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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Landflucht</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>&#8220;Aktive Bürger haben lebendige Dörfer&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 21:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Landflucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Dörfer ohne Menschen!?&#8221; fand Mitte Oktober in Würzburg eine Bundestagung mit 180 Fachleuten statt. Am 26. Oktober veröffentlichte das Nachrichtenmagazin &#8220;Focus&#8221; eine 6-seitige Reportage unter dem Titel &#8220;Das Ende der Dörfer&#8220;. Bei der Bundestagung in Würzburg und bei der Focus-Lektüre wird deutlich, wie wichtig frühzeitiges Bürger-Engagement, das Stabilisieren der Dörfer und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/FrankfurterRundschau-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" title="Landflucht ade" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/FrankfurterRundschau-Kopie.jpg" alt="Landflucht ade" width="126" height="77" /></a>Unter dem Titel <strong>&#8220;Dörfer ohne Menschen!?&#8221;</strong> fand Mitte Oktober in Würzburg eine Bundestagung mit 180 Fachleuten statt. Am 26. Oktober veröffentlichte das Nachrichtenmagazin &#8220;<strong>Focus</strong>&#8221; eine 6-seitige Reportage unter dem Titel &#8220;<strong>Das Ende der Dörfer</strong>&#8220;.<span id="more-1105"></span> Bei der Bundestagung in Würzburg und bei der Focus-Lektüre wird deutlich, wie wichtig frühzeitiges Bürger-Engagement, das Stabilisieren der Dörfer und der Erhalt einer gewissen Infrastruktur und Nahversorgung für die Zukunft der Dörfer ist. &#8220;<strong>Aktive Bürger haben lebendige Dörfer</strong> &#8211; <span style="color: #ff0000;"><strong><em>Die Alternative: Schlafe mein Dörfchen &#8211; schlaf ein</em></strong></span>&#8221; war eine der Kernaussagen bei der Würzburger Tagung.  Die Focus-Reportage veröffentlichen wir hier in den wesentlichen Auszügen, um aufzuzeigen: Soweit darf es nicht kommen!</p>
<p><em>Nicht nur im Osten Deutschlands ist die Provinz in Not, sondern auch in vielen Regionen des Westens. FOCUS schildert den <strong>Überlebenskampf der Gemeinde Hamm in der Eifel</strong>. &#8230; Von den Hängen herab kriecht der Wald. Äcker werden zu Wiesen, Wiesen zu Strauchwerk. Die Natur nimmt sich, was einst eine Siedlung mit 128 Einwohnern war. &#8230; Die Reportage erzählt vom Überlebenskampf eines Dorfes in Westdeutschland. Eines von vielen, die sich derzeit gegen den Untergang stemmen. Die meisten glauben, nur im Osten sei die Provinz in Not. Doch auch im Westen geht in der Hälfte der Regionen die Bevölkerung zurück. </em></p>
<p><em><strong>Nach Prognosen werden von heute 82 Millionen Menschen in Deutschland im Jahr 2050 ohne Zuwanderung nur 59 Millionen übrig bleiben</strong>. &#8220;Entsiedelung&#8221; ist der Fachbegriff für die Folgen auf dem Land. Sie erzeugt keine Schlagzeilen, aber am Ende wird die Bundesrepublik eine völlig andere geworden sein. &#8230; Die Jungen sind abgewandert, die Alten geblieben. Immer kleiner wird die Gemeinde und immer älter. &#8230; Tolle Fortschritte habe das Mädchen gemacht, seit sie in einen größeren Nachbarort gezogen seien, erzählt die Mutter bei einem Kurzbesuch in Hamm. &#8220;<strong>Hier ging das einfach nicht mehr. Sie hatte ja niemanden zum Spielen</strong>&#8221; Als Relikte einer anderen Zeit stehen die <strong>Schaukeln in den Gärten der Großeltern</strong>. <strong>Funktionsloses Dekor wie die Viehtränken, die auf den Dörfern als Blumentröge dienen</strong>. Noch in den Siebzigern lebten 15 schulpflichtige Kinder in Hamm, &#8230;.. Die Alten haben die Jungen später große Häuser gebaut, geräumig, mit separaten Wohnungseingängen, nur damit sie bleiben. Sie lockten und warben. Doch es blieb kein Einziger. Das ist der große Schmerz der Alten. &#8230; So viel Platz, sagen sie. Für wen? Für was? Einige wohnen hier auf 300 Quadratmetern, zu zweit. &#8220;Der älteste hat auf sein Erbteil verzichtet. Und der Jüngste ist als Anstreicher nach Luxemburg, der hat mir erklärt, ich komm nicht mehr zurück.&#8221; <strong>Er habe keine Lust auf die Fahrerei, das teure Benzin, und die mobilen Bäcker- und Metzgerwagen reichten ihm nicht. Es hat im Umkreis um Hamm keine Läden mehr</strong>. &#8230;</em></p>
<p><em>&#8220;Das Dorf wird sterben&#8221;, sagt nach der Sitzung ein 84-jähriger &#8230;. </em></p>
<p><em>Ein Land löst sich auf. Die Bundesrepublik schwindet an den Rändern, in der Mitte, jenseits der Wirtschaftszentren und Hauptverkehrsachsen, ganz allmählich, Monat für Monat ein bisschen mehr. Doch fällt es kaum jemandem auf. Der Niedergang der Provinz vollzieht sich ohne Getöse. Die Dörfer siechen in Südniedersachsen und Ostfriesland, in Nordhessen wie in der Oberpfalz. Sie darben auf den Höhen des Allgäus genauso wie in den Tälern des Schwarzwaldes, auf der Schwäbischen Alb und in der Hohenlohe, der Pfalz, auch im Frankenwald.</em></p>
<p><em><strong>Mehr als drei Millionen Menschen haben Deutschlands ländliche Regionen seit 1994 verlassen</strong>. In manchen Gemeinden ist die Bevölkerung um mehr als die Hälfte zurückgegangen. <strong>Kein DSL gibt es, noch nicht einmal einen Bäcker. Der Metzger im Ort verschwindet, der Arzt, die Poststelle.</strong> Häufig hält es sogar die Kirche nicht mehr im Dorf. Von der Infrastruktur bleibt nur ein Zigarettenautomat. <strong>Die Grundstückspreise fallen, der Immobilienmarkt kollabiert.</strong> Deutschland rückt enger zusammen, es ballt sich in den Städten. Der demografische Pflug zieht übers Land und hinterlässt gewaltige Furchen. &#8230;<br />
</em></p>
<p><em>Es gibt jetzt keinen einzigen Hof mehr im ehemaligen Bauerndorf, <strong>die Wiesen um Hamm haben sie als Baugebiet ausgewiesen. Weil sich keine Käufer fanden, verpachteten sie das Land an den Besitzer einer Biogasanlage</strong>. &#8230;<br />
</em></p>
<p><em>&#8220;Sogar die Schwalben sind fort&#8221;. &#8230; Das letzte Schwalbennest fiel vor zwei Jahren von seiner Hauswand. So sauber ist es jetzt in Hamm, meint der ehemalige Bauer. Und so steril.</em></p>
<p><em>+++ soweit in Auszügen die Focus-Reportage +++</em></p>
<h3>&#8220;Handeln statt Heulen&#8221;</h3>
<p>ist die Empfehlung für die Menschen in peripheren ländlichen Räumen. <strong>Immer mehr aktive Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand</strong>, damit wichtige Einrichtungen der Infrastruktur, die Nahversorgung und die Menschen im Dorf bleiben &#8211; und die Schwalben. Auf den Internetseiten von www.dorfladen-netzwerk.de berichten wir über viele gute Beispiele mit Modellcharakter. Wir zeigen auf, wie es geht, die Nahversorgung im Dorf zu erhalten &#8211; berichten über Chancen und wollen Ratschläge geben, wie die Risiken minimiert werden können. Wie eingangs gesagt: <strong>Aktive Bürger haben lebendige Dörfer! </strong></p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Otersen_in_FrankfurterRundschau_400.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1117" title="Otersen_in_FrankfurterRundschau_400" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Otersen_in_FrankfurterRundschau_400.jpg" alt="Otersen_in_FrankfurterRundschau_400" width="400" height="129" /></a></p>
<p>Bereits vor 3 Jahren, am <strong>30.10.2006</strong> berichtete die <strong>Frankfurter Rundschau</strong>:</p>
<h4 style="text-align: center;">&#8220;Das niedersächsische Otersen wehrt sich erfolgreich gegen die Landflucht,</h4>
<h4 style="text-align: center;">die nicht nur Ostdeutschland trifft&#8221;.</h4>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/Frankfurter_Rundschau_30102006.pdf">Die Reportage der Frankfurter Rundschau veröffentlichen wir hier als PDF-Datei zum Herunterladen und Lesen.</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Frankfurter Rundschau berichtet über Dorfladen Otersen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 20:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfladen]]></category>
		<category><![CDATA[Landflucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Albrecht-Heider, der Ressortleiter Reportage der Frankfurter Rundschau war einen Tag lang in Otersen und informierte sich im Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; über Zukunftsmodelle zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum. Der umfassende Bericht ist in der Frankfurter Rundschau am 30.10.2006 erschienen.
Die Zeitungsseite der Frankfurter Rundschau vom 30.10.2006 steht hier als PDF-Datei zum Herunterladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2006/10/Titel_und_Seite_Frankfurter-Rundschau_250.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-772" title="Titel_und_Seite_Frankfurter Rundschau_250" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2006/10/Titel_und_Seite_Frankfurter-Rundschau_250.jpg" alt="Titel_und_Seite_Frankfurter Rundschau_250" width="175" height="247" /></a>Christoph Albrecht-Heider, der Ressortleiter Reportage der Frankfurter Rundschau war einen Tag lang in Otersen und informierte sich im Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; über Zukunftsmodelle zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum. Der umfassende Bericht ist in der Frankfurter Rundschau am 30.10.2006 erschienen.<span id="more-334"></span></p>
<p>Die Zeitungsseite der Frankfurter Rundschau vom 30.10.2006 steht hier als PDF-Datei zum Herunterladen und Lesen zur Verfügung.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/07/Frankfurter_Rundschau_30102006.pdf">Frankfurter_Rundschau_30102006</a></p>
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