Dialogpapier zur ländlichen Nahversorgung in Deutschland

Der 6-köpfige Vorstand des neuen Vereins „Die DORFbegegnungsLÄDEN in Deutschland e.V.“ hat in seiner jüngsten Online-Vorstandssitzung am 2.11.2020 das aktualisierte „Dialogpapier zur Sicherung und Förderung der Nahversorgung auf dem Lande“ einstimmig beschlossen. Damit wurde das Dialogpapier der Dorfladen-Bundesvereinigung aus August 2019 aktualisiert und fortgeschrieben. Im Dialogpapier fordern die sechs Vorstände: 1. die Beseitigung von klaren Benachteiligungen kleiner Lebensmittelgeschäfte, 2. eine geeignete, kostengünstige Rechtsform für bürgerschaftliche Selbsthilfeeinrichtungen, 3. höhere Fördersätze und eine Gleichbehandlung mit Kultur- und Sportvereinen, 4. die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für bürgerschaftlich organsierte Dorfläden unter bestimmten Voraussetzungen, 5. eine Basis-Förderung oder Nahversorger-Prämie für den letzten Dorfladen im Ort – nach Vorbild von Voralberg und Südtirol. Dieses Dialogpapier wird ab sofort mit Bundesministerien in Berlin und mit den zuständigen Ministererien in den Bundesländern diskutiert.

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Digitaler Dorfladen-Tag in RLP

Aus der Präsenzveranstaltung wird in Rheinland-Pfalz ein Digitaler Dorfladen-Tag, zu dem das Ministerium des Innern und für Sport einlädt. Der Dorfladen-Tag wird live aus Winterbach (Soonwald) übertragen. Bei der Fachveranstaltung für interessierte und engagierte Akteure besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen an Referenten und Meinungen zu den Diskussionsthemen einzubringen. 9 Fachvorträge und 3 Diskussionsrunden wechseln sich ab. – Foto auf der Titelseite des Flyers (C) Dorfladen Guldental.

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Kurze Wege regionaler Produkte in Gefahr – PM der Regionalbewegung

Bratwurst-Leine, © Simon Malik.jpg

Regionale Produkte sind eine besondere Stärke der bürgerschaftlich organisierten Dorfläden in Deutschland. Immer öfter entwickeln sich Dorfläden auch zu Hofläden und vermarkten Lebensmittel von Landwirten und Herstellern von Lebensmitteln aus der nahen Region. Ein Dorfladen in Niedersachsen verkauft „Tag- und Feldfrisch“ die Erdbeeren und Heidelbeeren vom Bioland-Hof im gleichen Dorf und ein Dorfladen im Zugspitzland verkauft „Farchanter Käse“ und Fleischpakete vom Murnauer Rind von den Landwirten von nebenan. Lebensmittel aus bekannter Herkunft und kurze Wege zur Verkaufsstelle sind die Vorteile Regionale Produkte. Das dienst auch dem Klimaschutz.

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17 Online-Seminare für Bürgerläden und Gründungsinitiativen

Zur Unterstützung von Gründungsinitiativen und bürgerschaftlich organisierten Dorfläden beginnt am 21. Oktober eine Veranstaltungsreihe mit 17 Online-Seminaren, die bis in den März 2021 durchgeführt wird. Eine Käse-Someliere, ein Jurist, ein Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, ein Energieberater, ein Dorfentwickler aus einem Ministerium, Betriebswirte, Ladenplaner, eine Sortimentsgestalterin und viele PraktikerInnen von bürgerschaftlich organisierten Dorfläden aus verschiedenen Bundesländern zählen zu den Referenten.

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„Tag der Regionen“ am 4. Oktober

Der „Tag der Regionen“ findet in diesem Jahr am 4. Oktober statt. Veranstaltungen sind auch im Aktionszeitraum vom 25. September bis zum 11. Oktober 2020 möglich. Weil sich immer mehr Dorfläden „von Bürger für Bürger“ stark für die Regionalität und die Vermarktung regionaler Lebensmittel einsetzen, werben wir für eine Teilnahme am „Tag der Regionen“.

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Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

Die Zukunft der Menschen in den Dörfern hängt in vielen Regionen Deutschlands ganz wesentlich von den LEADER-Förderungen für besondere Projekte der Landentwicklung ab. Sehr viele bürgerschaftlich organisierte Dorfläden als Selbsthilfeeinrichtungen und letzte Nahversorger würde es wahrscheinlich ohne die LEADER-Förderung nicht geben oder für Bürgerläden wäre die Eröffnung deutlich schwieriger geworden. Deshalb veröffentlichen wir nachfolgtend gerne die Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), 7.5.2020:

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Dorfladen Großdeinbach bietet Mund-Nasenschutz und Gesichtsschutzschilder an

Dem Deinbacher Dorfladen ist die Gesundheit seiner Mitarbeiter, der Kunden und der örtlichen Bevölkerung wichtig. Aus diesem Grund hat der Dorfladen Großdeinbach sein Angebot erweitert – und reagiert damit einmal mehr kundengerecht auf die aktuellen Auswirkungen durch das Coronavirus. Ab sofort werden Mund-Nasen-Schutz und Gesichtsschutzschilder an Kunden verkauft.

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Corona – Teil 4: Sofort-Hilfen, Kredite, Zuschüsse

Einige kleine Nahversorger bangen in der Corona-Krise um ihre Existenz. Die für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln System-relevanten Dorfläden haben Umsatz- und Ertragseinbrüche, weil im Dorfladen zwar noch „to go“ – aber nicht mehr zum (Mittagstisch-)Verzehr vor Ort und in den (geschlossenen) Cafés verkauft wird. Auf dieser Seite werden wir nach und nach über Hilfsprogramme des Bundes und der einzelnen Länder berichten.

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Corona – Teil 3: Geschäftszeiten erweitern / reduzieren?

Großhändler, Kraftfahrer und MitarbeiterInnen im Lebensmitteleinzelhandel arbeiten am Limit, um die Bevölkerung während der Corona-Pandemie mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs zu versorgen. In vielen Regionen / Landkreisen wurden dazu die Sonntags-verkaufsverbote gelockert. Wie reagiert der Handel? Geschäftszeiten erweitern oder eher reduzieren?

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Corona – Teil 2: Schutz der MitarbeiterInnen & Kunden

Bürgerschaftlich organisierte Dorfläden, sind Selbsthilfe-Einrichtungen, in der Regel der letzte Lebensmittelmarkt in einem Dorf / einer Dorfregion. Nahversorger sind eine wichtige Infrastruktur-Einrichtung im ländlichen Raum – in Pandemie-Zeiten ganz besonders. Um die Versorgung der Menschen auf dem Lande weiterhin sicherstellen zu können, ist die Gesundheit der Dorfladen-MitarbeiterInnen von ganz besonderer Bedeutung. Deshalb ergreifen dieser Tage immer mehr Dorfladen-Geschäftsführungen und -Vorstände entsprechende Schutz-Maßnahmen.

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