Neuer Dorfladen mit Dorf- & Radler-Cafe

Header_DorfundRadlercafe_600

Aus dem „Zukunftsplan“ für den neuen Dorfladen in Otersen mit Dorf- & Radler-Café könnte 2011 tatsächlich Realität werden: Fünf Wochen nach der zweiten Gesellschafter- und Bürgerversammlung mit einmütigen Beschlüssen steht der Kaufvertrag für den Grundbesitz „Steinfeld 9“ kurz vor dem Abschluss, liegt eine positive Stellungnahme des Landkreises Verden, die Zusage der Gemeinde Kirchlinteln zur Übernahme der für EU-Förderungen notwendigen nationalen Ko-Finanzierung und die erste Zusage für einen EU-Zuschuss aus dem LEADER-Programm in Höhe von rund 26.000 Euro vor. Weiterlesen

„Tante Emma und ihre Verwandten“

Das Rentenbank-Magazin „Agribizz“ berichtet in der Ausgabe 1-2010 über die Nahversorgung und von Dorfläden als Treffpunkte im ländlichen Raum. „Das einst dichte Versorgungsnetz hat in den vergangenen Jahren erhebliche Lücken bekommen. Doch in den Nischen entwickeln sich neue Geschäftsmodelle und vermeintlich alte werden wiederbelebt“, heißt es dazu im Magazin der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Weiterlesen

„Der Nahversorgung eine Chance!“

Fachtagung des Wirtschaftsministeriums und des Einzelhandelsverbandes Baden-Württemberg in Stuttgart

08.03.2010 „Kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte haben unter bestimmten Voraussetzungen und mit engagierten Akteuren eine echte Chance, sich zu behaupten. Dies zeigen die Beispiele, die bei der Veranstaltung heute vorgestellt wurden“, erklärte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bei der Fachtagung „Der Nahversorgung eine Chance!“, die das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg gemeinsam veranstalteten. Weiterlesen

Wirtschaftlicher Verein als kleine eG

Dr. Burchard Bösche

Dr. Bösche

Dorfladen „von Bürger für Bürger“ JA – aber in welcher Rechtsform?  Der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) in Hamburg plädiert in Person seines geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes, Rechtsanwalt Dr. Burchhard Bösche, für den wirtschaftlichen Verein (w.V.) als „kleine Genossenschaft“. Weiterlesen

„Identitätsstiftende Keimzelle“

Sie kommen immer öfter …. aus dem Sauerland, aus Goslar, Wolfenbüttel, dem „Cuxland“ bei Cuxhaven, Dettum bei Wolfenbüttel oder am 6. Februar 2010 aus Vollbüttel im Landkreis Gifhorn. Das Ziel von interessierten Bürgern, Ratsmitgliedern, Bürgermeistern und sogar Landräten ist das kleine, 530 Einwohner zählende Dorf Otersen bei Verden mitten in Niedersachsen. Weiterlesen

Otersen: Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung geplant

Voller Saal: Dorfladen vor Standort-Wechsel?

Eigentum statt Miete, Energiekonzept und Erweiterung

Otersen. (gl.) Zahlreiche Bürger aus Otersen und Wittlohe wollen  in ein nachhaltiges Zukunftskonzept für den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ Eigenleistungen und Eigenkapital investieren, Eigentum schaffen statt dauerhaft Miete zu zahlen und neben dem Dorfladen ein „Dorfcafé“ als sozialen Treffpunkt mit vielen Angeboten für alle Generationen, Gäste und Radwanderer einrichten. Gleichzeitig soll ein zukunftsweisendes Energiekonzept realisiert werden. Dafür gab es eine Zustimmung von 83 Prozent. Offen ist noch der künftige Standort. Eine deutliche Mehrheit sprach sich aber für einen Umzug von Steinfeld 21 zum Grundstück Steinfeld 9 aus. Weiterlesen

Welt: „Selbst ist der Kunde“

Welt am Sonntag_24012010_Selbst ist der Kunde_430In ihrem Wirtschaftsteil berichtet die „Welt am Sonntag“ am 24.1.2010 über den Dorfladen „von Bürgern für Bürger“ im niedersächsischen Otersen als Selbsthilfeeinrichtung. „Weil sich der Lebensmittelhandel aus der deutschen Provinz zurückzieht, greifen Dorfbewohner zur Selbsthilfe und gründen eigene Läden. Kalkulieren müssen sie dennoch wie die Großen“, schreibt Welt-Journalist Steffen Fründt unter dem Titel „Selbst ist der Kunde“. Der umfassende Bericht ist auch im Internet bei „Welt online“ zu lesen.

Ladenschließungen und die Folgen

Am 31.12.2009 haben bundesweit wieder viele kleine Lebensmittel-Einzelhändler geschlossen – in der Regel aus Altersgründen und mangels einer Nachfolge-Regelung. Für viele Einwohner im ländlichen Raum wird es die letzte stationäre Einkaufsmöglichkeit im Dorf gewesen sein. Damit ist vielerorts ein Stück Nahversorgung und Lebensqualität verloren gegangen. Und nicht nur das:  “Dass die Immobilienpreise um 20 Prozent fallen, wenn das letzte Geschäft im Ort schließt, zeigt, welche Bedeutung ein Geschäft im Ort hat”, betont Heiner Dippel,  Sprecher des Einzelhandelsverbandes Hessen-Nord. Weiterlesen

Preisvergleich: Dorfladen vs. Supermarkt

Preisvergleich2Die FAZ bildete einen Warenkorb mit 16 gängigen Lebensmitteln und nahm einen Preisvergleich in drei Dorfläden und zwei Supermärkten in Bayern vor. Am 28.11.2009 wurde die Reportage „Die neuen Dorfläden – Tante Emmas kecke Töchter“ in der FAZ mit dem Preisvergleich veröffentlicht. www.dorfladen-netzwerk.de erweiterte den Preisvergleich um einen Dorfladen in Niedersachsen. Das Ergebnis: 35,92 € im Dorfladen – 40,27 € und 34,53 € in den Supermärkten. Weiterlesen