu halten&#8221;, erläuterte Lühning. Doch auch die beste Planung und Finanzierung wäre nutzlos, wenn die Bevölkerung nicht mitzieht: &#8220;Das ganze Dorf muss voll dahinterstehen, sonst braucht man gar nicht erst anzufangen!&#8221; Deshalb sei auch die finanzielle Beteiligung der Bürger nicht zu unterschätzen: &#8220;Wer mit einbezahlt hat, bleibt auch beim Einkauf bei der Stange&#8221;. Der kleine und mittlere Lebensmitteleinzelhandel habe nach Aussage von Fachleuten durchaus gute Chancen, wenn weitere Dienstleistungen mit angeboten würden. Zum Beispiel Versandservice, Lottoannahme, Fotoarbeiten oder Partyservice. Es geht vor allem darum, die Kunden in den Laden zu bekommen&#8221;, sagte Lühning. In Otersen kam man seinerzeit auf ein Gesamtkostenvolumen von 163 000 DM. Das Eigenkapital lag bei 103 000 DM, von der Gemeinde und aus der EU-Kasse gab es weitere finanzielle Unterstützung. Die Gemeinde muss auf jeden Fall auch Geld mit in den Topf geben, sonst gibt es von der EU kein Geld&#8221;, erklärte Lühning. Der Dorfladen ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet und führt 2000 verschiedene Artikel. Die fünf Mitarbeiterinnen sind teilzeitbeschäftigt oder arbeiten auf 400 Euro-Basis. Cäciliengroden habe zwar weitaus mehr Einwohner als Otersen: „Aber die Einkaufsmöglichkeiten im nur wenige Kilometer entfernten Sande sind nicht zu unterschätzen&#8221;, machte der Dorfladen-Experte deutlich. Für ein erfolgreiches Bestehen müsse der Laden deshalb eine besondere Atmosphäre bieten: „Bei der Preisgestaltung kann man mit den großen Märkten und Discountern nicht konkurrieren. Aber es sollte jedem klar sein, dass der Einkauf vor Ort ein Stück Lebensqualität ist&#8221;. Frische Ware sei das A und 0. Günter Lühning zeigte am Beispiel Otersen auch die moglichen negativen Seiten auf: so schrieb der Laden zwei Jahre rote Zahlen. Betriebswirtschaftliche Entscheidungen waren zu treffen: Kürzung der Gehälter der Mitarbeiter um zehn Prozent, Austausch der Kühlgeräte, die viel Energie verschlangen, und eine Aufstockung des Eigenkapitals. In Cäciliengroden soll jetzt ein Arbeitskreis gebildet werden. Inwieweit tatsächlich die Bereitschaft besteht, als Geldgeber und später als Kunde einen Dorfladen zu beleben, bleibt abzuwarten. Bei der unverbindlichen Frage Wesselmanns an die rund 100 Zuhörer, wer Interesse habe, eventuell einmal Anteile für einen Dorfladen zu erwerben, hoben sich knapp 30 Hände.</p>
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