<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; DORV</title>
	<atom:link href="http://dorfladen-netzwerk.de/tag/dorv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dorfladen-netzwerk.de</link>
	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2012 06:43:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Möhnesee: Ein Dorf blüht wieder auf</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/04/mohnesee-ein-dorf-bluht-wieder-auf/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/04/mohnesee-ein-dorf-bluht-wieder-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 21:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=1513</guid>
		<description><![CDATA[Möhnesee. Drei Jahre nach Schließung des letzten Ladens lebt das Örtchen Völlinghausen am Möhnesee wieder auf: Die Einwohner haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen &#8211; um ein Geschäft zu gründen. Seit Freitag ist es geöffnet.Kein Geschäft, kein Nichts. Ein Dorf verwaist. Mit der Schließung der Metzgerei im Herbst 2007 löst sich die Infrastruktur auf. Völlinghausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möhnesee. Drei Jahre nach Schließung des letzten Ladens lebt  das Örtchen Völlinghausen am Möhnesee wieder auf: Die Einwohner haben  sich zu einem Verein zusammengeschlossen &#8211; um ein Geschäft zu gründen.  Seit Freitag ist es geöffnet.<strong><span id="more-1513"></span></strong>Kein Geschäft, kein Nichts.  Ein Dorf verwaist. Mit der Schließung der Metzgerei im Herbst 2007 löst  sich die Infrastruktur auf. Völlinghausen schaut nicht tatenlos zu. Das  Dorf steuert dagegen. Mit Erfolg. Seit diesem Freitag hat der Ort am  Nordrand des Möhnetals wieder ein Geschäft, mehr als das: ein Zentrum  für die Dinge des täglichen Bedarfs.</p>
<p>Männer, Frauen und Kinder.  Sie stürmen den Laden. Zwischen 9 und 17 Uhr zählt Leiterin Stefani  Menke 304 Kunden. Kommentar der 28-Jährigen: „Wahnsinn.” Die Resonanz am  Eröffnungstag ist riesig. Die Leute gucken nicht nur, sie kaufen auch.  Am Vormittag, um zwei Beispiele zu nennen, tragen sie 90 Kilo Bananen,  das Kilo für 0,69 Euro, und 30 Kilo Tomaten, das Kilo für 0,79 Euro, in  Taschen und Tüten nach Hause. „Die Preise sind in Ordnung”, sagt Susanne  Eikermann. „Es gibt keinen Dorfzuschlag.”</p>
<h4>Großeinkauf &#8211; vor Ort</h4>
<p>Die  Mutter von zwei Mädchen macht Großeinkauf. Sie ist begeistert. „Endlich  muss ich für einen Becher Sahne nicht mehr in einen anderen Ort  fahren.” Körbecke und Sichtig or liegen sieben Kilometer entfernt.  Wichtig ist es der 39-Jährigen auch, ihren Töchtern den Umgang mit Geld  beizubringen. „Hier lernen sie es. Wo ist das sonst für die Kinder  möglich?”</p>
<p>Helle Begeisterung an der Kasse, an der Wursttheke, im  Café. Völlinghausen lebt auf. In stiller Freude genießt Heinz Frey aus  Jülich das Gedränge. „Hier haben sie bisher alles richtig gemacht.” Was  wenige wissen, Frey gehört zu denjenigen, die in Jülich-Barmen das erste  Projekt dieser Art in NRW ins Leben gerufen haben. Und unsere Zeitung  hat darüber berichtet. Das war im Februar 2008. Rainer Norbisrath und  Rainer Bracke lasen den Artikel und ergriffen die Initiative.</p>
<h4>Vereinsmitglieder  haben 58.000 Euro gespendet</h4>
<p>„Am Anfang sind uns die Leute mit  Skepsis begegnet”, sagt Norbisrath. Das ist längst vorbei. Dem Verein,  der als alleiniger Gesellschafter einer GmbH das DORV-Zentrum betreibt,  gehören 216 Mitglieder an. 58 000 Euro haben sie gespendet. Die  Umbauarbeiten in der früheren Gaststätte haben 90 000 Euro gekostet. Die  Finanzierung steht auf festen Füßen. Das Kürzel DORV steht für  (D)ienstleistungen und (o)rtsnahe (R)undum(V)ersorgung. Denn, das  Zentrum bietet mehr als Brötchen, Obst, Wurst und Fleisch. Es gibt einen  Hol- und Bringdienst, Postwertzeichen, Zeitungen, eine Reinigung und  einen Apotheken-Bringdienst. Kurzum: eine Versorgung mit den Dingen des  täglichen Bedarfs. Die festangestellte Leiterin Menke wird von vier  400-Euro-Kräften unterstützt. Zwischen der Waffel-Mischung und der  H-Milch in den Regalen ist die Freude über die neue Anlaufstelle im Ort  spürbar.</p>
<p>Mittendrin stehen an diesem Nachmittag der evangelische  Pfarrer Gerhard Ebmeier und sein katholischer Kollege, Dechant Gerhard  Best. Sie segnen das Haus. Ebmeier: „So ein Laden hat hier gefehlt.”  Norbert von Tolkacz nickt. Der Vorsitzende vom Heimatverein Möhnesee  kennt die Situation aus Brüllingsen: „Da existiert die Versorgung nicht  mehr.” Handelsketten haben sich nicht für das Projekt interessiert. Sein  Schreiben wurde bis heute nicht beantwortet.</p>
<h4>Verein des Jahres  2009</h4>
<p>Das stört an diesem Nachmittag niemanden mehr. Der Auftakt  ist mehr als vielversprechend. Die DORV-Gemeinschaft, die 5000 Euro als  Sieger im Wettbewerb „Verein des Jahres 2009” erhielt, zu dem die  Regionale und unsere Zeitung damals aufgerufen hatten, hat ihr  Versprechen gehalten und ihr Projekt verwirklicht. Für die  Landesregierung gratuliert Verbraucherminister Eckhard Uhlenberg: „Es  ist wichtig, dass ein Ort so einen Treffpunkt hat. Ihr Zentrum hat  Vorbildfunktion für ganz NRW.” Und das ein Minister zum Einkaufen  auffordert, passiert nicht alle Tage: „Kommen Sie und kaufen Sie ein.  Das ist Bürgergesellschaft im besten Sinne.”</p>
<p>Quelle: Der Westen &#8211; 9.4.2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2010/04/mohnesee-ein-dorf-bluht-wieder-auf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wer Geld gibt &#8211; kauft auch ein&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/wer-geld-gibt-kommt-auch-zum-einkaufen/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/wer-geld-gibt-kommt-auch-zum-einkaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=1006</guid>
		<description><![CDATA[Wettbewerb : Das DORV-Zentrum ist der Verein des Jahres Großer Erfolg für die Initiatoren des &#8220;DORV&#8221;-Dorfladen in Möhnesee-Völlinghausen: Unter 300 Bewerbern wurde der inzwischen 200 Mitglieder zählende &#8220;DORV&#8221;-Verein beim Südwestfalentag als &#8220;Verein des Jahres 2009&#8243; ausgezeichnet. Am 1.4.2010 soll das neue DORV-Zentrum im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen eröffnet werden. Ende Februar 2009 besuchten Rainer Norbisrath [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wettbewerb : Das DORV-Zentrum ist der Verein des Jahres</h4>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/DORV.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-1012" title="DORV" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/DORV.jpeg" alt="DORV" width="110" height="111" /></a>Großer Erfolg für die Initiatoren des &#8220;DORV&#8221;-Dorfladen in Möhnesee-Völlinghausen: Unter 300 Bewerbern wurde der inzwischen 200 Mitglieder zählende &#8220;DORV&#8221;-Verein beim Südwestfalentag als &#8220;Verein des Jahres 2009&#8243; ausgezeichnet. Am 1.4.2010 soll das neue DORV-Zentrum im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen eröffnet werden. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/2009/03/mohnesee-voellinghausen/">Ende Februar 2009 besuchten Rainer Norbisrath und seine aktiven Kollegen auch den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; in Otersen</a>.</p>
<p><span id="more-1006"></span></p>
<div>Quelle: Der Westen &#8211; WAZ-Mediengruppe &#8211; veröffentlicht: 14.09.2009, Joachim Karpa</div>
<p><a href="http://www.derwesten.de/static/nachrichten/9096/12529292358810/54617719_25188172_widescreen.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.derwesten.de/static/nachrichten/9096/12529292358810/54617719_25188172_widescreen.jpg" alt="" width="314" height="119" /></a>Möhnesee. <strong>Verein des Jahres 2009</strong> ist die DORV-Gemeinschaft Völlinghausen. Sie erhält 5000 Euro von Westlotto. <strong>Ihre Idee: die Sicherung der Versorgung des Dorfes am Möhnesee mit den Dingen des täglichen Bedarfs</strong> &#8211; vom Brötchen bis zur Briefmarke.</p>
<div id="rectangle"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
banner('rectangle','300x250');
// ]]&gt;</script></div>
<div>
<p>Der Name schreckt ab. <strong>Dorf mit V</strong>. Das tut weh. Keine Rechtschreibschwäche. Nein. Die Abkürzung steht für <span style="text-decoration: underline;">(<strong>D</strong>)ienstleistungen und (<strong>o</strong>)rtsnahe (<strong>R</strong>)undum(<strong>V</strong>)ersorgung</span>. Ein Anliegen, dem sich <strong>200 Frauen und Männer</strong> im Ort verschrieben haben. Warum? Das ist schnell erklärt.<strong> Es gibt keinen Metzger mehr, keinen Bäcker, keine Post, keine Apotheke</strong>. Der Einkauf vor der Haustür ist nicht möglich. Die Fahrt nach Körbecke oder Sichtigvor, beide Orte liegen sieben Kilometer entfernt, notwendig. Eine Situation, die viele Menschen auf dem Land kennen.</p>
<p>Völlinghausen steuert dagegen. „<strong>Wir wollen kein Schlafdorf für Soest sein</strong>”, sagt Rainer Norbisrath (62), diplomierter Wirtschafts-Ingenieur im Ruhestand. Er gehört zu den fünf Männern, die die Initiative ergriffen haben. „Wir wären doch verrückt, wenn wir uns im Alter nach Eigentumswohnungen in Bad Sassendorf umsehen würden. <strong>Wir wollen hier leben und wohnen bleiben</strong>.” Mit aller Sorgfalt treibt das Quintett das Projekt voran.</p>
<p>Eine Machbarkeitsstudie liefert Fakten über Kaufkraft, Altersstruktur, Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Einkaufsverhalten. Und eine Umfrage kommt zu einem Ergebnis: Völlinghausen, 54 Prozent der Einwohner sind über 50 Jahre alt, schreit nach einem Tante-Emma-Laden. Ganz oben auf der Liste der Wünsche stehen Fleisch und Wurst, Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, aber auch Hol- und Bringedienst für ältere Mitbürger sind gefragt.</p>
<p><strong>&#8220;Wehmut ist nicht dabei&#8221;</strong></p>
<p>Die Räume für das DORV-Zentrum sind bereits gefunden, sie liegen mitten im Dorf und gehören heute noch zu einer Gaststätte. Die Inhaber, Martha und Manfred Lüchtefeld, geben das Lokal Ende des Jahres auf. „Wenn ich ehrlich bin, Wehmut ist nicht dabei”, sagt der 62-Jährige, „ich bin froh, endlich in den Ruhestand gehen zu können.” 1963 hatte er als 16-Jähriger nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Josef das Lokal geerbt. Über die künftigen Mieter freut sich Lüchtefeld: „Für uns ist das eine gute Lösung. Wir wollten keine Gastronomie mehr.”</p>
<p>Wo heute noch frisches Veltins gezapft wird, werden nächstes Jahr im April Salami und Schweinekoteletts über die Verkaufstheke gehen. Bis dahin aber wartet auf die DORV-Macher viel Arbeit. Der Verein ist gegründet, die Finanzierung des Vorhabens gesichert. <strong>94 500 Euro sind für Umbauarbeiten, Ladeneinrichtug und der Erstausstattung der Ware veranschlagt</strong>.</p>
<p>Dem im Mai 2009 gegründeten <strong>Verein gehören 200 Mitglieder an</strong>. Sie alle wollen das Zentrum mit pesönlichen und finanziellen Beiträgen unterstützen. „Der Verein wird alleiniger Gesellschafter einer GmbH, die das DORV-Zentrum betreibt”, sagt Norbisrath, „<strong>Die Leute stehen dahinter, wir haben Einlagen von 46 000 Euro, die Beiträge reichen von 100 bis 5000 Euro</strong>.” Eine Verzinsung ihres Geldes bekommen die Einzahler nicht. „Wir sind nicht auf Gewinn aus.” Wenn es gut läuft, bildet der Verein Rücklagen für Investitionen und will die Vereine am Ort finanziell unterstützen.</p>
<p>Nach anfänglicher Skepsis im Ort ist DORV mittlerweile ein Begriff. „Ja”, sagt Georg Spieker, „wir nehmen regen Anteil daran.” Seit 30 Jahren lebt der heute 70-Jährige mit Ehefrau Walburga in der alten Försterei im Ort. „Wir genießen die Stille und die Nachbarschaft. Hoffentlich bleiben die Leute bei der Stange.” Das hofft Florens von Bockum-Dolffs auch.</p>
<p>Die Familie des 68-Jährigen, größte Grundeigentümerin am Ort, steht hinter DORV: „Hoffentlich fruchtet die Idee. <strong>Wir wollen das Dorf aktiv halten.</strong>” Voller Optimismus sehen die Organisatoren der <strong>Eröffnung des Zentrums im April 2010</strong> entgegen. Öffentliche Fördermittel gibt es dafür nicht. „Gleichwohl, der Laden wird laufen”, sagt Norbisrath. „<strong>Wer Geld gibt, kommt auch zum Einkaufen</strong>.” Er wird der künftige Geschäftsführer der DORV-GmbH sein. „Ehrenamtlich, also ohne Honorar aber mit Haftung.”</p>
<p><!--more-->Weitere Informationen zum DORV-Projekt Völlringhausen</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/DORV-InfoProjekt01.03_Voellinghausen.pdf">DORV-Projekt Voellinghausen</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/wer-geld-gibt-kommt-auch-zum-einkaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DORV-Akteure aus Möhnesee in Otersen</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/03/mohnesee-voellinghausen/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/03/mohnesee-voellinghausen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 08:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=258</guid>
		<description><![CDATA[Am 1.4.2010 soll im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen (Gemeinde Möhnesee &#8211; Kreis Soest) im Sauerland ein DORV-Zentrum eröffnet werden. &#8220;DORV&#8221; steht für „Dienstleistungen und Ortsnahe RundumVersorgung“. Zu den Vorbildern zählt das erste DORV-Zentrum in Jülich-Barmen, deren Akteure sich vor vielen Jahren ebenfalls beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk im Landkreis Verden informierten. Für Völlinghausen ist ein 3-Säulen-Modell geplant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Möhnesee-Akteure-in-Otersen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-642" title="Möhnesee-Akteure in Otersen" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Möhnesee-Akteure-in-Otersen.jpg" alt="Möhnesee-Akteure in Otersen" width="240" height="140" /></a>Am 1.4.2010 soll im 1.400 Einwohner zählenden Völlinghausen (Gemeinde Möhnesee &#8211; Kreis Soest) im Sauerland ein DORV-Zentrum eröffnet werden.<span id="more-258"></span></p>
<p>&#8220;DORV&#8221; steht für „Dienstleistungen und Ortsnahe RundumVersorgung“. Zu den Vorbildern zählt das erste DORV-Zentrum in Jülich-Barmen, deren Akteure sich vor vielen Jahren ebenfalls beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk im Landkreis Verden informierten.</p>
<p>Für Völlinghausen ist ein 3-Säulen-Modell geplant mit Grundversorgung (Lebensmittel), Dienstleistungen und Sozialleistungen. Vier Akteure aus dem Sauerland besuchten am 28.2.2009 den Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;, der seit dem 1.4.2001 die Nahversorgung im Bundessieger-Dorf Otersen mitten in Niedersachsen sicherstellt.Während des zweistündigen Informationsbesuches wurde das interessierte Quartett aus Möhnesee-Völlinghausen von Dorfladen-Initiator Günter Lühning umfassend informiert. &#8220;Der Besuch hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt, weil er uns noch weiter überzeugt hat, dass wir mit unserem Vorhaben richtig liegen&#8221;, hieß es nach dem Besuch in Otersen. Über das Projekt in Völlinghausen und den aktuellen Sachstand informiert eine zweiseitige Dokumentation, die uns von Herrn Rainer Norbisrath aus Völlinghausen zur Verfügung gestellt wurde.</p>
<p>Der Initiative in Völlinghausen wünscht das Dorfladen-Netzwerk viel Erfolg bei der Sicherung der Nahversorgung und der Zukunftsfähigkeit des eigenen Heimat- und Wohnortes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/03/mohnesee-voellinghausen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Großes Interesse an Dorfläden in NS, SH und NRW</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/11/groses-interesse-an-dorfladen-in-ns-sh-und-nrw/</link>
		<comments>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/11/groses-interesse-an-dorfladen-in-ns-sh-und-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2005 12:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[DORV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dorfladen-netzwerk.de/?p=456</guid>
		<description><![CDATA[100 Bürgermeister, Ortsvorsteher, Wirtschaftsförderer, Vertreter von Ministerien, Beamte aus der Agrarstrukturverwaltung und Fachplaner nahmen am 23.11.2005 in Rahden-Preußisch Ströhen (NRW) an einer Veranstaltung zur Grundversorgung im ländlichen Raum teil. Erstmals trafen sich Akteure der Markttreffs, Dorfläden und DORV-Initiativen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und stellten ihre Projekte in Fachvorträgen und in einer Podiumsdiskussion vor. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2005/11/db22347_cms_20001027_news_71.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-754" title="ZELE NRW" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2005/11/db22347_cms_20001027_news_71.jpg" alt="ZELE NRW" width="180" height="135" /></a>100 Bürgermeister, Ortsvorsteher, Wirtschaftsförderer, Vertreter von Ministerien, Beamte aus der Agrarstrukturverwaltung und Fachplaner nahmen am 23.11.2005 in Rahden-Preußisch Ströhen (NRW) an einer Veranstaltung zur Grundversorgung im ländlichen Raum teil. Erstmals trafen sich Akteure der Markttreffs, Dorfläden und DORV-Initiativen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und stellten ihre Projekte in Fachvorträgen und in einer Podiumsdiskussion vor.<span id="more-456"></span></p>
<p>Das Niedersächsische Dorfladen-Netzwerk wurde von Günter Lühning aus Otersen vertreten.Christina Pfeiffer vom Ministerium für ländliche Räume in Schleswig-Holstein stellte in ihrem Fachvortrag die MarktTreff-Konzeption vor. Im nördlichsten Bundesland gäbe es inzwischen 19 MarktTreffs, die wichtige Einrichtungen für die Grundversorgung im ländlichen Raum darstellten. 50 MarktTreffs seien geplant. Der Name ist gleichzeitig Programm, denn die MarktTreffs sind LebensmittelMARKT und DorfTREFFpunkt zugleich. Die MarktTreffs (www.markttreff-sh.de) wurden in vier verschiedenen Größen (S, M, L, XL) konzipiert, um bedarfsgerecht Dörfer zwischen 700 und 1900 Einwohnern zu versorgen. Das Spektrum reicht dabei vom Kiosk-ähnlichen Kleinladen bis zum 300 qm großen Lebensmittelhandel, der um zahlreiche Dienstleistungen ergänzt wird. Über den 19. MarktTreff in Gülzow im Kreis Herzogtum Lauenburg berichtete Carl Rudolf Miele vom Bürgernetz-Verein Gülzow. In Gülzow setzen die Gemeinde und das Lebenshilfewerk als gemeinsame Betreiber des jüngsten Dorfmittelpunktes in SH ein Zeichen für die Zukunft. Auf einem früheren Bauernhof sind MarktTreff, Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus entstanden. Längst übernehmen einige MarktTreffs auch die Funktion der früheren Gasthäuser und sind wichtige Einrichtungen zur örtlichen Kommunikation. Günter Lühning aus Otersen berichtete als Initiator des Dorfladens Otersen und des Dorfladen-Netzwerkes in Niedersachsen (www.dorfladen.net) über Gründung, Betrieb und Problemlösungen bei einem seit 2001 existierenden Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;. Fast 70 Gesellschafter mit rund 60.000 € Eigenkapital betreiben im 500 Einwohner zählenden Otersen (www.otersen.de) erfolgreich einen Dorfladen mit 150 qm Verkaufsfläche und zahlreichen Dienstleistungen und Agenturen (Lotto, Quelle, Otto, Hermes-Paketshop). In Niedersachsen gibt es 10 Dorfläden, die von Bürgergesellschaften betrieben werden. Die drei Bürger-Dorfläden im Landkreis Verden bilden seit 2004 die Keimzelle für das Dorfladen-Netzwerk in Niedersachsen mit Ministerpräsident Christian Wulff als Schirmherrn. Das Netzwerk diene dem Erfahrungsaustausch und der Beratung von Bürgergesellschaften oder Gemeinden, die ebenfalls einen Dorfladen gründen wollen. &#8220;Fehler die wir gemacht haben, müssen andere nicht wiederholen und mit teurem Lehrgeld bezahlen&#8221;, so Günter Lühning. Heinz Frey vom DORV-Zentrum in Jülich-Barmen referierte über das DORV-Konzept in Nordrhein-Westfalen. DORV steht für Dienstleistung und Ortsnahe RundumVersorgung (www.dorv.de). Das Konzept basiert auf den drei Säulen Grundversorgung, Dienstleistung und soziales Leistungsangebot. &#8220;Auf der einen Seiten können Sie das Kotlett kaufen &#8211; auf der anderen Seite die Umschreibung ihres Führerscheins beantragen&#8221;, betonte Heinz Frey. Im DORV sind Dienstleistungen der Sparkasse, von Versicherungen und von Behörden integriert worden. 2002 hatten sich drei Barmener Akteure mit Heinz Frey bei den Niedersächsischen Dorfläden in Otersen und Wulmstorf informiert und die Idee der Bürgergesellschaft als Betreiberin übernommen. Inzwischen ist das 2004 eröffnete DORV in Barmen im Landkreis Düren Modellprojekt in NRW und wurde im Oktober dieses Jahres mit dem Robert Jungk-Preis 2005 ausgezeichnet. Die DORV-Zentrum GmbH aus Barmen war eines von 220 Projekten aus NRW, das sich um den Preis beworben hatte. &#8220;Bemerkenswert für Barmen ist das bürgerschaftliche Engagement und die konzeptionell durchdachte Planung und Umsetzung der Initiativen. Diese Aktivitäten durchziehen das gesamte Spektrum eines ländlich geprägten Ortes, der wie jeder andere mit den Problemen des Strukturwandels, der demographischen Veränderung, der Energiekostenfrage oder der Mobilität im ländlichen Raum zu kämpfen hat. Hier hat man aber frühzeitig erkannt, dass Eigenverantwortung und Selbsthilfe eine notwendige Basis darstellen, die Lebensqualität auf den Dörfern nachhaltig zu gestalten und für die Zukunft zu sichern&#8221;, heißt es in der Würdigung zur Preisverleihung. Nach insgesamt vier Fachvorträgen folgte in den Nachmittagsstunden eine Podiumsdiskussion mit den vier Referenten Christina Pfeiffer, Carl Rudolf Miele, Günter Lühning und Heinz Frey. Auf dem Podium nahmen neben Moderator Dr. Michael Schaloske (ZeLE NRW) und den vier Referenten auch Heinrich Bräutigam von der Bezirksregierung Münster, Hermann Seeker als Ortsvorsteher von Preußisch Ströhen und Andreas Laubig, Pressesprecher der Edeka Minden-Hannover Platz. Heinrich Bräutigam betonte, das nun auch in NRW Dorfläden förderfähig seien und stellte einen großen Bedarf im ländlichen Raum heraus. Andreas Laubig von der Edeka beklagte, das es in Deutschland einen Verkaufsflächen-Überhang von 30 % gäbe und erntete den deutlichen Widerspruch von Günter Lühning und Heinz Frey. Zuviel Verkaufsflächen gäbe es in großen Orten, in Städten und auf der grünen Wiese, weil sich dort, wo 3 bis 4 Supermärkte und Discounter ausreichen würden, auch der 5., 6. und 7. Markt noch ansiedeln würden. Im ländlichen Raum gäbe es aber eindeutig zuwenig Geschäfte für die Grundversorgung, betonte Günter Lühning. Heinz Frey pflichtete ihm bei und verwies auf die Studie des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (http://www.ioew.de/home/downloaddateien/ studie_laendlicher_raum_lang.pdf) im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherentralen aus dem Sommer diesen Jahres. Danach sei erwiesen, dass 8 Millionen Menschen in Deutschland, insbesondere im ländlichen Raum, nicht ausreichend versorgt seien. Heinz Frey stellte auch die soziale Bedeutung von DORV-Zentren, Dorfläden und MarktTreffs heraus. Diese Einrichtungen seien von zentraler Bedeutung für die Dörfer. Sie würden es älteren Menschen ermöglichen, in ihrem Dorf alt zu werden und sich vor Ort selbständig versorgen zu können. Dorfläden sind ebenso wie Kindergärten und Schulen ein wichtiges Kriterium für das Verbleiben und den Zuzug von jungen Familien. Sie verhindern, das Dörfer zu Schlafdörfern werden und letztendlich überaltern. Nach den Erfolgsfaktoren eines Dorfladens gefragt unterstrich Günter Lühning die Bedeutung des Bürgerschaftlichen Engagements, Selbsthilfe und ehrenamtlicher Unterstützung. Weitere Erfolgsfaktoren seien ein engagiertes Team, das ihre Tätigkeit an den Bedürfnissen der Kunden ausrichte. Wichtig für den Erfolg seien aber auch örtliche &#8220;Motoren&#8221; und Einwohner, die den Geschäftsbetrieb kaufmännisch führen und ein Controlling durchführen, um in einer schwierigen Branche in der Erfolgsspur zu bleiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/11/groses-interesse-an-dorfladen-in-ns-sh-und-nrw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

