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	<title>Dorfladen-Netzwerk &#187; Regionaltheke</title>
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	<description>Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum</description>
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		<title>Regio-Produkte: „Tante Emma“ retten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaltheke]]></category>

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		<description><![CDATA[[0] Regio-Produkte können &#8220;Tante Emma&#8221; retten Sipplingen/Konstanz (as) Auf den Dörfern ist ein Laden um die Ecke, der legendäre Tante-Emma-Laden, längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele dieser Dorfläden sahen sich aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, dicht zu machen. An die 50 Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter sowie Zwischen- und Einzelhändler trafen sich deshalb in Sipplingen zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="Postings" style="line-height: 18px; display: none;"><a href="http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/sipplingen/Regio-Produkte-koennen-bdquo-Tante-Emma-ldquo-retten;art372492,3956027#kommentare"><img style="margin-left: 5px; margin-top: 8px;" src="http://www.suedkurier.de/sk_pics/layout/main/comment_plain.jpg" alt="" /></a> <a href="http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/sipplingen/Regio-Produkte-koennen-bdquo-Tante-Emma-ldquo-retten;art372492,3956027#kommentare">[0]</a></span> <script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p><strong> </strong></div>
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<p><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Wallhausen_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1000" title="Wallhausen_1" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Wallhausen_1.jpg" alt="Wallhausen_1" width="160" height="88" /></a></p>
<p><strong>Regio-Produkte können &#8220;Tante Emma&#8221; retten</strong></p>
<p>Sipplingen/Konstanz (as) Auf den Dörfern ist ein Laden um die Ecke, der legendäre Tante-Emma-Laden, längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele dieser Dorfläden sahen sich aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, dicht zu machen. <span id="more-998"></span>An die<strong> 50 Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter sowie Zwischen- und Einzelhändler trafen sich deshalb in Sipplingen zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema „Nahversorgung</strong>“. Organisiert wurde die anschließende Exkursion zu den erfolgreichen Dorfläden in Sipplingen und Wallhausen von der Bodensee Agenda 21.</p>
<p>„Erst ist der Laden weg, dann folgt der Bäcker, die Post, die Bank und zuletzt auch der Arzt“, beschrieb <strong>Reimut Vogel, Chefredakteur des Baden-Württemberg-Magazins</strong>, im historischen Sipplinger Rathaussaal die verhängnisvolle Kette. Die unter dem Dach der Internationalen Bodensee-Konferenz angesiedelte Bodensee Agenda 21 hat sich dieser Problematik angenommen und wollte mit dieser Exkursion zeigen, wie es auch in Zeiten der übermächtigen Supermarktketten und Discounter noch möglich sein kann, einen Dorfladen am Leben zu erhalten.</p>
<p>Sowohl in Sipplingen als auch in Wallhausen hat man erfahren müssen, was es heißt, wenn der Dorfladen plötzlich seine Pforten schließt. In beiden Fällen ist es aber gelungen, relativ schnell für eine Ersatzlösung zu sorgen. Allerdings auf ganz unterschiedlichen Wegen.</p>
<p>Während man in Sipplingen mit Alwin und Bettina Beirer aus der Einwohnerschaft heraus ein zupackendes Ehepaar gefunden hat, das den Dorfladen wiederbelebt hat und seit nunmehr schon sechs Jahren erfolgreich betreibt, musste man in Wallhausen, weil hier kein privater Betreiber für den Dorfladen zu gewinnen war, den steinigeren Weg gehen und gründete eine Genossenschaft, die den Dorfladen nun seit April betreibt. Beiden Läden ist eines gemeinsam: Sie heben sich von den Lebensmittelmärkten durch ein so weit wie möglich mit regionalen Produkten bestückten Sortiment ab.</p>
<p>Den beiden Dorfläden in Sipplingen und Wallhausen ist aber noch ein Zweites gemeinsam. Sowohl Sipplingens Bürgermeister Anselm Neher als auch der Wallhauser Ortsvorsteher Roger Tscheulin hoben die persönliche Note hervor, mit denen die Kunden hier bedient würden. Gleichzeitig betonten sie auch, dass „das Lädele“, von dem hier wie dort gesprochen wird, auch eine sehr starke soziale Funktion gefunden habe. „Das Lädele ist auch ein Treffpunkt für unsere Einwohner geworden“, weiß der Ortsvorsteher von Wallhausen. Hinter dem Dorfladen von Wallhausen steckt eine örtliche Genossenschaft mit 250 Mitgliedern, die das Startkapital von rund 40 000 Euro aufgebracht haben. Im Laden arbeiten eine Vollzeit- und fünf Teilzeitkräfte. Außerdem stellen sich auch Genossenschaftsmitglieder ehrenamtlich zur Verfügung. „Der Umsatz liegt bisher über unseren Erwartungen“, freut sich Genossenschaftsvorsitzender Manfred Griesmeier.</p>
<p>Mit Umsatzsorgen muss sich auch Alwin Beirer aus Sipplingen, der von Haus aus Metzger ist, nicht plagen. Durchschnittlich gehen bei ihm werktags 270 Kunden ein und aus. Am Sonntagvormittag sind es etwa Hundert. Dem Dorfladen in Wallhausen ist, um die wirtschaftliche Basis zu verbreitern, auch eine Änderungsschneiderei und ein Fahrradverleih für Touristen angegliedert.</p>
<p>Quelle: Südkurier.de</p>
<p>Informationen im Internet:<a href="http://www.dorfladen-wallhausen.de/" target="_blank">www.dorfladen-wallhausen.de</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Wallhausen_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-999" title="Wallhausen_2" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2009/10/Wallhausen_2.jpg" alt="Wallhausen_2" width="400" height="78" /></a></p>
</div>
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		<title>Dorf- u. Bürgerladen Arberg mit Regionaltheke</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 15:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorfladen-netzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfläden in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaltheke]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunales Geschäft bietet Lebensmittel, Dienstleistungen und dörflichen Treffpunkt In kleineren Gemeinden ziehen sich immer mehr Dienstleister – Post- und Bankfilialen, Geschäfte oder Kommunen – unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit zurück: sie schließen entweder oder reduzieren ihre Öffnungszeiten. Kommerzielle Unternehmen geraten damit in eine Abwärtsspirale, denn begrenzte Öffnungszeiten vermindern den Umsatz, in dessen Folge das Angebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--  Header: [end] --> <!--  Text: [begin] --></p>
<h3><span><em>Kommunales Geschäft bietet Lebensmittel, Dienstleistungen und dörflichen Treffpunkt</em> </span></h3>
<p style="text-align: center;"><span> </span><a href="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/07/Regionaltheke.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-503" title="Regionaltheke" src="http://dorfladen-netzwerk.de/wp-content/uploads/2008/07/Regionaltheke.jpg" alt="Regionaltheke" width="277" height="117" /></a><span id="more-501"></span>In kleineren Gemeinden ziehen sich immer mehr Dienstleister – Post- und Bankfilialen, Geschäfte oder Kommunen – unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit zurück: sie schließen entweder oder reduzieren ihre Öffnungszeiten. Kommerzielle Unternehmen geraten damit in eine Abwärtsspirale, denn begrenzte Öffnungszeiten vermindern den Umsatz, in dessen Folge das Angebot reduziert wird und die Rentabilität sinkt. Für Lebensmittelmärkte gilt: Wird in dünn besiedelten Gebieten die „magische” Grenze von 10.000 Einwohnern im Einzugsgebiet nicht erreicht, konzentriert sich der Handel auf umsatzstärkere Ballungsräume.</p>
<p>Diese Entwicklung zeigte sich auch in der Gemeinde Arberg; ein 1.200 Einwohner zählendes Dorf in der Region Hesselberg im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Seitdem das letzte Lebensmittelgeschäft 1995 geschlossen wurde, war die Nahversorgung mit Lebensmitteln nicht mehr gewährleistet. Dies erwies sich besonders für ältere und immobile Bürger als problematisch. Der Bürgermeister der Gemeinde gab das Wahlversprechen, die Nahversorgung in Arberg sicherzustellen und führte den Laden ab September 1996 in Eigenregie weiter. Unterstützung bei der Geschäftsführung erhielt der Bürgermeister seitens der Familie und einiger geringfügig beschäftigter Angestellter.</p>
<p>Im Herbst 2003 konnte der Gemeinderat davon überzeugt werden, dass eine langfristige Erhaltung des dörflichen Lebensmittelladens nur zu gewährleisten ist, wenn die Gemeinde selbst als Betreiber eintritt. Zur Verwirklichung eines solchen Dorfladens in Arberg trugen zudem Ideen einer Projektgruppe zum Thema „Grundversorgung im Dorf“ bei. Diese bildete sich im Rahmen einer von der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg ausgerichteten Zukunftskonferenz, auf der 150 Teilnehmer aus allen Bereichen der Region ein zukunftsfähiges Wirtschaftskonzept für ihre Region erarbeiteten. So konnte im Februar 2004 der Dorf- und Bürgerladen Arberg als kommunales Sonderunternehmen unter dem Namen „um‘s Eck“ eröffnet werden.</p>
<p><strong>Lebensmittel und Dienstleistungen unter einem Dach</strong><br />
Seit seiner Neueröffnung bietet der Dorfladen seinen Kunden neben dem üblichen Sortiment an Nahrungs- und Genussmitteln auch verschiedene Dienstleistungen an: eine Poststelle, eine Kleiderreinigung, eine Lotto-Annahmestelle, einen Schuhreparaturservice und einen Fotoshop – bis auf die Poststelle alles neue Dienstleistungen in Arberg. Weiterhin finden sich hier touristische Prospekte, Veranstaltungstipps und Bürgerinformationen der Gemeinde Arberg. Für Gemütlichkeit sorgt eine kleine Café-Ecke. Als besonderen Service liefert der Dorfladen Arberg seine Produkte auch kostenlos nach Hause, was vor allem von älteren Bürgern gerne in Anspruch genommen wird. Die Bestellung kann telefonisch oder persönlich im Laden aufgegeben werden, die Lieferung erfolgt nach Ladenschluss.</p>
<p>Im ersten Jahr waren eine Geschäftsführerin in Vollzeit sowie drei Teilzeitkräfte auf 400-Euro-Basis beschäftigt. Nach Abschluss des ersten Geschäftsjahres zeigte eine Evaluierung durch die Bürgermeister und Gemeinderäte Verbesserungsansätze auf. So wurde die Lotto-Annahmestelle aufgrund der geringen Nachfrage geschlossen und die Stelle der Geschäftsführerin musste gestrichen werden, da Umsatz und Gewinnspanne zu gering waren, um eine Vollzeitkraft zu finanzieren. Die Lohnbuchhaltung wird seitdem von der Gemeinde Arberg übernommen, die Arbeit im Dorfladen organisieren fünf geringfügig beschäftigte Angestellte.</p>
<p><strong>Regionale Erzeugnisse im Angebot</strong><br />
Im Jahr 2005 wurde das Lebensmittelangebot um einen weiteren Aspekt erweitert: Der Dorfladen Arberg bietet an einer Regionaltheke zusätzlich Lebensmittel fränkischer Erzeuger an. Der Verein Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. (ALLES) richtet als Regionalvermarkter seit 1996 Regionaltheken in Lebensmittelgeschäften ein. Mit dem LEADER+ Projekt „Ausbau des Regionalthekenkonzeptes durch Gründung einer Vermarktungs- und Vertriebsgesellschaft“ wurde der Verein durch die Region Hesselberg darin unterstützt, die Regionalvermarktung zu analysieren und zu professionalisieren. Als Ergebnis wurde im Juni 2003 die Original Regional Regionaltheken GmbH gegründet. Sie koordiniert die Belange aller Regionalthekenlieferanten und -logistiker, bietet Qualifizierungsmaßnahmen für Lieferanten und ermöglicht ein einheitliches Marketing für die Regionaltheken. Derzeitig beliefern rund 30 Lieferanten aus Franken die Regionaltheken mit über 200 Produkten. Auch im Dorfladen in Arberg finden sich nun Nudeln, Müslis, Säfte und Wein aus der Region. Mit dem Kauf dieser Produkte tragen die Kunden des Arberger Dorfladens zur Existenzsicherung der fränkischen Landwirte und zur Erhaltung der vielfältigen bäuerlichen Kulturlandschaft bei.<br />
<strong><br />
Belebung des dörflichen Lebens</strong><br />
Das Projektziel, einen Lebensmittelladen einzurichten, der die Grundversorgung im Dorf und der Gemeinde langfristig sicherstellt, wurde erreicht. Der Dorf- und Bürgerladen Arberg schrieb bereits im zweiten Geschäftsjahr schwarze Zahlen, so dass davon auszugehen ist, dass sich der Laden in den kommenden Jahren eigenständig tragen wird. Der Kundenkreis ist ein Querschnitt der gesamten Ortsbevölkerung, wobei verstärkt ältere Bürger im Dorfladen einkaufen. Im Sommer nutzen zudem Touristen die Einkaufsmöglichkeit „um’s Eck“. Der Dorfladen ist jedoch mehr als eine Versorgungseinrichtung. Das „um’s Eck“ hat sich zu einem Kommunikationszentrum für Menschen aus Arberg und Umgebung entwickelt: Für viele dient der Dorfladen inzwischen als Treffpunkt, um beim Einkauf oder bei einer Tasse Kaffee Neuigkeiten mit den Dorfnachbarn auszutauschen. Durch die Dorfgespräche wird ein wichtiger Beitrag zur Belebung dörflicher Sozialstrukturen geleistet.</p>
<p>Die Investitionskosten für den Dorfladen Arberg betrugen 10.000 Euro. 25 Prozent der Kosten wurden über LEADER+ finanziert, die restliche Finanzierung stellte die Gemeinde Arberg. Die Kosten für das Regionaltheken-Projekt beliefen sich auf 7.000 Euro. 50 Prozent der Mittel stammten aus LEADER+, 35 Prozent übernahm die Region Nürnberg und 15 Prozent der Verein Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. (ALLES).</p>
<p><strong>Nähere Informationen</strong><br />
Ute Vieting<br />
Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg mbH<br />
Hauptstraße 11<br />
91743 Unterschwaningen<br />
Tel. (0 98 36) 97 07 72<br />
E-Mail: info@region-hesselberg.de<br />
www.region-hesselberg.de</p>
<p><strong>Gebietsdaten</strong><br />
LAG Altmühl-Wörnitz / Region Hesselberg (Bayern)<br />
Fläche: 739 km²<br />
Einwohnerzahl: 76.000<br />
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner/km²<br />
(Deutschland: 231 Einw./km²)<br />
Landschaftsart: Hügelland</p>
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