Mindestlohn ab 01.01.2025

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn ist seit dem 1. Januar 2015 in Deutschland fest verankert und wird durch das Mindestlohngesetz (MiLoG) geregelt. Dieses legt fest, für wen und in welchen Fällen der Mindestlohn zu zahlen ist, und bestimmt auch die Grundlage für dessen Höhe. Alle zwei Jahre wird die Anpassung des Mindestlohns von einer unabhängigen Kommission der Tarifpartner beschlossen. Diese Kommission setzt sich aus Vertretern von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften zusammen und wird von Wissenschaftlern beraten.

Aktuell beträgt der Mindestlohn seit dem 1. Januar 2024 12,41 € pro Stunde. Eine weitere Erhöhung auf 12,82 € ist bereits für den 1. Januar 2025 vorgesehen.

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„Stapelkrisen“ beschleunigen wohl das Sterben kleiner Lebensmittelgeschäfte

12 € Mindestlohn seit Oktober 2022. 41 % Erhöhung seit 2015. Energiekosten-Verdoppelung. Arbeitskräfte-Mangel. Aufgrund von Inflation und Sparzwang bei den Kunden geändertes Einkaufsverhalten. Keine Frage – die sich stapelnden Krisen und Herausforderungen für kleine Lebensmittelgeschäfte waren nie zahlreichen. Es ist zu befürchten, das sich das Sterben kleiner Lebensmittelgeschäfte jetzt sogar noch beschleunigen wird. Wir müssen viel tun, damit es nicht so kommt.

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Bundesministerin Julia Klöckner antwortete Bundesvereinigung

Bundesministerin Julia Klöckner

Mit einem offenen Brief an die Bundespolitik wandte sich die Dorfladen-Bundesvereinigung gegen die im Oktober von SPD-Bundesministern geforderte Erhöhung des Mindestlohns auf 12 € und warnte vor den Folgen, weil nach einer Umfrage unter den Mitgliedern der Bundesvereinigung eine Schließungswelle bei den ländlichen Selbsthilfeeinrichtungen befürchtet würde. Inzwischen erhielt die Bundesvereinigung Antworten von Bundesministerin Julia Klöckner und dem neuen CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus. Weiterlesen

12 € Mindestlohn würde für Dorfladen-Schließungswelle sorgen – Offener Brief an Bundespolitik

Berlin. „Wir würden den engagierten Dorfladen-Mitarbeitern gerne 12 € Stundenlohn zahlen, befürchten nach den Forderungen von drei SPD-Bundespolitikern bei der geforderten Erhöhung des Mindestlohns auf 12,00 Euro aber eine massive Schließungswelle bei kleinen Lebensmittelgeschäften auf dem Lande“, betont die Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden. Deren Vorsitzender Günter Lühning hat jetzt einen offenen Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und an die neue Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ geschrieben. Weiterlesen