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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Fahrtkosten</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>Ladenschließungen und die Folgen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 09:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 31.12.2009 haben bundesweit wieder viele kleine Lebensmittel-Einzelhändler geschlossen &#8211; in der Regel aus Altersgründen und mangels einer Nachfolge-Regelung. Für viele Einwohner im ländlichen Raum wird es die letzte stationäre Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewesen sein. Damit ist vielerorts ein Stück Nahversorgung und Lebensqualität verloren gegangen. Und nicht nur das:  “Dass die Immobilienpreise um 20 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>31.12.2009</strong> haben bundesweit wieder <strong>viele kleine Lebensmittel-Einzelhändler geschlossen</strong> &#8211; in der Regel aus Altersgründen und mangels einer Nachfolge-Regelung. Für viele Einwohner im ländlichen Raum wird es die letzte stationäre Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewesen sein. Damit ist vielerorts ein Stück Nahversorgung und Lebensqualität verloren gegangen. Und nicht nur das:  “<strong>Dass die Immobilienpreise um 20 Prozent fallen, wenn das letzte Geschäft im Ort schließt, zeigt, welche Bedeutung ein Geschäft im Ort hat</strong>”, betont Heiner Dippel,  Sprecher des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord.<span id="more-1306"></span>Heiner Dippel ist sicher, dass &#8220;<strong>Dorfläden eine Chance haben, wenn sie neben Lebensmitteln auch Dienstleistungen anbieten und sich zum Dorfzentrum entwickeln</strong>&#8221; wurde Dippel im Pressebericht “Dorfladen gegen Discounter” der Frankfurter Rundschau vom 18.8.2009 zitiert.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kaufhaus-Dreyer_web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1310" title="Kaufhaus Dreyer_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kaufhaus-Dreyer_web-674x450.jpg" alt="Kaufhaus Dreyer_web" width="283" height="189" /></a></p>
<p>Zu den letzten dörflichen Nahversorgern, die am Silvestertag für immer die Ladentür verschlossen, zählt in der rund 900 Einwohner zählenden Gemeinde Groß-Häuslingen mitten in Niedersachsen das traditionsreiche Kaufhaus Dreyer. Das Ehepaar Störk schloss aus Altersgründen das von Großvater Gustav Dreyer gegründete Kaufhaus. Neben Lebensmitteln gab es über Generationen auch Eisenwaren, Porzellan, Kohlen, Haushaltswaren und sogar Schuhe im Kaufhaus Dreyer zu kaufen. Das Geschäft in Häuslingen war früher Ausbildungsbetrieb und so mancher Lego-Baukasten, der zu Weihnachten verschenkt wurde, stammte aus dem Kaufhaus Dreyer in Häuslingen. Vor vielen Jahren schloss in Häuslingen bereits das <strong>Edeka-Geschäft Hartung an der Hauptstraße</strong>. Der örtliche <strong>Bäcker </strong>und auch das frühere<strong> Fleischerfachgeschäft</strong> haben ebenfalls <strong>schon längst geschlossen</strong>. Die Ära der örtlichen Nahversorger, die zusätzlich auch soziale Kontakte im Dorf ermöglichten, ist mit der Schließung des Kaufhauses Dreyer endgültig zu Ende gegangen. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Hartung_Haeuslingen_web.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1311" title="Hartung_Haeuslingen_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Hartung_Haeuslingen_web-466x449.jpg" alt="Hartung_Haeuslingen_web" width="280" height="269" /></a></p>
<p>&#8220;<em>Ehrlicherweise muss aber auch festgestellt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Laden häufig erst richtig vermissen, wenn er – aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen – nicht mehr vorhanden ist!&#8221;, </em>schrieb Ministerpräsident Christian Wulff 2005 in seinem Grußwort für das Niedersächsische Dorfladen-Netzwerk, das seinen Sitz 5 km von Häuslingen entfernt im Nachbardorf Otersen (Landkreis Verden) hat. Im 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen wird mit Erfolg seit fast 9 Jahren der <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/niedersachsen/otersen/">Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;</a> betrieben. Bei der Gründung der Bürgergesellschaft brachten die Einwohner am 6.12.2000 insg. 103.000 DM Eigenkapital auf. 70 Bürger als Dorfladen-Gesellschafter betreiben heute die letzte Einkaufsmöglichkeit im Süden des Landkreises Verden. Auf 150 qm Verkaufsfläche werden 2.000 Artikel des täglichen Bedarfs angeboten.</p>
<p>Nach der Schließung des letzten Lebensmittelgeschäftes wird aus &#8220;Nahversorgung&#8221; die &#8220;Fernversorgung&#8221; im nächsten Aldi-Markt oder im nächsten Supermarkt, zu denen die Dorf-Bevölkerung oftmals 8, 12 oder 15 km weit fahren muss. Hin und zurück kommen da schnell 15 bis 30 km und entsprechend hohe Fahrtkosten zusammen.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Discounter-Studie1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1313" title="Discounter-Studie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Discounter-Studie1-593x450.jpg" alt="Discounter-Studie" width="249" height="189" /></a>Die Fahrtkosten und die Fahrzeit rechnen viele Aldi- und Supermarkt-Kunden aber nicht mit und vertrauen dem &#8220;<strong>Billig-Image</strong>&#8221; der großen Discounter. Merkwürdig nur, das die Inhaber der großen Discounter-Ketten zu den reichsten Deutschen gehören. In den letzten Jahren gab es mehrere Studien über die Preispolitik der Discounter und vermeintlichen &#8220;Billigheimer&#8221;. Ende November 2009 führte mit der Frankfurter Allgemeine (FAZ) eine der großen Tageszeitungen Deutschlands einen Preisvergleich durch. Die FAZ bildete einen Warenkorb mit 16 gängigen Lebensmitteln und nahm einen Preisvergleich in drei Dorfläden und zwei Supermärkten in Bayern vor. www.dorfladen-netzwerk.de erweiterte den Preisvergleich um einen Dorfladen in Niedersachsen. Das Ergebnis: <strong>35,92 € im Dorfladen – 40,27 € und 34,53 € in den Supermärkten. </strong></p>
<p>Die Fahrt zum Einkaufen und die dafür zurückgelegten Kilometer mit Kraftfahrzeugen wird also immer länger: Die <strong>Kilometerzahl für Einkaufsfahrten verdoppelte sich</strong> von 1982 bis 2002 von 219 Millionen Kilometer <strong>auf 444 Millionen Kilometer – 444 Mio. km am Tag!</strong> <em>Quelle: IÖW, </em><em>Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung.</em></p>
<p><em>In Windach südlich von Augsburg ersparen sich die Einwohner diese langen Einkaufsfahrten, brachten 60.000 € Eigenkapital zusammen und eröffneten Anfang 2009 ihren eigenen Dorfladen &#8211; den Schloßmarkt in Windach. </em>Zum Einkauf von Lebensmitteln braucht keine Windacher Hausfrau mehr nach Schondorf oder Landsberg zu fahren. Von einigen hörte man schon: „<strong>Die 12 km spar’ ich mir künftig</strong>.” Oder „<strong>Bei einem Einkauf von 50 € machen Fahrtkosten von 5 € ja gleich 10 % aus. Die lasse ich lieber im Ort als auf der Straße</strong>.”</p>
<p><strong>Jahr für Jahr steigt die Zahl der Einwohner im ländlichen Raum, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und sich ein gutes Stück Nahversorgung und damit Lebensqualität erhalten wollen</strong>. Immer mehr Bürgermeister, Kommunalpolitiker und Bürger wollen sich von den großen Lebensmittel-Ketten und Discountern nicht mehr vorschreiben lassen, wie weit sie zum Einkaufen fahren müssen. Beim Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im niedersächsischen Otersen (Bundessieger 2007 im Dorfwettbewerb &#8220;Unser Dorf hat Zukunft&#8221;) wird ein stetig steigendes Interesse an diesem Modellprojekt festgestellt. Allein in der Woche vor Weihnachten gab es fünf Anfragen von Bürgergruppen und Gemeinden. Viele Bürgergruppen kamen 2009 zu Besuch nach Otersen: aus Steinau bei Cuxhaven, Dettum bei Wolfenbüttel und Völlringhausen im Sauerland. Neben vielen Bürgermeistern informierten sich auch Landräte und Wirtschaftsförderer von Landkreises beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk mit Sitz in Otersen.</p>
<p>Das neue <strong>Internet-Portal</strong> zur Sicherung der Nahversorgung <strong>www.dorfladen-netzwerk.de</strong> ging es im Sommer 2009 online, hat in sechs Monaten bereits einen Umfang von über 100 Seiten angenommen und registrierte <strong>nur im November über 13.000 Seitenaufrufe</strong>. 2010 werden wir in diesem Internetportal weitere Berichte rund um die Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum veröffentlichen.</p>
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		<title>&#8220;Fahrtkosten im Ort lassen &#8211; nicht auf der Straße&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 26.2.2009 wurde in Windach bei Landsberg (südlich von Augsburg) der &#8220;Schlossmarkt&#8221; eröffnet. Betreiber des Schlossmarktes ist eine Genossenschaft mit zahlreichen engagierten Bürgern, die über 60.000 € Eigenkapital aufgebracht haben. Seit 1.2.2009 liefen die Renovierungs- und Umbauarbeiten. Der „Schlossmarkt&#8221; erstrahlt jetzt in neuem Glanz: hell, freundliche Farben, übersichtlich. Einfach einladend. Ein reichhaltiges Frischesortiment in Normal- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Windach_Schlossmarkt-eG_Team.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-634" title="Windach_Schlossmarkt eG_Team" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/03/Windach_Schlossmarkt-eG_Team.jpg" alt="Windach_Schlossmarkt eG_Team" width="270" height="154" /></a>Am 26.2.2009 wurde in Windach bei Landsberg (südlich von Augsburg) der &#8220;Schlossmarkt&#8221; eröffnet. Betreiber des Schlossmarktes ist eine Genossenschaft mit zahlreichen engagierten Bürgern, die über 60.000 € Eigenkapital aufgebracht haben.<span id="more-307"></span></p>
<p>Seit 1.2.2009 liefen die Renovierungs- und Umbauarbeiten. Der „Schlossmarkt&#8221; erstrahlt jetzt in neuem Glanz: hell, freundliche Farben, übersichtlich. Einfach einladend. Ein reichhaltiges Frischesortiment in Normal- und Bioqualität ist der Dreh- und Angelpunkt: täglich frisches Obst und Gemüse und eine reichhaltige Auswahl an Käse und Wurst. Ihle, der Frischbäck, bleibt der Partner für Brot und Süßes. Dazu ein volles Sortiment für den täglichen Bedarf. Zum Einkauf von Lebensmitteln braucht keine Windacher Hausfrau mehr nach Schondorf oder Landsberg zu fahren. Von einigen hörte man schon: „Die 12 km spar&#8217; ich mir künftig.&#8221; Oder „Bei einem Einkauf von 50 € machen Fahrtkosten von 5 € ja gleich 10 % aus. Die lasse ich lieber im Ort als auf der Straße.&#8221; Nachfolgend veröffentlichen wir den Bericht des Landsberger Tagblattes</p>
<p>Windach. „Zwischen den Lauch und die Kohlrabi kommen die Möhren“ &#8211; Sortieranweisung von Marktleiterin Petra Schadt. Abwechselnd grün, weiß und rot soll es aus der Gemüseabteilung leuchten, wenn sich am Donnerstagmorgen die Tore des Schlossmarktes in Windach öffnen. Britta Renner vom Aufsichtsrat, die vor allem die Inneneinrichtung des Marktes gestaltet hat, schiebt einen Rollwagen mit Ware durch die Gänge. Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft packen noch an, doch ab der Eröffnung werden es Marktleiterin Petra Schadt, ihre Stellvertreterin und acht Teilzeitkräfte sein, die sich um Wareneingang, Auszeichnen und Einsortieren kümmern. Die Genossenschaftsführung macht dann laut Vorstand Rudolf Frommknecht nur noch PR und Controlling. Bäckerei macht auch ein kleines Café Der Innenraum des alten Supermarktes wurde saniert, Deckenplatten erneuert und neu gestrichen, eine neue Lichtanlage installiert, die Bodenfliesen überarbeitet und neu eingelassen, sodass sich ein heller, freundlicher Raum ergibt. Die Regale wurden mit 1,60 Metern bewusst niedrig gehalten. „Wir wollten einen Durchblick bis hinten haben“, so Frommknecht. Im Westen wurden neben einem kleinen Fenster zwei zusätzliche Öffnungen geschaffen, sodass in die kleine Caféecke Tageslicht scheint. Die Bäckerei Ihle, die auch während der Umbauphase ihre Backwaren verkauft hat, hat sich diesen Bereich ausbedungen. Für Frommknecht ein Zeichen, dass das Unternehmen auf die Zukunft des Marktes setzt. Viele Windacher haben beim Umbau mitgeholfen, wie Frommknecht und sein Vorstandskollege Dietmar Kirchberg erzählen. Exemplarisch für viele will Frommknecht hier Werner Eckmeier nennen, der die Bauleitung übernommen habe, und Heinrich Prittrich, der sogar zwei Wochen Jahresurlaub genommen hat. Es habe auch eine „tolle Kooperation“ mit den hiesigen Handwerkern gegeben, erzählen die beiden, „sie waren immer da, wenn man sie gebraucht hat.“ Frisches Gemüse und Obst, konventionell und in Bioqualität, wird angeboten, auch beim Trockensortiment und bei den Molkereiprodukten gibt es einen Biobereich. Im Preisniveau könne man zwar nicht mit Discountern, aber mit anderen Vollsortimentern mithalten. Besonders stolz ist Frommknecht auf die Weinecke, in der Bioweine und Qualitätsweine, „bis zum Chateauneuf du Pape und Barolo“ zu haben sind. Hier soll auch immer am ersten Freitag im Monat eine Weinverkostung stattfinden, „am 6. März geht es um 15 Uhr los“. Einige Waren müssen noch ausgezeichnet werden, die Wursttheke ist noch leer, das Meiste ist jedoch getan. Über dem Ausgang prangt ein vier Meter langes Schild mit der stilisierten Silhouette des Windacher Schlosses, und auch von der Münchner Straße weist ein Schild den Weg. Eine offizielle Eröffnung soll erst in 100 Tagen stattfinden. Frommknecht ist nicht davor bang, dass niemand kommt. Jeder, der sich in der Bäckerei eine Semmel gekauft habe, habe einen Blick durch den Türspalt in den Supermarkt werfen wollen. Den anfänglichen Unkenrufen zum Trotz, öffnet der Schlossmarkt also heute um 7.30 Uhr seine Pforten: „Ab jetzt entscheiden die Windacher.“</p>
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		<title>444 Millionen Kilometer für Einkaufsfahrten</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2005 12:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[IÖW]]></category>

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		<description><![CDATA[12 Millionen Menschen leben in Deutschland in ländlichen Gebieten. Damit lebt nur noch jeder 7. Bundesburger in einem Gebiet mit weniger als 100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Einkäufe wurden früher zu Fuß oder per Rad erledigt &#8211; heute werden die Wege zum Einkaufen immer länger: 444 Mio. Kilometer täglich! Durch den Rückzug des Einzelhandels aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="340">
<tbody>
<tr>
<td><strong>12 Millionen Menschen</strong> leben in Deutschland <strong>in ländlichen Gebieten</strong>. Damit lebt <strong>nur noch jeder 7. Bundesburger</strong> in einem Gebiet mit weniger als 100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Einkäufe wurden früher zu Fuß oder per Rad erledigt &#8211; heute werden die Wege zum Einkaufen immer länger: 444 Mio. Kilometer täglich!</p>
<p><span id="more-447"></span>Durch den <strong>Rückzug des Einzelhandels aus dem ländlichen Raum</strong> sind inzwischen <strong>8 Millionen Menschen unterversorgt</strong>. <span style="text-decoration: underline;">1982 wurden in Deutschland noch mehr als 50 Prozent der Wege zum Einkaufen zu Fuß oder mit dem Rad erledigt</span>. 12 Prozent nutzten 1982 noch öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Busse). Diese Situation hat sich durch den Rückzug des Einzelhandels aus dem ländlichen Raum grundlegend geändert. Nur noch ein Drittel der Wege zum Einkaufen (1982 noch insg. 62 %) werden heute zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus zurückgelegt. Die Verbraucher legen für das Einkaufen heute immer weitere Strecken zurück: <span style="text-decoration: underline;">Die Kilometerzahl für Einkaufsfahrten verdoppelte sich von 1982 bis 2002 von 219 Millionen Kilometer auf 444 Millionen Kilometer</span> &#8211; <strong>444 Mio. km am Tag!</strong> Wer nicht fahren kann, hat Pech. Wer kein eigenes Auto hat oder wer selbst nicht mehr fahren kann, verfügt meist auch über wenig Kaufkraft und ist damit doppelt betroffen. <strong>Die mangelnde Nahversorgung im ländlichen Raum wird damit auch zum sozialen Problem.</strong> Quelle: <strong>&#8220;Verbraucher auf dem Land leiden unter mangelnder Nahversorgung&#8221;</strong> &#8211; unter diesem Titel berichtete die DMG Marktgilde e.G. in Ihrer Zeitschrift &#8220;Der Wochenmarkt&#8221; im Dezember 2005 über die schlechte Nahversorgung der Menschen im ländlichen Raum. Der DMG-Bericht fasst die Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zusammen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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