Der Bürger-Dorfladen im niedersächsischen Otersen bietet einer jungen Frau zum 2. Mal seit der Eröffnung 2001 ein EQ-Praktikum als „Brücke in die Berufsausbildung“ an. 2007 begann eine damals 19-jährige Frau das EQJ-Praktikum, dem sich ab August 2008 eine 2-jährige Ausbildung zur Verkäuferin anschloss. Nach Praktikum und Ausbildung im Dorfladen Otersen wurde die Prüfung zur Verkäuferin erfolgreich absolviert. Am 1. Oktober 2015 beginnt mit Ronja Scharein die 2. junge Frau im Dorfladen Otersen das EQ-Praktikum, das bis 31. Juli 2016 dauert. Bei entsprechend erfolgreicher Qualifizierung ist ab August 2016 eine zweijährige Berufsausbildung zur Verkäuferin (im Lebensmitteleinzelhandel) das Ziel. Weiterlesen
Erfahrungsaustausch in Neustadt-Mariensee
Dorfladen-Initiativen stellen sich der Öffentlichkeit vor
Hannover/Neustadt a.Rbge. – Der Bäcker hat dicht gemacht, die Bank ihre Zweigstelle schon vor ihm. Die Post hat sich zurückgezogen und nun schließt auch noch der Einkaufsladen. Dörfer und kleine Städte leiden besonders unter der Entwicklung im Einzelhandel der vergangenen Jahrzehnte. Supermärkte entstanden häufig abseits der Ortsmitten auf der grünen Wiese mit vielen Parkplätzen. Insbesondere wer auf dem Land wohnt, kommt in einigen Orten kaum noch zu Fuß zur nächsten Einkaufsmöglichkeit. Weiterlesen
Bayerisch-niedersächsischer „Dorfladen-G2-Gipfel“ in Otersen
Am 1. Juni fand nach den ersten Treffen in Berlin im Januar 2014 und 2015 ein weiterer, Bayerisch-niedersächsischer „Dorfladen-Gipfel“ statt. Im niedersächsischen Otersen, am Sitz des Dorfladen-Netzwerkes trafen sich Vertreter der Bürger-Dorfläden aus Otersen und Gleiritsch in der Oberpfalz. Aktuelle Themen, die derzeit die Bürgerläden in Deutschland beschäftigen, wie zum Beispiel der Mindestlohn und vor allem die neuen bürokratischen Vorschriften waren ebenso Thema des Abends wie das Leben auf dem Lande in der Oberpfalz (Gleiritisch) und mitten in Niedersachsen (Otersen). Bei Dorfläden waren in Berlin als „Dorfladen des Jahres“ für 2014 und 2015 ausgezeichnet worden. Weiterlesen
Vorzeige-Projekt bei Hannover: Neuer Dorfladen Bolzum setzt neue Maßstäbe
Nach engagiert betriebener Informations-, Vorgründungs- und Umsetzungsphase war es am Sonnabend, 21. März 2015 soweit: Der Dorfladen Bolzum wurde feierlich eröffnet. Um 13 Uhr konnte Michaela Oldeweme als Vertreterin der dreiköpfigen Geschäftsführung mehreren hundert Einwohner zur feierlichen Eröffnung begrüßen. Ortsbürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Silke Lesemann lobte das Engement des Dorfladen-Arbeitskreises, der vielen Aktiven vor Ort und allen Bürgern, die Kapital aufgebracht hatte. Weiterlesen
Mindestlohn: Ein weiterer Sargnargel für kleine Läden und Dörfer
Ortsbürgermeister Alois Meyer, Ortsbürgermeister des 1.400 Einwohner zählenden Dorfes Klausen in der Moseleifel sprach im Interview mit einer Wirtschafts-Redakteurin von „ZEIT online“ Klartext und befürchtet, dass der Mindestlohn zum weiteren Sargnargel für kleine Bürger-Läden und damit für die Dörfer im ländlichen Raum wird.
Leeser Dorfladen eröffnet
Am 28.2.2015 wurde in der gut 1.600 Einwohner zählenden Gemeinde Leese südlich der niedersächsischen Kreisstadt Nienburg (Weser) der 140 qm große Dorfladen Leese „von Bürgern für Bürger“ feierlich eröffnet. Der neue Dorfladen bietet rund 2.000 verschiedene Produkte. Rund 40.000 Eigenkapital haben die Bürger für ihren Dorfladen aufgebracht. In Leese gibt es noch zwei Bäckereien, zwei Fleischer-Fachgeschäfte und einen Baumarkt … sowie seit heute den neuen Bürger-Dorfladen mit einem kleinen Café. Weiterlesen
DORV: „Vorzeigemodell“ trotz 65.000 € = 49 % Überschuldung? Offener Brief an Berlin-Institut
Günter Lühning setzt sich als Dorfladen-Vorsitzender in Otersen und Sprecher des Dorfladen-Netzwerkes seit vielen Jahren für Offenheit und Ehrlichkeit sowie Transparenz bezüglich der wirtschaftlichen Fakten beim Führen von Dorfläden „von Bürgern für Bürger“ ein. „Schönfärberei hilft überhaupt nicht weiter. Dadurch würden nur leichtfertig falsche Hoffnungen geweckt und Bürger-Kapital sowie kommunale oder staatliche Zuschüsse verbrannt“ betont Günter Lühning (im Hauptberuf Betriebswirt und Firmenkundenberater) immer wieder. Jetzt hat Lühning einen Offenen Brief an das Berlin-Institut geschickt und kritisiert darin eine Veröffentlichung in der Publikation „Vielfalt statt Gleichwertigkeit – Was Bevölkerungsrückgang für die Versorgung“ ländlicher Regionen bedeutet“. Das Berlin spricht im Zusammenhang mit dem DORV-Projekt von „Vorzeigemodell“ und „Erfolg“, obwohl aus dem Bundesanzeiger seit Jahren klar ersichtlich ist, dass das auch in Medienberichten zu Unrecht als Modellprojekt bezeichnete DORV-Projekt nachhaltig tief-rote Zahlen schreibt und in der Bilanz per 31.12.2013 ein „negatives Eigenkapital“, also eine deutliche, vermutlich Existenz-gefährdende Überschuldung von über 65.000 € oder 49 % der Bilanzsumme ausweisen musste. Weiterlesen
Dorfläden 5 min. Thema im NDR-Vorabendprogramm
Das NDR-Fernsehen widmete sich am Sonnabend, 7.2.2015 mit einem Filmbeitrag und einem Live-Interview im TV-Studio in Hannover dem Thema „Dorfläden“ und „Bürgerengagement für die Nahversorgung auf dem Lande. Um 19.30 Uhr wurde im TV-Magazin „Hallo Niedersachsen“ zunächst über die Eröffnung des 11. Dorfladens mit Bürger-Engagement allein im Landkreis Göttingen berichtet. Anschließend stand Otersens Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning als Sprecher des Dorfladen-Netzwerkes NDR-Moderator Peter von Sassen Rede und Antwort. Weiterlesen
„Berlin tut den Dorfläden gut“
Die Fernseh-Moderatorinnen Heike Götz und Petra Schwarz moderierten abwechselnd zehn Gesprächsrunden zum Thema „Tante Emma 2.0 – Sicherung der Nahversorgung auf dem Lande“. Nach diesen Gesprächsrunden auf der LandSchau-Bühne in Berlin mit täglich drei, in der Regel vier kompetenten Gesprächsteilnehmern, zog Günter Lühning als Netzwerk-Sprecher zum Abschluss der 80. Int. Grüne Woche am Sonntag, 25. Januar 2015 eine positive Bilanz der Kooperation von 9 Dorfläden aus 5 Bundesländern. Weiterlesen
DORFLÄDEN rücken zusammen | … und gründen BUNDESVEREINIGUNG
9 Dorfläden aus 5 Bundesländern waren 10 Tage lang bei der Int. Grüne Woche in der Halle „Lust aufs Land“ aktiv. Die Dorfläden aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen machten „Lust auf Eigeninitiative statt Unterversorgung“, rückten näher zusammen, knüpften Kontakte zu Gründungs-Initiativen in Brandenburg und Hessen und wollen die „BUNDESVEREINIGUNG multifunktionaler DORFLÄDEN“ als Interessenvertretung und zur Förderung des bundesweiten Erfahrungsaustausches gründen. Weiterlesen
