Neuer Vereinspartner:

Cedrus Coaching & Beratung GbR, Erfurt

Wir freuen uns, Euch mit der Cedrus Coaching & Beratung GbR aus Erfurt einen neuen starken Partner an unserer Seite vorstellen zu dürfen. Das Beratungsunternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Organisationsentwicklung, betriebswirtschaftliche Beratung, Coaching sowie Begleitung in Veränderungs- und Krisensituationen.

Gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen, mit denen viele Dorfläden konfrontiert sind, ergänzt Cedrus Coaching & Beratung GbR unser Unterstützungsangebot in idealer Weise. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Euch praxisnahe, lösungsorientierte und individuell zugeschnittene Hilfestellungen anzubieten – von der Analyse wirtschaftlicher Situationen über strategische Neuausrichtung bis hin zur Begleitung in akuten Problemlagen.

Mit der Cedrus Coaching & Beratung GbR gewinnen wir einen Partner, der nicht nur fachliche Kompetenz mitbringt, sondern auch ein hohes Verständnis für die besonderen Rahmenbedingungen und Strukturen von Dorfläden und bürgerschaftlich getragenen Projekten besitzt.

Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft einen wertvollen Beitrag zur Stärkung und Zukunftssicherung Eurer Dorfläden leisten wird.

www.die-dorfretter.com

Erster hybrider Dorfladen in Rheinland-Pfalz eröffnet im Wallfahrtsort Klausen

Am Mittwoch, dem 30. April 2025, wurde im Wallfahrtsort Klausen in der Moseleifel der erste hybride Dorfladen des Landes Rheinland-Pfalz eröffnet.

Das hybride Konzept kombiniert klassische Öffnungszeiten mit Personal und zusätzliche Zeiträume, in denen der Laden unbemannt betrieben wird. In diesen Zeiten können Kundinnen und Kunden den Dorfladen mithilfe eines Zugangssystems über ihre EC-Karte betreten, ihre Einkäufe selbstständig tätigen und an einer Selbstbedienungskasse ebenfalls per EC-Karte bezahlen.

Innenminister Michael Ebling öffnet die Tür zum Dorfladen mittels EC-Karte über den Rfid-Zugangsleser

Dieses Modell stellt eine konsequente Weiterentwicklung des bereits seit 18 Jahren erfolgreich betriebenen, bürgerschaftlich organisierten Dorfladens in Klausen dar. Träger des Projekts ist der Wirtschaftliche Verein „Unser Dorfladen Klausen w.V.“. Mit dem hybriden Betrieb wird auf aktuelle Herausforderungen reagiert, denen sich Dorfläden zunehmend gegenübersehen – darunter steigende Energie- und Personalkosten sowie veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse.

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Förderübersicht im Thünen-Paper

Am 20. Januar haben wir die deutschlandweit 1. digitale Seminar-Reihe für Dorfläden und Nahversorger auf dem Lande fortgesetzt, die wir im Oktober 2020 gemeinsam mit der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) Göttingen und dem ZdK Hamburg gestartet haben. Bei der 9. von 17 Online-Seminaren ging es mit Referent Michael Isensee (ML Niedersachsen) um Fördermittel für Investitionen in ländliche Nahversorgung. Winfried Eberhardt verwies auf das Working Paper 128 des Bundesforschungsinstitut (Thünen-Institut) mit Informationen zu Fördermitteln aus allen Bundesländern.

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Jetzt auch für Dorfläden: Bundes-Förderung für klimafreundliche Kältetechnik – auch für Steckerfertige

Am 1.12.2020 ist die novellierte Kälte-Klima-Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Kraft getreten. Aufgrund einer fachlich fundierten Initiative der Dorfladen-Bundesvereinigung im September 2019 sind zukünftig auch Investitionen von kleinen Lebensmittelgeschäften und Dorfläden mit Bundesmitteln förderfähig – erstmals auch für Steckerfertige Kühlmöbel und nicht nur für Kälte-Verbundanlagen.

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Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

Die Zukunft der Menschen in den Dörfern hängt in vielen Regionen Deutschlands ganz wesentlich von den LEADER-Förderungen für besondere Projekte der Landentwicklung ab. Sehr viele bürgerschaftlich organisierte Dorfläden als Selbsthilfeeinrichtungen und letzte Nahversorger würde es wahrscheinlich ohne die LEADER-Förderung nicht geben oder für Bürgerläden wäre die Eröffnung deutlich schwieriger geworden. Deshalb veröffentlichen wir nachfolgtend gerne die Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), 7.5.2020:

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Energiesparen: Dorfläden gehen bei Bundes-Zuschüssen leer aus

Der Bund fördert mit BAFA-Zuschüssen mittlere und große Lebensmittel-Geschäfte (Supermärkte, Discounter), die in die Erneuerung der Kältetechnik investieren. Kleine Dorfläden gehen dagegen leer aus und erhalten keine Bundes-Förderung. Das ist das Ergebnis einer Datenerhebung bei den Mitglieds-Dorfläden der Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden (BmD). Der Vorstand der Bundesvereinigung hat deshalb eine Initiative gegenüber der Bundespolitik und den zuständigen Ministerien gestartet, um diese Benachteiligung zu beseitigen.

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Energiespar-Projekt: Datenerhebung bis 15.9.2019 verlängert

Die Datenerhebung für das Energiespar-Projekt wurde bis 15.9.2019 verlängert. Bis Mitte September können kleine Lebensmittelgeschäfte und Dorfläden auf dem Lande ihre Daten in einem Vordruck eintragen und einsenden. Die bisherige Auswertung hat die Befürchtung bestätigt: Kein Dorfladen würde für Investitionen in neue Kühltechnik und Kühlmöbel einen Bundeszuschuss erhalten und nur 2 Dorfläden würden den vollen Zuschuss (6.000 € statt nur 1.200 €) für eine Energieberatung erhalten.

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780.000 € Betriebskosten-Zuschüsse für 48 Dorfläden – in Österreich

Während in Deutschland 85 % der kleinen Lebensmittelgeschäfte seit 1990 geschlossen haben, werden seit über 20 Jahren im österreichischen Bundesland Voralberg Betriebskosten-Zuschüsse zum Verlustausgleich nach Bilanz-Vorlage ausgezahlt – bis zu 25.000 € jährlich. Voralberg reagierte, als sich die Zahl kleiner Lebensmittelgeschäfte halbiert hatte – und stoppte damit das Sterben der Dorfläden. 2018 wurden 48 Betriebskostenzuschüsse über insgesamt rund 780.000 € – also rund 16.000 € pro Antrag stellendem Dorfladen – 80 % vom Land – 20 % von der Gemeinde. Damit hat das Land Voralberg das Sterben vieler kleiner Nahversorger verhindert, den Menschen auf dem Lande Lebensqualität erhalten und weite Einkaufsfahrten und unnötigen CO 2-Ausstoß verhindert. Ein Modell auch für Deutschland? Schreiben Sie uns Ihre Meinung – an Günter Lühning dorfladen-netzwerk(at)otersen.de

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Thünen-Institut sorgt für Transparenz bei Zuschüssen für Nahversorger

Mit dem gerade veröffentlichten Thünen Working Paper 128 „Fördermöglichkeiten zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum“ sorgt das Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Braunschweig für Transparenz bei den sehr unterschiedlichen Förderungen für Nahversorger durch die einzelnen Bundesländer. Die Bandbreite reicht von Förderquoten zwischen 20 und 90 % – überwiegend 30 bis 45 % für kleine Unternehmen (KU) bis hin zu 63 bis 90 % für Gemeinden und öffentliche, kommunale Träger als Betreiber von Lebensmittel-Geschäften auf dem Lande. Die Förder-Höchstbeträge reichen von 50.000 € (NRW) und 80.000 € (Rheinland-Pfalz) für private KU bis zu 750.000 € für Gemeinden und juristische Personen des öffentlichen Rechts in Schleswig-Holstein.

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Benachteiligung kleiner LEH-Geschäfte und Dorfläden bei Bundesförderung

Bei der Bundesförderung für Energieberatungen und Investitionen in neue Energiesparende Tiefkühl-/Kälte-Verbundanlagen mit modernen Kühl-möbeln werden kleine Lebensmittelgeschäfte (LEH) und Dorfläden seit Jahresbeginn 2019 deutlich benachteiligt – erhalten nur geringe Förder-beträge (1.200 € statt 6.000 €) oder gar keine Fördermittel. Das kritisiert die Dorfladen-Bundesvereinigung und startet eine Datenerhebung, um gegenüber den zuständigen Stellen mit Fakten argumentieren und eine Lösung entwickeln zu können.

Tiefkühl-Kombination (vorne) und Kühlregal (hinten) in einem Dorfladen
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