
Ende Januar 2020 werden bei der Welt-größten Ernährungs-Fachmesse „Grüne Woche“ in Berlin durch die Dorfladen-Bundesvereinigung in zwei Kategorien die „Dorfläden des Jahres 2020“ prämiert. Vier Jahre zuvor war es der Dorfladen Hofstädten, der damals als einziger Dorfladen auf der LandSchau-Bühne prämiert wurde. Wir haben jetzt im 500 Einwohner zählenden Dorf Hofstädten in Unterfranken nachgefragt, was die Prämierung 2016 bewirkt oder ausgelöst hat.
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Mit dem gerade veröffentlichten Thünen Working Paper 128 „Fördermöglichkeiten zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum“ sorgt das Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Braunschweig für Transparenz bei den sehr unterschiedlichen Förderungen für Nahversorger durch die einzelnen Bundesländer. Die Bandbreite reicht von Förderquoten zwischen 20 und 90 % – überwiegend 30 bis 45 % für kleine Unternehmen (KU) bis hin zu 63 bis 90 % für Gemeinden und öffentliche, kommunale Träger als Betreiber von Lebensmittel-Geschäften auf dem Lande. Die Förder-Höchstbeträge reichen von 50.000 € (NRW) und 80.000 € (Rheinland-Pfalz) für private KU bis zu 750.000 € für Gemeinden und juristische Personen des öffentlichen Rechts in Schleswig-Holstein.
