Farchanter Dorfladen: Sozialer Dorf-Mittelpunkt im Zugspitzland

Obwohl es 15 Wettbewerber im 5 km-Umkreis um Farchant – meist auf der grünen Wiese und am Ortsrand in größeren Orten – gibt, hat sich der Farchanter Dorfladen bei Garmisch-Partenkirchen längst als Selbsthilfeeinrichtung „von Bürgern für Bürgern“ etabliert. Der 130 qm große Dorfladen mitten im Ortszentrum des 3.900 Einwohner zählenden Dorfes feierte 2018 seinen 5. Geburtstag und präsentiert sich am 26.1.2019 in Berlin bei der Int. Grüne Woche. Weiterlesen

Dorfläden in Bürgerhand: Versorgung & Sozialer Treffpunkt

Zum Start der Int. Grüne Woche in Berlin, der Welt-größten Ernährungsmesse, wurde heute der 344-seitige „Kritische Agrarbericht 2019“ veröffentlicht – mit einem 5-seitigen Bericht des Dorfladen-Bundesvorsitzenden Günter Lühning aus Otersen (Niedersachsen) zum Thema „Dorfläden in Bürgerhand“: Versorgung vor Ort und sozialer Treffpunkt. Weiterlesen

s´Lädele Schienen: Produkte der Halbinsel Höri am Bodensee

Der nur 50 qm kleine Dorfladen – pardon: „s´Lädele Schienen“ – ist kein klein geschrumpfter Supermarkt, ganz im Gegenteil. „Produkte der Halbinsel Höri“ steht in großen Buchstaben am schmucken Lädele und beschreibt von außen sichtbar den „Inhalt“ der am 1. Juli 2006 eröffneten Selbsthilfeeinrichtung zur Versorgung der 670 Einwohner und vieler Feriengäste. Am 26. Januar 2019 präsentiert sich die Bürgerinitiative vom Bodensee in Berlin bei der Weltgrößten Ernährungsmesse, der Int. Grüne Woche. Weiterlesen

Sachranger Dorfladen: Regionalität & Gemeinwohl als Markenzeichen

Der Sachranger Dorfladen  –  Regionalität als Markenzeichen

Sachrang ist ein idyllischer, ländlich geprägter Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau mit einem schönen historischen Dorfkern und überregional bekannter kulturhistorischer Tradition. Der Ort hat etwa 520 Einwohner, davon leben 290 im Kernort.  Um die außergewöhnliche Lage Sachrangs zu verstehen, muss erwähnt werden, dass der Ortsteil 12 km entfernt von Aschau am Ausgang des oberen Prientales liegt. Sachrang ist gleichzeitig Tor zum unmittelbaren österreichischen Nachbarn am Niederndorferberg zwischen Bayern und Tirol. Am 26.1.2019 präsentiert sich der „Sachranger Dorfladen“ bei der Int. Grüne Woche in Berlin auf Einladung der Dorfladen-Bundesvereinigung auf der LandSchau-Bühne in der Halle 4.2. Weiterlesen

Bundesministerin Julia Klöckner antwortete Bundesvereinigung

Bundesministerin Julia Klöckner

Mit einem offenen Brief an die Bundespolitik wandte sich die Dorfladen-Bundesvereinigung gegen die im Oktober von SPD-Bundesministern geforderte Erhöhung des Mindestlohns auf 12 € und warnte vor den Folgen, weil nach einer Umfrage unter den Mitgliedern der Bundesvereinigung eine Schließungswelle bei den ländlichen Selbsthilfeeinrichtungen befürchtet würde. Inzwischen erhielt die Bundesvereinigung Antworten von Bundesministerin Julia Klöckner und dem neuen CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus. Weiterlesen

Bank in Hosentasche und Bargeld im Dorfladen

„Cashback“: Immer öfter werden Dorfläden zu Bargeldauszahlstellen

Bank-Geschäftsstelle in der Hosentasche und Bargeld an der Dorfladen-Kasse
Immer öfter werden bürgerschaftlich organisierte Dorfläden auch zu Bargeldauszahlstellen, um die Grundversorgung für die Menschen im ländlichen Raum nicht nur mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs zu sichern – sondern immer öfter auch die Versorgung mit Bargeld zu übernehmen. Grund für diese weitere Selbsthilfe-Einrichtung oder Notfall-Versorgung ist das Sterben der kleinen Bank- und Sparkassen-Geschäftsstellen insbesondere auf dem Lande aber auch in Stadtteilen.
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„Selbst bestimmt und gut versorgt alt werden“ – Vortrag für Paritätischen

Auf Einladung des Paritätischen Gesamtverbandes hielt Dorfladen-Vorsitzender Günter Lühning aus Otersen am 14.12.2018 in Kassel einen Vortrag mit dem Titel „Selbst bestimmt und gut versorgt alt werden im Heimatdorf“. Bei der zweitägigen Fachtagung „alt – einsam – isoliert!?“ sollten Wege zur Teilhabe beschrieben und gefunden werden. Weiterlesen

12 € Mindestlohn würde für Dorfladen-Schließungswelle sorgen – Offener Brief an Bundespolitik

Berlin. „Wir würden den engagierten Dorfladen-Mitarbeitern gerne 12 € Stundenlohn zahlen, befürchten nach den Forderungen von drei SPD-Bundespolitikern bei der geforderten Erhöhung des Mindestlohns auf 12,00 Euro aber eine massive Schließungswelle bei kleinen Lebensmittelgeschäften auf dem Lande“, betont die Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden. Deren Vorsitzender Günter Lühning hat jetzt einen offenen Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und an die neue Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ geschrieben. Weiterlesen