Kurze Wege regionaler Produkte in Gefahr – PM der Regionalbewegung

Bratwurst-Leine, © Simon Malik.jpg

Regionale Produkte sind eine besondere Stärke der bürgerschaftlich organisierten Dorfläden in Deutschland. Immer öfter entwickeln sich Dorfläden auch zu Hofläden und vermarkten Lebensmittel von Landwirten und Herstellern von Lebensmitteln aus der nahen Region. Ein Dorfladen in Niedersachsen verkauft „Tag- und Feldfrisch“ die Erdbeeren und Heidelbeeren vom Bioland-Hof im gleichen Dorf und ein Dorfladen im Zugspitzland verkauft „Farchanter Käse“ und Fleischpakete vom Murnauer Rind von den Landwirten von nebenan. Lebensmittel aus bekannter Herkunft und kurze Wege zur Verkaufsstelle sind die Vorteile Regionale Produkte. Das dienst auch dem Klimaschutz.

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17 Online-Seminare für Bürgerläden und Gründungsinitiativen

Zur Unterstützung von Gründungsinitiativen und bürgerschaftlich organisierten Dorfläden beginnt am 21. Oktober eine Veranstaltungsreihe mit 17 Online-Seminaren, die bis in den März 2021 durchgeführt wird. Eine Käse-Someliere, ein Jurist, ein Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, ein Energieberater, ein Dorfentwickler aus einem Ministerium, Betriebswirte, Ladenplaner, eine Sortimentsgestalterin und viele PraktikerInnen von bürgerschaftlich organisierten Dorfläden aus verschiedenen Bundesländern zählen zu den Referenten.

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„Tag der Regionen“ am 4. Oktober

Der „Tag der Regionen“ findet in diesem Jahr am 4. Oktober statt. Veranstaltungen sind auch im Aktionszeitraum vom 25. September bis zum 11. Oktober 2020 möglich. Weil sich immer mehr Dorfläden „von Bürger für Bürger“ stark für die Regionalität und die Vermarktung regionaler Lebensmittel einsetzen, werben wir für eine Teilnahme am „Tag der Regionen“.

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Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

Die Zukunft der Menschen in den Dörfern hängt in vielen Regionen Deutschlands ganz wesentlich von den LEADER-Förderungen für besondere Projekte der Landentwicklung ab. Sehr viele bürgerschaftlich organisierte Dorfläden als Selbsthilfeeinrichtungen und letzte Nahversorger würde es wahrscheinlich ohne die LEADER-Förderung nicht geben oder für Bürgerläden wäre die Eröffnung deutlich schwieriger geworden. Deshalb veröffentlichen wir nachfolgtend gerne die Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), 7.5.2020:

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Dorfladen Großdeinbach bietet Mund-Nasenschutz und Gesichtsschutzschilder an

Dem Deinbacher Dorfladen ist die Gesundheit seiner Mitarbeiter, der Kunden und der örtlichen Bevölkerung wichtig. Aus diesem Grund hat der Dorfladen Großdeinbach sein Angebot erweitert – und reagiert damit einmal mehr kundengerecht auf die aktuellen Auswirkungen durch das Coronavirus. Ab sofort werden Mund-Nasen-Schutz und Gesichtsschutzschilder an Kunden verkauft.

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Im Grenzbereich: Corona, Lieferservice und Zusammenhalt

In den Medien wird viel über den Zusammenhalt in Corona-Zeiten be-züglich der Einkaufs- und Liefermöglichkeiten berichtet. Zum Service des Sachranger Dorfladens gehört schon immer der Lieferservice. In diesen Zeiten bewerben wir seit Anfang März diesen Lieferservice im erweiterten Ortsgebiet verstärkt und bitten besonders die älteren Bewohner, daheim zu bleiben. Der Service wird täglich und kostenfrei angeboten und die Kunden können je nach Möglichkeit die Waren per Überweisung bezahlen oder bar. Der Lieferservice wird gern angenommen. Manche Kunden bestellen die Waren und holen selbst ab, um längere Aufenthalte im Laden zu vermeiden. Auch das ist natürlich möglich.

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Corona – Teil 4: Sofort-Hilfen, Kredite, Zuschüsse

Einige kleine Nahversorger bangen in der Corona-Krise um ihre Existenz. Die für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln System-relevanten Dorfläden haben Umsatz- und Ertragseinbrüche, weil im Dorfladen zwar noch „to go“ – aber nicht mehr zum (Mittagstisch-)Verzehr vor Ort und in den (geschlossenen) Cafés verkauft wird. Auf dieser Seite werden wir nach und nach über Hilfsprogramme des Bundes und der einzelnen Länder berichten.

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Corona – Teil 3: Geschäftszeiten erweitern / reduzieren?

Großhändler, Kraftfahrer und MitarbeiterInnen im Lebensmitteleinzelhandel arbeiten am Limit, um die Bevölkerung während der Corona-Pandemie mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs zu versorgen. In vielen Regionen / Landkreisen wurden dazu die Sonntags-verkaufsverbote gelockert. Wie reagiert der Handel? Geschäftszeiten erweitern oder eher reduzieren?

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Corona – Teil 2: Schutz der MitarbeiterInnen & Kunden

Bürgerschaftlich organisierte Dorfläden, sind Selbsthilfe-Einrichtungen, in der Regel der letzte Lebensmittelmarkt in einem Dorf / einer Dorfregion. Nahversorger sind eine wichtige Infrastruktur-Einrichtung im ländlichen Raum – in Pandemie-Zeiten ganz besonders. Um die Versorgung der Menschen auf dem Lande weiterhin sicherstellen zu können, ist die Gesundheit der Dorfladen-MitarbeiterInnen von ganz besonderer Bedeutung. Deshalb ergreifen dieser Tage immer mehr Dorfladen-Geschäftsführungen und -Vorstände entsprechende Schutz-Maßnahmen.

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Corona – Teil 1: Lieferservice

Während der Corona-Pandemie starten viele bürgerschaftlich organisierte Dorfläden einen Lieferservice für Senioren, Erkrankte und Kunden / Familien in häuslicher Quarantäne. Als Anregungen unter dem Motto „Wie machen es die anderen“ veröffentlichen wir nachfolgend einige gute Beispiele. Unsere Auflistung kann jederzeit ergänzt werden, sobald Hinweise von Bürgerläden erhalten.

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