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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Nahversorgung</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>Dortmund: Läden oft zu weit entfernt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema &#8220;Mangelnde Nahversorgung&#8221; ist längst  nicht mehr nur ein Thema für den ländlichen Raum, sondern inzwischen in den Städten angekommen.
Läden für Bürger oft zu weit entfernt
Dortmund, 04.07.2010, Frank Bußmann

Die Nahversorgung der Bürger ist in Gefahr, so der  Einzelhandelsverband.
Dortmund.  Sie ist  eines drängenden Themen der Stadtentwicklung: die Nahversorgung der  Bürger. Gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema &#8220;Mangelnde Nahversorgung&#8221; ist längst  nicht mehr nur ein Thema für den ländlichen Raum, sondern inzwischen in den Städten angekommen.<span id="more-1663"></span></p>
<h2>Läden für Bürger oft zu weit entfernt</h2>
<p>Dortmund, 04.07.2010, Frank Bußmann</p>
<div><a href="http://www.derwesten.de/img/3190793-1581670927/0273_543_30781197.jpg"><img src="http://www.derwesten.de/img/3190793-1581670927/0273_543_30781197-543x199.jpg" alt="Die Nahversorgung der Bürger ist in Gefahr, so der  Einzelhandelsverband." width="434" height="159" /></a></div>
<p>Die Nahversorgung der Bürger ist in Gefahr, so der  Einzelhandelsverband.</p>
<p><strong><span id="loc">Dortmund. </span> Sie ist  eines drängenden Themen der Stadtentwicklung: die Nahversorgung der  Bürger. Gerade für Ältere sollten Einkaufsmöglichkeiten fußläufig  vorhanden bleiben. Doch längst gibt es Viertel in Dortmund, in denen  dieses Prinzip nicht mehr gilt.</strong></p>
<p>DIe Nahversorgung der  Bürger mit Lebensmittel gehört zu den wichtigsten Themen der  Stadtentwickler. Gerade für Ältere sollten Einkaufsmöglichkeiten  fußläufig vorhanden bleiben. Doch längst gibt es Viertel in Dortmund, in  denen dieses Prinzip nicht mehr gilt. Anlass genug für den  Einzelhandelsverband Alarm zu schlagen: „Die Nahversorgung gerät in  Gefahr“, so Geschäftsführer Thomas Schäfer. Seine Erfahrungen:  Verbrauchermärkte und Selbstbedienungswarenhäuser machen sich auf dem  umkämpften Markt gegenseitig das Leben schwer, andererseits schließt in  einigen dicht besiedelten Räumen der letzte kleine Supermarkt. In  Dortmund sieht Schäfer unter anderem Mengede in Teilen unterversorgt,  auch Oestrich habe Defizite oder Scharnhorst in den Randbezirken.</p>
<p>Städte  wie Dortmund steuern diesem Trend des Marktes schon seit geraumer Zeit  entgegen: Nahversorgungskonzepte, an deren Entwicklung die  unterschiedlichsten Partner beteiligt sind, oder planunsgrechtliche  Möglichkeiten werden durchaus ausgeschöpft.</p>
<h4>Aufenthaltsqualität  der kleineren Zentren erhalten</h4>
<p>„Wenn sie denn von den Kommunen  genutzt werden, reichen diese Steuerungsinstrumente meist aus“, findet  Schäfer. Es gelte aber, so sein Appell, das Problembewusstsein  aufrechtzuerhalten. Ziel des Verbandes sei es nicht, Konkurrenz zu  verhindern, sondern auch, die Aufenthaltsqualität der kleineren Zentren  zu erhalten. Schäfer: „Konkurrenz ist gut, sie braucht aber Regeln.“</p>
<p>Der  EHV-Geschäftsführer weiß von zahlreichen Anfragen von Investoren im  Revier, die dann in die neue Immobilie einen Discounter pflanzen. So  würden die fußläufig erreichbaren Märkte auf Dauer beschädigt. Diese  kleineren Geschäfte sind dem Marktdruck oft nicht gewachsen. Sie werden  von den immer größer werdenden Verkaufsflächen der anderen Anbieter ins  Aus gedrückt.</p>
<h4>Kleine Läden bringen 8 Prozent des Umsatzes</h4>
<p>Fakt  ist: die Zahl der Klein- und Kleinst-Betriebe mit Flächen von rund 400  Quadratmetern wird immer geringer. Ihr Marktanteil, weiß Schäfer sinke  seit Jahren. Bundesweit erreichen sie nur noch acht Prozent des  Gesamtumsatzes im Lebensmitteleinzelhandel. Discounter und  SB-Warenhäuser teilen sich den großen Umsatzkuchen.</p>
<p>Andererseits:  In einigen Ortsteilen kämpfen neue, hochprofessionell geführte  Tante-Emma-Läden am Markt. Manche Experten geben ihnen keine Chance,  weil sie zu teuer sind und sich betriebswirtschaftlich nicht rechnen.  Andere prophezeien ihnen eine lukrative Marktnische aufgrund ihrer  starken Kundenorientierung. Das Problem drängt, weiß Schäfer. Die  Gesellschaft altert. Und gerade für Senioren ist die gute Erreichbarkeit  ihres Ladens entscheidend. In Dortmunder leben derzeit rund 50 000  Bürger, die über 80 Jahre alt sind.</p>
<p>Quelle: Der Westen.de &#8211; 4.7.2010</p>
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		<title>Nahversorgungstag Südniedersachsen</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 21:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 24.2.2010 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr im Bürgerhaus Krebeck der Nahversorgungstag Südniedersachsen statt. &#8220;Ist kein Laden im Ort, ist auch kein Leben mehr im Ort&#8221;.
– wer so argumentiert, übertreibt. Und doch gilt: Tante Emma ließ sich noch nie auf das Einkaufen reduzieren – sie war häufig Dorfmittelpunkt, vergleichbar nur mit Kirche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 24.2.2010 findet von 9.00 bis 16.30 Uhr im Bürgerhaus Krebeck der Nahversorgungstag Südniedersachsen statt. &#8220;Ist kein Laden im Ort, ist auch kein Leben mehr im Ort&#8221;.<span id="more-1424"></span></p>
<p style="margin-top: 0.75em;">– wer so argumentiert, übertreibt. Und doch gilt: Tante Emma ließ sich noch nie auf das Einkaufen reduzieren – sie war häufig Dorfmittelpunkt, vergleichbar nur mit Kirche und Gemeindehaus. Hier wurden Informationen ausgetauscht, hier blühte der Tratsch. Jetzt hat Tante Emma ihren Laden zugesperrt. Er fehlt dem Dorf – ein Manko, das viele Menschen schmerzt. Weitere Informationen sind dem <a href="http://regionalverband.de/docs/Flyer_Nahversorgungstag.pdf">Veranstaltungsflyer</a> zu entnehmen.</p>
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		<title>Ladenschließungen und die Folgen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 09:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Otersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31.12.2009 haben bundesweit wieder viele kleine Lebensmittel-Einzelhändler geschlossen &#8211; in der Regel aus Altersgründen und mangels einer Nachfolge-Regelung. Für viele Einwohner im ländlichen Raum wird es die letzte stationäre Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewesen sein. Damit ist vielerorts ein Stück Nahversorgung und Lebensqualität verloren gegangen. Und nicht nur das:  “Dass die Immobilienpreise um 20 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>31.12.2009</strong> haben bundesweit wieder <strong>viele kleine Lebensmittel-Einzelhändler geschlossen</strong> &#8211; in der Regel aus Altersgründen und mangels einer Nachfolge-Regelung. Für viele Einwohner im ländlichen Raum wird es die letzte stationäre Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewesen sein. Damit ist vielerorts ein Stück Nahversorgung und Lebensqualität verloren gegangen. Und nicht nur das:  “<strong>Dass die Immobilienpreise um 20 Prozent fallen, wenn das letzte Geschäft im Ort schließt, zeigt, welche Bedeutung ein Geschäft im Ort hat</strong>”, betont Heiner Dippel,  Sprecher des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord.<span id="more-1306"></span>Heiner Dippel ist sicher, dass &#8220;<strong>Dorfläden eine Chance haben, wenn sie neben Lebensmitteln auch Dienstleistungen anbieten und sich zum Dorfzentrum entwickeln</strong>&#8221; wurde Dippel im Pressebericht “Dorfladen gegen Discounter” der Frankfurter Rundschau vom 18.8.2009 zitiert.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kaufhaus-Dreyer_web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1310" title="Kaufhaus Dreyer_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Kaufhaus-Dreyer_web-674x450.jpg" alt="Kaufhaus Dreyer_web" width="283" height="189" /></a></p>
<p>Zu den letzten dörflichen Nahversorgern, die am Silvestertag für immer die Ladentür verschlossen, zählt in der rund 900 Einwohner zählenden Gemeinde Groß-Häuslingen mitten in Niedersachsen das traditionsreiche Kaufhaus Dreyer. Das Ehepaar Störk schloss aus Altersgründen das von Großvater Gustav Dreyer gegründete Kaufhaus. Neben Lebensmitteln gab es über Generationen auch Eisenwaren, Porzellan, Kohlen, Haushaltswaren und sogar Schuhe im Kaufhaus Dreyer zu kaufen. Das Geschäft in Häuslingen war früher Ausbildungsbetrieb und so mancher Lego-Baukasten, der zu Weihnachten verschenkt wurde, stammte aus dem Kaufhaus Dreyer in Häuslingen. Vor vielen Jahren schloss in Häuslingen bereits das <strong>Edeka-Geschäft Hartung an der Hauptstraße</strong>. Der örtliche <strong>Bäcker </strong>und auch das frühere<strong> Fleischerfachgeschäft</strong> haben ebenfalls <strong>schon längst geschlossen</strong>. Die Ära der örtlichen Nahversorger, die zusätzlich auch soziale Kontakte im Dorf ermöglichten, ist mit der Schließung des Kaufhauses Dreyer endgültig zu Ende gegangen. <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Hartung_Haeuslingen_web.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1311" title="Hartung_Haeuslingen_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Hartung_Haeuslingen_web-466x449.jpg" alt="Hartung_Haeuslingen_web" width="280" height="269" /></a></p>
<p>&#8220;<em>Ehrlicherweise muss aber auch festgestellt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Laden häufig erst richtig vermissen, wenn er – aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen – nicht mehr vorhanden ist!&#8221;, </em>schrieb Ministerpräsident Christian Wulff 2005 in seinem Grußwort für das Niedersächsische Dorfladen-Netzwerk, das seinen Sitz 5 km von Häuslingen entfernt im Nachbardorf Otersen (Landkreis Verden) hat. Im 520 Einwohner zählenden Dorf Otersen wird mit Erfolg seit fast 9 Jahren der <a href="http://dorfladen-netzwerk.de/niedersachsen/otersen/">Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221;</a> betrieben. Bei der Gründung der Bürgergesellschaft brachten die Einwohner am 6.12.2000 insg. 103.000 DM Eigenkapital auf. 70 Bürger als Dorfladen-Gesellschafter betreiben heute die letzte Einkaufsmöglichkeit im Süden des Landkreises Verden. Auf 150 qm Verkaufsfläche werden 2.000 Artikel des täglichen Bedarfs angeboten.</p>
<p>Nach der Schließung des letzten Lebensmittelgeschäftes wird aus &#8220;Nahversorgung&#8221; die &#8220;Fernversorgung&#8221; im nächsten Aldi-Markt oder im nächsten Supermarkt, zu denen die Dorf-Bevölkerung oftmals 8, 12 oder 15 km weit fahren muss. Hin und zurück kommen da schnell 15 bis 30 km und entsprechend hohe Fahrtkosten zusammen.</p>
<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Discounter-Studie1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1313" title="Discounter-Studie" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Discounter-Studie1-593x450.jpg" alt="Discounter-Studie" width="249" height="189" /></a>Die Fahrtkosten und die Fahrzeit rechnen viele Aldi- und Supermarkt-Kunden aber nicht mit und vertrauen dem &#8220;<strong>Billig-Image</strong>&#8221; der großen Discounter. Merkwürdig nur, das die Inhaber der großen Discounter-Ketten zu den reichsten Deutschen gehören. In den letzten Jahren gab es mehrere Studien über die Preispolitik der Discounter und vermeintlichen &#8220;Billigheimer&#8221;. Ende November 2009 führte mit der Frankfurter Allgemeine (FAZ) eine der großen Tageszeitungen Deutschlands einen Preisvergleich durch. Die FAZ bildete einen Warenkorb mit 16 gängigen Lebensmitteln und nahm einen Preisvergleich in drei Dorfläden und zwei Supermärkten in Bayern vor. www.dorfladen-netzwerk.de erweiterte den Preisvergleich um einen Dorfladen in Niedersachsen. Das Ergebnis: <strong>35,92 € im Dorfladen – 40,27 € und 34,53 € in den Supermärkten. </strong></p>
<p>Die Fahrt zum Einkaufen und die dafür zurückgelegten Kilometer mit Kraftfahrzeugen wird also immer länger: Die <strong>Kilometerzahl für Einkaufsfahrten verdoppelte sich</strong> von 1982 bis 2002 von 219 Millionen Kilometer <strong>auf 444 Millionen Kilometer – 444 Mio. km am Tag!</strong> <em>Quelle: IÖW, </em><em>Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung.</em></p>
<p><em>In Windach südlich von Augsburg ersparen sich die Einwohner diese langen Einkaufsfahrten, brachten 60.000 € Eigenkapital zusammen und eröffneten Anfang 2009 ihren eigenen Dorfladen &#8211; den Schloßmarkt in Windach. </em>Zum Einkauf von Lebensmitteln braucht keine Windacher Hausfrau mehr nach Schondorf oder Landsberg zu fahren. Von einigen hörte man schon: „<strong>Die 12 km spar’ ich mir künftig</strong>.” Oder „<strong>Bei einem Einkauf von 50 € machen Fahrtkosten von 5 € ja gleich 10 % aus. Die lasse ich lieber im Ort als auf der Straße</strong>.”</p>
<p><strong>Jahr für Jahr steigt die Zahl der Einwohner im ländlichen Raum, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und sich ein gutes Stück Nahversorgung und damit Lebensqualität erhalten wollen</strong>. Immer mehr Bürgermeister, Kommunalpolitiker und Bürger wollen sich von den großen Lebensmittel-Ketten und Discountern nicht mehr vorschreiben lassen, wie weit sie zum Einkaufen fahren müssen. Beim Dorfladen &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; im niedersächsischen Otersen (Bundessieger 2007 im Dorfwettbewerb &#8220;Unser Dorf hat Zukunft&#8221;) wird ein stetig steigendes Interesse an diesem Modellprojekt festgestellt. Allein in der Woche vor Weihnachten gab es fünf Anfragen von Bürgergruppen und Gemeinden. Viele Bürgergruppen kamen 2009 zu Besuch nach Otersen: aus Steinau bei Cuxhaven, Dettum bei Wolfenbüttel und Völlringhausen im Sauerland. Neben vielen Bürgermeistern informierten sich auch Landräte und Wirtschaftsförderer von Landkreises beim Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerk mit Sitz in Otersen.</p>
<p>Das neue <strong>Internet-Portal</strong> zur Sicherung der Nahversorgung <strong>www.dorfladen-netzwerk.de</strong> ging es im Sommer 2009 online, hat in sechs Monaten bereits einen Umfang von über 100 Seiten angenommen und registrierte <strong>nur im November über 13.000 Seitenaufrufe</strong>. 2010 werden wir in diesem Internetportal weitere Berichte rund um die Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum veröffentlichen.</p>
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		<title>Nachbarschaftsläden sichern Nahversorgung</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 06:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[


Schweitzer: Mit Nachbarschaftsläden die Nahversorgung sichern


Mainz (agrar-PR) - Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer sieht gute Chancen, mit durchdachten Konzepten die Nahversorgung mit Dienstleistungen im ländlichen Raum zu stärken.„Unternehmerisch geführte und multifunktional konzipierte Nachbarschaftsläden könnten ein Weg sein, zu vertretbaren Kosten auch bei geringer Einwohnerzahl einen gewissen Dienstleistungsstandard sicherzustellen“, sagte Schweitzer heute auf der Veranstaltung Kleine Orte &#8211; kleine Flächen: Welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="padding: 2px;" align="left" valign="top"><strong><span><em>Schweitzer: Mit Nachbarschaftsläden die Nahversorgung sichern</em></span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><span>Mainz (agrar-PR) - Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer sieht gute Chancen, mit durchdachten Konzepten die Nahversorgung mit Dienstleistungen im ländlichen Raum zu stärken.<span id="more-1179"></span></span>„Unternehmerisch geführte und multifunktional konzipierte Nachbarschaftsläden könnten ein Weg sein, zu vertretbaren Kosten auch bei geringer Einwohnerzahl einen gewissen Dienstleistungsstandard sicherzustellen“, sagte Schweitzer heute auf der Veranstaltung Kleine Orte &#8211; kleine Flächen: Welche Zukunft hat die Nahversorgung im ländlichen Raum? in Wörrstadt.<br />
Dort diskutierten rund 100 Vertreter aus der Kommunalpolitik, der Wirtschaftsförderung, dem Einzel- und Großhandel sowie dem Bankenwesen über Perspektiven und Herausforderungen der Nahversorgung.<span> </span>In vielen Gemeinden mit weniger als 3.000 Einwohnern gebe es heute kein Geschäft für Lebensmittel und andere alltägliche Waren, sagte Schweitzer. Vielerorts bestehe aber der Wunsch, mit einem Nachbarschaftsladen die Lebensqualität zu steigern und einen wichtigen Impuls für die Entwicklung der Gemeinde zu setzen. Der Staatssekretär würdigte dieses oftmals von Kommunalpolitikerinnen und -politikern sowie Einzelpersonen getragene Engagement, warnte aber vor „überstürzten Gründungen“. „Es ist auf jeden Fall angebracht, einen Businessplan aufzustellen. Dieser dient dazu, die Stimmigkeit des eigenen Konzeptes zu überprüfen und andere, deren Engagement und deren Finanzmittel benötigt werden, von dem Konzept zu überzeugen.“ Eine Hilfe dabei stelle der Leitfaden für Gründer und Betreiber von Nachbarschaftsläden dar, den das Wirtschaftsministerium jetzt in einer aktualisierten Auflage herausgebracht hat. Zudem unterstützt die Landesregierung entsprechende Aktivitäten mit Fördermitteln für Investitionen und für die Beratung der Kommunen und der Betreiber von Nachbarschaftsläden.</p>
<p>Schweitzer betonte die Bedeutung von wirtschaftlich tragfähigen Konzepten für Nachbarschaftsläden. Es sei grundsätzlich nicht die Aufgabe von Kommunen, dauerhaft den Lebensmitteleinzelhandel im Nachbarschaftsladen zu subventionieren. Um dies zu vermeiden, sollten möglichst viele privatwirtschaftliche Partner in das Konzept eingebunden werden. Mit den Partnern könnten zudem verschiedenste Dienstleistungen unter einem Dach kombiniert werden. Schweitzer verwies auf Nachbarschaftsläden in Deutschland, die neben dem Lebensmitteleinzelhandel auch gastronomische Angebote, Bankdienstleistungen und Informationen für Touristen bereithielten und Nebenräume an Ärzte, Beratungsstellen, Gemeindeverwaltungen, Energieversorger, Finanzberater und anderen Dienstleister vermieteten.</p>
<p>Lebensmittelhändler Alexander Buß berichtete über seine unternehmerischen Erfahrungen in der Hunsrückgemeinde Gemünden. Ortsbürgermeister Alois Meyer aus Klausen (Landkreis Bernkastel-Kues) und Amtskollege Gebhard Linscheid in Winden (Rhein-Lahn-Kreis) schilderten die erfolgreichen Bemühungen in ihren Gemeinden, mit viel ehrenamtlichem Engagement Nachbarschaftsläden zu gründen. Reinhard Steinkamp, Inhaber der Firma HEIKO &#8211; rollende Lebensmittelmärkte &#8211; machte deutlich, dass die mobile Nahversorgung in zahlreichen Kommunen der Eifel die einzige Möglichkeit sei, fußläufig einzukaufen.</p>
<p><strong>Der Leitfaden für Gründer und Betreiber von Nachbarschaftsläden sowie Informationen über die Fördermöglichkeiten können per Mail über <a href="mailto:pressestelle@mwvlw.rlp.de" target="_blank">pressestelle@mwvlw.rlp.de</a></strong> angefordert werden. <em>(Ende / agrar-presseportal.de)</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>&#8220;Nachfrage nach Nahversorgungslösungen&#8221;</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2009/10/zunehmende-nachfrage-nach-nahversorgungslosungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Utz]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Rainer Utz, Lebensmittel-Großhändler in 3. Generation,  nahm in einem Interview für www.dorfladen-netzwerk.de am 16.10.2009 aktuell Stellung zu aktuellen Themen der Nahversorgung im ländlichen Raum. Die &#8220;zunehmende Nachfrage nach Nahversorgungslösungen&#8221; beantwortet der Lebensmittel-Großhändler aus Ochsenhausen nicht nur mit Warenlieferungen sondern mit zukunftsweisenden Vertriebskonzepten und umfangreichen Dienstleistungenfür &#8220;Um´s Eck&#8221;-Geschäfte in Baden-Württemberg und Bayern, sowie Dorfläden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1030" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><strong><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Rainer-Utz_web.jpg"><img class="size-full wp-image-1030  " title="Rainer Utz_web" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Rainer-Utz_web.jpg" alt="Rainer Utz" width="216" height="172" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Rainer Utz</p></div>
<p><strong>Rainer Utz,</strong> Lebensmittel-Großhändler in 3. Generation,  nahm in einem Interview für www.dorfladen-netzwerk.de am 16.10.2009 aktuell Stellung zu aktuellen Themen der Nahversorgung im ländlichen Raum. Die &#8220;zunehmende Nachfrage nach Nahversorgungslösungen&#8221; beantwortet der Lebensmittel-Großhändler aus Ochsenhausen nicht nur mit Warenlieferungen sondern mit zukunftsweisenden Vertriebskonzepten und umfangreichen Dienstleistungenfür &#8220;Um´s Eck&#8221;-Geschäfte in Baden-Württemberg und Bayern, sowie Dorfläden, die zunehmend von Bürgergesellschaften betrieben werden.<span id="more-1029"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Ihr Unternehmen beliefert als Lebensmittel-Großhändler insbesondere kleinere Lebensmittel-Einzelhändler, „Um´s Eck“-Geschäfte und Dorfläden, die teilweise von Bürgergesellschaften betrieben werden.  Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation der Nahversorgung im ländlichen Raum?</p>
<p><strong>Rainer Utz:</strong> &#8220;Wir registrieren eine zunehmende Nachfrage nach Nahversorgungslösungen vor allem im ländlichem Raum von Seiten der Kommunen, aber auch von interessierten Bürgern. Selbst an Standorten, die langjährig nicht mehr mit einem Lebensmittelgeschäft versorgt sind werden Bemühungen  sichtbar, dort wieder eine Versorgung herzustellen&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Mit welchen Dienstleistungen unterstützen Sie als Großhändler die kleinen Nahversorger?</p>
<p><strong>Rainer Utz: </strong>&#8220;Als Großhandelszentrale ist es unser Anspruch, die uns angeschlossenen Nahversorgungskunden nicht nur mit Ware, sondern auch mit Dienstleitungen zu versorgen. Das geht von der Standortanalyse über klassisches Marketing hin bis zur praktischen mit Hilfe bei Neubestückung und Umbauten von Geschäften. Unsere Zielsetzung ist es, die uns angeschlossenen Nahversorgungsgeschäften langfristig existenzfähig aufzustellen&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Wie beurteilen Sie als Fachmann den ungebremsten Preiskrieg und ruinösen Wettbewerb im Lebensmittel-Einzelhandel?</p>
<p><strong>Rainer Utz</strong>: &#8220;Unter dem Eindruck der Finanz-und Wirtschaftskrise haben insbesondere die Discounter ihr Werbebudget deutlich erhöht und setzen Preisaktionen: Hierdurch wird der Eindruck geweckt, dass diese Vertriebsformen die Preise laufend senken; die parallel dazu erfolgenden Preiserhöhungen gehen im Blickwinkel der Öffentlichkeit dabei offensichtlich unter. Als Großhandelsunternehmen geben wir rückläufige Preise – derzeit insbesondere bei Molkereiprodukten und einigen Grundnahrungsmitteln – zügig an unsere Kunden weiter. Dennoch kommen Umsätze und Erträge unserer Kunden durch den ruinösen Wettbewerb enorm unter Druck.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Über wie viel Ladenfläche, über wie viele verschiedene Artikel  in den Regalen und welche Zusatz-Angebote sollte ein optimaler Nahversorger verfügen?</p>
<p><strong>Rainer Utz:</strong> &#8220;Gerade im ländlichen Raum richtet sich die Fläche eines Nahversorgers sehr häufig nach den gegebenen Möglichkeiten; ein Neubau ist hier eher die Ausnahme. Es gelingt uns hierbei aber auch auf kleiner Fläche immer ein nachfrageorientiertes Angebot zu platzieren. Damit ein Nahversorger vom Verbraucher als echte Alternative für den Einkauf jedoch angenommen wird, empfehlen wir eine Verkaufsfläche von 120-200 qm. Auf dieser Fläche positionieren wir ein Sortiment im Umfang von 2.500 bis 3.000 Artikel&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Sehen Sie realistische Chancen für Kleinflächen unter 150 qm oder sogar unter 100 qm Ladenfläche?</p>
<p><strong>Rainer Utz:</strong> &#8220;Wie bereits ausgeführt sehen wir die Untergrenze für eine attraktive Verkaufsfläche bei 120 qm. Dennoch haben wir in unserem Kundenkreis viele Beispiele, die auch auf kleinerer Fläche erfolgreich sind. In diesen Fällen müssen die Kaufleute jedoch deutlich mehr Flexibilität und Kreativität entwickeln, um den Verbraucherwünschen gerecht werden zu können&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Welche guten Ratschläge können Sie den Inhabern kleiner Nahversorgungsgeschäfte und Dorfläden „von Bürgern für Bürger“ zwischen Allgäu und Nordseeküste verraten?</p>
<p><strong>Rainer Utz:</strong> &#8220;Ein starkes Engagement der Betreiber und der Mitarbeiter. Nicht der letzte Preis entscheidet sondern Freundlichkeit, Fachkompetenz und Sortiments-Mix. Starke regionale Partner ins Boot bringen (Bäcker, Metzger). Binden Sie die Vereine vor Ort in das Dorfladengeschehen ein, für Feste und Sonderaktionen. Kindergärten sind z.B. gute Werbeträger. Gutes Marketing (neue Einwohner im Ort über Rundschreiben begrüßen, bzw. kleine Aufmerksamkeit zur Geburt). Dies alles sind Kundenbindungsinstrumente, die sehr geschätzt werden&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Frage:</span> Wie beurteilen Sie das neue Internet-Portal www.dorfladen-netzwerk.de?</p>
<p><strong>Rainer Utz</strong>: &#8220;Bei dieser Homepage ist der Name wirklich Programm. Ich kenne im deutschsprachigem Raum kein weiteres Projekt, dass derart umfangreich und informativ über die Nahversorgung im allgemeinen und Dorfläden im speziellen informiert. Insbesondere das Dorfladen-Handbuch stellt für neue Dorfladenprojekte eine unschätzbare Hilfe dar&#8221;.</p>
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		<title>&#8220;Nahversorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 15:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch eine Internet-Recherche wurden wir auf das Fachkolloquium &#8220;Nahversorgung im Dorf&#8221; im April 2008 in Nebelschütz in Sachsen aufmerksam. Die Bürgermeisterin der Stadt Augustusburg berichtete in einem Vortrag über &#8220;Nahversorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit &#8211; Diskurs am Beispiel Hennersdorf&#8221;.
Hennersdorf mit seinen 340 Einwohnern war bis 1998 eigenständig und ist seither der zweitkleinste Ortsteil der Stadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch eine Internet-Recherche wurden wir auf das Fachkolloquium &#8220;Nahversorgung im Dorf&#8221; im April 2008 in Nebelschütz in Sachsen aufmerksam. Die Bürgermeisterin der Stadt Augustusburg berichtete in einem Vortrag über <span style="font-weight: bold;">&#8220;Nahversorgung zwischen Wunsch und Wirklichkeit &#8211; Diskurs am Beispiel Hennersdorf&#8221;.<span id="more-281"></span></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Hennersdorf </span>mit seinen <span style="font-weight: bold;">340 Einwohner</span>n war bis 1998 eigenständig und ist seither der zweitkleinste Ortsteil der Stadt Augustusburg. <span style="font-weight: bold;">Unter 120 Bewerbern</span> erhielt Hennersdorf den Zuschlag bei der Ausschreibung des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau zum Thema <span style="font-weight: bold;">&#8220;Nachbarschaftsladen 2000 &#8211; Nahversorgung im ländlichen Raum&#8221;.</span> Bereits 1993 eröffnete eine private Betreiberin den Dorfladen in Hennersdorf als &#8220;Nachbarschaftsladen 2000&#8243;. Für Hennersdorf wurde der Versuch nach 12 Jahren aus Rentabilitätsgründen im Jahre 2005 beendet.</p>
<p>Trotz dieser Erfahrungen gab die Bürgermeisterin in ihrem Vortrag der <span style="font-weight: bold;">Nahversorgung im Dorf eine Chance</span>, <span style="text-decoration: underline;">wenn Bürger sich zu einem genossenschaftlichen Modell entschließen</span>. &#8220;<span style="font-weight: bold;">Hier sind die Bürger direkt mit im Boot. Diese Form der Betreibung war aber 1993 in den neuen Bundesländern nicht denkba</span>r&#8221;, betonte Bürgermeisterin Evelyn Jugelt beim Fachkolloquium.</p>
<p>Die vollständige Rede steht als <a href="http://www.smul.sachsen.de/laendlicher_raum/download/11_Evelyn_Jugelt_Nahversorgung_Wunsch_Wirklichkeit.pdf">PDF-Datei auf der Internetseite des Sächsischen Ministeriums zum Herunterladen zur Verfügung.</a></p>
<p><a href="http://ec.europa.eu/agriculture/rur/leader2/rural-de/biblio/activ/art02.htm">Weitere Informationen zum &#8220;Nachbarschaftsladen 2000&#8243; </a>sind auf einer weiteren Internetseite zu finden.</p>
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		<title>Nahversorgung beim Handels-Dialog</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 08:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gröll]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Handels-Dialog &#8220;Schaufenster Niedersachsen&#8221; wurde am 26.11.2008 auch das Thema NAHVERSORGUNG thematisiert.


Als Referenten waren zu diesem Thema der Unternehmensberater Wolfgang Gröll (BBE) aus München und der Sprecher des Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerkes Günter Lühning aus Otersen nach Hannover gekommen.
Beide Referenten berichteten aufgrund Ihrer umfassenden Erfahrungen von guten Chancen des ländlichen Raumes, die Nahversorgung im Dorf zu sichern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/11/Schaufenster-Niedersachsen-Handelsdialog.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-656" title="Schaufenster Niedersachsen Handelsdialog" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/11/Schaufenster-Niedersachsen-Handelsdialog.jpg" alt="Schaufenster Niedersachsen Handelsdialog" width="126" height="144" /></a>Beim Handels-Dialog &#8220;Schaufenster Niedersachsen&#8221; wurde am 26.11.2008 auch das Thema NAHVERSORGUNG thematisiert.</p>
<ul></ul>
<ul></ul>
<p>Als Referenten waren zu diesem Thema der <span style="font-weight: bold;">Unternehmensberater Wolfgang Gröll (BBE) aus München</span> und der <span style="font-weight: bold;">Sprecher des Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerkes Günter Lühning aus Otersen</span> nach Hannover gekommen.<span id="more-275"></span></p>
<p>Beide Referenten berichteten aufgrund Ihrer umfassenden Erfahrungen von guten <span style="font-weight: bold;">Chancen des ländlichen Raumes, die Nahversorgung im Dorf zu sichern, wenn sich die Bürger in genossenschaftlichen Modellen mit Engagement und Kapitalanteilen beteiligen </span>und in &#8220;ihrem Dorfladen&#8221; einkaufen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Wolfgang Gröll</span> hat als Unternehmensberater <span style="font-weight: bold;">zahlreiche Dorfläden</span> &#8220;von Bürgern für Bürger&#8221; insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg <span style="font-weight: bold;">zum Erfolg begleitet.</span> Ein Bürgermeister habe ihm berichtet, das vor der Eröffnung des Dorfladens der örtliche &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Friedhof der letzte Treffpunkt für die Bürger gewesen sei&#8221;</span>.</p>
<p>&#8220;<span style="font-weight: bold;">Dorfläden sind nicht nur Lebensmittel-Märkte sondern Lebens-Mittelpunkte eines Dorfes</span>&#8220;, betonte später Günter Lühning in seinem Vortrag.</p>
<p>Beide Referenten freuten sich über die <span style="font-weight: bold;">McKinsey-Studie</span> aus dem Jahr<span style="font-weight: bold;"> 2007</span>, die einen <span style="font-weight: bold;">neuen Trend zurück zu modernen Tante Emma-Läden</span> festgestellt hat. Dieser Trend wurde auch beim &#8220;Handelsdialog Niedersachsen&#8221; in Hannover deutlich. Der Vertreter einer großen deutschen Handelskette hatte angekündigt, nicht nur neue Vollsortimenter-Supermärkte mit über 1.000 qm Fläche und 15.000 Artikeln in den Regalen entwickeln zu wollen. Dem neuen Trend werde die Handelskette folgen und 400 qm große Nahversorger realisieren &#8211; vornehmlich in frequenzstarken Lagen in Stadtteilen, wo die <span style="font-weight: bold;">Verkaufsfläche bei 1,7 qm pro Einwohner im Stadtteil </span>liegt.</p>
<p>Von einer derartig guten, städtischen Versorgung (1,7 qm pro Einwohner) kann der ländliche Raum nur träumen. Der Dorfladen Otersen mit 150 qm Verkaufsfläche versorgt 750 Einwohner in drei Dörfern (= <span style="font-weight: bold;">0,2 qm pro Einwohner im ländlichen Raum</span>) In der Gemeinde Kirchlinteln (mitten in Niedersachsen) mit insgesamt 10.500 Einwohnern in 17 Dörfern gibt es noch 5 kleine Lebensmittel-Einzelhändler, einen Discounter und einen Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von insgesamt ca. 2.500 qm (= 0,2 qm pro Einwohner). Im Anschluss an ihre Vorträge vereinbarten Wolfgang Gröll und Günter Lühning eine stärkere Kooperation und einen Erfahrungsaustausch zwischen der BBE-Unternehmensberatung in München und dem Dorfladen-Netzwerk in Niedersachsen.</p>
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		<title>IÖW: 8 Millionen Menschen unterversorgt</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/11/iow-8-millionen-menschen-unterversorgt/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 12:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[IÖW]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einkaufen auf dem Land: 8 Mio. Menschen unterversorgt! &#8211; Die Studie zur Nahversorgung im ländlichen Raum des Institus für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) wurde am 30.6.2005 vorgestellt und steht als Kurzfassung und als Langfassung (200 Seiten) als pdf-Datei im Internet zum Download bereit.
Wenn zum Abendessen etwas fehlt, dann geht man in den Supermarkt um die Ecke. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2005/11/Dörfer-verlieren-Geschäfte.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-762" title="Dörfer verlieren Geschäfte" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2005/11/Dörfer-verlieren-Geschäfte-463x450.jpg" alt="Dörfer verlieren Geschäfte" width="278" height="270" /></a>Einkaufen auf dem Land: 8 Mio. Menschen unterversorgt!</strong> &#8211; Die Studie zur Nahversorgung im ländlichen Raum des Institus für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) wurde am 30.6.2005 vorgestellt und steht als Kurzfassung und als Langfassung (200 Seiten) als pdf-Datei im Internet zum Download bereit.<img title="Mehr …" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-459"></span>Wenn zum Abendessen etwas fehlt, dann geht man in den Supermarkt um die Ecke. <strong>Für etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland ist dies aber nicht mehr so einfach</strong>: Gerade in kleineren Kommunen geht der Einzelhandel zurück. <strong>Besonders betroffen davon sind weniger mobile Menschen: Ältere, sozial schwache Menschen und Menschen mit Behinderungen</strong>. Das fand das IÖW in einer Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) heraus. Die Studie wurde am 30.6.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studie steht als <a href="http://www.ioew.de/home/downloaddateien/studie_laendlicher_raum_kurz.pdf">Kurzfassung</a> und als <a href="http://www.ioew.de/home/downloaddateien/studie_laendlicher_raum_lang.pdf">Langfassung mit 200 Seiten</a> im Internet als pdf-Datei zum Download bereit.</p>
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		<title>ZDF: Kaum noch Tante Emma-Läden im Ort</title>
		<link>http://dorfladen-netzwerk.de/2005/07/zdf-kaum-noch-tante-emma-laden-im-ort/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2005 12:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbraucherschützer: Millionen Menschen sind &#8220;unterversorgt&#8221;
Bis zu acht Millionen Menschen sind laut Verbraucherschützer bundesweit &#8220;unterversorgt&#8220;, weil sie kein Geschäft im Umkreis von einem Kilometer haben. Für ältere, Menschen mit Behinderungen oder kleinem Einkommen bedeute das: &#8220;Wer nicht fahren kann, hat Pech.&#8221;
24.07.2005 Den Fleischer um die Ecke gibt es nicht mehr, und zum Supermarkt dauert es eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verbraucherschützer: Millionen Menschen sind &#8220;unterversorgt&#8221;</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bis zu acht Millionen Menschen sind laut Verbraucherschützer bundesweit &#8220;unterversorgt</span>&#8220;, weil sie kein Geschäft im Umkreis von einem Kilometer haben. Für ältere, Menschen mit Behinderungen oder kleinem Einkommen bedeute das: &#8220;Wer nicht fahren kann, hat Pech.&#8221;<span id="more-464"></span></p>
<p align="left">24.07.2005 Den Fleischer um die Ecke gibt es nicht mehr, und <span style="text-decoration: underline;">zum Supermarkt dauert es eine </span><span style="text-decoration: underline;">halbe Stunde mit dem Auto</span>. In vielen ländlichen Gegenden wird der Weg zum Einkaufen für die Kunden immer länger &#8211; statt des teureren Dorfladen weichen sie zusehends auf die Discounter aus. Das setzt die Geschäfte in den Städten unter Druck.</p>
<p align="left">Zitat</p>
<p align="left"><strong>&#8220;Die Abwärtsentwicklung bei der Versorgung ländlicher Regionen </strong><strong>muss gestoppt werden.&#8221;</strong> Edda Müller, Verbraucherzentrale</p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Verbraucherschützer warnen, dass noch mehr Menschen Einkaufsmöglichkeiten in der </span><span style="text-decoration: underline;">Nähe verlieren</span>. &#8220;Die Abwärtsentwicklung bei der Versorgung ländlicher Regionen muss gestoppt werden&#8221;, fordert Edda Müller, Chefin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Selbst aus vielen größeren Gemeinden seien Läden für Lebensmittel und andere Alltagswaren verschwunden. <strong>Bis zu acht Millionen Menschen seien bundesweit &#8220;unterversorgt&#8221;:</strong> Sie haben kein Geschäft im Umkreis von einem Kilometer. Und die Lage verschärfe sich weiter.</p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Denn der Wandel im Handel werde zum sozialen Problem</span>. Vor allem für Ältere, Menschen mit Behinderungen oder kleinem Einkommen heiße es immer öfter: &#8220;Wer nicht fahren kann, hat Pech.&#8221; Sterben der Kaufmannsläden. Dabei hat das <span style="text-decoration: underline;">Sterben der traditionellen Kaufmanns</span><span style="text-decoration: underline;">läden in der dünn besiedelten Fläche schon lange begonnen</span>. <strong>In den vergangenen 40 Jahren </strong><strong>sank die Zahl der Lebensmittelgeschäfte bundesweit von einst 160 000 auf nur noch </strong><strong>60 000</strong>, wie es in einer Studie des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung heißt. Zugleich verschärfte der Siegeszug von Aldi, Lidl und Co. den Wettbewerb massiv. Im Preiskampf sind die Anforderungen an profitable Standorte gestiegen. Damit die Kaufkraft der Kundschaft stimmt und sich die Kosten rechnen, lautet die Vorgabe vieler Ketten: mindestens 700 Quadratmeter Ladenfläche, mindestens 6000 Einwohner im Einzugsgebiet.</p>
<p align="left">Mobile Verkäufer Um von günstigen Preisen und größerer Auswahl zu profitieren, steigen die Kunden denn auch immer häufiger ins Auto. Wurde vor 20 Jahren jeder zweite Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt, ist es jetzt nur noch jeder dritte. Läden mit kleinerem Sortiment und höheren Preisen in der Nachbarschaft haben da oft das Nachsehen. <strong>&#8220;Die Kunden im Ort entscheiden, ob ein </strong><strong>Geschäft ein Auskommen hat&#8221;</strong>, heißt es beim Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Insgesamt sei die Versorgung des ländlichen Raumes aber nicht in Gefahr. Wo Läden geschlossen werden, kämen mehr und mehr mobile Verkäufer in die Siedlungen, zum Beispiel mit Lastwagen als Minimärkten auf Rädern.</p>
<p align="left">Auf regionale Produkte setzen Den Verbraucherzentralen reicht das nicht aus. Um im Wettbewerb mit der Massenware der Discounter zu bestehen, sollten Geschäfte in kleinen Orten auf regionale Produkte setzen und dafür werben. Bei der Genehmigung von Neuansiedlungen dürfe die Bürgermeister-Rivalität um Gewerbesteuereinnahmen gewachsene Einkaufsstrukturen nicht zerstören. Da sei es gut, dass die Deutsche Post gerade ankündigte, für einen Test im Herbst 300 neue Kleinfilialen auf dem Land einzurichten. Denn für Briefmarken oder Überweisungen an einem Sparkassenschalter lassen sich Kunden auch in Dorfläden locken. Der Einzelhandel biete sich für solche Partnerschaften gut an, sagt HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr.</p>
<p align="left">Gegen Nachfrageschwund Dass sich die Entwicklung zurückdrehen lässt, glaubt indes kaum jemand. Um weiteren Nachfrageschwund zu verhindern, müsse letztlich die Abwanderung aus dem ländlichen Raum gestoppt werden, heißt es beim Deutschen Landkreistag. Wie in vielen kleinen Orten hat der Strukturwandel der Branche aber auch schon die Großstädte erfasst. In Innenstädten von Berlin bis Köln stehen zusehends Ladenflächen leer. Dagegen eröffnen an Autobahnauffahrten und Gewerbegebieten immer neue Supermärkte und Shoppingzentren auf der so genannten grünen Wiese. Das klingt zwar wie auf dem Land &#8211; ist aber kurz vor der Stadt. <em>von Sascha Meyer, dpa</em></p>
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