14. November 2009 von dorfladen-netzwerk | kein Kommentar
Unter dem Titel: “Tante Emma kommt zurück” hat “Top Agrar – das moderne Magazin für die Landwirtschaft” in der November-Ausgabe eine vierseitige Reportage über die Nahversorgung im ländlichen Raum, MarktTreffs in Schleswig-Holstein und Dorfläden in Niedersachsen veröffentlicht. weiterlesen …
27. September 2009 von dorfladen-netzwerk | kein Kommentar
“Wir sind nicht verhungert, aber für jedes Brötchen mussten wir 7 km fahren. Seit einem Jahr haben wir mit unserem MarktTreff mehr Lebensqualität im Dorf“, freute sich Jörg Smolla, Bürgermeister der gut 700 Einwohner zählenden Gemeinde Koberg im Kreis Herzogtum Lauenburg. Koberg war am 26. September das 2. Ziel der 25 Bürger aus der Gemeinde Steinau im Landkreis Cuxhaven. weiterlesen …
27. September 2009 von dorfladen-netzwerk | kein Kommentar
25 Bürger aus der Gemeinde Steinau (Landkreis Cuxhaven) mit Bürgermeister Hans-Jürgen Mangels an der Spitze besuchten am 26.9.2009 den MarktTreff in der Gemeinde Gülzow (Kreis Herzogtum Lauenburg), der 2005 als 18. MarktTreff in Schleswig-Holstein eingeweiht wurde. weiterlesen …
14. Juli 2009 von dorfladen-netzwerk | kein Kommentar
K i e l MT 14.07.2009 – „Die MarktTreffs trotzen der Wirtschaftskrise, stehen in schwieriger Zeit solide da und sorgen täglich für zufriedene Kunden”, so fasst Christina Pfeiffer aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR) die Ergebnisse der jährlichen Standortbereisung zusammen. weiterlesen …
14. Juli 2009 von dorfladen-netzwerk | kein Kommentar

MarktTreff-Kartoffel
Viele Angebote unter einem Dach
Jeder MarktTreff bietet vieles unter einem Dach und verbessert so die Grundversorgung und Lebensqualität im ländlichen Raum. Das Angebot jedes MarktTreffs gliedert sich in drei Säulen:
- Kerngeschäft: Die wirtschaftliche Säule des MarktTreffs besteht in der Regel aus einem Lebensmittel-Einzelhandel. Möglich sind auch ein gastronomisches Angebot und / oder ein regionaler Direktvermarkter.
- Dienstleistungen (wie zum Beispiel Post, Lotto / Toto, Reinigungsannahmestelle): Sie erhöhen die Kundenfrequenz und stärken damit das Kerngeschäft.
- Treffpunkt: Ein Ort zum Klönen, für gemeinsame Aktivitäten, für Information und Bildung. Aktivitäten für alle Generationen, Vereine und Gruppen.
Die Dorfgemeinschaft macht die MarktTreffs zu lebendigen erfolgreichen Zentren. MarktTreff – Bei uns ist alles drin.
In Schleswig-Holstein existieren zwischen der dänischen Grenze und der Elbe insgesamt 25 MarktTreffs.

25 MarktTreffs in Schleswig-Holstein
Das MarktTreff-Kerngeschäft: vier Modelle
Aus den gewonnenen Erfahrungen haben sich vier Modelle für das MarktTreff-Kerngeschäft entwickelt, die auf die unterschiedlichen Umsatzpotenziale und Anforderungen abgestimmt sind:
Modell MarktTreff S
legt den Schwerpunkt auf die Treff-Funktion, weniger auf die Markt-Funktion. Es ist für Gemeinden mit einem relativ geringen Umsatzpotenzial gedacht. Allerdings bietet auch der MarktTreff S wesentliche, wenn auch begrenzte Nahversorgungselemente mit Kioskcharakter. Ein ehrenamtliches Betreibermodell mit Aufwandsentschädigung ist die Ausgangsbasis, eine starke Unterstützung durch die Gemeinde unerlässlich. Umfangreich kann das Kommunikations- und das Dienstleistungsangebot sein – von Internetschulungsangeboten über Freizeitangebote, Stehcafé bis zu Räumen für Vereine und die Gemeinde.
Modell MarktTreff M
bietet gleichrangige Markt- und Treff-Funktion. Ergänzend zum Beispiel zu einer Lebensmittel-Grundversorgung mit ausgewähltem Sortiment gibt es ein umfängliches Dienstleistungsangebot. Betreiber können zwar keine Vollexistenz, jedoch Kostendeckung plus kleine Rendite erwarten. Auch hier ist eine kontinuierliche Unterstützung durch die Gemeinde erforderlich. Der Treffpunkt- und Dienstleistungsbereich wird auch hier nach den örtlichen Wünschen gestaltet, beispielsweise mit Vereinsräumen, einem integrierten Café und/oder einem Gemeindebüro.
Modell MarktTreff L
setzt ebenfalls auf gleichrangige Markt- und Treff-Funktion, bietet jedoch dem Marktbetreiber eine höhere Renditeerwartung und damit eine eingeschränkte Vollexistenz. Die beispielsweise Lebensmittel-Vollversorgung mit großer Frischeabteilung wird durch zahlreiche Dienstleistungsangebote ergänzt. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger muss aber auch bei diesem Modell dauerhaft gegeben sein. Der Treffpunkt- und Dienstleistungsbereich kann entsprechend den örtlichen Erfordernissen unterschiedlich ausgestaltet sein.
Modell MarktTreff XL
ist durch eine starke Markt-Funktion geprägt. Die Treff- und und Dienstleistungsfunktionen werden dabei aber keinesfalls vernachlässigt. So können zum Beispiel Räume für Vereine und Verbände oder die Außenstelle einer Zeitungsredaktion integriert werden. Betreibern wird bei diesem Modell die Möglichkeit einer Vollexistenz geboten.
Bei allen Modellen sind eine hohe Einsatzbereitschaft des Betreibers oder der Betreiberin und das kontinuierliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger erforderlich.
Projektinitiator und Projektsteuerung
Bei allgemeinen Fragen zum MarktTreff-Projekt, kontaktieren Sie bitte:
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und
ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
Mercatorstraße 5 (Haus C), 24106 Kiel
Ansprechpartnerin Christina Pfeiffer
Telefon 0431-988-5078, Telefax 0431-988-5073
E-mail christina.pfeiffer@mlur.landsh.de
Wenn sie sich als Bürgermeister(in), Bewohner(in) oder Betreiber(in) einer ländlichen Gemeinde Schleswig-Holsteins für einen MarktTreff interessieren, dann sprechen Sie bitte das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) oder das MarktTreff-Projektmanagement an. Die Regionaldezernate des LLUR geben darüber hinaus detaillierte Auskunft über Fördermöglichkeiten.

Projektmanagement
ews group gmbh
LindenArcaden
Konrad-Adenauer-Straße 6, 23558 Lübeck
Ansprechpartner Frank Eisoldt, Nicole Cogiel
Telefon 0451-480 55 0, Telefax 0451-480 55 55
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